Beiträge von the guardian

    Yoru nickte freundlich und trainierte Sie in den nächsten Stunden.

    Seine Kampfkraft war schier grenzenlos, aber er dosierte Sie präzise für Euch. Er war 'Initiat höchster Ränge', besaß viele Metamagische Techniken, ein Meister der Zen-Meditation und Zentrierung.


    Seine Ki Fähigkeiten waren auf Zweikampf und Geisterkampf ausgerichtet und sehr hoch trainiert. Gerade Gegenschlag, Mystischer Panzer und Geschwindigkeit waren auf höchsten Stufen.


    " Die Drohne ist schneller, stärker und zäher wie Ihr. Versucht Sie nicht mit Stärke oder Zähigkeit zu schlagen. Benutzt euren Kopf. Seid kreativ. Findet Lösungen.

    Drohnen mögen kein Wasser und keine Elektrizität. Wenn möglich, greift Sie damit an. Es wirkt Wunder.

    Achtet auf die Stile ! Mit Kempo greife Ich an, richte viel Schaden an. Mit JiuJitsu verteidige Ich, gewinne Zeit, provoziere, habe Reichweite.

    Erkennen ! Verändern. ! Los."


    Oniko nutzte die Zeit mit Yoru und trainierte hart. Sie merkte schnell wie ihr Timing besser und ihre Abläufe runder wurden.

    Da sie nicht über körperliche Stärke verfügte, musste sie sich mehr auf ihre Techniken verlassen.


    Zwischendurch checkte sie ihr Commlink auf Nachrichten von Envoy. Außerdem hatte sie ihren Decker Kontakt auf die erbeuteten Commlinks angesetzt, mit der Hoffnung hier einen Hinweis über die Identität der Angreifer herauszufinden.


    TG fingerte in ihrer Jackentasche herum. Sie suchte nach einem Kaugummi aber sie fand nur einen alten Zettel. Es war die Nummer von Labah. Sie hatte vor ein paar Wochen ausgemacht, dass sie auf ihn zurück kommen könnte wenn sie seine Matrixfähigkeiten brauchte.


    "Ich hätte da jemanden der könnte vielleicht die Links knacken." sagte TG zu Oniko.

    Während sie so das Papier betrachtete dachte sie über den geschäftlichen Kontakt nach.

    Langsam dämmerte es ihr welche Daten sie damals an Labah vertickt hatte.


    //FUCK!// fluchte sie innerlich. Sie konnte ja damals nicht ahnen, dass sie diese Daten noch mal gebrauchen konnte.

    Sie wählte Labahs Nummer.


    Labah schaute auf TGs Nummer Ach die. Die Aufstrebende.

    << Yo. Bin anwesend. Hast wieder was zum Loswerden ? >>

    Er erinnerte sich an die brisanten Daten und wie er Sie besser erstmal nicht verkaufte.

    >>>Hi Tank Girl hier. Ich hätte da ein paar Links. Die müssten geknackt werden. Mich interessiert wer die Besitzer der Links waren. <<<

    Dann machte sie eine Pause.

    Es ging nicht anders. Sie musste Fragen.

    >>>Die Daten die ich dir damals gegeben hatte. Hast du die noch? <<<


    "Alles in Ordnung?" wollte Oniko wissen. TG wirkte ein wenig geistesabwesend wenn nicht gar besorgt.

    So hatte sie TG noch nie gesehen.


    << Schon ziemlich lang her . Die Daten müssten eigentlich weg sein. Was ist für mich drin als Bezahlung ? Daten die du wieder haben willst ? Entscheide dich was du willst, Klaue. >>

    Der Ork knurrte etwas.


    //Alter...// TG hatte Lust durchs Com zu springen.


    TG schaute abgelenkt zu Oniko.

    "Ich führe grad mit einem Hacker ein Gespräch, der mir einen Gefallen schuldet //e//.“

    Sagte sie kurz angebunden.


    " und jetzt zickt der rum."


    >>>Hast du die Daten noch oder nicht? Die Sachlage hat sich einfach geändert. Die Schatten sind nun mal nicht schwarz und weiß. Das sollte jemand mit deiner Erfahrung eigentlich wissen.

    Knacken von ein paar Links und die Daten.10K<<<

    Ein Blick auf ihren Kontostand und sie wusste, das sie vorher noch ne Bank ausrauben musste. Aber das war ein Problem für später.


