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    Mach' doch ne Hausregel ;)


    Ich kann deine Einwände ja verstehen, aber


    1. sind einige davon nicht korrekt und
    2. pickst du dir ein paar geschwindigkeitsbestimmende Faktoren (die schon woanders berücksichtigt werden) raus, erklärst die für wichtig und lässt die anderen unter den Tisch fallen.



    a) Trolle haben (relativ) keine längeren Beine als Menschen, Elfen oder Orks, sondern kürzere.
    b) Zwerge mögen noch kürzere Beine haben als Trolle, aber müssen eben auch (deutlich) weniger Masse bewegen. Das Verhältnis von Körpermasse:Beinlänge ist bei Zwergen eben etwas günstiger.
    c) Die erhöhte Stärke von Trollen wird berücksichtigt. Wie bereits gesagt ist die Gehen- und Laufenreichweite aller Rassen gleich. Sprinten wiederum geht gegen Stärke, zu diesem Pool haben Trolle also per natura schon 4 Würfel mehr als Elfen oder Menschen.
    d) Rechne dir doch mal die Unterschiede aus:


    Troll mit GES 5, STR 7, Laufen 6 und Elf mit GES 6, STR 3, Laufen 6 und Mensch GES 5, STR 3, Laufen 6. In diesem Beispiel sind die unterschiedlichen Attribute einzig den Rassenunterschieden geschuldet.


    Troll: Gehen 10m, Laufen 20m, Sprinten etwas mehr als 4 Erfolge, also durchschnittlich maximal 24m.
    Elf: Gehen 12m, Laufen 24m, Sprinten rund 3 Erfolge, also durchschnittlich maximal 30m.
    Mensch: Gehen 10m, Laufen 20m, Sprinten rund 3 Erfolge, also durchschnittlich maximal 26m.


    Das der Elf da also 25 % gemessen an dem Troll mehr rausholt, finde ich angesichts der Physis eines Trolls völlig legitim.
    Bei einem Menschen beträgt der Unterschied nur noch knapp 8 %.


    Ein Zwerg würde gegen den Troll verlieren (ich bin zu faul es hinzuschreiben, aber es stimmt um genau einen Meter wegen der geringeren Stärke)


    Ich hoffe ich hab mich nicht verrechnet, aber ich glaube, so stimmt's... :D


    Davon abgesehen: Während du Parkour läufst, machst du ja keine Sprintenprobe, sondern GES + Akrobatik (Parkour), oder nicht?

    Trolle sind aber eben auch deutlich schwerer, vor allem relativ gemessen an den Proportionen. Dazu kommt, dass Trolle im Verhältnis zu ihrer Gesamtgröße wegen des massigeren Körperbaus wahrscheinlich sogar kürzere Beine als Elfen oder Menschen haben.


    Sie mit Zwergen gleichzusetzen ist vielleicht etwas übertrieben, andererseits zeigt sich der Unterschied ja nur beim Sprinten.

    Noch als Nachtrag:


    Das Parazoologie 2075 unterscheidet zwischen paranormalen, toxischen und mutierten Crittern. Bei einigen Stichproben (ich hab jetzt auf die Schnelle nicht alle überprüft ;) ) zeigt sich, dass die ersten beiden Gruppen stets ein Magieattribut haben, die letzte aber nicht.


    Paracritter im engeren Sinne ist also auf jedenfall magisch, im weiteren Sinne der "Parazoologie" könnte man damit alle neuen Critter bezeichnen, die durch das oder seit dem Erwachen aufgetreten sind (wobei der Titel des Werks nicht unbedingt ein zwingendes Argument ist).

    Vielleicht lädt der Warhawk noch über einen Mechanismus, der die Bewegung des Abzugs auf die Trommel überträgt und der Deputy nutzt die Energie der abgefeuerten Kugel, wie das bei halbautomatischen Pistolen mit Schlitten der Fall ist.


    Bitte um Korrektur, kenne mich mit Waffen nicht so aus, spekuliere nur herum ;)

    Das klingt für mich ein bisschen nach:


    "Würfel mal auf deine Wissensfertigkeit "Bürokratie im Konzern". 5 Erfolge? Du findest ohne Schwierigkeiten Formular C nebst Anlage F und weißt genau, dass du unter "unüblicher Bedarf" auch den Mehraufwand für den zweiten Bleistift eintragen kannst und musst, weil dir der erste abgebrochen ist."


    Wie wär's denn, wenn es ohnehin um eine Evaluierung ihrer Fähigkeiten geht, wenn die Runner Gelegenheit bekommen, einen Quartiermeister/Manager/... einer Veruntreuung von Ausrüstung/Geldern/... zu überführen, was sie dann als konzernergebene Kandidaten ausweist, wodurch sie das Vertrauen des Konzerns in sie stärken.

