Beiträge von Cherubael

    Na sicher funkt Alex das der Nachhut. Beinahe in Echtzeit. Aber natürlich wissen das die anderen ja nicht, also funkt er einfach ein "Mach ich" zurück, als Shorty das erfragt.


    Das mit den versenkten Schiffen ist aber in der Tat eine guter Hinweis. Zusammen mit der Anmerkung, dieses Erz helfe wohl bei der Überfahrt, sendet er auch das an die Nachhut.


    Und dann kommt ihm ein Gedanke. Was, wenn der Rest bereits nicht mit konnte deshalb?

    Er überprüft, ob die Standleitung noch steht, die er genau zu diesem Zweck erstellt hat. Ob er noch ein Signal von den anderen empfängt.

    Ich mag tatsächlich die Regelung der Nachteile im SR5 nicht sonderlich. Viele sind so speziell, dass sie leicht ausgehebelt werden können. Andere sind so brachial, dass sie den Charakter leicht verstümmeln können.

    Die Karmakosten passen mMn nur bei den wenigsten Nachteilen.


    Darum spiele ich dort eher mit seichten Nachteilen, die wenig Einfluss haben.


    Im 6er find ichs eleganter. Da wird man (meistens) nicht komplett inkompetent, aber bekommt sehr oft einfach kein Edge für bestimmte Handlungen oder Situationen. Gefällt mir persönlich sehr viel besser.


    Aber das war ja nicht die Frage :D


    Also grundsätzlich gehören mMn die Nachteile dazu. Aber wenn man einen guten, effizienten Runner spielen will, verbieten sich viele davon einfach von vornherein. Klar, kann man immer noch nehmen, wenn man mit der SL spricht. Aber das allermeiste empfinde ich entweder als "quasi kein Nachteil" oder aber ziemlich einschneidend.

    Diesel hört sich die Planungen an. Sicher, genaueres kann man erst sagen, wenn man die Örtlichkeiten kennt. Dennoch muss man frühzeitig anfragen, wenn man sich einen Transporter mieten will. So richtig kurzfristig bekommt man den dann auch nicht immer.

    Also, kommt natürlich auf den Preis an.


    "Natürlich kann ich auch unten mit dabei sein, wenn das notwendig sein sollte. Oder wenn es einfach keinen Auskuck gibt. Dann im Zweifel auch mit 'ner AK und anderem Gesicht. Bevorzugen würde ich aber lieber die Rückendeckung.

    Ich bin auch optimistisch, dass ich das Fahrzeug mit meinem Gewehr gestoppt bekomme, falls das eine Option ist.


    Sprengen find ich okay, wenn es im Rahmen des Transporters bleibt. Also zum Öffnen. Geht schnell und wirkt aggressiv. Zum Stoppen des Fahrzeuges... bin ich dagegen. Da bin ich bei Aurora."



    Lessings Art, an ein Einsatzteam zu kommen, ist zwar etwas... nun, zumindest für Diesel eher ungewöhnlich. Aber wenn es klappt, ists ihm egal. Jeder macht seinen Job so, wie er ihn gut kann. Ihm erzählt ja auch keiner, dass er mal lieber ein Zielfernrohr benutzen sollte, wenn er auf 800 Meter feuert.


    Er nickt dem Face zu. Gut, ein Posten geklärt.


    "Ich kann bestimmt ein paar Hülsen fälschen und kyrillische Kennziffern drauf tun. Ich bin im Grunde Lessings Meinung was die AKs angeht, verstehe aber natürlich, wenn sich jemand damit unwohl fühlt. Im Idealfall brauchen wir die ja aber gar nicht. Soll ja hauptsächlich Show sein."


    Ansonsten hat er derzeit nicht viel beizutragen. Er kennt sich mit den kleinen Gangs hier nicht ausreichend aus. Das ließe sich aber erfragen.

    "Wenn niemand was zu den Gangs hier weiß, kann ich vielleicht jemanden fragen, der auf den Straßen unterwegs ist. Vielleicht weiß der, wem wir beruhigt ans Bein pissen können."