    Labah grinste, zog sich an. Sie hatte angebissen. Er ging zum Bike.

    << So ka. 10.000 für dich. Kommlinks und die Daten für dich. Wo soll Ich hinkommen ?


    Oh und Ich habe die Daten noch. Hat noch keiner gesehen. Da ist dann nochmal 20.000 fällig. Ich nehme auch Schulden an oder Gefallen. >>

    Dann stieg er auf und fuhr los.


    TG las die Nachricht zwei oder drei mal. Sie wurde daraus nicht schlau.

    In einem Satz sagte Labah 10K für Link und Daten und dann wollte er noch mal 20 für die Daten.

    Doch dann raffte sie es. Er dachte er bekam für das Knacken der Links und das Bereitstellen der Daten auf den Links einen 10er.

    TG hatte aber für das ganze Paket 10 ausgeben wollen.


    >>>Ich denke hier liegt ein Missverständnis vor. 10k für das ganze Paket.<<<

    Schrieb TG leicht verärgert zurück.


    << Deine Daten sind im Shadowland locker 30.000, 40.000 wert. Warum sollte Ich Sie jetzt für 5.000 verschenken ? Das wäre schlecht für meinen Ruf, wenn ich als dumm und billig gelte.>>

    Labah fuhr Richtung innere Bezirke und wartete auf ihre Antwort.


    >>>Wenn die Daten so wertvoll wären dann hättest du sie schon lange verkauft. Oder du bist sie noch nicht los geworden weil sie keiner anfassen will. Also 10k fürs knacken der Links und die Daten und einen kleinen Gefallen für die Daten. Und wenn du sie noch niemandem angeboten hast, weil du warten wolltest kann es deinem Ruf nicht schädigen, weil es keiner weis.<<<

    schrieb TG zurück.


    << Vielleicht hast du Recht TG. Scheinbar hast du gelernt dein Kopf zu benutzen. Ich frag jetzt nochmal. Wo treffen wir uns ? >>

    Hab mir gerade überlegt, dass "Micromanagement" für Cyberware auch von den Spielern abhängig zu machen.

    In SR gibt es ja viel mehr Zeug als in anderen Systemen. Da könnte man auch einfach nur eine eingeschränkte Auswahl oder Bausätze zur Verfügung stellen oder es den Spielern auch ermöglichen aus dem Vollen zu schöpfen wenn sie sich das antun wollen.

    Ich für meinen Teil sehe das jetzt nicht ganz so aufwändig.

    Anouk überlegt kurz. Seine magische Ausbildung war nur rudimentär und lag schon Jahre zurück - als die Magie ihn noch erwählt hatte.

    Er sah jetzt nichts was er den beiden mit auf den Weg geben könnte außer ein Thumbs Up


    "Haltet die Ohren steif. Wird schon schief gehn"


    dann wandte er sich noch an Ombra


    "Falls der Funk ausfallen sollte kannst du es auch über das interne Board-Komm versuchen. Könnte mir vorstellen, dass dies eher im Sturm funktionieren wird. Dann brauchst du deinen Arsch nicht dem Sturm nicht aussetzen, 'kay?"


    Sollte das Schiff untergehen würden sie die beiden unbeseelten Körper irgendwie in Sicherheit bringen. Aber darüber würde er sich erst dann den Kopf zerbrechen wenn dieser Fall wirklich eintreten würde.

    Bringt ja nichts hier jetzt sowas aufzubringen.


    Oder vielleicht doch?


    "Wenn ihr wollt könnt ihr noch die Sauerstoffausrüstung anlegen. Dann kriegen wir euch leichter raus falls was passieren sollte."

    Yoru runzelte die Stirn, was bei der älteren Haut ganz gut zum Tragen kam.

    " Mit Projekten hab Ich nicht mehr viel zu schaffen. Aber..es ist ein Anagramm. Uroy ist Yoru in Spiegelschrift. Was ist da los ?"

    "Ich bin bei meiner Recherche über Euch darauf gestoßen. Wenn Ihr damit nichts zu tun habt, werdet Ihr davon nicht begeistert sein."

    "Ich bin überzeugt, dass dieses Material in Zusammemhang mit Eurem letzten Auftrag steht. "

    "Ich tausche es gegen eine Antwort. Aber wenn Euer...Codex...oder Eure Ehre es verbietet diese Frage zu beantworten, so respektiere ich das und ich werde Euch danach nicht mehr fragen."

