Beiträge von Norrn

    Romeo schiebt sich weiter nach vorne, ab und an bleibt er stehen und sondiert genauer die Umgebung. Dank verschiedener Modifikationen seines Körpers kann er gleichzeitig dem Gefunke lauschen.


    So langsam machte er sich immer mehr ein Bild von den Leuten.

    Cassian war wahrscheinlich ein hervorrageder Offizier. Schwarz-Weiß-Denken, schlechtes Erinnerungsvermögen die eigenen Prämissen betreffend, die Erfolge anderer als zumindest durch eigene Duldung für sich selbst ausnutzend.

    Point of Interest... Sie waren seit etwa einer halben Stunde auf der Insel. ALLES war hier von Interesse: Flora, Fauna, Wetter, Windrichtung, wann die Sonne aufgeht, Bodenbeschaffenheit uvm.


    Juliet schien sich erst noch auf die Situation einlassen zu müssen. Er hatte sie tatsächlich aufmüpfiger in Erinnerung.


    Die letzte Nachricht von Toolkit verwirrte ihn eher. Allerdings stimmte er im letzten Punkt absolut zu: Sie hatten einfach noch viel zu wenige Informationen für irgendeine sinnvolle Entscheidung, außer der, weiter aufzuklären.


    >> Also ein oder zwei Paar mehr Augen und Ohren können hier sicher nicht schaden. Aber sei vorsichtig Juliet. Das ist hier eine Belagerung. Ich bezweifle, dass man nah genug ran kommt, um sich ein ordentliches Bild von den Stars zu machen. Außerdem bezweifle ich, dass Brutus seine Jungs unbewacht lässt. Das Belagerungsgerät könnte auch in der Nähe gebaut worden sein. Hier wandern also wahrscheinlich immer noch Orks herum.<<

    Der Feuerball verleiht dem Ganzen offenbar noch etwas mehr Dramatik, denn dadurch kann eine der Drohnen durch ein paar Flammen fliegen. Sie ist nur ein wenig angesenkt und beschließt anscheinend, den "Gruß" zu erwidern.


    Zwei Granaten machen sich also auf in Richtung Indianerkrieger. Sie explodieren über den Köpfen der Krieger und hüllen diese in einen Ball aus Feuer und Schrappnell.

    Explosionen bestimmen weiterhin einen Großteil der Geräuschkulisse, weiterhin begleitet vom Sperrfeuer der Sturmgewehre und dem Schreien von Anwesenden.

    Vielleicht nochmal als Anregung: Eine juristische Unterstützung ist in den meisten Ländern, und ich gehe davon aus, dass dies in der Trollrepublik erst recht so ist, ein in der Verfassung verankertes Grundrecht.

    Frau Pretorius verdreht die Augen und holt tief Luft. Dann lächelt sie wieder. Es ist ein Lächeln, dass ein Kanninchen von einer Schlange bekommt, kurz bevor es verschlugen wird.


    "Gut, dann also doch Spielen im Sand."

    Sie hält von Hofmannsthal ihr Kommlink so vors Gesicht, dass dieser das Display sowie die darauf abgebildeten Daten sehr gut sehen kann.

    "Ich möchte zu diesem Mann, sein Name ist Sven Bleikel," Ein Bild des von euch Inhaftierten erscheint. Es ist die biometrische Darstellung, wie sie auch auf seiner SIN zu finden ist. Eindeutig euer Inhaftierter . "Er hat mich über dieses Kommlink benachrichtigt," das Kommlink von Bleikel erscheint. Ebenfalls eindeutig seins. Gut erkennbar an einigen Kratzern und Stickern. "welches Sie in der Pathologie der Universität Freiburg an sich genommen haben." Von Hofmannsthal kann nun aus drei verschiedenen Perspektiven in Trideoqualität sehen, wie er die Pathologie zusammen mit den Kollegen betritt und dann am Ende auch eben jenes Kommlink als Beweismittel sichert. "Er äußerte mir gegenüber, dass er befürchte, vom LKA zum Sündenbock im Falle einer Entführung der Person Felicias Feuerreiter gemacht zu werden. Offenbar hatte er recht." Kein Lächeln mehr, nur noch eisige Kälte.

