Beiträge von Cherubael

    "Ist okay." meint Arthur. Per Netzwerk können ihn alle im Ankylos hören.


    "Könntest du die Drohne zunächst bei der ersten Gruppe lassen? Dann können wir sehen, wo sie sind, und einen Präventivschlag ausführen."


    Er wollte planen sagen, aber viel ist da nicht zu planen. Ranschleichen, per Drohne schauen, wo die Ghule sind und Feuer frei. Die Panzerungen sind versiegelt, also keine Angst vor Infektionen. Allerdings trägt Sia keine.


    Arthur bezweifelt ja, dass Sia hier allein einen Weg suchen sollte. Zum Einen braucht die Gruppe vermutlich ihre Schlagkraft, zum Anderen kann ihr so keiner helfen. Sie wirkt selbstbewusst, aber die Frage ist, wie hart sie wirklich ist, bei dem was hier anscheinend rum läuft. Sia trägt keine Rüstung, und wie sie selbst sagt, Drache sein fällt hier aus.


    "Ich werde den Teufel tun und die Anweisungen geben, aber ich denke, du solltest bei uns bleiben. Schieß ruhig an mir vorbei, wenn sich was ergibt, wir können deine Kampfkraft sicher brauchen. Nimm mich gern als Schutzschild."


    Arthur kennt solche Rüstungen, wie er sie gerade trägt. Vermutlich kommt da so schnell nichts durch. Und, es ist ihm lieber, wenn die Ghule sich daran die Zähne ausbeißen, als wenn sie Sia infizieren. Sie wird nicht zugeben, dass diese Möglichkeit besteht (schließlich ist sie gut), aber Arthur ist nicht gewillt, dieses Risiko einzugehen.


    Er schnallt sich den Schild an den linken Unterarm, hängt sich die Raiden um und holstert den Teleskop-Speer am Bein. Kurz überlegt er, den Drachenschreck mitzunehmen. Allerdings wird der in der Höhle wohl eher kontraproduktiv sein. Er greift aber noch ein kleines Medkit und schnallt es sich um. Großer Körper: Viel Platz zum Dinge anrödeln. Kurzer Munitionscheck: alles da.


    "Ich wäre soweit."

    Also technisch gesehen geht das schon, man hat ja noch einen Arm und zwei Beine.

    Wie man das dann optisch beschreibt ist eben Kreativität.


    Was deine anderen Fragen angeht, die kann ich grad leider nicht beantworten, weil da müsst ich mich erstmal gründlicher einlesen. Sorry.



    Man könnte vielleicht aber auch über einen Cyberarm mit Ruthenium-Polimer nachdenken.

    Das ginge auch mit Elemental Strike, um die Funken zu erzeugen. Ansonsten kreative Anwendung eines Schock-Pads.


    Ansonsten... Besessenheit? Und der Geist "ersetzt" den fehlenden Arm?

    Auch in Johanns Eisenschädel rattert es eifrig. Das Gesicht kommt ihm bekannt vor. Das war doch dieser Abend, wo er... Genau. Herz-As. Poker. Und diese junge Frau da.


    Auch sie kommt zum Tresen. Langsam wird es voll hier vorn. Er nickt ihr zu, nachdem er das Gesicht noch schnell genug zuordnen konnte.



    Die - nennen wir sie so - Reaktion des Elfen bestätigt ein Klischee, das Johann nicht zu glauben versucht. Arroganz. Ein kleines Schnauben nur, aber auf die Entfernung empfangen die modifizierten und justierten Sensoren in den Cyberohren das ganz deutlich.

    Nicht, dass es Johann etwas angeht. Nicht, dass er den Elfen darauf ansprechen würde, oder weitere Schlüsse ziehen würde. Er zeigt keine Reaktion. Streit kann er ohnehin grad nicht brauchen.


    Aber dennoch, es war irgendwie fehl am Platz.


    Johann nimmt einen tiefen Schluck. Die klobigen Finger der rechten Hand klicken leise an dem Ring aus Metall, der das Teeglas umschließt und es somit zu einer Tasse macht. Geschickter als sie aussehen, diese Finger.

    Eigentlich ist ja Rum nicht so seins, aber in dieser Teemischung passt es irgendwie. Olga weiß eben, wie man Tee macht. Auch wenn sie den hier vermutlich lieber pur verkauft hätte. Sie weiß nämlich auch, was Klasse hat.

    Der Tee wird auf den Tisch gestellt, und wie immer lässt der Mann mit dem Eisenschädel diesen zunächst stehen. Muss ein wenig abkühlen.

    Er bedankt sich sehr höflich auf Russisch und führt ein wenig Smalltalk.


    Nachdem der Tee ein wenig abgekühlt ist, schaut er sich genauer im Teehaus um (er dreht sich auf dem Barhocker, sodass der Oberkörper nun in den Raum zeigt) und betrachtet die Anwesenden.