    Sie legte ihr Commlink und ihre Displaybrille auf den Tisch und schaute Yoru ernst an.


    "Wer hat den Auftrag gegeben die ganze Familie von Toshi-sama zu töten?"

    Dann drückte sie auf "Wiedergabe"


    Yoru überlegte kurz. Oniko verlangte viel. Er hatte zum Glück nicht viel zu verlieren.


    " Das ist sehr gefährlich für mich zu beantworten. Zum Glück bin Ich vermutlich der tödlichste Yakuza im Plex.

    Es war das Watada Gumi. Nibori Watada, der Sohn des Oyabun. Sie wollten für ihre mittelfristigen Pläne mehr Zeit gewinnen. "


    TG saß da und beobachtete die beiden.

    //Der gefährlichste Yakuza im Plex?// Ein wenig seiner Kampfkünste hatte sie schon gesehen. Aber man wurde nicht gefährlich wenn man gut kämpfen konnte. Es half, aber man musste Macht hinter sich vereinen.

    Eigentlich wollte sie immer einen Bogen um die großen Player im Verbrechen machen.

    //Tja das war es dann wohl.// seufzte TG. Eigentlich hatte alles angefangen als sie mit Envoy in den Kühlraum eingedrungen war. Nun erhielt sie die Quittung.

    Momentan wollte sie die Aussprache der beiden nicht unterbrechen. Sie konzentrierte sich lieber darauf wachsam zu bleiben. Auch wenn sie absolut nicht Yorus Liga spielte.


    Nibori Watada - jetzt hatte Oniko einen Namen. Natürlich war der Sohn des Oyabun in Japan und schwer bewacht, aber zumindest hatte ihr Ziel jetzt ein Gesicht.

    Während Yoru das Material zum Projekt Uroy suchtete blickte Oniko zu TG.


    Obwohl TG natürlich für sich selbst diese Entscheidung getroffen hatte, fühlte Oniko sich dafür verantwortlich TG hier mit hinein gezogen zu haben.

    Sie war überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war. Denn was Oniko in TG's Aura ausmachen konnte war mehr als beunruhigend, es war besorgniserregend.

    Würde diese junge Frau in die namenlose Dunkelheit stürzen?

    Yoru würde es sicher auch bemerkt haben.


    TG merkte das Oniko sie anschaute. Sie glaubte Sorge in Onikos Blick zu sehen.

    Sie wusste, das sie sich mit dem Teufel eingelassen hatte. Aber sie glaubte stark genug zu sein. Sie wollte besser werden und Todo oder Yoru konnte ihr das geben. Dies war eine Geschäftsbeziehung auf Zeit. Hoffte sie.


    Yoru war sichtlich wütend als er mit der Sichtung der Daten fertig war. Diese Dreckschweine. So viele Jahre haben Sie mich aufgezeichnet. Da muss Ich mich auch noch drum kümmern.

    " Domo Arigatou. Ich werde mich darum kümmern und es ausrotten. Oder..seid Ihr bereits dabei, Oniko-San ?"


    "Der Watada-gumi hat meinen Herren töten lassen um den Konflikt zwischen den Rengos hier weiter voranzutreiben. Sein Tod wird gerächt werden."


    "Es laufen bereits Vorkehrungen für eine Erkundungsmission und sobald wir die nötigen Informationen haben, wird es einen Schlag gegen dieses Labor folgen. Ein weiterer Schlag gegen die Mitglieder des Gumi ist in Vorbereitung, jedoch kann es sein, dass irgendetwas durchgesickert ist, denn die Männer von heute waren kein Zufall und auch auf meinen..."


    sie zögerte. Was war Envoy-san eigentlich für sie?

    "Team-Leader wurde ein Anschlag verübt, der mit dem Ganzen hier in Zusammenhang stehen könnte. Das gilt es noch herauszufinden. "


    Yoru lächelte zufrieden geschäftsmäßig und holte aus seiner Jackett Tasche einen ebenholzfarbenen Checkstick.

    " Hai. Sehr gut. Ich bin dabei. "

    Er schob Ihn zu den Beiden.


