• Die Aufgabe, andere Kommilitonen zu befragen, ist mühselig und offenbar wenig erkenntnisreich. Dennoch steht nach dem Statement von circa 47 Beteiligten, davon etwa 61% weiblich: Niemand hatte großartig Kontakt zu Fe, zwei (ein Troll und ein Ork) fragten mal nach einem Stift, den sie dann im Anschluss auch behalten konnten. In den Seminaren hat sie nach Beobachtung einiger eher wenig geschrieben und sich quasi gar nicht zu Wort gemeldet. Im Uni-Café saß sie meist allein und tibbelte an ihrem Kom. Insgesamt wollten drei Herren (alles Orks) sie wohl mal zum Kafffee einladen, wurden aber, wenngleich auch höfflich, abgewiesen.


    Lea und Kurt machen sich derweil auf Richtung medizinischer Fakultät. Diese ist leicht zu finden und auf dem aktuellen Stand der Technik. Mindestens Lea erinnert sich, dass in Freiburg immer wieder neue Erkenntnisse und/oder Methoden für die Behandlung von größeren Metas veröffentlicht werden, was dazu führt, dass auch aus dem Ausland viele Patienten den Weg hierher finden, was wiederum dazu führt, dass dieser Uni-Bereich beondere Förderung erfährt.

    Die Pathologie ist, fast schon typisch, im Paterre- und Kellerbereich angesiedelt. Auch hier wirkt alles sehr modern. Aufgrund eurer Autorität habt ihr die Möglichkeit auf öffentliche Kommdaten zurückzugreifen. Damit findet ihr Herrn Sven Bleike recht zügig. Er ist in einem der unteren hinteren Räume und beschäftigt sich, für Kenner ersichtlich, mit der Herrichtung einiger Leichen und Exempla für die (Fort-)Bildung des medizinischen Personals bzw. der Medizinstudenten.


    Herr Bleike ist ein Troll, recht jung, und offenbar allein hier eingesetzt, was aufgrund seiner Noten allerdings nur konsequent erscheint. Ganz gut gekleidet und mit angenehmer Körpersprache (respektvoll und selbstsicher), ist er gerade in die Arbeit vertieft, bei der er in einem recht gut abgedunkelten Kellerraum an einem Pad Daten an einem Schreibtisch eingibt, während hinter ihm eine Leiche unter einem Tuch auf einem entsprechenden Wagen steht, wahrscheinlich von ihm selbst gerade dort hin gefahren. Er trägt eine Brille und ist ansonsten modisch absolut im Trend, soweit dies ein entsprechender Kittel sehen lässt.


    Wenn die Tür aufgeht und die beiden Beamten hereintreten, wird er zunächst den Blick auf dem Pad lassen und laut und deutlich sagen: "Ich sagte doch, ich mache keine Ausnahmen! Ihr seht die Sachen, wenn das Seminar beginnt, nicht eher!"

    Ich bin ein Stein.


    SL Fe

    SL Operation: Goliath

    Einmal editiert, zuletzt von Norrn ()

  • "Uh! Kurt, um dich mal vorzuwarnen, ich habe so meine Schwächen mit Leichen. Ich bin normalerweise nicht so die Tatortermittlerin, meine Leichen bestehen sonst meistens aus Nullen und Einsen. Auf die Schuhe gekotzt habe ich noch keinen, war aber ein paar mal ziemlich knapp." Warnt Lea ihren Kollegen vor, als man in die Tiefen hinabsteigt.

    "Hi, wir sind nicht von der Uni, sondern von der Kripo. Und würden ihnen gerne ein paar Fragen stellen, Herr Bleike. Hätten sie ein paar Minuten Zeit." Fragt sie freundlich, stellt sich und ihren Begleiter samt Legitimation kurz vor, überlässt es dann auch Kurt deutlich zu machen, dass es besser wäre kurz Zeit zu haben.

    Schielt eher missmutig in Richtung der Leiche.

    //Der ist aber ein Süßer! Warum muss ich denen nur immer bei der Arbeit begegnen?//

  • Kurt nickt. Das geht seltsamerweise den meisten Metas so, warum auch immer. Aber gut, er selbst ist vermutlich kein guter Maßstab.

    "Alles klar, ich bleib außer Reichweite." meint er nur.


