Beiträge von the guardian

    >> Wir konzentrieren uns darauf Ziele des Watada Clans zu attackieren und gleichzeitig dem Shiawase Konzern die Zusammenarbeit mit jemand anderen schmackhaft zu machen. <<


    sie hielt kurz inne


    >> Vielleicht wäre es an der Zeit Nakamura zu einem Treffen einzuladen. <<

    Wie wollen wir hier den Wiedereinstieg von TG gestalten.

    Ich könnte mir vorstellen, wir tun so als wäre sie nicht weg gewesen.

    Oder wir planen fertig und holen sie dann hinzu.

    Dann würde ich eine Konversation mit Scar beginnen um einen schönen Übergang zu kreieren.

    Seattle Megaplex Downtown, 17. März 2080

    Uhrzeit : 20.00

    Wetter: Stark bewölkt, 7 Grad, mäßiger Wind


    Die Limousine war pünktlich und die Fahrt kurzweilig. Ganz ungezwungen plauderte der Major über Befindlichkeiten, was in Seattle gerade angesagt ist und das Wetter.

    Der Drink war kühl und gut gemixt und so hatte Lucy es sogar geschafft sich ein wenig zu entspannen als sie im Club ankamen.


    Der Club war um diese Uhrzeit noch mäßig besucht. Der Major hatte einen Tisch reserviert der etwas abseits lag, von dem man aber dennoch einen guten Blick auf die Bühne hatte.


    Thelonius Monk stand gerade auf dem Programm und seine Werke wurden mit farbenfrohen Trideosequenzen unterlegt.


    [...]


    Club JazzAnnette


    Entweder liebte es der Major in diesem Club seine Geschäfte abzuwickeln, oder er wollte den Runnern keine anderen Adresse nennen an denen er des Öfteren verkehrte.

    Wahrscheinlich traf beides zu.


    Die Türsteher schienen die Runner diesmal schon erwartet zu haben und so ließ man sie nach kurzer Waffenkontrolle und dem Rat keinen Scheiß zu bauen in den Club.


    Als der Major die Runner erblickte stand er auf und winkte sie zu sich herüber. Dieses mal hatte er scheinbar keine Leinwächter dabei, war aber wieder in Begleitung einer attraktiven Dame.


    Nachden er alle miteinander bekannt gemacht hatte und für alle Drinks geordert worden waren blickte er die Runner erwartungsvoll an.

    Flūte á merde!


    "Halt wartet!"


    Madison hatte sich ebenfalls erhoben und starrte John an.

    Sie war nicht die erfahrenste was Teameinsätze, oder auch nur soziale Kompetenz anging. Weit gefehlt.

    Sie zog im Normalfall Programme und Maschinen der menschlichen Rasse definitiv vor.

    Und selbst, wenn die derzeitige Situation wieder einmal ein Paradeneispiel war, dass sie absolut recht hatte, so wusste sie nur zu gut, dass Alleingänge und übergroße Egos in einer Welt wie dieser eine drastisch verkürzte Lebensdauer oder zumindest einen schlechten Ruf bei den Geldgebern einbrachte.


    Sie blickte, fast flehentlich, Bustri und auch Jane an nicht aufzustehen sondern sich erst anzuhören was sie zu sagen hatte.

    Sollten sie dann noch immer John folgen wollen würde es wohl so oder so das Ende dieses Teams sein.


    "Ich glaube, dass die Vorschläge von Madame Kelly durchaus vielversprechend klingen und einen guten Teil zum Erfolg der Mission beitragen könnten."


    "Nur benötigen sie beide eine gute Vorbereitung und die benötigt Zeit."

    "Eine Scheinfirma aufzubauen, geht schnell. Das stimmt. Aber etwas aufzubauen was auch den zweiten Blick stand hält, dafür ist in dieser heutigen, digitalen Welt viel mehr nötig."


    "Die Verbindung zum Humanis Poli Club läsdt darauf schließen, dass unsere Zielperson eine Abneigung, wenn nicht sogar Hass, gegenüber anderen Metarassen oder was auch immer hegt. Von da her könnte es für unsere Auftraggeber sehr schwer werden ihr Ziel zu erreichen. Eine andere, passendere Käuferschicht hätte es da vermutlich viel leichter."


    "Was diesen Zauber mit der Beleuchtung

    ... Durchleuchtung? Des Kopfes der Zielperson angeht. Muss sich eine solche Möglichkeit erarbeitet werden. Vorbei an KE. Und vorbei an einer misstrauischen Zielperson, die ganz genau weiß, dass KE sie auf den Kiecker hat. Und vor allem die auch weiß, dass sie abserviert wird wenn sie einen Fehler macht und Informationen über die Machenschaften des Syndikats preis."


    "Deshalb sind diese Pläne langfristig zu sehen, während sie alle..." damit deutete sie auf alle bis auf Kelly

    "...ihr eigenes Ding machen. Und unser Team mit mehr Informationen versorgen, weche wir für die Planung weiterer Schritte und schlussendlich den Erfolg dieses Auftrages benötigen."


    sie blickte wieder auf John. Selbst ein wenig von such selbst erschrocken. Versuchte normal zu atmen und das Zittern im Zaum zu halten, so sehr hatte sie diese Ansprache in Aufregung versetzt.


    Gerne hätte sie jetzt einen Cuba Libre oder etwas stärkeres gehabt und es in einem Zug hinunter gestürzt. Aber das ganze jetzt mit ihrem Softdrinn zu machen kam ihr dann etwas komisch vor.

    Und so ließ sie es bleiben und wartete nur auf die Reaktion des Teams.

    TwoFace hatte die Zeit genutzt und sich um das Persona-Modul gekümmert. Er hoffte darüber noch zusätzliche Infos über die Vorgänge in der Wohnung zu erhalten.


    Als der Elf in sein Zimmer kam und ihn darum bat sich das erbeutete Commlink anzusehen verstand er im ersten Moment nicht.


    Was hatte das Ding mit ihrer Mission zu tun?


    Als er dann verstand blickte er Phoenic ernst an


    "Noch nicht genug eigenen Ärger? Geb dir gerne etwas ab."


    Aber zumindest deutete er ihm das Teil hier zu lassen.

    Westflanke


    Beflügelt von dem Sieg über den Berserker stürzte sich Anouk auf die Nørd Hexe.


    Geschickt wich er einer geworfenen Axt aus, steckte den Schwerthieb einer Kriegerin mit einem Knurren einfach weg. Die Wunde würde schnell heilen und der Mantel schnell repariert sein. Viel wichtiger wäre es jetzt der bereits verwundeten Hexe den Rest zu geben und den Angriff der Nørd zurückzuschlagen.


    Durch seine Masse und einem geschickten Manöver umging er ihre Waffe mit der sie ihn auf Distanz zu halten versuchte und krachte mit voller Wucht in sie hinein.


    Mit einem Aufschrei ging sie unter ihm zu Boden. Sein massiver Körper presste die Luft aus ihren Lungen und brach ihr die eine oder andere Rippe.


    Durch die bereits erlittenen Verwundungen war sie langsamer und geschwächt und ihr Versuch ihren Dolch zu zücken und sich des großen Orks zu entledigen nur ein erfolgloser Versuch bevor der harte Schädel des Orks immer und immer wieder auf den ihren krachte...


    ...und ihr Schmerz langsam von der Dunkelheit verschlungen wurde.