    TG nickte Oniko zustimmend zu. Zu gern würde sie ein wenig mit Yoru trainieren um besser gegen die Drohnen vorbereitet zu sein.


    Erfreut über Yoru's Anteilnahme verneigte sie sich tief.

    "Arigatou gozaimasu, Sensei. Es gibt viel zu tun. Ich hoffe, dass mein Team-Leader bald Kontakt zu mir aufnimmt und wir mehr über die beiden Angriffe herausfinden können. Die Männer heute sahen nicht nach Yakuza aus."

    Sie mussten vorsichtig vorgehen und sich bedeckt halten.

    "Außerdem müssen wir damit rechnen, dass diese Kampfdrohnen bereits aktiv sind. Ihr habt das Material dazu gesehen. Wir müssen uns also gut darauf vorbereiten. TG hier hat bereits gegen eine von ihnen gekämpft."


    TG nickte.

    "Ihre Kampfkraft ist beachtlich aber sie sind zu schlagen. Wenn ich noch mit ihnen trainieren könnte würde ich beim nächsten mal einen Vorteil haben." sagte sie. Nicht förmlich und auch nicht aus der bittenden Position heraus. Sondern einfach sachlich.

    Oniko und TG waren in Olgas Teestube auf Sakura gestoßen, die ebenfalls Interesse am Verbleib von Envoy hatte. Nachdem einem kurzen Gespräch war es schnell klar, dass ein weiterführendes Gespräch nicht so öffentlich geführt werden sollte und die drei zogen sich in Olgas Hinterzimmer zurück.


    Oniko hatte bei ihrem Yakuza Kontakt Chisana Kumo und dem Studium von Sakuras Aura einige höchst interessante Informationen erhalten und sah nach einiger Skepsis gegenüber Sakura dann doch auch die Vorteile einer Zusammenarbeit.


    […]


    Das Hinterzimmer ist nichts Besonderes. Aber es hat einen Tisch, sechs Stühle und nachdem das Mädchen gegangen ist eine Auswahl an Tees, heißes Wasser und Tassen. Dazu etwas russisches Gebäck: Prjaniki, Watrushki und so weiter...

    Sakura nickt zufrieden und nimmt Platz.

    "Was können sie mir erzählen? Haben sie eine Spur? Zu Ihm meine ich? Ich habe seit kurz nach dem Ding nichts mehr von ihm gehört... Er meinte er muss abtauchen." Trotz des Raumes legt sie den White-Noise-Generator auf den Tisch.


    Oniko nimmt ebenfalls Platz, wartet ab bis die Bedienung wieder gegangen ist. Zufrieden stellt sie fest, dass Sakura wieder den White-Noise-Generator auf den Tisch gestellt hat bevor sie vorsichtig antwortet.

    "Kaum war die Mission abgeschlossen als er auch schon abgetaucht ist. Er war in Panik. Sagte ein Kopfgeld wurde auf ihn ausgesetzt. Ich hab es dann recherchiert. Shiawase hat 75.000 auf ihn ausgesetzt. Ich verfolge dazu gerade ein paar Spuren."


    Einen Moment ist sie abgelenkt, überfliegt Kumo's Infos zu ihr.

    "Warum sucht Ihr nach Ihm?"


    "Nun ... mir liegt etwas an seinem Überleben. Und ich habe seinetwegen ein paar alte Kontakte reaktiviert. Da sind Dinge ins Rollen gekommen... die man besser stoppen sollte bevor sie ihn unter sich begraben," erklärt sie ein wenig die Sache. "Ich glaube, dass er eine richtige Sache verfolgt hat, aber ... er hat sich einen Gegner ausgesucht, der zu groß ist."


    Sollte Oniko jetzt etwa Gewissensbisse bekommen, weil sie an Envoy mit dieser Mission betraut hatte?

    Als erwachsener Mann und Profi der er war, wusste er Bescheid über die möglichen Gefahren die auf ihn und sie alle zu kommen würden.

    Vielleicht war er auch nicht vorsichtig genug und hat sich zu weit aus den Schatten gelehnt? Wie sonst wäre zu erklären, dass der Feind zuerst auf ihn das Kopfgeld ausgelobt hatte?


    Schnell verwarf sie all die Gedanken sofort wieder. Es war müßig darüber jetzt nachzudenken.