    Naja gut, ohne das Alladin überhaupt weiß, wo das Ziel ungefähr steht, würde ich auch keinen Modifikator von -6 zulassen, sondern vermutlich nicht mal ne Probe. Oder einen Edge(4) - Wurf.


    Ich spreche jetzt schon davon, dass ein ungefährer Zielbereich klar ist. Aber so ein RFID-Tracker mit ARO, der ist schon ziemlich genau.


    Ich sehe - oder möchte sehen - die Schwierigkeit da eher beim Schießen durch die Wand. Wenn du mir jetzt ne Knarre gibst und ein HUD, auf dem mir angezeigt wird, wo hinter der Wand einer steht, ist das Zielen auf diese Stelle nicht mehr schwieriger als das Zielen auf irgendetwas anderes.


    Die Barrierenregeln sind Firlefanz, und deswegen wird der Sniper damit so OP.

    Ja weil du EINE Hand für die Probe verwendest.
    Wenn du aber ein Sturmgewehr nimmst und deinen Zweiten (nicht Cyberarm) dazu brauchst, nimmst du den Durchschnitt aus beiden Armen!

    Das stimmt natürlich.


    Beim Mehrfachangriff: Erst werden Alle Attribute und Boni errechnet als währe es EIN ganz normaler Angriff und DANACH wird der Würfelpool geteilt. Kein Ding wenn du für den Mehrfachangriff nur eine Hand verwendest aber wenn du beide Verwendest, nimmst du den Durchschnitt.

    Bei einem Mehrfachangriff mit zwei Waffen in zwei Händen würde ich gar keinen Durchschnitt bilden, sondern den niedrigeren nehmen. So, wie man, iirc, bei zwei unterschiedlichen Waffen (z.B. Pistolen und Schnellfeuerwaffe) auch die niedrigere der beiden Fertigkeiten benutzt.

    Da spielt halt eine andere Frage mit rein: Es gibt ja unterschiedliche Auffassungen davon, wie genau AROs sind und ob man die eben auch durch Wände sehen kann.
    (ich finde, alles andere macht irgendwie nicht so richtig Sinn, aber mit Blick darauf, dass normale Wachleute ihre Kommlinks vermutlich nicht auf Schleichfahrt laufen haben, folgt daraus natürlich ein ziemlich effektives Matrixscouting. Man kann das nichtmal Matrixscouten nennen, eine AR-Bildverbindung reicht ja schon, es braucht ja nicht mal ne Probe.)


    Dazu verwende ich deutlich härtere Regeln für das Schießen durch Barrieren, weil der Quatsch aus dem GRW hinten und vorne keinen Sinn ergibt. Dann wird's schon schwierig genug für den Heckenschützen.


    Da -6 aber schon vollständig blindes Feuern ist und der -3 Modifikator für indirektes Zielen ja RAW ist, würde ich den nehmen. Allenfalls -4 mit der Begründung, dass es nochmal schwieriger ist, wenn man nicht die waffenmontierte Kamera benutzt, sondern die Cyberaugen seines Kumpels der 100m weiter steht und in einem ganz anderen Winkel auf die Szene guckt. Aber es muss schon deutlich hinter -6 zurückbleiben, sonst kann ich ja gleich blind durch die Gegen ballern. Ich bin für -3 ;)

    A: Ich würde sagen, in Anlehnung an indirektes Schießen über Periskop, Smartlinkkamera etc. -3.


    B: Djinns Smartlink bringt nichts, aber Alladins auf gewohnte Weise. Das Smartlink rechnet ja auch alle möglichen ballisitschen Abweichungen raus. Wenn Alladin also über die Kamera von Djinn einen Punkt ausgemacht hat, hinter dem sich wahrscheinlich Esmiralda aufhält, hilft ihm das Smartlink, diesen Punkt zu treffen.


    C: Nix. Die ballistische Flugbahn zwischen Djinn und Esmiralda ist ja wurscht, Alladin will ja schießen.


    D: Das kommt darauf an. Wenn der RFID Tracker ein positionsgenaues ARO produziert, das man anpeilen kann, imo keine Abzüge für indirektes Zielen.

    Bisher wird hier ja davon ausgegangen, dass du einen Mehrfachangriff vorhast, also zwei Proben mit einem Pool würfelst und dafür dasselbe Ziel zweimal oder sogar zwei unterschiedliche Ziele jeweils einmal treffen kannst.


    Wäre es nicht zulässig, mit beiden Händen jeweils eine Vollautomatische Salve als einen Angriff auf ein Ziel zuzulassen? Es besteht dann mE eigentlich kein Grund den Pool zu teilen. Die erhöhte Schwierigkeit, mehrere Ziele anzugreifen liegt nicht vor (daher kein Multiangriff erforderlich) und die erhöhte Schwierigkeit durch das Absetzen von 20 Kugeln wird im erhöhten Rückstoßmodifikator berücksichtigt. Der Vorteil sind natürlich die -18 Würfel, die absolut jeden Verteidigungspool verpuffen lassen (was dann vielleicht der Grund wäre, um das nicht zu erlauben :D ).


