Beiträge von SCARed

    zweiter schwung:


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    "Wo treibt sich das Spitzohr eigentlich rum? Hat er was gesagt? Nicht dass der auch einfach abhaut wie die anderen."


    "Er is zum Pennen nach Hause gefahren und wollt noch irgendwas erledigen."


    Wiedereinmal wurde der Satz von einem Schulterzucken untermalt.


    "Und das mit der Nachricht mach ich gleich mal."


    Nach einem Schluck Kaffee ließ Serenity ihren Worten dann auch direkt Taten folgen, wenngleich die Taten relativ unspektakulär waren, da sie sich nach außen hin auf das Einstellen des Kommlinks und das Schließen der Augen beschränkten.


    Guten Morgen.


    Unser Auftrag ist die Suche nach 'ner vermissten Person. Dazu müssen wir möglichst heute noch an einen Informanten rankommen und ihn aushorchen.


    Wär' gut, wenn sie uns mitteilen, welche Aufgaben sie übernehmen könnten.


    Die Bezahlung wird hoffentlich über unsere gemeinsame Auftraggeberin geregelt, genauere Informationen gibt's bei Vertragsabschluss.



    MfG
    Serenity




    Sie brauchte eine Weile, um die Nachricht zu formulieren und abzuschicken, dann öffnete Serenity wieder die Augen, setzte sich auf und nahm einen weiteren Schluck Kaffee.


    "So."


    Grinsend ließ Serenity die Fingerknöchel knacken und streckte die Arme, Hals- und Rückenwirbelsäule, wobei einige Teile ihres Körpers ähnliche Geräusche von sich gaben. Während sie dann ihr dunkelblaues und relativ enges Wintersky-Bandshirt zurechtzupfte, lehnte sie sich wieder gegen den Matratzenstapel. Nicht ganz sicher, ob er sie gerade angestarrt hatte oder nicht, schaute sie mit leicht schiefgelegtem Kopf zu Cham herüber.


    "Is was?"


    Sie hielt so viel Eis wie möglich aus ihrer Betonung heraus, ließ es dafür in ihr gewohntes kühles Lächeln fließen.


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    Nobody war gerade beim Frühstück als ihn sein Agent darauf aufmerksam machte, dass gerade eine Mail im blinden Briefkasten eingegangen war. Er streckte sich und sah sich noch einen Moment in seiner Wohnung um, sie war nicht sonderlich groß, aber für ihn reichte es, dann öffnete er über einen Gedankenbefehl ein AR Fenster und öffnete die Mail.


    Guten Morgen.


    Unser Auftrag ist die Suche nach 'ner vermissten Person. Dazu müssen wir möglichst heute noch an einen Informanten rankommen und ihn aushorchen.


    Wär' gut, wenn sie uns mitteilen, welche Aufgaben sie übernehmen könnten.


    Die Bezahlung wird hoffentlich über unsere gemeinsame Auftraggeberin geregelt, genauere Informationen gibt's bei Vertragsabschluss.



    MfG
    Serenity


    Als er die Mail gelesen hatte schmunzelte Nobody kurz, Das könnte ein interessanter Auftrag werden.


    Nach kurzer Überlegung wie er seine Fähigkeiten wohl am besten beschreiben könnte ohne zu viel zu verraten verfasste er dann eine Antwortmail:


    Auch ihnen erstmal einen guten Morgen,


    schön, dass sie sich so schnell gemeldet haben. Was meine Kompetenzen angeht, werde ich ihnen gerne weiterhelfen. Ich könnte evtl. bei der Suche nach Informationen behilflich sein und das, im Aushorchen von Leuten hab ich auch einige Erfahrung. Das "Beschaffen" des Informanten muss ich leider ihnen überlassen da das nicht im Rahmen meiner Fähigkeiten liegt.


    Alles weitere kann man ja später noch klären.


    MfG
    Nobody


    Als er die Mail fertig formuliert hatte schickte er sie mit einem weiteren Gedankenimpuls ab und schloss das AR Fenster wieder. Bis er weitere Neuigkeiten von den anderen Runnern oder der Ms. Johnson erhalten würde, würde er die Zeit mit ein bisschen Bürokram überbrücken. Scheiß Bürokratie.


    Er setzte sich an seinen Schreibtisch, holte einige Unterlagen aus der Schublade und startete sein Arbeitsprogramm.


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    Diese Frau konnte einen in den Wahnsinn treiben! Einerseits schien sie immer die kühle, rein professionelle "Eisprinzessin" zu sein, dann aber meinte Cham immer mal wieder zu bemerken, dass auch hinter dieser scheinbar lückenlosen Fassade noch ein Mensch war, der ihn mit mehr Aufmerksamkeit bedachte, als Cham das bisher gewohnt war. Als Serenity sich streckte, hatte Cham ungewollt zu ihr herübergestarrt, was auch an ihrem engen Top liegen mochte, das dabei ein wenig verrutscht war.
    "Och nö, alles cool. Sag Bescheid, wenn wir Antwort kriegen." versuchte er so lässig wie möglich zu antworten.


    [Schwenk zur Bowlingbahn]
    Der linke der beiden Trolle lugte kurz aus der Deckung heraus, visierte Redjack mit seiner Uzi an und schoss. Der Zielpunkt des Lasermarkierers irrte gespenstisch durch den Raum, der Schuss kanllte laut durch die Bowlingbahn, aber Redjack hatte den Schützen schon bemerkt und war abgetaucht. Leider brachte ihn dass in die Schussbahn des zweiten Trolls, der die Chance nutzte und ebenfalls feuerte. Ein Hieb erwischte Redjack an der linken Schulter, als das 9mm-Geschoss sich in die Panzerjacke bohrte, eine weniger geschützte Stelle fand und eine Woge sengenden Schmerzes durch die Schulter sandte. "Ihr Schweine!", entrang es sich Glitter, der eine erneute Garbe nach unten schickte, die den gerade noch zufrieden grinsenden Troll erwischte und ihn rückwärts taumeln ließ. Das sah Cat als ihre Chance an und sprang in Richtung des Trolls, die Nagelmesser reflektierten dabei die Blitze des Flashpacks. Das musste sie wohl aber auch etwas geblendet haben, denn bei der Landung rutschte sie weg und wurde von einem Rückhandschlag ihres Ziels voll erwischt und wieder zurückgeworfen. Nachdem aber auch noch Yoko wild feurnd ihre Deckung verließ, musste die beiden Ganger wohl der Mut verlassen haben, denn geschickt die Deckung nutzend, um vor Redjacks Garben sicher zu sein, stürmten die beiden Richtung AUsgang, wobei der eine eine Blutspur hiner sich herzog.


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    "Yeah! Red Razors sind die besten!" brüllt Glitter und ballt die Caberhand zur Faust. Jack greift nach dem Medkit an seinem Gürtel und wirft es Glitter zu.
    "Halt keine Reden - kümmer dich um Mike!"
    Er nickt Yoko hinter ihm zu und hastet die Treppe hinunter. Seine Schulter schmerzt - aber das ist egal, er muss sich um seine Leute kümmern. Cat hat sich inzwischen leicht benommen aufgerappelt.
    "Alles OK, Baby?" Cat wirkte noch etwas geschockt. Trotz allem Kampftraining merkte man ihr immer noch an, daß sie ursprünglich eine kleine verwöhnte Konzerntochter war die nie wirklich auf der Straße ums Überleben kämpfen musste.
    Jack läuft auf die Ausgangstüre zu, dicht gefolgt von Yoko. Vielleicht kann er die Trolle noch am entkommen hindern.


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    Er saß am Rand des kleinen Teichs in dem Zen-Garten und starrte auf die Oberfläche des Wassers. Kleine Wellen wirbelten auf, als er einen kleinen Stein in das Herz des Gartens warf. In der Reflektion erkannte er den Eingangsbereich zum Bowling Center und sah wie Kyokide die zwei Trolle, die auf ihn zu stürmten, abschätzig beobachtete. Hochmut kommt vor dem Fall, Seelensplitter...


    Kyokide starrte den Gang hinunter den die Trolle entlang liefen. Sie hatten ihn gerade noch nicht bemerkt als er beschloss los zu sprinten...


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    Der erste Troll, der den Gang entlang lief wendete sich immer wieder um und brummte irgendwas auf Stadtsprech in Richtung des zweiten Trolls der hinter ihm etwas zurück blieb.


    Kyokide studierte sein erstes Ziel, während er in kurzen trippelden Schritten die Distanz zwischen sich und dem Troll überwand. Gute drei Meter groß schien eine lebende Wand aus Muskeln und Elefantenhaut auf ihn zuzurollen, wie eine Schiebende-Wand-Falle aus den Schatzkammern der Kalifen des Orients. Nur nicht so langsam. Der Kopf schien eine einzelne aus schwerer Eiche gezimmerte Skulptur zu sein und zwei elegante Hörner wanden sich wie Rennradgriffe über der Stirnplatte.