    Das Sakura sich so um das Wohlbefinden Envoy's sorgte konnte nur bedeuten, dass Sie ihm ihr Leben verdankte oder die beiden ein Paar waren oder sogar noch sind.

    Egal was es war, sollte es sich nicht um eine Maskerade handeln, wovon Oniko mittlerweile nicht mehr ausging, so würde sie in Sakura eine höchst motivierte Verbündete finden.


    "Mittlerweile kenne ich die Person welche für das Kopfgeld verantwortlich ist. Würde es uns gelingen, diese Person zu neutralisieren, so könnte es durchaus sein, dass Shiawase das Interesse an einer Vergeltungsmaßnahme verliert. Ich stelle gerade ein Team zusammen. Seid Ihr interessiert?"


    Sakura zieht eine Augenbraue nach oben. "Der Kerl vom MFID? Lee Nakamura," fragt sie nach. Zeigt dass sie auch etwas recherchiert hat. "Und was meinen sie Oshikuru-San mit neutralisieren?"


    Oniko nickt. Zufrieden zu sehen, dass Sakura selbst schon begonnen hat Informationen einzuholen.

    "Nakamura hat das Kopfgeld ausgesetzt. Wahrscheinlich war es sein Projekt und er hat sein Gesicht verloren. Er sucht Vergeltung und will ein Exempel statuieren.

    Aber Profit - das ist was einen Konzern wie Shiawase interessiert.

    Wenn Nakamuras Aktion zu viel Kosten verursacht wird man ihn zurückpfeifen. Soweit die Theorie."


    "Wenn wir nur in Deckung gehen und abwarten würden bis Gras über die Sache gewachsen ist wird das Kopfgeld niemals aufgehoben werden und er wird immer auf der Hut sein müssen.

    Natürlich könnte es auch noch richtig eklig werden und Nakamura schlägt noch wild um sich bevor er fällt."


    "Wissen sie denn etwas mehr über diesen Kerl? Jemand der sich persönlich einmischt... ist da die Sache nicht etwas zu groß? Ich meine das waren keine kleinen Projekte..." hakt sie nach.


    "Das wäre der nächste Schritt gewesen - mehr über Nakamura herauszufinden. Ich gehe mal davon aus, dass es sein Projekt war und damit sein Ego verletzt worden ist. Vielleicht hat er auch nur den Auftrag von weiter oben bekommen der Sache mal nachzugehen."


    "Nachdem der Watada-rengo da ebenfalls seine Finger im Spiel hat, wird Nakamura sehr unter Druck stehen bald Ergebnisse vorweisen zu können. Das macht ihn gefährlich, wird aber seinen Fall nur mehr beschleunigen. Ich glaube auch nicht, dass er mit einem weiteren Schlag rechnet sondern davon ausgeht, dass wir in Deckung gehen. Um so mehr muss unser nächster Schlag hart und gezielt sein."


    Dabei blickte sie auch zu TG.

    Sie wusste, dass sich TG gerne zurückhielt. Wollte aber dennoch ihre Reaktion auf das eben gesagte abschätzen.


    Sakura zögert. "Wir müssten nur aufpassen, dass wir sie nicht in ihrer Ehre verletzen. Zumindest nicht die Personen noch über ihm. Wenn sie ihr Gesicht verlieren... werden sie alles tun um das wieder herzustellen." Aber wem erklärt sie das, die Frau vor ihr ist genau so Japanerin wie sie.


    "Ich pflichte da meiner Partnerin bei. Nakamura steht sehr unter Druck. Und wenn der Druck erhöht wird könnte er Fehler machen die wir nutzen können."

    Nur wusste sie noch nicht wie der harte Schlag aussehen konnte. Einen Abschuss eines VTOL mit einem Trupp Elitegardisten war schwer zu toppen. Ader die Vernichtung eines geheimen Forschungslabors mitsamt der Daten und der Prototypen.


    "Das beste wäre wenn Nakamura komplett aus der Gleichung verschwindet." sagte TG dann. Es war klar das sie eine endgültige Lösung meinte.


    "Aus diesem Grund müssen wir uns auch gezielt gegen Nakamura richten." dann blickte zu TG

    "An Nakamura werden wir nicht so einfach herankommen. Das würde ich dann nur in Erwägung ziehen, wenn wir sonst alle anderen Optionen ausgeschöpft haben. Ich habe da gerade etwas am laufen. Dazu später mehr."

    sie sammelte sich kurz um dann das nächste Thema anzusprechen.