    Zum Schluss wirft er Boyce noch einen anerkennenden Blick zu.

    "Gut, den Notfallplan dann ohne dich. Aber sei dir versichert, dass ich nicht vor habe, da jemanden zurück zu lassen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt.

    Ich nehme an, im Notfall kämst du auch aufs offene Meer raus?"


    Ich finde interessant, dass alle sich an der Wortwahl der Frau Oberfeldwebel stören. Und das ist auch okay, ist Rollenspiel.


    Nur falls es den Spielern selbst zufällig nicht klar sein sollte: Das Wort "regulär", das sie benutzt hat, war keinesfalls wertend, sondern eine wertneutrale Einordnung. Regulär meint in dem Sinne, ein Marine, der einfach seine Arbeit mach, und nicht zusätzlich auf PR achten muss.

    Niemand in diesem Team wird schlechtergestellt - zumindest nicht von Frau Richter.


    Aber wie gesagt, voll okay wenn alle angepisst sind. Ist halt dann IP so rüber gekommen und gut.


    ps: Viggo hat das ganz treffend beschrieben ^^

    Als Arthur die Türe zum Trainingsraum öffnet, wird seine Vermutung bestätigt. Candy steht in der Mitte des Raums, auf dem Boden sind sechs blaue Matten zu einem Quadrat gelebt und im Zentrum steht eine Selbstverteidigungsdummy.

    Sie holt gerade mit einem Katana aus und schlägt im nächsten Moment von oben herab zu. Der Kopf des Dummies hat keine Chance und wird einfach vom Torso abgetrennt und rollt ein paar Meter auf Arthur zu.

    Die Musik ist nun schon fast ohrendbetäubend, jetzt wo Arthur im Raum steht und die Musik nicht von der Türe und den Wänden gedämpft wird. Die Boxen sind an den Ecken der Wände installiert und eine integrierte Anlage befindet sich in der Wand an der Türe. Candy ist so fokussiert, dass sie Arthur gar nicht bemerkt. Eine Träne rollt an ihrer linken Wange herunter und sie bereitet sich auf ihren nächsten Schlag vor. Dies merkt Arthur anhand der Körperspannung die sich aufbaut.


    Ein paar Augenblicke schaut dieser sich das Training der Mit-Matrosin an. Kräftig, sportlich und definitiv nicht unattraktiv. Logo nutzt er die Sekunden um... naja... objektiv betrachtet, um zu gaffen.

    Aber im Grunde ist er auch anständig, und so räuspert er sich, um sich bemerkbar zu machen.

    Zweimal. Das erste Mal geht unter im Beat der Musik. Das zweite Mal ist dafür trollisch-laut, und kaum zu überhören.


    "Können wir uns die Matte teilen?" fragt er.

    "Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke, ich liefere einen besseren Kampf..." er stubst den Kopf der Puppe mit dem Fuß an.


    Die Musik wird wie auf Kommando langsam leiser. Candy stoppt für einen kurzen Moment ihren weiteren Angriff gegen den Dummy und funkelt Arthur an. Gut die Augen sind leicht angeschwollen und recht Rot von den Tränenausbruch, den sie hat.

    Dann nickt sie ihm kurz zu und wischt mit ihrer linken Hand die restlichen Tränen weg. Sie geht zu dem Waffenständer und steckt das Katana weg und nimmt sich zwei Übungskatana heraus. Das Zweite sollte groß genug für Arthur sein. Auch wenn sein eigenes Schwert noch ein paar Zentimeter länger ist. Sie wirft ihm ohne ein Wort die Übungswaffe zu, dann nimmt sie selber die Grundhaltung wieder ein und schaut ihn wartend an. Ein leichtes Lächeln spiegelt sich auf ihre Lippen ab. Und greift an.



    Abschätzend schaut der Minotaure die Orkin an. Überlegt, wie hart er wohl vorgehen kann. Um das einzuschätzen, wird er wohl erstmal ihre Fertigkeiten sehen müssen.