    Im Keller angekommen, ist das Ziel der Befragung in Arbeit vertieft. Sein gutes Recht. Aber Kurt und Lea stecken ebenso tief in ihrer, und er für seinen Teil will da auch irgendwann wieder raus.

    Also baut er sich hinter Lea auf und sieht wichtig aus.


    Sollte der Student meinen, dass er nun keine Zeit habe, wird Kurt einwerfen, dass man ihn auch zu einem späteren Termin (den er sich natürlich nicht aussuchen kann) vorladen kann. Das dauert natürlich deutlich länger, bedenkt man An- und Abfahrt.

  • Bleikel schaut auf und braucht offenbar einen Moment, bis er die Situation begreift. So nutzt er also ca. 3-5 Sekunden, wahrscheinlich auch um die Ausweisdaten in der AR zu überprüfen, und nickt dann leicht, während er sich auf seinem Drehstuhl leicht in eure Richtung dreht.

    Er lächelt etwas nervös und erwidert: "Äh... Ja. Entschuldigen Sie, ich dachte Sie seien... jemand anderes... Was kann ich denn für Sie tun?"

  • "Wissens sie, wo sich Frau Felicitas Feuerreiter befindet?" Fällt Lea gleich mit der Tür ins Haus, in der Hoffnung Bleike ein wenig aus der Balance zu bringen, bevor sie ihr Programm abspult, hier aber um Fragen wo, wann und unter welchen Umständen man sich kennen gelernt hat.

    Nutzt eine Gesprächspause, um die vorhandenen Profile von Bleike und der Verschwundenen abzugleichen.

  • Bleikel betrachtet das Foto, wobei er sich dazu etwas nach vorn beugt. Er wirkt konzentriert und nimmt sich tatsächlich einige Sekunden, um das Bild zu erfassen. Dann lehnt er sich nickend wieder zurück, wobei er murrmelt "Felicitas Feuerreiter... aha..."

    Wieder in aufrechter Position sitzend beantwortetet er dann die Frage. "Nein, keine Ahnung wo sie sich befindet. Ich kenne das Mädchen, ja. Deswegen sind sie wahrscheinlich hier. Sie hatte mich mal bzgl. des Medizinstudiums angesprochen, wollte wohl den Studiengang wechseln und interessierte sich für diesen Fachbereich. Sie kam auch noch einige Male auf mich zu mit weiteren Fragen, aber mehr Kontakt hatten wir nicht, tut mir leid. Deswegen kannte ich ihren Namen bisher auch nicht."


    Bleikels Antwort ist sachlich und ruhig, am Ende lächelt er höflich.

  • Bleikel lächelt.


    "Naja, Sie sind wahrscheinlich auch keine Modeberaterin, haben aber sicher schonmal jemandem einen Tipp dazu gegeben.

    Ich weiß nicht warum. Ich bin auch online recht leicht zu finden und Frau Feuerreiter interessierte sich in den Gesprächen mit mir eben für die Pathologie. Vielleicht habe ich sympathischer gewirkt als die Studienberatung oder kompetenter, keine Ahnung."

    Er macht eine kurze Pause und schaut euch freundlich an.

    "Welchen Eindruck ich hatte..." er zieht eine nachdenkliche Schnute und zuckt mit den Schultern "Junges Mädchen, wirkte eher etwas unentschlossen. War allerdings sehr direkt bei ihren Fragen. Hatte auch wenig scheu mit mir ins Gespräch zu kommen... ja..."

  • Innerlich seufzt Kurt.

    //Das sieht nach noch einer Sackgasse aus...


    Nach außen hin zeigt er nur eine interessierte Miene und nickt bei den Antworten jeweils.


    //Vielleicht fällt ja Lea noch was ein.


    "Diese direkten Fragen, waren die irgendwie ungewöhnlich? Oder auf ein bestimmtes Ziel gerichtet?"

    //Noch ein Schuss ins Blaue...

  • "Keine Ahnung... für mich klang es so, als überlege sie ein Medizinstudium anzufangen und wollte jetzt wissen, was man in der Pathologie so macht, wahrscheinlich, um herauszufinden, ob sich das für sie als Schwerpunkt anbietet."

  • Während von Hoffmansthal und Pfeiffer sich durch die Menge an potentiellen Zeugen fragen, checkt von Hoffmannsthal immer wieder die Auswertungen der Informationen und Bewegungsprofilen.