    Als sich die beideb Runner der Quelle der Stimmen näherten entdeckten sie drei Jugendliche, allesamt Norms, in einer Nische des Gebäudes stehen.

    Die Nische war überdacht und schütze die drei vor dem Regen.

    Auf den ersten Blick sah es wie ein Treffen von Jugendluchen aus, die quatschen und nebenbei eine rauchen.

    Sie trugen weder Gangfarben noch schienen sie Waffen oder auffällige Gegenstände bei sich zu tragen.



    Als sie die Runner erblickten brach ihr Gespäch kurz ab und ihre Aufmerksamkeit wandte sich Tagarela und Phoenix zu.

    Diese verdammten Wichser! Haben wohl zu viel Niel der Ork-Barbar geseh'n.


    "Die Raben wollen uns in die Flanke fallen!" rief Anouk lauthals und schickte die Info auch nochmal über Funk.


    Der Hafen war einigermaßen befestigt, aber es würde trotzdem schwer werden ihn gegen so viele Schiffe zu halten.

    Wenn es den Nørd aber gelingen würde ihnen in die Flanke zu fallen, würden sie einfach überrollt werden.


    "Ich brauche Unterstützung um sie abzufangen!"


    Er lief einfach los und hoffte, dass ihm jemand folgen würde. Er schnappte sich sein Zeug und noch eine Rolle Microwire. Wahrscheinlich würden sie keine Zeit haben damit viel anzustellen bevor die Wikinger landen würden, aber zumindest ein, zwei Fäden würden ihnen eine gesicherte Feuerposition geben.

    Es kommen 3 Jugendliche in Sicht, die in einer Gebäudenische eine rauchen und miteinander quatschen. Als sie Tagarela hören, drehen sich ihre Köpfe in seine Richtung.


    Wollt ihr an ihnen vorübergehen oder auf sie zu?

    Natürlich!


    Madison würde sich jetzt wohl aus Verlegenheit auf die Lippen beißen, aber zum Glück ist sie ja nicht körperlich anwesend.


    Ein Host mit Stufe 11 ist schon ein Harter Brocken, aber etwas anderes hatte sie bei dem ganzen Aufwand hier auch nicht erwartet.

    Viel interessanter ist dann schon das erhöhte Schleicher-Attribut des Hosts.


    Ungewöhnlich! Was die wohl zu verbergen haben?


    Das sie sich nur um das Portal kümmern müssen und sich nicht mit der ganzen Security herumschlagen sollen ist schon mal gut. Bleibt nur zu hoffen, dass es auch wirklich so bleibt.


    "Reicht es wenn uns zwei Stunden bevor es losgeht dort treffen? Ich hätte nich ein wenig vorher zu erledigen."

    Es kann bestimmt nicht schaden ein oder zwei ihrer kleinen Freunde mitzunehmen und wenn es nur bis zum Portal ist.

    Aber auch das muss natürlich vorbereitet werden.


    "Gibt es einen vorgegebenen Modus Operandi?" möchte sie dann doch noch wissen.

    Immerhin ist es dann doch ein Unterschied, ob sie alle auf Schleichfahrt in den Gist eindringen sollen, oder einfach mit 'ner gehackten Marke einfach durchspazieren.

    Beides hat Vor- und Nachteile, aber zumindest sollten sich das Team da vorher auch abgestimmt haben.

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    Die Worte Hernatos lassen Azahari sauer aufstoßen. Viel zu sehr klingen sie nach Politik denn nach Gemeinsamkeit.


    Merdeka - ja genau!!


    Auch Naga scheint mehr auf den Unterton als auf die leeren Phrasen zu reagieren.


    Er wartet einen günstigen Moment ab und als Hernato sich mehr zu den anderen Zuhörern wendet flüstert er Sssrok zu.


    "Sieht ganz so aus. Sie wollen Euch für ihre Sache gewinnen. Damit Ihr mit ihnen gegen die Japaner zieht."


    Dann nimmt er einen Schluck von seinem Bier und hört sich das Theater weiter an.

    Und dann?

    Ist davon auszugehen, dass die einen anderen Ort, die Basis oder sonstwas angreifen, oder ist es nur ein Flankenmanöver um Kolvereid in die Zange zu nehmen?