    Er hat im Grunde nicht vor, sie zu schonen. Das ist vermutlich auch nicht das, was sie jetzt brauchen kann. Aber vielleicht zügelt er seine Kraft ein wenig.


    Er nimmt das Bokken in Iaito-Haltung, also links seitlich an die Hüfte, mit der Klinge nach unten. Als müsse er die Waffe erst noch ziehen.

    Mit der Linken hält er die Waffe, mit der offenen Rechten ist er in Warteposition darüber. Beine in breite Kampfhaltung, Oberkörper gebeugt.



    Arthur ist wenig überrascht als Candy zum Angriff übergeht, ihre Beinposition kurz vor dem Angriff hat sie verraten. Das Shinai hoch erhoben, lässt sie es in einer fließenden Bewegung von links oben auf Arthurs linke Schulter gleiten.


    Zwar rechnet Arthur mit dem Angriff - er hat ja immerhin darauf gewartet - doch der ist wirklich gut ausgeführt. Er kann gerade noch sein Schwer hoch reißen, ganz so, als würde er es zu einer Parade ziehen wollen, ist jedoch nicht schnell genug. Ein sauberer Treffer am Oberarm ist die Folge. Den spürt er zwar kaum, dank seiner schief verdrahteten Synapsen, aber anerkennend muss er feststellen: Das war wirklich gut. Und gefährlich für die meisten normalen Gegner.


    Noch etwas überrascht von diesem überaus raffinierten Angriff, will er den Schwung seines "gezogenen" Schwertes ausnutzen und seinerseits direkt zuschlagen. Mit einer fließenden Bewegung kann Candy sich jedoch knapp darunter hinweg ducken.

    Arthur setzt zu einer Kombination an, stoppt die Klinge am höchsten Punkte, und lässt sie hinab sausen. Kein sehr sauberer Schlag, das merkt er selbst sofort. Er hat wohl doch noch etwas mit dem heutigen Tag zu kämpfen redet er sich ein.


    Candy hat mit den Gegenangriff gerechnet und weicht ein, zwei Schritte zurück, ihr schon verschwitztes Haar hängt an ihr herunter und ist nicht mehr so stylisch frisiert wie gestern Abend. Sie lässt Arthurs Gegenangriff an dem Shinai abgleiten und lässt Arthurs Kraft der in den Schlag liegt von sich weggleiten. Anstatt zu versuchen mit dem Sepoa den Angriff zu blocken. Da nun Arthurs Verteidigung damit auch durchbrochen ist, versucht sie auf die Brust zu zielen und stößt zu. Auch wenn dieser Angriff nicht zu den typischen Techniken des Kenjutsu gehört.


    Ein ganz kurzes Schmunzeln schleicht sich in sein großes Gesicht, als er den Stich bemerkt. Klar, sein Schwert ist unten, der Angriff sauber.

    Allerdings braucht es nicht viel mehr als einen seitlichen Schritt nach hinten, um dem Gröbsten zu entgehen. Mit dem rechten Unterarm leitet er dann Candys Führhand weiter ab.

    Seine ungünstige Position zeigt sich dann jedoch, als er versucht, seine Waffe einhändig in ihre Richtung zu wuchten. Ja, er hat Kraft, aber an der Finesse muss er noch feilen. Ein wirklich ungelenkter Schwinger ist die Folge.


    Die Klinge der Übungswaffe von Arthur kann Candy gerade so ausweichen und macht zwei Schritte zur Seite, so das Arthurs Angriff nicht ihren Oberkörper trifft sondern nur ein paar Millimeter vor ihrem Körper ins leere läuft. Sie hat ein wenig Zeit und grinst Arthur etwas gespielt böse an und streckt ihm so gar die Spitze ihrer Zunge heraus. Nun steht sie aber seitlich zum Minotaurus und lässt ihr Shinai in einer flüssigen Bewegung auf das Schulterblatt von Arthurs rechten Arm gleiten.