    Viele neue Leute hier.

    Er prostet dem Elfen kurz wortlos zu, der fast neben ihm an der Bar sitzt. Er kennt diesen Blick. Aufmerksam, zurückhaltend. Beobachtend.



    Die junge Frau mit dem Eisenkiefer wirkt, als hätte sie ähnliches durchgemacht wie Johann selbst. Es sieht einfach nicht aus, als hätte sie das alles freiwillig.

    Kann natürlich auch irren. Johann ist kein riesiger Menschenkenner. Er schraubt sie nur wieder zusammen, wenn sie kaputt gehen.

    Aber die Narben sprechen eine recht deutliche Geschichte, die ihn an die seine erinnert.

    Der Unterschied ist, dass sie rein optisch wohl deutlich mehr zu zahlen hatte als er. Er war noch nie eine Schönheit.

    Merlin nickt.

    "Klar, kein Problem."

    Ist ja letztlich auch in seinem Interesse. Und wo will er auch gerade hin?


    Von hier gibt es wohl nur diesen Weg nach unten. Praktisch.


    "Ich frag meinen Geist, ob er den Bereich da vorn im Auge behalten, und uns warnen kann."


    // Hörst du? Bewachst du bitte den Gang da vor uns, auch die Umgebung, und sagst uns Bescheid, wenn sich jemand nähert?


    Der vierbeinige Geist, der entfernt an einen Hirsch erinnert, nickt freundlich und verschwindet durch eine Wand.

    // Ja, tut endlich was. Also, was anderes, als euch gegenseitig umzubringen, bitte.


    Da kommt Francis ein Gedanke. Viel kann er natürlich nicht erkennen, erst Recht nicht, ob's magisch ist.

    Wie schön doch ein Telestrian Shamus wäre...

    Aber bei seinem Gehalt muss er wohl lebenslänglich dafür arbeiten. Oder eben in den Schatten erfolgreicher werden. Also los.


    Er schaltet kurz die Infrarotsicht ein, um zumindest sehen zu können, ob da was Wärme produziert. Falls nicht, ist das da ziemlich sicher tot.


    Okay, Scanner an. Kalt. Wenn er nur Infrarot an hätte, würde er das Ding da vermutlich kaum wahrnehmen können.


    >> Keine Wärmesignatur vom... Ding. Das hängt da auf jeden Fall schon länger. <<


    Erinnert ihn irgendwie an dieses Galgenratenspiel. Wenn der da nun hängt, würde das heißen, dass sie ziemlich viel falsch gemacht haben...

    Grusliger Gedanke.

    Der nächste Gast kündigt sich schon von draußen an. Genauer gesagt, übernimmt das sein nicht mehr ganz neuer Ford Americar, der aussieht, als wäre er schon mehrfach abgeschliffen und neu lackiert worden.

    Weil genau das der Fall ist. Zuletzt in Citadel Fiery Orange.

    Mit dem Motor und Auspuff lässt das Verkehrsleitsystem ihn sicher nicht durch die Innenstadt, also muss er hier aus der Gegend sein, oder eine entsprechende Umfahrung in Kauf genommen haben.

    Das gleichmäßige, laute knattern des Motors verrät dem Kundigen, dass die Maschine wohl gut gewartet ist, und keinen Kat mehr besitzt.

    Beim ausschalten des Motors gurgelt dieser langsam ab und verstummt dann. Eine Tür knallt metallisch gegen die B-Säule.


    Die Tür zum Teehaus öffnet sich, und herein kommt ein durchschnittlich großer Norm, einigermaßen kräftig und nicht mehr der Jüngste. Er hätte vermutlich grau meliertes Haar, wenn er welches hätte. Was an seinem Kopf nicht aus Metall ist, sieht vernarbt und halbwegs geflickt aus. Das Gesicht ist großteils erhalten, aber Augen und Ohren sind vercybert. Augenbrauen fehlen auch.

    Aus der gepanzerten Jacke schauen links und rechts je eine mechanische Hand hervor. Links eher filigran, rechts relativ klobig.


    Die Kleidung wirkt effizient und robust, etwas abgenutzt. Neben der offenen schwarzen Panzerjacke mit dickem Kragen trägt er Cargohosen (ebefalls gepanzert) in Stadt-Tarn und schwere Stiefel, darunter ein verwaschenes rotes Shirt, das von "Nuka Cola" wirbt.


    Offensichtliche Waffen trägt er keine.


    Er schaut sich beiläufig um, schreitet direkt an den Tresen und bestellt auf russisch einen starken Tee mit viel Schuss. Dort setzt er sich auch.


    Er sieht erschöpft aus, als hätte er einen harten Tag gehabt, die Kleidung ist aber insgesamt sauber.