    TEN-ATAME (op:himmel-kopf) brüllte Kyokide einen Kiai als er kurz vor dem Troll war, der erschreckt seine Arme in einem tiefen Block vor ihm kreuzte.


    Irimi.Hiza.Ushiro-eri-tori.Atemi-atame-geri. TÖTLICH! (op:Eingangstechnik die die Reichweite unterläuft. Knie. Griff zum Kragen. Schocktritt zum Kopf. SEHR frei übersezt.)
    Die Technikabfolge erschien vor seinem geistigen Auge als er den schwung des Sprints in den Angriff legte. Kyokide drückte seine innenhandflächen, nach oben gedreht, gegen die Unterarme des Trolls und tauchte unter seiner gewaltigen Reichweite durch. Dann war da diese lebende Wand.
    In der Bewegung platzierte Kyokide seinen linken Fuß an der innenseite des Kniegelenkes (des Trolls) und drückte sich nach oben. Sein rechter Fuß fand halt in der rechten äußeren Hüfte des Trolls und er Griff sich den Kragen der schweren Jacke.
    Er Riss sich hoch und platzierte sein rechtes Knie in die seitlichen Rippen unter das Herz des Trolls. Im Kontakt löste er seinen Griff und seine Hände packten die Hörner des Trolls. Wie ein Schwebebalken wurde dies die neue Achse um die er nach rechts kippte und sich Richtung Boden warf. Gerade als er in horizontaler Position war, klappte er das linke Schienbein aus und ließ all seine verheerende Magie, Kraft, Gewicht, Momentum und frustration einfahren die er irgendwie hatte aufbringen können. Sein Schienbein krachte gegen den Schädel des Trolls und ein hartes, platzendes Knacken war zu hören. Ein Tritt mit dem er schon 3 2,5cm-dicke Holzplatten hintereinander durchschlagen hatte trieb Risse in den Schädel der Trollstirn, der überrascht grunzte und mit Kyokide zu boden ging.


    ER saß vor dem Teich, im Garten jenseits der Vernunft und sah wie Kyokide noch viel zu hart verspannt die drei Meter auf den Boden zuraste. Jumpman rollte sich seitlich über die Schulter ab, um Kyokide eine schmerzhaften Sturz zu ersparen und verwendete die Energie, um aus dem Schwung heraus aufzustehen.


    Jack und Yoko rannten um die Ecke in den Gang und sahen wie ein Troll, blutend durch den Ausgang hinkte. Der andere Troll schien gerade eben gestürzt zu sein und sich aufzurappeln während er einen weiten Schwinger in Richtung einer halb geduckten, nackten wie zwerschundenen Person abfeuerte.


    Kyokide war sich sicher getötet zu haben. Doch er hatte die Rechnung ohne den Trollschädel gemacht. Als er sich nach der Rolle umdrehte war der Troll schon beinahe wieder auf den Beinen und es gelang ihm gerade so die Angriffslinie des Schwingers in einer Tenkan-Bewegung zu verlassen.


    Jack wusste das er den Kampfstil des keinen Nackten schon mal gesehn hatte, als dieser einer bilderbuchmäßigen Taisabaki einen Tritt folgen ließ und den Troll erneut ins Schwanken brachte.


    Jack und Yoko starrten gebannt auf das ungleiche Match. Ein knapp eins siebzig großer Asiate, blutend, nackt gegen einen fast drei Meter großen Troll der wohl das dreifache an Masse und Kraft besaß. Dennoch war der Kampf vorüber. Der Troll wankte und würde wohl gleich flüchten oder zusammenbrechen und dennoch schien es so als ob der Asiate es auf eine tödliche Konfrontation anlegen wüde.


    HI-TAE! Der Kampfschrei durchbrach den stillen Augenblick als der kleine Asiate vortrat und einer kurzen Schlagfolge einen Kniestoß in den Unterbauch des Trolls folgen ließ. Irgendwie war Jack klar, daß es auf der Straße rauh zuging, aber ein Angriff mit Tötungsabsicht der mit bloßen Händen ausgeführt wird ist kein schöner Anblick. Etwas woran man sich nie gewöhnt.


    Der Troll stürzte in sich zusammen wie ein Kartenhaus und man konnte spüren wie das Leben aus ihm entwich. Die Rissplatzwunde an seinem Kopf, die geprellte Bauchdecke, die Herzrhytmusstörungen von einem Kniestoß waren zuviel. Sein Bewusstsein schaltete die körpereigenen Systeme auf Shutdown und seine Seele machte sich auf den Weg den alle Seelen gehen, wenn Sie gewaltsam aus ihren Körpern gepresst werden.


    Kyokide starrte in die toten Augen des Trolls und rief:" DU BIST TOT ...und ich lebe." ergänzte Jumpman bevor er sich Jack und Yoko zuwandte. Schlechtes Karma sagte er, bevor er, Jack und Yoko anlächelnd, zusammenbrach.


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    Redjack glaubt seinen Augen nicht zu trauen: den Asiatischen Norm kennt er doch irgendwo her!
    "Rujiru-san!" brüllt Yoko und schaft es blitzschnell den Kopf des Japaners festzuhalten, bevor dieser auf den Boden aufschlagen kann.
    "WAS! JUMPMAN! DU BIST ES!" Jack zieht mit seiner schmerzenden Schulter die Panzerjacke aus und legt sie behutsam über den Japaner.
    "Drek, Jumpman rede mit mir! Tu mir das nicht an! Yoko ist er schwer verletzt?"
    Jack wendet sich an Cat, die hinter ihnen erscheint.
    "Schnell, wenn Mike verarztet ist bring mir das Medkit! Das ist unser Chummer, Jumpman!"


    Doch halt, Jumpman ist genauso wie er ein Adept. Sollte man ihre Wunden nicht besser mit Magie heilen?
    Jack aktiviert sein Com:
    < Cham ich brauche deine Hilfe, falls du magisch heilen kannst. Jumpman äh Rujiru ist bei mir und verletzt. Ich sende dir die Adresse. Oder jemand kommt dich abholen. Antworte schnell.>


    Da bemerkt er erst die Nachrichten der Runner, die sich inzwischen auf seiner mailbox angesammelt haben.


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    < Cham ich brauche deine Hilfe, falls du magisch heilen kannst. Jumpman äh Rujiru ist bei mir und verletzt. Ich sende dir die Adresse. Oder jemand kommt dich abholen. Antworte schnell.>


    Cham las die Nachricht mit gemischten Gefühlen. Zum einen war er froh, dass Rujiru doch nicht untergetaucht war, zum anderen klang die Nachricht, zumal für den sonst eher laxen Elfen, sehr ernst. Außerdem zeigte ihm sein Commlink, dass die Adresse nicht auf erhöhte Sicherheit hindeutete.


    Er wandte sich kurz an die beiden anderen:
    "Noch ein Problem: Redjack hat mich gerade kontaktiert. Rujiru ist zwar wieder aufgetaucht, aber verletzt. Der Elf würde gerne meine Hilfe bei der Heilung in Anspruch nehmen. Ich würde ihn gern unterstützen. Sagt mir Bescheid, wenn sich was neues wegen diesem Nobody ergibt."


    Dann sandte er Redjack noch eine Nachricht:
    < Das klingt nicht gut. ich mache mich auf den Weg, wäre aber für für ein Emfpangskomittee dankbar, dass mich dann zu euch bringt. Bitte schick mir schon mal ein Bild, damit ich denjenigen auch erkenne. Ich bin in circa einer halben Stunde da. >
    Damit griff er sich die Jacke, prüfte noch mal den Sitzt der Weste und des Halfters. Dann setzte er sich noch kurz auf sein Bett, sammelte sich und rief erneut einen kleinen Luftelementar herbei, der kurz darauf erschien, sich mit einem Nicken aber vorerst wieder auf seine Heimatebene zurückzog. Er würde zur Verfügung stehen, wenn der Magier ihn bräuchte.


    Dann verließ Cham das Haus, ließ sich die Route zu Redjacks Adresse in die Brille einblenden, bestieg dann sein Motorrad und fuhr los.


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    Nachdem sich Fridge ein Brötchen mit "Red Squirrel Peanut Butter" geschmiert hatte räumte er mit einer Handbewegung die Arbeitsfläche vor sich frei. Er schob Brötchenkrümmel beiseite und das wenige Besteck das auf dem Tisch lag legte er so hin das er auf seiner Seite des Tisches Platz hatte. Er nahm ein schwarzes, etwa Wallnuss großes Gerät mit einem kleinen Saugnapf aus der Hosentasche und drückte es auf die Arbeitsplatte so das es in seine Richtung zeigte.
    Das kleine schwarze Gerät projezierte mit einem grünen Laser eine Tastatur auf die Tischplatte und Fridge tippte gleich drauf los.
    Er schien sich wieder auf seinen Home Office AR-Umgebung zu konzentrieren und wirkte dann immer ein wenig abwesend.