    Arthur muss sich mehr fokussieren, um der Furie vor ihm was entgegen halten zu können. Er ist leicht unkonzentriert, und das zeigt sich langsam.

    Er wirbelt das Schwert herum in die Rückhand-Haltung, und blockt auf ziemlich coole, letztlich aber unpraktische Art, den Angriff gegen seinen Rücken.

    Vorteil: Kein Treffer kassiert. Nachteil: Es kostet Zeit und Momentum, sodass er selbst keinen Angriff ansetzen kann.


    Candy versucht die Initiative wieder zu ergreifen, da sie bemerkt, dass Arthur sich in eine ungünstigen Postion begeben hat und versucht seine linke Flanke zu erwischen. Sie zieht ihre Klinge zurück und stößt im nächsten Moment auf Arthurs Rippenbereich zu.


    Seine Waffe noch immer auf dem Rücken habend, hat Arthur kaum andere Möglichkeiten, als diesem Angriff durch Beweglichkeit zu entgehen - was nicht seine größte Stärke ist.

    Und doch schafft er es mit einer Linksdrehung nicht nur, Candys Angriff zu entgehen, sondern auch, sein eigenes Bokken wieder in die Vorhalte zu bringen.


    Er atmet einmal tief durch. Das hier ist auf jeden Fall fordernder als er gedacht hätte. Gut so.

    Er hebt die "Klinge" des Schwertes nach oben, und geht in eine klassischere Kendo-Haltung, von der aus er dann einen simplen Grundlagenangriff nach schräg unten ausführt.


    Candy hat diesen Zug vorausgesehen und lässt Arthurs Grundlagenangriff ins Nichts laufen und weicht mit einer gekonnten Drehung aus. Dafür nutzt sie Arthurs Schwung nach vorne für einen Gegenangriff und lässt von der linken Flanke aus wieder die Klinge herabfahren um einen Treffer an Arthurs linken Arm zu setzen.


    "Nicht schlecht, aber du musst beweglicher werden. Kraft und Muskeln ist nicht alles. "


    Da muss er ihr wohl zustimmen. Beweglichkeit fehlt ihm wirklich noch.

    Dennoch...

    Er dreht sich in den Angriff hinein und blockt ihren Schlagarm mit seinem eigenen Unterarm.


    "Hilft aber auch. 'N Bissl, zumindest."


    Candy muss ein wenig schmunzeln und Arthur bemerkt, dass dieser Kampf ihr wirklich in der Situation gut tut. Aber bevor der große Minotaurus noch einen weiteren Gedanken dahingehend verschenken kann, dreht sich Candy um ihre eigene Achse herum und schlägt mit dem Sepoa auf der anderen Seite zu und versucht einen Treffer am Hals zu setzen.

    Okay.

    Ich hab ein volles Wochenende, aber vielleicht komme ich trotzdem zum posten. Ich will nur nichts versprechen, wenn ich es dann nicht halten kann.

    Sensoren erlauben außerdem wahlweise anstelle von Wahrnehmung über Elektronische Kriegsführung zu werfen. Und in diesem Fall bestimmen sie auch das Limit.

    Miami 19:20 Uhr


    18. Oktober 2078

    Mittwoch

    28 Grad, 35 % Luftfeuchtigkeit

    Bayshore


    Kurz zögert die Frau und scheint zu überlegen. Doch dann nickt sie.

    "In Ordnung, ich schreibe Ihnen dann eine Nachricht, wenn der Hut abgeholt wird. Der müsste auch in wenigen Minuten hier sein.

    Wissen Sie, wann Ihre Freundin ungefähr ankommt? Dann kann ich den Hut solange zurück legen."



    Dodge Island


    Der Hafenarbeiter nickt eifrig und stapft seinem Boss hinterher. So halb im Schatten, halb daneben. Dass er noch was sehen kann, aber eigentlich mehr in Deckung ist. Soll der Große das doch regeln, was auch immer er vor hat.