    "Laut den Hausdaten sind auch Frau Decotés, Herr Wagner und Herr Pfeiffer, welche ja allesamt ebenfalls an Gesprächen mit bzw. der Festnahme von Herrn Bleikel Verantwortung tragen anwesend. Wir können also gleich ein ganz ordentliches und juristisch einwandfreies Verhör durchführen. Oder muss ich dazu erst Herrn Dr. Lenz kontaktieren?" Die letzte Frage klingt tatsächlich eher nach einer Drohung, wenngleich die junge hübsche Orkin dabei zuckersüß dreinschaut.


    Bleikel selbst leistet indes keinen Widerstand, obgleich er mit der Gesamtsituation offenbar immer unzufriedener wird.

    "Echt jetzt? Kann ich dann wenigstens mal aufs Klo? Hunger hab ich auch."

    Er ist sich offenbar der gebotenen Eile überhaupt nicht bewusst und streckt sich erstmal bevor echt langsam losschlurft.

    Das Aufmunitionieren und Aufsitzen klappt problemlos. Es dauert auch lediglich eine halbe Stunde und allen wird dabei nochmal deutlich: Ja hier wird mit echter Munition geschossen, mit echten Medikamenten bzw. Uppern hantiert und auch die Drohnen und Fahrzeuge haben sich, dem Treibstoffverbrauch nach, auch wirklich bewegt.


    Auf der Fahrt zum Flugplatz können dann alle nochmal ihren Gedanken nachhängen. Sogar Mickey, wenn er den Wolf alleine Fahren lassen möchte. Nachdem sich die Kolonne seit ca. dreizehn Minuten vollständig in Bewegung befindet, kommt via Matrix ein Missionsupdate in Bild und Ton.


    "Ssssehr geehrte Damen und Herren, Achtung." Von der Stimme her offenbar der Auswertungsschreier. "Für die nachfolgende Übung werden Sie von Herrn Major Braun geführt. Herr Major, übernehmen Sie bitte Fenris und führen Sie die angedachte Mission durch."


    Dann eine neue Stimme, offenbar Major Braun. Sie wirkt ruhig und entspannd.

    "Verstanden Herr Oberst. Fenris hört auf mein Kommando. Unsere nun anstehende Mission können Sie an ihren Pads und sonstigen WIFI-Geräten mitverfolgen. Seien Sie bitte konzentriert, aber halten Sie zunächst Fragen zurück.

    Unsere Aufgabe ist es, aktive Aufklärung in einem für uns noch unbekannten Gebiet durchzuführen. Dies bedeutet, dass wir erkannte Bedrohungen aufspühren und bekämpfen. Dazu wird es ersteinmal eine Neugliederung geben. Die RICOS sind ab sofort Fenris 50 (sprich: Fünf Null), während sich der Rest der Kompanie in vier Gruppen a sechs Fahrzeuge aufgliedern wird. Genaue Darstellung hier. Ihre Rufnamen ändern sich entsprechend. Sie werden nun immer zunächst mit der Gruppe und dann der Fahrzeugnummer gerufen, z.B. Fenris 13 (Sprich: Eins Drei).

    Um effektiv arbeiten zu können, werden wir zunächst in das Einsatzgebiet per Lufttransport verlegt und direkt darüber abgeworfen werden. Im Anschluss daran sortieren wir uns so, dass wir zunächst den Feind finden und diesen dann gemeinsam bekämpfen. Dazu wird Fenris 50 die Spitze übernehmen und sich bedächtig vorschieben sowie allen dahinter liegenden Einheiten erkannte Ziele darstellen, die dann auf Befehl hin angegriffen werden. Unser Abstand zwischen 50 und dem Rest sollte zwischen 300 und 500 Mike (Meter) betragen.

    Unser Feind ist ein lokaler Warloard namens Wratts, der sich durch Waffengeschäfte sowie Drogen-, Wasser- und Menschenhandel eine recht stattliche Armee aufgebaut hat. Da vorangegangene Verhandlungen fehlschlugen, hat man die Situation als gefährlich und unvorhersehbar, was die Aktionen von Wratts betrifft, eingestuft und uns eingeschaltet, damit wir uns darum kümmern.

    Da wir direkt in entsprechendes Warloardgebiet springen, ist größte Vorsicht geboten. Rechnen Sie damit, dass dort so ziemlich alles und jeder ein Feind ist, unterscheiden Sie aber zwischen aktiven Kämpfern und Leuten, die z.B. gezwungen werden dort zu wohnen und/oder zu arbeiten.