    Plötzlich gibt er Pfeiffer ein Zeichen mit der Befragung alleine fortzufahren.


    Hat er da eine Spur gefunden? Er beschließt der Sache etwas mehr nachzugehen.

  • Das Durchwühlen der Daten ist tatsächlich recht aufwendig, vor allem wenn man nicht so recht weiß, wonach man eigentlich sucht.

    Von Hoffmannsthal hat deswegen offenbar versucht, den Fokus aktuell auf Bleikel zu legen. Tatsächlich haben die beiden sich bereits vor circa vier Monaten häufiger getroffen, wobei häufig hier, erst einmal in einer Woche, dann dreimal die Woche darauf und dann tatsächlich fast täglich meint.

    Richtig interessant ist allerdings, dass es danach zu gar keiner Überschneidung mehr kam. Stattdessen verbrachte Fe offenbar mehrere Minuten, mit unter sogar eine halbe bis dreiviertel Stunde an einzelnen Tagen pro Woche ihre Zeit an einer immer gleich bleibenden Stelle. Diese ist auch schnell gefunden. Spind Nr. 2283, also ihr eigener. Auffällig ist, dass innerhalb des genannten Zeitraums, quasi gar keine Bewegung ihrerseits stattfand.

  • << Pfeiffer @Alle: Wir brauchen die Überwachungsvideos des Gebäudes in dem der Spind ist, Sie hat da wohl ihr Komlink geparkt um nicht erfasst zu werden >>

    << Ich glaube ja nicht das Fe weit weg war, dazu reicht die Zeit nicht, außer dem könnte Sie draußen einer Drohne auffallen. >>

    << Wichtig wären die Kameras an den Ausgängen, falls ich mich irre. >>

  • "Danke Herr Bleike." Klingt Lea nicht wirklich zufrieden. "Gibt es hier einen Empfang, bei dem sich studentische Besucher melden müssen? Gibt es einen ständigen Hausmeister? Oder an wen müsste man sich wenden, um mehr über die Personen zu erfahren, welche sich im Gebäude aufhalten?"


    >>>Wird wohl seit, mal den Sicherheitsdienst der Uni einzuschalten. Immerhin gibt es hier Zugangskontrollen. Mache ich gleich als nächstes.<<<

  • Kurt ärgert sich, dass er nicht daran gedacht hat. Offenbar ist er noch nicht richtig in dem Fall angekommen. Trotzdem, keine Ausrede.


    >>Gute Idee, sollten wir tun. << stimmt er zu. Per KOM, damit Außenstehende keinen Einblick in Ermittlungen bekommen.


    "Vielen Dank für Ihre Hilfe, Herr Bleikel. Wenn ihnen noch was einfällt, melden Sie sich bitte bei der Info-Hotline oder direkt am Präsidium."


    Eine Standard-Phrase. In den seltensten Fällen kommt im Nachhinein noch etwas.

  • Bleikel bleibt höflich und freundlich.


    "Soweit ich weiß, wird das gesamt Gelände per Video überwacht und es gibt einen privaten Sicherheitsdienst. Ansonsten registriern sich ja eigentlich alle via Kommlink mit dem Uninetz, wodurch ja alle Personen, die die Uni betreten, erfasst und somit im Zweifel gemeldet werden können, wenn irgendetwas entsprechendes vorliegen sollte."


    Er blinzelt etwas verwirrt. Offenbar hat er den Eindruck, euch etwas zu erzählen, dass ihr eigentlich schon wisst.

  • Lea macht als nächstes erstmal im Pausenraum Station und es sich in einen der Sessel bequem. Klingt sich dann in die Matrix ein, um endlich mal den Sicherheitsdienst der Uni einschalten, verzichtet dabei lautstark darüber zu fluchen, dass man, sie, diesen ja schon viel früher hätte einbeziehen müssen.

    Teilt dann auch gleich die Arbeit auf, der Herr Dr. soll sich mal mit dem Chef vom ganzen und dem Leiter für die fraglichen Schichten bzw. des Objekts unterhalten, so mal alle möglichen Zugänge organisieren.

    Kurt soll sich währenddessen ruhig mal einen Kaffee holen, sie versucht derweil mal die vorhandenen Daten auf dem Campus zusammenzupuzzeln.