    José, Santiano und Derek begeben sich also rüber zu den Iren. Natürlich wird da noch rege gearbeitet, und natürlich erregen die Drei Aufmerksamkeit. Und wie es nunmal so ist: Nicht jeder dort kennt José. Wieso auch, ist ja nicht deren Boss.

    Also kommen zwei Arbeiter fast schon in Türsteher-Manier auf die drei Zu, auf einer Art Abfangkurs. Nicht direkt aggressiv, aber eben doch deutlich machend, dass man sie zunächst stoppen möchte.


    "Entschuldigen Sie,", sagt der tiefbraun gebrannte Ork.

    "Aber das'iss Privatgebiet hier."

    Er schaut Santiano an.

    "Weßt du doch."


    Dieser schaut zu seinem Boss, und nur wenn dieser nicht gleich das Reden übernimmt, wird er mitteilen, dass es sich um seinen Boss handelt, der gern mit dem Boss der Iren reden möchte.


    Iwan kann ganz gut beobachten. Das Versteck ist nicht optimal - vor allem, wenn man die Verladekrane bedenkt, die einfach eine deutlich bessere Sicht, auch auf ihn haben. Aber für den Überblick reicht es, und niemand baut gerade einen Hinterhalt auf oder will die drei da unten gleich geeken. Bisher alles normal. Man will wohl einfach die Geschäfte schützen.

    18. November (Freitag), 21:43

    Außentemperatur: -21° Celsius, windig (gefüht: -38° Celsius)

    Alt-Moskau, Innenstadt, Großer Staatszirkus



    Eine zähe Zeit des Wartens beginnt, in der zunächst nichts passiert. Als Runner kennt man das, und manche kommen damit besser zurecht als andere. Kaum einer hat derzeit wirklich was zu tun, außer sehr angestrengt auf Details zu achten. Was natürlich auf die Konzentration geht.


    Wohnblock

    Billy

    Unter der Treppe ist es natürlich weder bequem, noch spannend. Doch dafür ist sie ja auch gar nicht hier. Das Beste aus der Situation machend, versucht sie so ruhig und bequem zu sitzen, wie möglich. Immerhin wird das Gebäude soweit geheizt, dass es hier drin nicht friert. Wahrscheinlich steht eine Heizanlage im Keller.

    Ab und zu laufen Metas vorbei. Durch den Hauseingang die Treppe nach oben. Von Oben in den Keller. Aus dem Keller nach Oben. Von Oben nach draußen. Einzeln, zu zweit, einmal zu viert. Klar schaut sie sich jeden so aufmerksam es geht an. Bisher sieht keiner wirklich vielversprechend aus. Aber er kann die Gesalt ändern, oder?



    U-Bahnhof Lubyanka Square

    Iwan, RFID

    Der Bahnsteig ist mäßig voll, was ihn bereits ausreichen unübersichtlich macht. Der RFID sendet natürlich ununterbrochen Pings, weil ständig jemand die Treppe hoch kommt. Und Mackenzie hat auch immer ein halbes Auge drauf. Doch zunächst müsste der Mann ja - vermutlich - an Iwan vorbei, richtig? Aus südlicher Richtung einen Tunnel, von dort irgendwo auf den Bahnsteig und dann, ja. Wohin auch immer.

    Iwan schafft es tatsächlich, so auffällig unauffällig auszusehen, dass ihn im Moment niemand anquatscht. Grelle Farben, auch wenn es eine Panzerjacke ist, funktionieren. Und Panzerungen sind gar nicht mal so selten hier.

    Iwan kann mit einiger Sicherheit zwei Agenten des Geheimdienstes ausmachen, welche da einfach auf dem Bahnsteig stehen, sich leise unterhalten und ominös umsehen. Sie wirken zunächst harmlos, sind aber nunmal da. Sollte man vielleicht im Kopf haben.

    Die Züge kommen und gehen, Fahrgäste steigen aus und ein. Soweit Iwan das beurteilen kann, sind die beiden Agenten und er die einzigen, die in den letzten 15 Minuten schon hier waren, und jetzt noch immer hier sind. Bisher aber kein Anzeichen von der ZP.