    Er begutachtet die Mail von ihrem neuen "Freund" - nichts ausergewöhnliches. Der Absender sagte auch nichts über ihn aus was allerdings auch nichts ungewöhnliches war.



    "Ich bin dann mal kurz weg und versuche rauszufinden wo die Nachricht herkommt" sagte Fridge und schaltet auf VR um.


    In der VR:
    Sein Icon blinkte in seinem Heimknoten der z.Zt. wie ein Büro eingerichtet war. Übersichtlich und Zweckorientiert.
    Fridge greift sich die Nachricht und lässt eine Lupe darüber laufen. Besonders der Absender nimmt er genau unter die Lupe. Nach etwa 2 Minuten loggte sich an dem Computer in seiner Büroumgebung ein und Sekunden später verlässt er seinen Node.
    Vor der Elektronischen Skyline Seattles setzt er ein Programm ein das zurückverfolgen soll wo die Email hergekommen ist. Die Daten aus dem Analyse Tool sind dabei Hilfreich.
    Am nachtschwarzen Boden Matrix zeichnet sich eine schwach rosa Leuchtende Spur ab die den Weg der Nachricht markiert. Fridge folgt ihr und kommt nach einier Zeit an einen Knoten an dem Emailkonten aufbewahrt werden. Der Schriftzug "Freemail Inc." ist deutlich am Knoten zu lesen.


    "Natürlich nur so nen Spammail oder Blindbriefkasten, der Typ ist ja auch nicht total doof" dachte sich Fridge und es verwunderte ihn auch nicht allzusehr. Kleine Datenpackete in Form von Emails gingen ein und aus. Was ihn allerdings nach einer kurzen Analyse intressierte war die Verbindung zu einem anderem Node. Dieses unscheinbare und kaum leuchtende Gebäude war ein Matrix-Dienst der nur darauf ausgelegt war die Anonymität seiner Kunden zu wahren. Welche Sicherheitsstufe der User hatte von dem die Nachricht stammte konnte Fridge nicht herausfinden da er sich noch in keinen der beiden Knoten eingeloggt hatte.


    Er beschloss sich ersteinmal wieder auf den Weg zurück zu machen. Sein MAtrix-Icon tippelte mit den Fingern auf einer unsichtbaren Tastatur und nach kurzer Zeit öffnete er seine Augen in der Realen Welt und der Frühstückstisch mit der Tastatur erschien wieder vor ihm.


    Zu den anderen am Frühstückstisch sagte er: "Ich hab mal nachgesehn wo die Nachricht herkam. Ne Spamadresse wie nicht anders zu erwarten. Dann gehts weiter zu ner Firma die die ID ihrer Kunden schützt. Welche Sec-Stufe unser Nobody da hat kann ich von aussen nich rausfinden. Der Laden scheint aber solide zu sein. Die machen nur längere Verträge daaa." und stopft sich noch ein Brötchen mit Erdnussbutter in den Mund das er sich während seines kleinen Vortrags noch geschmiert hatte.


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    Nachdem er einiges an Arbeit erledigt hatte lehnte Nobody sich in seinem Arbeitstuhl zurück und schlürfte an seiner Tasse Soy-Kaffee, hmm haben die nicht gemeint, dass der "Informant" noch heute befragt werden soll? Naja, hoffentlich meldet sich die Ms. Johnsen bald, damit ich wenigstens fest engagiert bin!


    Er checkte noch mal den Blindbriefkasten ab, allerdings war noch keine Mail eingegangen. Im Geiste ging er noch mal durch was er bereits über den Run wusste und musste feststellen, das es nicht viel war. Es soll eine Person befreit werden, ein "Informant" befragt werden, nicht zu vergessen, dass das möglichst noch heute geschehen sollte. Die Bezahlung war nach seinem bisherigen Kenntnisstand recht annehmbar. 5000 NY sind eine recht annehmbare Summe, davon lässt sich mindestens nen Monat leben
    Auf jeden Fall war es mehr als er in den letzten Wochen so verdient hatte.


    Von den anderen Runnern weiß ich im Moment nur, dass eine Serenity heißst


    Nachdem Nobody seine Gedanken geordnet hatte loggte er sich in die Matrix ein verfasste eine Mail Wenn sie sich nicht meldet dann schreib ich einfach mal...


    Sehr geehrte Ms Johnson,


    die Kontaktaufnahme mit den anderen Runnern verlief erfolgreich und ich wurde über die groben Ziele in Kenntnis gesetzt. Bitte senden sie mir noch Informationen über die finanziellen details zu. Ich denke aber, dass wir uns auch in diesem Punkt einigen werden.


    Mit freundlichen Grüßen
    Nobody


    Nachdem die Mail abgeschickt war hing er noch ein bisschen seinen Gedanken nach.



    -426-


    "Rujiru-san!" der Ruf dieser Stimme war neu in seinem Leben und dennoch hatte er sich nach ihr gesehnt. Sie klang irgendwie nach Vertrauen, nach Zuhause. Er hörte weiteres Geschrei.
    "Drek, Jumpman rede mit mir! Tu mir das nicht an! Yoko ist er schwer verletzt?"
    Yoko. Rujiru. Ich bin Rujiru. Redjack ist ein Freund. Yoko ist Teil seines Clan.
    Rujirus Gedanken waren noch immer verwirrt und während Kyokide sich im Dojo austobte streifte er durch den Garten auf der Suche nach Ordnung. Rujiru hatte gerade den Teich erreicht und bemerkte den Gast, der es sich dort auf den Tatamimatten gemütlich gemacht hatte. Ihre schlanke hochgewachsene Gestalt war unter dem Dunkelblauen Kimono auch im Sitzen noch zu erahnen, durch das elfische Erbe war sie gut einen halben Kopf größer als Rujiru. Yoko. Schön das Du hier bist. Arigato für die Einladung, Rujiru. Etwas Tee? sie reichte ihm ein Schale dampfenden grünen Tees. Rujiru griff die Schale und kniete sich neben ihr hin. Die Geräusche aus dem Dojo waren verstummt und sie tranken einen Schluck. 4 mal drehten sie die Schalen um keinen der Kami zu beleidigen, während sie den feinen Tee tranken und den Goldfischen im Teich zusahen.


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    "Ich hab mal nachgesehn wo die Nachricht herkam. Ne Spamadresse wie nicht anders zu erwarten. Dann gehts weiter zu ner Firma die die ID ihrer Kunden schützt. Welche Sec-Stufe unser Nobody da hat kann ich von aussen nich rausfinden. Der Laden scheint aber solide zu sein. Die machen nur längere Verträge daaa."


    Den leicht fragenden Blick, mit dem Fridge Serenity anblickte, nachdem er sich sein Brötchen in den Mund gestopft und wenig später festgestellt hatte, dass er wieder alleine mit ihr war, quittierte Serenity mit einem leichten Grinsen und einem kurzen Schulterzucken.


    "Cham ist zu Redjack gefahren... Jumpman is' wohl wieder aufgetaucht, allerdings verletzt, oder so. Wollten dich nich' extra aus der Matrix reißen.


    Also, was Nobody angeht... zumindest gab's nichts verdächtiges. Auch wenn ein paar Info's mehr natürlich nich' schlecht wären - aber bei dem Straßennamen ist eine Suche danach wohl zwecklos."


    Für kurze Zeit zog sie einen Schmollmund, dann sah sie Fridge an und setzte wieder das übliche kühle Lächeln auf. Als sie sprach, klang sie eher, als würde sie über einen Staubsauger, statt über einen möglichen Mitrunner reden.


    "Arrangier' doch mal'n Treffen mit dem Typen. Kennst du irgendeinen guten Ort, an dem wir ihn unter die Lupe nehmen können, und so? Müssen ihn ja nich' direkt in unser Versteck beordern, wenn wir nich' mal entschieden haben, ob wir ihn nehmen..."


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    "Ob wir ihn nehmen..."


    Fridge fühlte sich nicht ganz wohl in dem Raum. Er wurde das Bild von Serenity mit dem Gewehr in der Hand nicht los. Seitdem die anderen weg waren fühlte sich die Küche irgendwie kleiner an.


    Ja sie sah gut aus, keine Frage, aber der gleichgütlige Ton in ihrer Stimme den er meinte rauszuhöhren als sie über "Nobody" sprach beunruhigte ihn ein ganz klein wenig.


    "Die ist Eiskalt" dachte er, wobei er wusste das dass so nicht zu 100% stimmen konnte. Er wollte seinem Gefühl der leichten unsicherheit und des Unbehagen nur einen Namen geben. Wenn etwas einen Namen hatte war es nurnoch halb so schlimm.


    "Aber Nobody? Hm... vielleicht hab ich auch nur deshalb ein komisches Gefühl.." überlegte er und sah dabei auf seinen leeren Frühstücksteller.