    Auf Seite 195 wird jedenfalls eher von der Situation ausgegangen, dass mehrere Ziele angegriffen werden sollen, auch wenn da steht, dass diese Handlung für den Angriff mit zwei Waffen gilt. Der Absatz adressiert trotzdem ausschließllich Fälle von mehreren Zielen / Angriffen.


    PS: Ich denk' nur mal laut... nich' hauen ;) -18 auf den Verteidigungspool ist wahrscheinlich deutlich OP.

    Ne, ich glaube er hat die RK durch Stärke 4 zweimal eingerechnet. Was imho nicht falsch ist. Er hat ja links einen Arm mit Stärke 4 und rechts, da hat er noch einen davon ;) Deswegen ist seine Formel 18 - 8 - 2 ja auch genau das Doppelte von 9 - 4 - 1.


    EDIT: Unabhängig davon war mein Post nur auf Medizinmanns 2. Punkt gemünzt. Was ich oben geschrieben habe, wäre meine Interpretation, die Regeln äußern sich dazu (Schießen mit zwei Waffen) aber so genau nicht... Oder? Ich hab ehrlich gesagt nicht nachgeschaut.. :D
    Sicher bin ich mir nur bei meinem ersten Post hinsichtlich der allgemeinen Rückstoßformel.

    Bezüglich der Rückstoßformel:


    Entweder man rechnet wie im obigen Beispiel jede Kugel ab der zweiten, also 9 und zieht dann die Rückstoßkompensation der Modifikationen sowie der Stärke ein (hier 4 + 1)
    oder man rechnet alle 10 Kugeln und zieht zu den Rückstoßkompensationen durch Modifikationen und Stärke noch den "Gratispunkt" RK ab, der im GRW erwähnt wird.
    Letztere Lösung ist RAW, beide führen zu gleichen Ergebnissen, jedenfalls bei einer Waffe. Bei zwei Waffen kann man natürlich streiten, ob's dann auch zwei Gratispunkte geben soll ^^

    Was ich da geschrieben habe war ja - du hast ja gerade meinen Disclaimer zitiert und nicht mein übriges Geschreibsel - absichtlich Quatsch, weil die WiFi-Regeln eh... nun ja. Und "Wetterdaten" sind mein Lieblingsplatzhalter dafür..
    Mit sachlich meine ich nur meine Aussage zur Geltung der Boni. Nicht die Begründung. Wie ja da steht. Vielleicht etwas missverständlich formuliert.


    Aber stimmt, natürlich könnte das auch ein Grund dafür sein, dass die Präzision durch die bessere Kontrolle der Peitschenlänge steigt, da gebe ich dir hast du Recht. Hab ich nicht dran gedacht.


    Den automatischen Einzug würde ich dann aber trotzdem als "automatisch" sehen (also ohne WiFi-Verbindung) und bei der freien Handlung zum Bereitmachen waren wir ja eh einig.


    Wobei wir natürlich schon wieder RAI machen. Der einzige, der hier einen fetzigen RAW zu der Frage tanzt, ist der Medizinmann. :D

    Also, noch mal ernst und differenziert nach Boni:


    Es ist klar, dass die Freie Handlung nur per WiFi-Befehl funktioniert.
    Da das Sicherheitssystem automatisch funktioniert, sehe ich nicht, warum da eine WiFi-Verbindung zum Nutzer erforderlich ist (ich sehe schon nicht, was WiFi da bringen soll, aber... nun ja... WiFi halt)


    Einzig fraglich ist die Sache mit der Präzision. Das erinnert irgendwie an Smartlinkregeln. Allerdings hat eine Peitsche kein Smartgunsystem. Man kann das jetzt wohl so regeln, dass dieses Feature ähnlich wie Smartgun funktioniert (Einblendung von Zielmarkern ins Sichtfeld und so kram), dann wohl eher WiFi Verbindung erforderlich (zum Nutzer - dass WiFi so oder so an sein muss ergibt sich ja daraus, das es ein WiFi Vorteil ist). Dann allerdings auch Cyberaugen, AR-Brille oder DNI, wovon da nichts steht.


    Oder es ist halt ein ominöser "Wetterdaten"-Bonus ;) Ich bin wie gesagt für letzteres, also eine Erhöhung der Präzision einfach, wenn WiFi an ist. Nicht, weil es so logisch wäre, sondern weil für eine logische Lösung eben auch eine mindestens visuelle Darstellung der Daten erforderlich wäre, die der Regeltext nicht verlangt.