    Anlegestelle unter der Brücke

    RFID

    Ein mäßig guter Blick zeigt eine Anlegestelle, an der es sonst derzeit nichts zu sehen gibt.



    Ubahnstation Kadashevskiy Ln

    Fairy, RFID

    Die deutlich kleinere Station als der Lbyanka Square ist auch deutlich übersichtlicher. Und es ist merklich auffälliger, wenn man hier die ganze Zeit rum steht.

    Also, wäre es, wenn andere Leute hier auch die ganze Zeit rumstehen würden, um das zu beobachten. Die Metas kommen und gehen. Ein paar kucken blöd, manche hauen Sprüche raus. Aber am Ende lässt man Fairy auch weiterhin in Ruhe.

    Auch wenn die eine Gruppe eben fast schon etwas zu lange geblieben ist, und sexuelle Anspielungen gemacht hat. Bis ihnen wohl langweilig wurde, und sie gingen. Immerhin gibt es ja doch auch genug andere Metas hier, die ein Auge auf solche Situationen haben können. In einer Gasse wäre die Situation womöglich anders ausgegangen.

    Fast hätte Fairy dabei vergessen, weswegen sie hier war. Aber sie ist noch immer Profi, und hat den fraglichen Bereich, den der Magier wohl nutzen würde, nie mehr als ein paar Sekunden aus den Augen gelassen.



    Einkaufszentrum

    Mackenzie

    Bunt. Voll. Laut. Unübersichtlich. Laut.

    Luftballons, kreischende Kinder, überforderte Eltern. Eine Trollfrau mit Drillingen - oder einfach drei Kindern, die halt fast gleich aussehen, schwer zu sagen - hat alle Hände voll damit zu tun, die drei in Richtung Ausgang zu bewegen, während diese aber viel lieber auf den dort stehenden Fahrgeschäften spielen wollen.

    Ist halt doof so, mit zwei Händen, aber drei Kindern.

    Irgendwan legt sie sich je eines über die Schulter, schnappt das Dritte an der Hüfte unterm Arm und stapft raus.


    Aber der Magier ist bisher nicht zu sehen.



    Park Alexandergarten

    Condor Drohne

    Einige Schirme und Hüte sind zu sehen, die dort spazieren gehen. Auch ein paar Fellmützen, und nur wenige unbedeckte Köpfe. Der Winkel ist natürlich nicht ideal, um einzelne Metas genauer zu erkennen, aber ein technischer Abgleich ist grundsätzlich schon möglich. Dennoch - bisher wohl nur Leute aus dem Kreml oder GRU, oder Mitarbeiter der Geschäfte der Umgebung, die hier kurz den Feierabend genießen wollen. Natürlich ist es längst dunkel, natürlich ist es kalt. Aber beides ist es hier eigentlich immer, und zumindest gibt es hier Pflanzen.



    Staatliches Historisches Museum

    JC

    Gerade um die Zeit sind hier nicht mehr viele Gäste zu sehen. Immerhin wird demnächst geschlossen. Ja, tatsächlich hat das Museum nicht die Nacht über offen. Einer der Mitarbeiter schaut schon, leicht genervt, zwischen den verbleibenden Gästen hin und her. Noch kann er nichts machen, offiziell haben sie ja noch auf. Siebzehn Minuten.

    Klar wäre es schöner, wenn vorher alle raus wären. Früher abschließen, früher Feierabend. Rein kommt um die Zeit schon keiner mehr.

    Der Raum über die technischen Fortschritte während des Kalten Krieges wird bereits geschlossen - es wird das Rote Band vorgehängt. Niemand kann mehr nachrücken, wer raus ist, ist raus. Die Anzahl der Gäste sinkt weiter ab.

    Ich hab dann das Outro mal angestoßen. Die Marines können IP jetzt etwas Zeit totschlagen.