    "Orkuntergrund...hm, weis nicht, zu auffällig wenn der Typ kein Ork ist und in den Tourizonen fallen wir beide hier wieder auf. Hier gibts nen Schrottplatz in der Nähe. Okay ist eher ne Müllhalde wo jeder seinen Schrott hinfährt.. aber da könnte es klappen." dachte Fridge und erzählte Serenity von dem Schrottplatz keine zehn Blocks von hier entfernt.


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    Cham wurde wie verabredet von einem Elfen erwartet, als er an der Rand der Barrens kam. Der Typ stellte sich als Glitter vor und wirkte ziemlich aufgeblasen. Allerdings schien ihm Magie nicht ganz geheuer zu sein. Mit der Hilfe des gangern war der Rest des Weges ein Kinderspiel, so dass sie kurz darauf vor einer völlig heruntergekommenen Bowlingbahn parkten. Anscheindend war hier vor kurzem jemand gestorben, denn mehrere große Blutflecken waren vor dem Eingang zu erkennen. Über eine Menge Unrat und Abfälle gelangten sie im Inneren in das obere Stockwerk, wo Redjack ihn erwartete.
    Der Elf, der ihn herbegleitet hatte, murmelte kurz etwas zu Redjack, das wie "Hier isser, Boss." klang, dann schien er sich auf eine Art Wachposten zurückzuziehen. Auf einer dreckigen Couch lag ein Mensch, den Cham erst bei genauerem Hinschauen als Rujiru erkannte. Eine schlanke Elfe asiatischer Abstammung war bei ihm und versuchte, seine Wunden vorsichtig zu reinigen.
    Cham hatte schon einiges erlebt, aber Rujiru sah aus, als wäre er bei lebendigem Leibe verbrannt worden. Der Würgreiz war schneller als sein Willen und Cham drehte sich noch schnell etwas abseits und erbrach sich dann.
    "Um Himmelswillen! Was haben sie denn mit Rujiru angestellt? Das sieht ja aus, als wäre er fast tot!" Der Asiat musste ihn verstanden haben, den er hob leicht den Daumen, als Zeichen, dass es ihm nicht so schlecht ging, wie es schien.
    Redjack kam herüber: "Jup, sieht richtig scheiße aus. Aber trotzdem hat er noch einen riesigen Troll alle gemacht! Du kannst doch heilen, oder? Ich hab mir nämlich auch eine Kugel eingefangen." Er zeigte ihm die Schusswunde an der Schulter.
    "Das sieht nicht so übel aus. Sollte kein allzugroßes Problem sein. Komm mal mit hier rüber." Nachdem sie sich zwei Sitzplätze gesucht hatten, sammelte sich Cham und wob dann den Heilzauber. Auf sein Bemühen hin begann die Magie, das zerstörte Gewebe zu reparieren., Langsam schloss sich die Wunde, neue Haut bildete sich, als würde man einem Zeitraffer zusehen. Dann ließ Cham seine Hände sinken. "So, das sollte reichen. Die Haut wird noch eine Weile empfindlich sein, aber es wird keine Narbe bleiben. Jetzt kommt der schwierige Part. Rujirus Verletzungen scheinen wesentlich ernster zu sein. Das wird hart."
    Der Magier stand auf und ging dem Asiaten hinüber. Es kostete ihn seinen ganzen Willen, die Verletzungen im Detail zu betrachten. Neben Quetschungen und Schnitten war ein großer Teil der Haut stark verbrannt. Es grenzte an ein Wunder, dass Rujiru überhaupt noch lebte. Die Elfe machte vorsichtig Platz, als Cham ein weiteres Mal die magischen Energieen bündelte und versuchte, so viel zu reparieren wie möglich. Streng dich an! Wir brauchen ihn noch dringend!, ging es ihm durch den Kopf, als er alle sein Können in den Zauber legte. Einige der Schnittwunden begannen sich zu schließen, wie auch ein großer Teil der Brandblasen abblätterte, als neue Haut darunter regenerierte, aber es schien zu wenig zu sein. immer noch war der Rücken schwer verunstaltet, auch im Gesicht blieben leichte Spuren der Verbrennung. Schweißperlen traten Cham auf die Stirn, als er schließlich erschöpft die Hände sinken ließ.
    "Mehr vermag ich nicht zu heilen. Es tut mir leid. Den Rest wird weltliche Hilfe richten müssen. Habt keine Angst, wenn ihr vorsichtig seid, wird nichts passieren." Die letzten Sätze waren an die Elfen gerichtet, die ihn neugierig umringt hatten. Mit einem dicken Brummschädel ließ er sich auf die Couch sinken.


    -430-



    "....gut so machen wir es" beendete er seinen Satz. Fridge und Serenity hatten doch zumindest eine Gemeinsamkeit. Sie waren beiden Paranoid. Aber Fridge hatte den Eindruck das Serenity davon noch ein wenig mehr hatte. Sie wollte eine "Position" beziehen um ihn wie in einem Trid-Thriller aus sicherer Entfernung abzusichern.


    Wie in "The Eyeball and the Gun" mit Qanten Terentino dachte sich Fridge und ihm lief ein schauer über den Rücken wenn ihm diese Lady mit ihrer dicken Wumme im Rücken saß. Sie hatten sich darauf ge geeinigt das die Lady sich vorher einen Platz ("Die Katze sucht sich ihr Plätzchen") suchte von wo aus sie die Situation beobachten konnte.


    Fridge sendete eine Nachricht an den Blindbriefkasten:
    ----------
    Hallo Herr Nobody!


    Wir würden gerne Kontakt mit ihnen aufnehmen zwecks Zusammenarbeit. Treffen sie sich mit uns doch X Uhr
    [OP: Zeit kann mal bitte jemand einfügen der Ahnung hat wieviel Uhr grade ist, ich bin da bisschen durcheinander]
    an der Bistakker Street 12. Dort ist ein alter Schrottplatz. Zugegeben, es ist nicht unbedingt der schönste Ort aber dort sind wir unter uns. Smile


    Mfg
    Fridge
    ----------



    Er schrieb diese Nachricht noch während er seine Sporttasche zusammenpackte und mit Serenity die Wohnung verlies. Sie setzten sich in den Van und machten sich auf den Weg zum Schrottplatz der nur 8 Blocks von ihrem Unterschlupf entfernt war.


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    Glitter war zunächst nicht begeistert mal wieder den Laufburschen zu spielen, aber seit Jack die wilde Hilde gegeekt hatte war er noch mehr ihr Held als zuvor. Für fast alle zumindest.
    Eidolon, die afroamerikanische Elfe mit den weiß gefärbten Haaren erschien kurz nachdem Glitter gegangen war. Ihre gefürchtete Monofilamentpeitsche hielt sie halb ausgefahren in der Hand. Mit einem entschuldigenden Blick auf das Mordinstrument sagte sie grinsend: „Das Blut muss noch trocknen. Ich habe draußen einen großen bösen Troll erledigt, der hier rausgelaufen ist. Ich denke nicht das er mit Verstärkung zurückkommt.“
    „Verstärkung hätten wir hier drinnen gebraucht! Wo warst du? Wie kamen die Penner überhaupt hier rein!“
    „Das könnten wir dich fragen. Wo bist du denn die ganze Zeit? Hängst nur noch mit deinen neuen Runnerfreunden rum! Norms und Trogs!“
    Jack spürte wie die Wut in ihm hochkam.
    „Dieser „Norm“ „ wobei er auf Rujiru zeigte“ hat einen der Spikes allein erledigt – ohne Waffen! Der hat mehr Ehre und Mut als einige andere hier! Und ein anderer Norm ist hierher unterwegs um die Verletzten zu heilen.“
    Bevor sich die Sache unschön entwickeln konnte sprang Cat auf, der es inzwischen wieder besser ging, und stellte sich zwischen die beiden.
    „Ey freuen wir uns lieber das wir alle noch am Leben sind. Wir haben viel Glück gehabt und sollten dafür dankbar sein.“


    Erstaunlicher Weise verhielt sich Mad Mike ziemlich ruhig. Normalerweise redete er wie ein Wasserfall. Aber auch nachdem sie seine Wunden mit dem Medkit notdürftig verbunden hatten sah er noch sehr blass aus und nahm ab und zu einen Schluck aus einer Flasche mit hochprozentigem ElvenSun.


    Das änderte sich als Glitter mit Cham im zurückkam und "Hier isser, Boss“ rief. Kaum erblicke Mike einen echten Magier war er aus dem Häuschen:
    „Wow der Ma Ma Magier. Hier ich b b bin der Verletzte ich bin schon fast ganz tot tot. Machen Sie schnell ell. Sie können mal schau schauen ob ich nicht auch ein Ma Magier bin. Wissen Sie ich ha habe immer diese Träume, da flie fliege ich durch die Stadt und durch die Wand in eine Schla Schlafzimmer wo wo diese beiden hübschen Elfinnen...“
    „Halt die Klappe Mike! Cham schau mal wen ich gefunden habe“, wobei Jack den Blich auf Rujiru freigibt.
    Redjack ist erleichtert.„Danke Chummer, hast was gut bei mir. Willst du was trinken?“Und an Rujiru gewandt: „Wie geht es dir Jumpman?“


    -432-


    Der stotternde Elf, den Redjack als Mike vorgestellt hatte, war zwar schon grundsätzlich medizinsch versorgt worden, aber als er erfahren hatte, dass Cham Magier war, hatte er noch stärker angefangen zu stottern. Als Cham dann erst Redjacks Schulter geflickt und danach Rujiru so gut es ging versogrt hatte, hatte er mit offenem Mund staunend zugesehen.


