Beiträge von the guardian

    Ein unbehagliches Gefühl ergreift Oniko. Es ist nicht Anspannung vor dem nächsten Schritt. Nein. Bis jetzt war es noch nicht ausgesprochen worden und erst mit den Worten von Porterhouse realisierte sie was seit der ersten Kontaktaufnahme mit Envoy wahr gewesen ist.


    Sie war der Boss. Es war ihr Antrieb, ihr Verlangen, ihr Bestreben. Nur auf ihren Wunsch hatte Envoy-san dieses Team zusammengestellt. Nur wegen ihr waren sie alle hier,


    Sie fluchte innerlich und schluckte schwer.


    Wie ein Mantel aus Stahl legte sich diese Erkenntnis auf sie und schien ihr den Atem zu rauben.


    Sie atmete tief dreimal tief und zwang die Bedrückung aus ihrem Körper. Dann schüttelte sie den Kopf um auch die letzten schlechten Gedanken zu verscheuchen.


    "Gōi. Dann werde ich meinen Hacker kontaktieren. Wir nehmen dann Verbindung mit dem Scorpion King auf sobald das Team in Position ist und falls er ablehnen sollte können wir losschlagen."


    Sie nickt Porterhouse zu.


    "Suchen wir uns einen ruhigen Ort"

    OK. An sich hat sich ihr Bauchgefühl noch nicht wirklich gerührt, aber es wird eher weniger mulmig als es vorher noch beim Eingang war.


    (Muss mir unbedingt nochmal diesen Gefahreninstinkt/Kampfsinn durchlesen. Nicht das ich euch irgendwann mal einfach so ins offene Messer laufen lasse)

    Eine halbe Minute bevor Arashi den Wagen hinter dem Block parkte tauchte am Vordereingang der Wagen der beiden Yakuza an. Nachdem sie ausgestiegen waren und ein paar Worte mit den beiden, vor dem Eingang postierten, Männern gewechselt hatten verschwanden sie im Haus.


    >> Yaks haben den Zielort erreicht. Wohnung 704 im siebten Stock << wurde das Team von Kato informiert.


    [...]


    Die Runner bewegten sich vorsichtig weiter den Gang entlang. Die einzige Beleuchtung stammte von den in die Decke eingelassenen Notfalls-LEDs. Alle weiteren Lampen waren schon längst abmontiert und einer anderen Verwendung zugeführt worden.


    Wasser tropfte von den veralteten Rohren und sammelte sich in kleinen Pfützen am verdreckten Boden. Links und rechts befanden sich die Kellerabteile zu den Wohnungen. Einige davon waren leergeräumt und besaßen keinen Türen mehr, einige waren notdürftig verschlossen. Zwei der Abteile waren mit massiven Metalltüren versehen.


    Am Ende des Gangs befand sich ebenfalls eine Tür. Laute Stimmen waren aus dieser Richtung zu vernehmen. Durch die Spalte unter der Tür sah man blaues Licht flackern.


    [...]


    Während sie wartete erhielt sie die angeforderten Informationen. Es war nicht viel. Gerade die Bilder von drei Personen. Keine Gesichter keine Namen.


    Eine davon entsprach der Frau die beim Keller wartete. Die anderen beiden waren Männer mit Gesichtsmasken.


    Dann dauerte es nicht lange bis auch die beiden Männer auftauchten. Gemeinsam verschwanden sie dann durch die Kellertür.


    >> Das Team ist eingetroffen. Erwarte weitere Anweisungen. << von ihrer Position konnte Yokota beobachten wie die drei Personen in den Keller eindrangen.

    Nachdem Arashi keine weiteren Fahrmanöver ausführte verlor die Drohne, sofern man das bei einer Drohne überhaupt so sagen konnte, schon bald das Interesse an dem Fahrzeug und schwenkte wieder auf ihre Kontroll-Route. Es war nicht mehr weit und Arashi ging lieber auf Nummer sicher und vollführte keine weiteren Überholmanöver mehr.


    [...]


    In kürzester Zeit hatte Red das Schloss geknackt. Vorsichtig blickte sie in das Gebäude.

    Der vor ihr liegende Gang war spärlich beleuchtet.

    Es roch nach Abfall und Feuchtigkeit. Ein paar vage Bewegungen zeugten von Kleintier die dem Licht zu entkommen suchten.


    [...]


    Kaum hatte Kato die Nachricht an Kage-san geschickt erhielt er die Antwort. Er leitete sie an das Team weiter.


    // incoming Message //

    >> Die Zeit drängt. Wir müssen das Commlink finden. Unterstützung ist unterwegs. KAGE <<


    [...]


    Während Ryuichi auf dem Weg zur nächsten Adresse war überprüfte er den Status des restlichen Teams. Sie durften sich keinen Fehler mehr erlauben, sonst würde das Commlink gänzlich aus ihrer Reichweite verschwinden. Und das würde seinen Meister nicht sonderlich erfreuen.

    Ein weiteres Mal checkte er den Status des Teams.


    [...]


    Yokota war in Position. Sie checkte die Lage und wartete auf den Rest des Team. Ihre Anweisungen waren klar. Das gegnerische Team aufhalten.