    Den Ausstieg von Einnard können wir ausspielen, müssen das aber nicht. Ganz, wie es Morgana Blank passt.

    Auf jeden Fall wird dann irgendwann wieder etwas gesprungen. Bis wohin, weiß ich noch nicht genau, aber ich denke, es wird die Rekrutierung der Neuen werden.

    Frau Oberfeldwebel nickt.


    "Dann kommen wir zu unserem Teil der Auswertung.

    Die Missionsziele sind beide erfüllt worden, insoweit sind wir sehr zufrieden. Auch gibt es keine Totalausfälle oder verlorene Ausrüstung. Insgesamt also ein Erfolg auf ganzer Linie."


    Ein Ausschnitt aus Alex' Sicht wird an die Wand hinter der Vorgesetzten projiziert. Es ist der Kampf im Maschinenraum. Es ist hektisch, Teile fliegen, die Maschine bewegt Bauteile, die nicht dazu gedacht waren.

    Es flackert kurz, die Sicht kippt, das Sichtfeld wandert erst kurz nach rechts, dann schnell und weit nach links, und schließlich wird es schwarz. Obergefreite Masters wurde augenscheinlich durch die Luft geschleudert.


    "Was Sie da getroffen hat, war augenscheinlich außerhalb Ihres Sichtfeldes. Das entschuldigt zwar im Grunde den überraschenden Treffer, allerdings sollte das bei ausreichendem Umgebungsbewusstsein nicht dazu kommen. Das ist etwas, das wir in Zukunft verstärkt mit Ihnen trainieren werden.

    Mit Ihnen allen. Nur zur Sicherheit."


    Es werden ein paar kleinere Ausschnitte aus Kämpfen gezeigt. Hier hätte man schneller darauf reagieren können, dort wäre eine Spähdrohne angebracht gewesen. Alles in Allem nichts Wildes, aber doch Anmerkungen, was man besser machen könnte.


    Eine Szene zeigt, wie der Riese im Vorbeirennen zwei Piraten einfach über die Reling schleudert.

    "Nicht nach Lehrbuch und im Grunde auch riskant." kommentiert sie.

    "Aber es kommt gut an beim Marketing. Solche Aktionen wären eigentlich zu bemängeln, wenn Sie reguläre Marines wären. Einfach aus dem Gesichtspunkt der Effizienz heraus. Wenn sich jedoch die vergleichsweise sichere Situation für solche Moves ergibt, dann nutzen Sie sie. Die Umfragewerte lieben das."


    "Auch ein gutes Manöver auf der Brücke. Ob die erzeugten Verluste, besonders durch den Beschuss der Aldebaraan, notwendig waren, wird sich zeigen. Gemäß der aktuellen Vorgaben des Marketings ist man sich da noch unsicher. Die Zuschaer werden das entscheiden. Aus Sicht von Maersk aber saubere Arbeit."



    Es folgen weitere, weit technischere Auswertungen, die jeder der Anwesenden zumindest gehört haben sollte. Das meiste ergibt für die meisten auch Sinn.


    Insgesamt ein sehr guter Einsatz. Am morgigen Tag soll es zunächst ein Treffen mit dem Marketing geben, das bis dahin hoffentlich alles ausgewertet hat. Der Rest des heutigen Tages steht zur freien Verfügung auf dem Gelände, was immerhin fast ein ganzer Arbeitstag Freizeit ist. Es wurden ihnen Zimmer zugewiesen.


    Das Gelände bedeutet in diesem Fall: Ganz Frederikssund. Die Stadt gehöhrt Maersk im Grunde.

    06. Mai 2078

    Berlin Köppenick, Müggelturm

    Criss und Juls


    spielen... Wohnungsball?



    Berlin Mitte, Alexanderplatz

    Kat


    Die beiden Gestalten in Uniform machen zwar rein optisch nicht gerade den Eindruck von üblichen Cops. Das liegt aber primär daran, das im Trid einfach ein anderes Bild vermittelt wird. Gerade in Berlin gibt es kaum Einschränkungen bei der Auswahl der Kadetten, was Herkunft, Metatypus, Ethnie oder sonstwas anbelangt. Gangtattoos sind eines der wenigen Merkmale nach denen ausgesiebt wird, und davon sind keine sichtbar.