    >> [...] Wenn etwas ist das ich wissen muss dann jetzt<<


    "Ich bin Rechtshänder, also rechts auch besser aufgehoben.

    Meinen Schild trag' ich links, wenn's also doch zu viel werden sollte: Schritt nach rechts, in Deckung.

    Probleme von meiner sollte es nicht geben."

    Keine Flashbacks, kein Blutrausch. Die Rules of Engagement sind soweit auch eingehalten, der Erstschlag ist vorbei.

    "Ich werde aber niemanden erschießen, der sich ergeben hat."


    Bei der Gelegenheit führt er noch was an:

    "Ich hab vom Leutnant diese Rettungsgurte hier bekommen."

    Er zieht ein paar Gurtsysteme unter dem Sitz hervor.

    "Ich würde euch bitten, jede eins anzulegen. Das dient dazu, dass ich euch im Fall der Fälle daran greifen und aus der Kacke ziehen kann. 'S wird euch nicht behindern. Anziehen wie eine Weste, vorn zu, seitlich fest zurren."

    Er legt selbst auch eines an, was nicht so richtig leicht ist in der Rüstung. Aber die Dinger sind nicht kompliziert in der Handhabung.

    Die Damen wirken kräftig, und im Zweifel hat er auch lieber Griffe am Körper, an denen er aus dem Feuer gezogen werden kann.


    " [...] Ich könnte euch noch ne Drohne voran in den Tunnel schicken, um einen visuellen Vorsprung zu eurem Standort zu haben, falls euch das hilft?"


    "Das wäre sogar sehr hilfreich. Bitte die Daten life ins Netzwerk, dann können wir direkt mit schauen und schnell reagieren."

    Frühzeitig war Arthur in seiner Rüstung. Die Waffen liegen bereit neben seinem Sitzplatz.

    Er selbst steht im Laderaum, da der Sitz zwar für ihn, nicht aber für ihn mit dieser Panzerung gemacht ist. Er wüsste ohnehin nicht, wie er sich darin hinsetzen und aufstehen sollte.


    Er checkte seine Systeme durch, Cyberware, Rüstung. Der Smartlink zeigt ihm an, dass die Raiden zwar nicht verbunden, aber voll einsatzbereit und geladen ist.


    Er ist so bereit wie er nur sein kann und wartet darauf, dass es los geht.

    Natürlich bekommt Francis durch den Funk einiges mit. Sprechen ja laut genug da unten. Bilder hat er keine, die Drohne ist ja unten im Loch. Und machen kann er eh nichts. Ungutes Gefühl, irgendwie.

    Aber sind ja alle erwachsen da unten, oder? Sollten auf sich aufpassen können.


    Er schaut sich einmal mehr hier oben um, um die Schule. Alles weiter ruhig. Aber kein Grund, unaufmerksam zu werden.

    Merlin zuckt innerlich mit den Schultern. Wenn sie das so machen will, dann eben so. Sie ist der Boss. Anscheinend.


    Apropos... Solange der Zauber noch läuft...


    >> Der Stromverteiler ist im selben Gebäude, Kellerraum C-02. Ist sogar ausgeschildert. Sollte leicht zu erreichen sein. <<


    "Ich glaube, wir können."


    >> Wenn keine weiteren Fragen kommen, lasse ich den Zauber ersteinmal fallen. Ist sonst schwer, sich zu konzentrieren. <<


    Von dem riesigen 'Magier'-Schild in seinem Gesicht mal ganz zu schweigen.


    Merlin wartet noch kurz auf entsprechende Rückmeldung, streichelt den Geist, der neben ihm liegt und auf Anweisungen wartet.

    Was nu? Alle wieder raus? Aber so...

    Ach was solls. Francis ist kein Unterhändler oder so. Wenn die sich da wirklich die Schädel einschlagen, kann er nicht viel machen. Er hofft einfach, dass sie es nicht tun.


    Was er aber tun kann, ist beobachten, ob sich hier was bewegt. Wär halt blöd, wenn oben alle Friede Freude Eierkuchen machen und hier irgend ein Vieh auftaucht und seinen Sirup dazugibt.


    Die SpyFly hält sich also in der Nähe des Einstiegs zur Höhle und überwacht diese.

    Arthur sitzt bereits im Ankylos. Checkt seine Waffen, die Munition. Die Panzerung wartet weiterhin auf ihn, er wird sie anlegen, sobald die Zivilfahrzeuge abgestellt sind. Ist halt doch sehr sperrig, das Teil, und damit Waffenappell machen ist halt einfach schwierig.


    Als dann die anderen hinzu gestiegen sind und der Panzer sich in Bewegung setzt, macht er sich auch daran, in seine Hartschale zu steigen. Feuer fressen kann er auf jeden Fall in dem Ding. Er würde nicht gegen sich kämpfen wollen.