    Der Magier bedankte sich bei Redjack für den Drink, der die Kopfschmerzen etwas linderte und die Erschöpfung leichter ertragen ließ. Nachdem er noch ein wenig entspannt hatte, ging er zu Mike hinüber, der sich unterleichtem Stöhnen wieder niedergelassen hatte, die Flasche Schnaps noch immer umklammert. Cham holte tief Luft und wob erneut einen Heilzauber, nachdem er die Wunden kurz inspiziert hatte. Die Erschöpfung machte sich bemerkbar und Mikes Wunden begannen sich zwar zu schließen, taten dies aber nicht vollständig. Augenringe bildeten sich, als Cham ausgelaugt seine Hände sinken ließ. Er hatte zwar keine Lust mehr auf Anstrengung, aber der Elf tat ihm irgendwie leid. Also schloss er noch kurz die Augen, wechslete auf astrale Wahrnehmung und betrachtete kurz die Aura des Verletzten. Einen Augenblick später schüttelte er mit dem Kopf: "Sorry Chummer, außer den Verletzungen und dem Einfluss des Fusels hier", er deutete auf die Flasche, "kann ich leider nichts besonderes erkennen. Die Magie geht mitunter mysteriöse Wege, aber momentan stehts du nicht auf ihrem Pfad."


    Ausgelaugt ging er wieder zu seinen beiden Kollegen herüber. Er fragte müde den Asiaten: "Was ist denn passiert? Wer in aller Geister Namen hat dich so zugerichtet?"


    @Crazy-Herby: Auf deine Nachricht an den Johnson kommt zehn Minuten später eine Antwort:
    Sehr gut. Betrachten sie sich als engagiert. Sie erhalten 5000 Nuyen bei Abschluss des Jobs. Ihre Kollegen verfügen über ein Spesenkonto von 10k, dass auch ihre vorläufigen Ausgaben decken wird. Keine Nachverhandlungen! Ich bin an der Grenze meiner Möglichkeiten. Ich wünsche viel Erfolg! Besorgen sie mir die Informationen. J.


    -433-


    Es dauerte nicht lange bis Nobody über seine Bildverbindung den Eingang einer Mail angezeigt bekam, sie war von der Ms J.


    Sehr gut. Betrachten sie sich als engagiert. Sie erhalten 5000 Nuyen bei Abschluss des Jobs. Ihre Kollegen verfügen über ein Spesenkonto von 10k, dass auch ihre vorläufigen Ausgaben decken wird. Keine Nachverhandlungen! Ich bin an der Grenze meiner Möglichkeiten. Ich wünsche viel Erfolg! Besorgen sie mir die Informationen. J.


    Hmm, keine option auf Verhanlungen, schade, Nobody war im Großen und Ganzen zufrieden mit dem bissherigen Verlauf. Mal sehen ob sich die anderen schon gemeldet haber, mit diesen Gedanken offnete er eine Verbindung zu dem toten Briefkasten um zu sehen ob post dort war und erkannte gut gelaunt, dass dem so war.


    -------------------------------------------------------------------------------------


    Hallo Herr Nobody!


    Wir würden gerne Kontakt mit ihnen aufnehmen zwecks Zusammenarbeit. Treffen sie sich mit uns doch X Uhr an der Bistakker Street 12. Dort ist ein alter Schrottplatz. Zugegeben, es ist nicht unbedingt der schönste Ort aber dort sind wir unter uns. Smile


    Mfg
    Fridge


    -------------------------------------------------------------------------------------


    Nachdem er die Mail gelesen hatte musste er leicht schmunzeln, die traun mir wohl net wenn sie mich auf nen Schrottplatz bestellen, das sollte ich auch vorsichtig sein. Außerdem ein neuer Name, "Fridge".. Anschließend verfasse er eine kurze Antwort, nachdem er sich auf der virituellen Stadtkarte nach dem Standort des Schrottplatzes erkundigt hatte.


    Zwar bevorzuge ich normalerweise andere locations als Schrottplätze für meine Treffen, aber nichts desto trotz werde ich zu der Vorgeschlagenen Zeit anwesend sein,


    freundliche Grüße
    Nobody


    Er hatte zwar noch Zeit bis er die anderen treffen würde, aber Nobody hatte sich entschieden öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Er wählte für das Treffen ein unauffälliges Outfit, dunkle Jeans, Blaues T-shirt und ein schlichtes Sakko, nicht zu vergessen die obligatorische Sonnenbrille, zudem legte er darunter noch eine Panzerweste an, und verstaute einen Taser im Tarnhalfter unter seiner Schulter. Im rausgehen nahm er zusätzlich noch ein weiteres, allerdings sehr viel güstigeres als sein normales comlink und einen Chip mit.


    Er betrat die Straße und ging erstmal zwei Blocks weiter, dort schaltete er im gehen das günstige Comlink an und schob den Chip ein, der eine seiner falschen Identitäten enthielt. Nahezu zeitgleich schaltete er sein "Hauptcomlink" in den versteckten Modus. Seine "neue" SIN würde zwar keiner ausführlichen Kontrolle standhalten, aber für die oberflächlichen Kontrollen auf der Straße und bei kleineren Einkäufen reichte es. Als letzes aktivierte er noch ein Abwehrprogramm auf seinem "Hauptcomlink", so jetzt bin ich gerüstet.


    Nobody stieg in einen Bus ein, der ihn bis auf einen Bolck entfernt vom Schrottplatz brachte, die meisten Leute im Bus und auf der Straße bemerkten nicht, dass er Elf war und selbst die die es taten, konnten sich meistens nach der nächsten Straßenecke schon nicht mehr an ihn erinnern. Der Elf stieg aus dem Bus, schaute sich kurz um und setze seinen Weg zum Schrottplatz fort.


    -434-
    Redjack schickt Glitter und Mike, die am meisten nerven, nach draußen um ein paar Stuffer zum futtern zu organisieren und die Muni der Trolle einzsammeln. Eidolon murmeld etwas von "die AR-Grafitti-Tags erneuern und schauen ob es in der Matrix Gerüchte zu dem Spike Überfall gibt" uns loggt sich in die Matrix ein. Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn die Story die Runde macht - so sehen die anderen Gangs, das die Red Razors wieder obenauf sind und es schließen sich uns neue Elfen an.
    Cat versucht die größten Trümmer zu beseitigen und musstert Cham misstrauisch, während Yokos Mine, die immer noch Rujiru betrachtet, so unleserlich wie immer ist.
    Redjack wendet sich wieder an den jungen Magier: "Ich weiss nicht was mit Jumpman is. Er wirkt als sei er auf nem fetten Trip. Nochmal danke für deine Hilfe. Die Jungs und Mädels werden uns dafür auch helfen diesen Kim fertigzumachen wenn wir in Schwierigkeiten sind.
    Ach ja, was gibts denn neues von der Runnerfront?"


    -435-


    Redjack schien die Gang relativ gut unter Kontrolle zu haben, auch wenn hier und da mürrische Blicke zu bemerken waren. Die Elfen betrachteten ihn aber mit etwas Misstrauen, in dem aber eine gehörige Portion Respekt steckte.
    Als Redjack ihn ansprach, konzentrierte sich Cham wieder auch das hier und jetzt:
    "Och, so viel neues gibts eigentlich nicht. Du hast ja bestimmt auch die Nachricht wegen diesem neuen Typen gekriegt. Fridge und Serenity sind hoffentlich dabei, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Mal schauen, was der so drauf hat."


    Er deutete nochmal auf Rujiru:"Was machen wir mit ihm? Ich bin ja dafür, ihn erstmal in des "HQ" zuschaffen. Wahrscheinlich ist es dort sicherer und er kann sich etwas erholen. Und ein kleines Nickerchen würde mir auch gut tun. Die Heilungen haben mich doch etwas geschafft. Besonders Rujiru war hart. Weißt du, je schwerer ein Patient verletzt ist, desto mehr zehrt die Heilung an dem Magier. Hatte nicht Fridge einen Van oder sowas? Damit könnten wir ihn ja ganz gut transportieren. Auf ein Motorrad können wir ihn so wohl kaum setzten."