    Auch wenn die zwei also wie ein bunter Haufen in geliehener Uniform aussehen, sind sie vermutlich wirklich echte Cops.


    Auf Kats Frage hin stellt sich die Normfrau in so einer halb-lässigen halb-herausfordernden Pose hin. Belastung auf dem rechten Bein, das linke leicht schräg gestellt, die Hüfte dadurch ebefalls in Schräglage was ihre Taille durchaus betont. Arme verschränkt, aber ansonsten locker hängend. Ihr Blick ist recht undurchsichtig. Er wirkt nicht direkt angepisst, aber auch nicht übermäßig freundlich.


    "Ich glaube, Sie haben etwas, das nicht Ihnen gehört. Wenn Sie das zurück geben, sehe ich vielleicht drüber hinweg."

    Vermutlich wegen des Papierkrams, den solch ein kleiner Fall schon verursachen kann.


    Der Ork steht etwas gelangweilt daneben, seine langen Arme hängen einfach an ihm herunter. Er scheint sich umzusehen.



    A10 - südlicher Berliner Ring

    Finch und Sam


    Von hinten kann Finch bei seinem "umgekehrten Überholmanöver" die anderen Maschinen näher kommen sehen. Jedoch nur kurz, denn auch andere Fahrzeuge wechseln nun auf die mittlere Spur, und verdecken damit den weiteren Blick. Immerhin: Vor und hinter Finch sind nun andere Fahrzeuge, die im Fall der Fälle als Knautschzone dienen können. Die Geschwindigkeit der ganzen Kolonne reduziert sich fast kollektiv auf 40km/h. Das hat sich irgendwie so eingebürgert. Dann können nämlich selbst in der Innenstadt, wenn man sich an die geltenden Regeln hält (die doch tatsächlich - zumindest theoretisch - noch existieren) die Gangs noch überholen.


    Und genau das tun die Maschinen dann auch, jedoch mit weit mehr als 50km/h. Mit bestimmt 100 bis 150 rasen einige Bikes, ein Trike und zwei Quads an Finch (und dem Rest der Kolonne) vorbei, nur um sofort wieder hinter (also vor) einem anderen Truck aus der Sicht zu verschwinden. Noch ist alles ruhig. Wenn man von dem ohrenbetäubenden Lärm etlicher aufgebohrter Endschalldämpfer absieht.

    Arthur, nachdem er nun unbeschäftigt ist, überlegt, was er noch tun kann.

    Zunächst reinigt er seine Waffe, ölt sie angemessen, und verstaut sie dann in seiner Kiste. Bereits währenddessen steigt ihm so ein Rauschen in den Kopf. Das hat er manchmal, wenn er aus direkter Action in direkte Stille kommt. Und weil ihn das mächtig stört, setzt er im Schiffssystem seinen Aufenthalt auf Dojo. Geht dorthin, und schaut mal, ob es dort zufällig irgendwelche Trainingsprogramme gibt. Falls nicht, vermöbelt er eine der Puppen.


    Er ist offenbar nicht ganz ausgelastet, und nachdem Pipa seine Prellungen versorgt hat, ist er außerdem noch topfit. Er braucht Bewegung.

    Ordis beobachtet das seltsame Schauspiel. Der Baron ist... Ein Handschuh?

    Naja, hier ticken offenbar alle etwas anders. Er nimmt es als normal hin.


    Also wieder zurück in die Vorratskammer. Womöglich ist der ausgefüllte Antrag ja so ein Schlüssel. Ist schließlich alles programmiert hier, so eine Tür muss also nicht zwangsläufig immer in den selben Raum führen. Das ist lediglich eine Beschränkung in der physischen Welt.


    Ordis folgt den anderen.