    Das Flugfeld erreichen wir in etwa 20 Minuten. Studieren Sie bis dahin bitte noch das angehängte Material und überprüfen Sie ihre Ausrüstung.

    Überlegen Sie sich außerdem, ob Sie noch glauben, etwas relevantes wissen zu müssen und tragen Sie es ggf. in den Daten zusammen.

    Wir satteln dann sofort auf die Maschinen auf und starten. Danach haben sie nochmal etwa zwei Stunden ihre Ruhe, bevor es dann raus geht. Braun ende."

    Die Orkin lächelt professionell zurück. Jetzt wo man sich gegenüber steht, kann man tatsächlich, rein objektiv, festhalten, dass sie durchaus hübsch ist. Lange, dunkle, gepflegte, offene Haare, hohe Wangenknochen, grüne Augen, volle Lippen, dazu ein Anzug, der ihre Figur genau an den richtigen Stellen betont und dabei trotzdem noch hochprofessionell wirkt.


    "Herr von Hofmannsthal. Pretarius sehr erfreut." Sie bietet keine Hand an und ist wahrscheinlich auch nicht erfreut, schon gar nicht sehr. "Ich suche Herrn Sven Bleikel, den Sie bzw. Ihre Einheit wohl in U-Haft genommen haben. Ich würde es begrüße, wenn wir das Hick-Hack-Hin-und-Her-Spiel vermeiden und einfach ganz professionell unser beider Arbeit machen könnten. Ich bin sein Rechtsbeistand, wir sind hier in einer juristisch klar definierten Situation, also bitte, lassen Sie mich einfach zu ihm vor." Sie lächelt ein humorloses Lächeln. Dabei streicht sie sich eine Strähne aus dem Gesicht, welches eindeutig darstellt, dass diese Dame es ernst meint.

    Ahoi.


    1. Ja kannst du. Erhöht die Präzision der Waffe.

    2. Ja benötigst du. Wird im GRW besser beschrieben. Grundsätzlich "ist" der Rigger ja dann das Fahrzeug. Anders sieht das aus, wenn das Pilotprogramm des Fahrzeugs/ der Drohne mit so einer Waffe feuern soll. Dann wird eine extra Autosoft benötigt.

    3. Was genau meinst du mit "Ziel anvisieren Befehl"? Ich kenn spontan nur "Zielerfassung" (GRW S.186) oder angesagtes Ziel.

    4. Smartgun ergibt Sinn, wenn dein Char die Waffe abfeuert. Absonsten schluckt es einen der mMn wichtigen Plätze für Autosofts. Höhere Präzision lässt sich z.B. auch mit verlängerem Lauf und Lasermarkierer sinnvoll hinbekommen.

    Die Drohnen bewegen sich weiter nicht großartig, haben allerdings einen Zielwechsel vorgenommen. Statt der Menschen beschießen die drei Drohnen nun die Zelte mit allem was sie haben. Die einzelne große Drohne hat sich derweil so plaziert, dass sie mit ihrem Granatwerfer die Fahrzeuge der hiesigen Anwohner ins visier nehmen kann. Dabei landen die Granaten tatsächlich so zwischen den PickUps, dass auch mal zwei oder drei gleichzeitig in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Romeo sah den beiden so gut es ging nach. Zwischendurch hörte er den Funk mit.


    <<Romeo an Team: Die beiden gehen weiter. Ich bin unentdeckt und schiebe mich weiter zur Belagerung vor. Überleg dir gut, was du machst, Cassian: Bringst du sie um, haben wir offenbar bei einer Großgruppe hier auf der Insel schlechte Karten, nimmst du sie gefangen, muss entweder irgendwer auf sie aufpassen oder sie flüchten und erzählen, dass wir da sind, ohne das wir uns entscheiden können, ob derjenige das auch wissen sollte. Davon abgesehen ist das, was die beiden sagen, nicht zwingend verlässlich. Meiner Meinung nach lässt uns das von Tool und Juliet angesprochene Druchlassen die meisten Handlungsoptionen offen. >>


    Dann wartet er noch eine Weile, bis er wirklich sicher ist, dass die beiden ihn nicht mehr wahrnehmen können und schlängelt sich so leise es geht weiter voran.