    -436-


    Rujiru setzte sich langsam auf und beobachtete die Leute in dem Raum. Die Gesichter kamen ihm bekannt vor, einige davon waren ihm sogar sympahtisch. Rujiru der Name dachte sich noch etwas unvertraut, so als ob er ihm nicht alleine gehören würde. Cham. Jack. Yoko. Fridge und Serenity. Er versuchte sich die Namen und Stimmen einzuprägen. Jumpman ist dann wohl so eine Art Spitzname, neh? Spitznamen sind ein verdammte Beleidigung für uns! Wir sind Kyokide! Was bildet dieser... ...sie haben uns geholfen, wir stehen in ihrer Schuld. Giri. Wir müssen nicht erinnert werden! mit diesem Argument beendete Rujiru die Diskussion und Kyokide stapfte davon.
    ...Er wirkt als sei er auf nem fetten Trip....
    Der Elf den er mochte schien seinen angespannten Gesichtsausdruck bemerkt zu haben. Dennoch war ihm nicht nach reden. Er hätte auch nicht gewusst worüber. "Was ist denn passiert? Wer in aller Geister Namen hat dich so zugerichtet?" die Frage hallte nach. Es würde noch etwas dauern, dann könnte er darüber sprechen.


    Domo, aber ich kann laufen. Rujiru sah zu dem Magier der ihn geheilt hatte, dann zu Yoko und zu Redjack. Ihr habt schon viel für mich getan. Dennoch... Er war eindeutig verlegen die Bitte vor der Elfin aussprechen zu müssen. Er sah an sich herab und sagte: ...
    könnte ich etwas Kleidung bekommen, kudasai?


    -437-


    Yoko errötete sichtlich und senkte den Kopf.
    "Natürlich. Ich werde sehen, ob wir noch irgendwo etwas haben, das dir passen könnte."
    Sie huschte davon in Richtung Glitter und Mad Mike. Kurze Zeit später erschien sie mit einem ausgewaschenen T-Shirt und einer Jeans, die schon einige Risse aufwies sowie ein Paar zerschlissenen Turnschuhen. Mike war ebenfalls mitgekommen und hielt noch eine Unterhose in der Hand, die Yoko zu ignorieren schien.
    "Sorry, mehr ist auf die Schnelle nicht aufzutreiben. Wir haben hier nur sehr begrenzte Möglichkeiten. Aber du kannst natürlich auch noch etwas kaufen gehen, wenn du dich wieder so fühlst."


    Cham hatte derweil eine kurze Nachricht an Fridge abgesetzt:
    < Hoi Fridge, sag mal, kannst du Rujiru eventuell mit deinem Van abholen? Ich glaube nicht, dass er in seinem Zustand auf einem Motorrad mitfahren sollte. Ich hab ihn zwar wieder halbwegs zusammengeflickt, aber er ist noch nicht wieder ganz auf der Höhe. Und um ein paar Sachen für ihn müssen wir uns auch noch kümmern. Sag Bescheid, wenn ihr das mit dem Neuen geregelt habt. >


    -438-


    Rujiru schlüpfte in die Klamotten die Yoko ihm hingelegt hatte. Die Unterhose unterzog er einem prüfenden Blick bevor er sie anzog. Während er sich anzog, wanderte sein Blick seinen Körper entlang. Die Haut wirkte zart und gesund und dennoch war an einigen Stellen der Rest einer ausgefallenen Tattowierung zu erkennen. Verblasst und zerfetzt wie ein 1000-Teile-Puzzle von dem noch eine Handvoll Stücke übrig geblieben waren. Ein Detail war noch zu erkennen. Auf der linken Brust, über dem Herzen waren einmal drei gekreuzte Schlangen eintättowiert. Eine Blaue, Eine Grüne und eine Rote. Das Zucken auf Yokos Gesicht hatte wohl niemand bemerkt als sie erkannte für welchen Clan dieses Symbol stand. Shigeda. Einer der einflussreicheren Clans der Amerikanischen Westküste und Sieger der Watada-Rengo Nachfolgekriege. Rujiru war jetzt nokemono, ein Ausgestoßener.


    -439-
    Ohne die alte Decke und Redjacks Panzerjacke, die er Jumpman umgelegt hatte wirkte er in den alten Klamotten fast wieder wie ein Mensch (auch wenn die ursprünglich für Elfen gedachte Hose etwas zu lang war, aber umgekrempelt dem neusten Seattle-Retro-Grunge-Look entsprach.
    Yoko bemühte sich es sich anmerken zu lassen, wirkte aber sehr traurig das Jumpman sein Gedächnis verloren zu haben schien.
    Jack musste ihn einfach an ein paar Dinge erinnern.
    "Hey Jum ... äh... wie immer du jetzt heißt. Erinnerst du dich nicht an uns? An den Stuffer Shack? An diesen Fuura-Pseudo-Vampir? Unseren Kampf in der B3-Arena? Yeah das ist es!!!"
    Redjack setzt dem verdutzten Japaner seine AR-Brille auf und spielt eine alte Aufzeichnung ab:




    Peter Laestig hat folgendes geschrieben:
    -151-
    Redjack, schaltet die Kameras seiner Sonnenbrille auf Aufnahme. Schließlich muss er den Kampf dür die Nachwelt (und zur Unterhaltung der Red Razors) aufzeichen.
    "Jetzt ein Uppercut von Big B, dem Jumpman aber elegant mit einem Sprung nach hinten ausweicht. Sein Fusstritt ist ehr Muay Thai-Style, aber der wurde gut geblockt von der Hauer ... äh ...Haufreudigen Big. B. Bis jetzt liegt Jumpman 1 Punkt in Führung, nach dem Kniestoß von Jumpman in der 2ten Runde, den Big B jedoch überraschend gut wegsteckte...
    Shit! Das muss ich noch mal in Zeitlupe sehen. Big Bs Treffer hat die Japanische Todeskralle doch tatsächlich auf die Matte geschickt! AUS! PAUSE! 1 Punkt für Big B! Auch Drek, mir hören die eh nicht zu. Jetzt is Jumpman auch schon wieder auf den Beinen. Oh Oh ist der sauer! Jetzt is Schluss mit Lustig. Der japanische Herausforderer macht jetzt ernst. Wie Kamizake-Flieger auf Pearl Harbor im ersten Weltkrieg oder wars der zweite?, prasseln seine Schläge auf die Tittenver ... äh Titelverteidigerin ein. Doch sie scheint die Lage im Griff zu haben. Wow, der war gut! Nach dem heftigen Punch geräht Big B ins Taumeln. 1 Punkt für Jumpman. Leider hat er für seinen Angriff seine Deckung geöffnet was Big B natürlich für ihren seitlichen Gegenschlag ausnutzt. Also auch für Bib B: 1 Punkt! Somit haben wir wieder Gleichstand! Beide Kämpfer sind erschöpft. Jetzt geht es um alles oder nichts. Doch was ist das? Sie verneigen sich vorenander! Der Kampf endet unentscheiden, Schade!"



    "Und? Erinnerst du dich jetzt?"

    ist geändert. irgendwie war mir auch so wie, also ob da irgendwo noch eine bessere beschreibung war. beim schauen verpeilt ...


    Fridge werd ich ma per icq anhauen!


    und U-Zwockel habsch auch noch vergessen. der kriegt ne mail ...


    edit: hab jetzt mal die letzten paar seiten IP rübergerettet ...

    jupp. trotzdem ein potentielles. man müsste den Char sehen. 100 karma können den char abrunden, ohne ihn zu sehr zu pushen, aber gezielt eingesetzt, könnten sie (auch besonders bei den magisch aktiven Chars) schon einen ziemlichen unterschied machen.

    hhm, die 100 karma sind sicher ein potentielles problem.


    da sollte man sicher noch drüber nachdenken, ob das DIE idee ist (und es kann ja nicht sooo schwer sein, die "anfängerform" des chars wieder herzustellen - das könnte ja auch erklären, warum er schon ein paarmal in HK war *spontanidee*).

    also ich fänd ja die eulenschamanin witzig. das könnte lustig mit Croaker werden ... ^^


    der adept ist natürlich nie ganz verkehrt, obwohl wir - was rohe gewalt angeht - ja schon ziemlich gut aufgestellt sind. wenn du den evtl. ein bissel in die soziale richtung drehen könntest, wäre das eine guter ergänzung.

    hhm, das wäre ja evtl. auch eine alternative, die man schön über die verhandlung mit Ao hineinbringen könnte. ich wollte eigentlich was schreiben (wegen Ao - und obwohl Mike sicher nicht der geborene verhandler ist), würde aber noch ein statement von Garuda abwarten.

    nope. keinen zoff mit Cochise. ich bin doch ein gaaaanz lieber! 8)


    tut mir leid, ich kann also keine unterhaltung bieten.


    auf DS bin ich aber auch fast nur stiller leser. so viel zeit kann ich neben der arbeit gar nicht haben ... (ein paar wenige postings habe ich aber schon verbrochen - mit irgendeinem stiesel bin ich schon mal wegen der Slivergun aneinandergeraten. voll der sturkopf. *aufreg*)

    ok, dann hab ich die beiden wohl nur verpasst.


    @Rotbart: ich kann mich irren, vermute aber mal ganz stark, dass du auch auf dumpshock unterwegs bist, oder? :D


    edit: Medizinmann : passen tut dein rosa elefant schon. ist trotzdem eine umgewöhnung (für mich). und irgendwie verursacht er ein bissel augenkrebs ... :wink:

    nu ja, übder die DidS-trilogie kann man sicher streiten ...
    aber ok, ich halte eh nicht sooo viel von den ADL - wirkt irgendwie ein bissel beengt auf mich ("wir müssen von allem etwas dabeihaben!" *bäh*)


    @topic: nu ja, ich finde Fastjack cool. und Kid Stealth (ok, eigenartig und psychopathisch, aber eine coole sau!). und nicht zu vergessen: Dirk Montgommery. und den mage aus "Nuke City", dessen name mir gerade partout nicht einfallen will ...

    tja, das hat man davon, wenn man furchtbar lange dabei ist ...


    dabei hast du hier nichtmal deine Tanzekatz als Ava ... (dafür einen rosa elefanten! 8O :wtf: )


    es fehlt mir eigentlich nur noch jemand wie Cochise oder Claw (obwohl der mit SR4 ja net so viel am hut zu haben scheint). oder die beiden sind mir hier noch nicht über den weg gekaufen - bin ja aber auch noch net so lange da ...

    hier auch schon mal der IP - zusammenfassung der lage samt atueller postnummer komt bald ...


    hier erstmal der erste schwung IP-posts


    -410-
    Die wilde Hilde richtet ihre Uzi auf Jacks Kopf. Ein bösartiges Lächeln umspielt ihre gelben Hauer:
    „WEISST DU KLEINER, ICH MUSS ZUGEBEN ICH HABE MICH GEIRRT. SO BLÖDE WÄRE NICHT MAL CUTTER GEWESEN SICH WEGEN NER ELFENSCHNALLE ABKNALLEN ZU LASSEN!“
    „Tja, aber ich bin nicht Cutter – ich habe immer noch blendende Ideen!“
    Kaum hat Redjack das gesagt zündet über seine Elektrodennetz-AR-Verbindung die Blendgranate der LoneStar iBall-Drohne die unbemerkt zu Hildes Füssen gerollt ist.


    Ein gleißender LICHTBLITZ erfüllt den Raum!


    Zum Glück hat Jack rechtzeitig die Augen geschlossen, während die überraschten Trolle und den Aufschreien nach leider auch die Red Razors geblendet duch die Gegend ballern. Einige der 9mm Geschosse schlagen durch das Geländer in der Wand hinter ihm ein, doch Jack beleibt eiskalt während er durch seine magisch beschleunigten Reflexe wie in Zeitlupe einen Strom .45 ACP-Geschosse auf Hildes rechte Seite feuert, da sie die immer noch zappelnde Cat vor ihre linke Seite gepresst hat.


    Hilde brüllt wütend auf, als die Kugeln sie in die Schulter treffen. Eine erwischt sie sogar am Hals wenn auch leider nicht gut genug. Einen Norm hätte so ein Treffer sicher plattgemacht, aber Hilde taumelt nur ein Stück zurück und presst ihre Linke auf die blutende Halswunde.


    Die nun losgelassene Cat rollt sich blitzschnell ab um nicht getroffen zu werden. Neben einer ausgeschlachteten Suzuki geht sie wieder in die Hocke und fährt ihre Nagelmesser aus. Mit den Blutspritzern auf dem ansonsten pinkfarbenen Haar und dem mörderischen Funkeln in ihren Augen sieht sie nun wirklich aus wie eine Wildkatze.


    Auf der Treppe links neben Jack hört er nun Glitters Ak-97 losballern und von rechts schießen Yoko und Mike mit ihren Pistolen auf einen der Trollganger.


    Redjack hat jedoch nur Augen für Hilde. Diese blinzelt mit ihren geröteten hasserfüllten Augen während ihr Blut auf die Bowlingbahn sickert.
    „DU BIST TOT DREKJACK. TOT TOT TOT !” brüllt sie und ballert nach oben in die Richtung wo sie ihn vermutet.


    -411-
    Wenn der Link zum Blindbriefkasten geöffnet wird bemerkt ihr, ( wer auch immer den Link öffnet) dass bereits eine Mail dort eingetroffen ist.


    Wird sie geöffnet so erscheint folgender Inhalt:


    Sehr geehrte Kollegen,


    um es kurz zu machen, man nennt mich Nobody. Mein Kontaktmann hat mir Mitgeteilt, dass ich sie bei einem Run unterstützen sollte. Über Details bin ich allerdings noch nicht unterrichtet worden. Daher halte ich es für angebracht mich mit ihnen in Verbindung zu setzen. Ich hoffe, dass sie mir vielleicht im Vorfeld einige grundlegende Informationen zukommen lassen und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen.


    mfg
    Nobody


    -412-


    "Klasse. Hat sie was gemeint, wann wir mit dem Ersatzmann oder der Ersatzfrau rechnen können? Und wie soll das mit einem Treffen werden?"


    Serenity hielt inne, kurz davor in ihr neues Brötchen zu beißen, und zuckte erneut mit den Schultern.


    "Keine Ahnung, sie meldet sich wieder."


    Dann begann sie in Ruhe das Brötchen zu vertilgen. Während sie und Fridge noch aßen, schaute sich Cham schon mal die Ergebnisse der nächtlichen Arbeit an.


    Serenity wischte sich gerade die Finger ab, als Cham ebenfalls fertig wurde.


    "Ihr wart ja wirklich richtig fleißig! Ich hab noch ein paar Ergänzungen gemacht bezüglich der magischen Sicherheit, aber mit dem Plan können wir bestimmt eine Menge anfangen".


    "Ja, dann können wir zumindest mal ein mögliches direktes Vorgehen durchplanen. Ah, warte mal, ich bekomm gerade 'ne Nachricht."


    Ein paar Augenblicke später hatte Serenity sich die Nachricht von Jamie und auch die des von ihr kontaktierten Runners durchgelesen, die sie dann auch kurz darauf an Fridge und Cham weiterleitete.


    "Hmm. Am besten lassen wir ihn sich kurz vorstellen und Fridge überprüft ihn mal... Und dann treffen wir uns an einem geeigneten Ort mit ihm. Wobei wir das erst entscheiden sollten wenn Redjack wieder hier ist, find ich."


    -413-


    "Klingt gut. Schick ihm mal 'ne Nachricht, um was es in groben Zügen geht. Also so in der Art: Findet einen Typen der verschwunden ist. Dazu müsst ihr erst einen anderen Typen ausquetschen, den wir zwar schon ausfindig gemacht haben, an den wir aber (noch heute) rankommen müssen. Wegen Kohle am besten mit dem Auftraggeber verhandeln," murmelte Cham mit vollem Mund und nahm dann noch einen Schluck Soykaf.


    "Wo treibt sich das Spitzohr eigentlich rum? Hat er was gesagt? Nicht dass der auch einfach abhaut wie die anderen." Er hatte leichte Sorgen, dass sie so langsam an eine personelle Grenze kamen, die den Run zum scheitern bringen würde. Na wenigstens scheinen wir wieder Verstärkung zu kriegen. Diese Jamie denkt zumindest mit, dass sowas für ihren Job ja auch von Bedeutung ist.


    [Schwenk zur Bowlingbahn]:
    Stoboskopartige Blitze erhellen das halbdunkel der Bowlingbahn. Nachdem Hilde getroffen wurde, lassen sich die beiden Trolle seitwärts fallen, um dem Kugelhagel durch eine bessere Deckung etwas weniger Angriffsfläche zu bieten. Der schnellere der beiden kommt kurz darauf wieder aus seiner Deckung hoch um Redjack mit seiner Uzi zu beschießen. Obwohl er Probleme hat seine beiden Schüsse zu platzieren, schlagen diese doch verdächtig nahe in Redjacks Nähe ein. Der Elf versucht gekonnt auszuweichen, aber dabei rutscht er auf etwas undefinierbarem, schmierigen aus und verliert so kruzeitig den Sichtkontakt nach unten, da er einen leichten Ausfallschritt nach hinten machen muss.


    Zur gleichen Zeit hustet neben ihm Yokos Colt, die Kugel hinterlässt leider nur ein Loch in der Luft, wo gerade noch der Kopf des Trolls war, der wieder abgetaucht ist. Derweil beharkt sein Chummer Mad Mike, der wohl zur falschen Zeit am faslchen Ort war. Jedenfalls erwischt ihn die Uzi voll im Torso. Blutspritzend wirbelt der Elf herum und schlägt mit einem gequälten Aufschrei auf. Ein hässliches Lachen des Trolls ist die Reaktion, auch wenn Mike noch nicht außer Gefecht ist, wie seine Bemühungen, wieder auf die Beine zu kommen, zeigen.