    //Dumm genug an einer Küste, an der man die Gezeiten nicht kennt, sein Lager aufzuschlagen. Eigentlich hätte Juliet ihm das sagen müssen. //

    Panisch stoben die Indianer auseinander. Einige werfen sich zu Boden oder hinter Deckungen, wieder andere versuchen gar anderen, die z.B. gerade Feuer gefangen haben, zu helfen. Eine Organisation ist erstmal nicht zu erkennen, zu groß ist offenbar der Schock, den dieser plötzliche Angriff auslöst.


    Die drei sperrfeuergebenden Drohnen kommen langsam näher. Eine einzelne schwebt etwas seitwärts davon. Währenddessen werden weitere Dorfbewohner durch explodierende Gegenstände oder Sturmgewehrkaliber getroffen, wobei letztere offenbar mit einem Mix aus Explosiv- und Leuchtspurmunition versehen sind und sich damit also höchst grausam und effektiv erweisen, da sie nicht nur die Zelte sondern auch die Menschen bei Treffern in Brand setzen.

    Die allgemeine Geräuschkulisse bestehend aus verängstigtem oder durch Schmerz motiviertem Geschrei, den Explosionen und dem Zischen der Geschosse vollenden diese Szenerie der aus dem nichts auftretenden Gewalt.

    Kurze Ergänzung. Ich habs nochmal durchgerechnet und angeschaut. Regelkonform sind drei Drohnen mit Sturmgewehren und eine mit einem Granatwerfer ausgestattet. Hatte ich Coke vorher falsch mitgeteilt. Mea culpa.

    Dave hört aufmerksam zu und wirft dann eine Frage in die Runde:


    "Welche Probleme gibt es denn mit den Soldaten? Was machen sie denn genau?"


    Das kann ich beantworten! Tönt es von irgendwoher. Und von ganz woanders. Das Problem sind eigentlich nicht die Soldaten,

    wieder von wo anders sondern die Anpassungsfähigkeit der hiesigen.

    Wieder vom ersten Geräuschort Wobei Soldaten ja semantisch grundsätzlich der falsche Begriff ist. Vom zweiten Ort Aber das würde zu weit führen. Vom dritten Ort Es geht einfach darum, dass diese Nomaden Erster Ort also die hier lebenden Leute zweiter Ort Genau. Dritter Ort nicht mehr ihre Tradition im Sinne des regelmäßigen verschwindens wahrnehmen ... und gleichzeitig vom ersten Ort es auch nicht hinbekommen, die neuen wirtschaftlichen Situationen anzunehmen. Zweiter Ort ... dass wiederum führt dazu... erster Ort dass die Leute nicht so recht wissen, was sie nun eigentlich machen sollen.


    Etwas schwebt heran. Aufgrund der Dunkelheit wird es zunächst für ein Insekt gehalten. Es kommt aus der ersten Richtung, wobei schon auffällt, dass die männliche Stimme irgendwie die selbe ist.

    Außerdem wird das ganze noch ergänzt, durch die Gefahren, die die wilde Natur so bietet.


    Aus der zweiten:

    Die Menschen hier haben tatsächlich die Möglichkeit, sich ein neues Leben aufzubauen.


    Aus der dritten:

    Dann wäre man vielleicht auch nicht so unzufrieden.


    Das Insekt wieder:

    Genau. Aber sie nutzen das einfach nicht. Stattdessen werden sogar einfach die jeweiligen Verhandlungspartner angegriffen.


    Aus der zweiten Richtung erscheint jetzt auch ein Insekt.

    Und dabei wollte man doch diesem Wilden-Image endlich mal entgegentreten.


    Aus der dritten

    Und diese Gefahren, die die Wildnis bietet.


    Das erste Insekt:

    Zum Beispiel dieses große Feuer hier. Da kann ja ruckzuck durch Funkenflug sonst was passieren.


    Das große Feuer explodiert auf einmal. Umherstehende Indianer werden in einen Feuerball und entsprechenden Fragmenten gehüllt. Größere brennende Teile landen auf verschiedenen Zelten in der Umgebung, welche z.T. auch Feuer fangen. Zeit zum wundern bleibt aber nicht, denn kurz darauf explodieren in der direkten Umgebung weitere Elemente des Indianerdorfes, ein PickUp und auch einige Menschen sind dabei.


    Dann sind auf einmal drei große, schwebende Objekte, kurz danach Mündungsblitze und am Ende dieser kurzen Sekunden herumfliegende Holzsplitter und stürzenden Personen zu sehen, begleitet von einem furchtbare Zischen der heranfliegenden Geschosse.