    Und während Cat sich erst einmal aus der Reichweite der Trogs bringt, beantwortet Glitter den Beschuss von unten mit seiner AK. Die Waffe bockt in seinen Händen, Splitter springen vom Boden auf, als der elf sein Ziel verfehlt. "Scheiße! verdammtes Flashpack!", hörst du ihn leise fluchen. "Da sieht man ja überhaupt nichts!"


    Während Hilde sich wieder aufrappelt und Redjack zubrüllt: "Du kleiner Elfenwichser! Dir werd ichs zeigen!", während auch sie nach ihrer Uzi kramt.


    Von Eidolon ist in der Hektik nichts zusehen.


    -414-


    Redjacks Flashpak-Aktion hatte leider nicht nur die Trolle, sondern auch die Elfen überrascht. Warum hatten sie sich auch keine Blitzkompensation eingebaut! Hildes 9mm Geschosse hätten Jacks Kopf getroffen – wenn er sich immer noch an der selben Stelle wie vor ein paar Sekunden befunden hätte. Aber er hat sich geschickt in Deckung geworfen, ist nach links abgerollt und feuert nun aus der Hocke durch 2 Streben des Geländers nach unten auf Hilde. Diesmal kann sie keine zappelnde Elfe als Schutzschild benutzen und mindestens die Hälfte von Jacks Kugeln haben sie getroffen. Hilde sinkt ächzend auf die fetten Knie und kippt dann nach vorne. Unter ihrem massigen Körper breitet sich eine Blutlache aus. Jack kann nicht erkennen ob sie tot ist oder nur bewusstlos, aber er ballert vorsichtshalber noch eine Salve hinterher.



    Die beiden Troll-Ganger würden wenn sie klug wären sich zurückziehen und mit Verstärkung zurückkommen. Doch dies würde einen noch schlimmeren Gesichtsverlust als der Tod bedeuten. Immerhin dachten die 3 sie könnten mit den letzen 6 Razors spielend fertig werden.
    Nur das sie glücklicherweise nichts von Jacks Adeptenkräften wussten. Sonst sehe es für ihn schlecht aus, denn inzwischen hat er auch registriert, dass seine Kampfgefährten in der Klemme stecken.


    Mike scheint es erwischt zu haben und Glitter ist noch immer geblendet während die beiden brüllenden Trolle nun hasserfüllt alles daransetzten Hilde zu rächen.


    Drek, wenn Jumpman doch jetzt hier wäre.


    -415-


    Einatmen. 21, 22, 23. Ausatmen.


    Er presste die Luft durch seine geschürtzten Lippen. Gegen die Sichtbetonwand eines Plattenbaus gelehnt starrte er auf den Eingang eines heruntergekommenen, etwas abgefuckten Bowlingcenters. Die drei schweren Harleys, deren "Verfolgung" er ein paar hundert Meter zuvor aufgenommen hatte standen etwa 3 Meter entfernt vom Bowlingcenter auf dem Gehsteig.


    Plötzlich bricht in dem Center die Hölle los. Ein gleißender Blitz dringt durch die Ritzen und Risse in der Eingangstür und Automatisches Feuer und Geschrei dringt auf die Straße.


    Eine Art flirrender Weichzeichner legte sich um Jumpmans Blick und er sprintete über die Staße um hinter dem ersten Motorad in Deckung zu gehen. Ein Manöver, daß er für die nächsten paar sekunden Bereuen würde. Durch die Absicht besonders schnell zu sein, blähten sich seine Muskeln auf unnatürliche Weise auf und die Haut platzte an den Stellen wo die Schnitte überrauht waren. Die Verbrannte Haut auf seiner Brust und seinem Rücken pulsierte schmerzhaft als er hinter das Motorad stolperte und auf die Knie fiel.


    „DU BIST TOT DREKJACK. TOT TOT TOT !” brüllte ein weiblich klingender Trollbass schmerzerfüllt über das Schnalzen automatischer Feuerstöße hinweg. Die Luft würde starr von Kordit, Plasticrete-Debris und wer-weiß-was-noch sein.


    Krieg stinkt!
    Krieg ist jetzt Dein Weg! Rache ist jetzt Dein Weg! die fremde Stimme in seinem Kopf schoß mit einer Migräneattacke ein, die ihre Sanftheit lügen strafte.
    Aber Kampf ist erst der letzte Weg, wenn alle anderen Wege beschritten sind, und... Das Wiedersprechen kostete ihn ungeheuer viel Kraft. ...Du nichts mehr zu Verlieren hast. Dein letzer Freund stirbt da drin, ohne Dich an seiner Seite. Handle! Die Schmerzen wurden schlimmer, dann ebten sie ab. Es war als ob eine andere Persönlichkeit, eine die mehr wusste als er, seinen Körper übernahm.


    Nackt, zerschunden, mit Brand- und Schnittwunden übersäht stand Kyokide hinter dem Motorad auf und ging bedachten Schrittes auf die Eingangstür zu. Giri. Pflicht. bekam er umgehend die Bestätigung, bevor sein Verstand sich in den kleinen Teegarten, auf der anderen Seite des Zaunes geistiger Gesundheit, zurückzog.


    OP:...on the other side of the fences of sanity, ist nicht wirklich gut ins deutsche zu übersetzten...

    so, wie versprochen hier der OP-Thread. ich werde später noch ein biisel was zusammentragen.


    so, hier erstmal eine kurze zusammenstellung der beschreibung der Chars:


    SCARed: F Cham, Magier, Norm


    Der junge Bursche Mitte zwanzig ist eindeutig ein Anglo, die unkelblonden Haare sind kurz geschnitten und fallen ihm kaum über die Ohren. Er macht einen nachdenklichen Eindruck, so als würde er häufig in Gedanken sein. Seine für den Typ etwas blasse Haut spricht nicht dafür, dass er oft zum Surfen geht oder anderweitig Sport in der Sonne macht. Diese These wird von der leicht schmächtigen Gestalt noch gestützt. Vor achtzig Jahren wäre einem wohl am ehesten das Wort "Nerd" eingefallen Ein klein wenig unsicher bewegt er sich, als würde er immer vermuten, dass jeden Moment eine Horde Ganger daherkommt. Dafür spricht auch der aufmerksame Blick aus den grau-blauen Augen, die selten stillzustehen scheinen. Das Gesicht trägt leicht kantige Züge, die durch den 3-Tage-Bart nur unterstrichen werden. Seine Klamotten haben auch schon bessere Tage gesehen, die Hose, die auf den ersten Blick wie eine Jeans aussieht, hat schon mehrere dünne Stellen, an denen man die Kevlar-Fasern sehen kann. Das Sweatshirt war vermutlich mal schwarz, aber da lebte Dunkelzahn wahrscheinlich noch. Mit Mühe kann man die Aufschrift entziffern: "Ich bin schizophren!". Gegen das typische miese Seattler Wetter hat er noch eine Jacke übergeworfen, die aber nicht ganz so leicht fällt, wie die Machart eigentlich vermuten lassen würde. Abgerundet wird das ganze von Sneakers, die mindestens 2 Jahre alt sind.


    Peter Laestig: A/C Redjack, Elf, Adept, hat Elfengang


    Redjack ist ein junger Elf so um die 20 Jahre alt, obwohl man das bei Elfen nie so genau sagen kann. Er ist durchschnittlich groß (190 cm) und so schlank und gutaussehend wie ein typischer Vertreter seiner Rasse in den Medien dargestellt wird. Trotzdem würde er es schwer haben von einer bürgerlichen Familie aus Tir Tairngire als Schwiegersohn akzeptiert zu werden, da sein Kleidungsstil sich irgendwo zwischen Hells Angel und Seeräuber bewegt.
    Er trägt eine alte BlueJeans, Sneakers oder Stiefel und eine schwarze spike- und nietenbeschlagene Panzerjacke die schon mal bessere Tage gesehen hat. Auf der Rückseite der Jacke ist ein großer roter Totenschädel hinter dem sich 2 Klingen kreuzen (wie beim Jolly Roger) abgebildet. Unter der Jacke trägt er T-Shirts mit Cartoonfiguren oder Sprüchen auf Sperethiel. Unter seinem linken Auge ist ein kleines Tattoo in Form einer roten Träne. Weiterhin trägt er meistens eine Sonnenbrille und einige Goldketten und Ohrringe aber keine offensichtliche Cyberware. Seine schulterlange blonde Haarmähne wird von einem roten Kopftuch (unter dem er vermutlich ein Elektrodennetz trägt) gebändigt. Redjack wirkt meist etwas gelangweilt oder abwesend kann aber schon im nächsten Moment wieder hyperaktiv und aufmerksam sein.


    Fridge: D Ork, Hacker


    Aussehn:
    Fridge hat kurze schwarze Haare geschnitten mit einfachem Bürstenschnitt und einen gut gepflegten und getrimmten Vollbart. Seine braunen Cyberaugen sind umrahmt von einem ziemlich Eckigen Schädel. Er hat Südländische Hautfarbe aber die Gesichtszüge eines Durchschnitts-UCAS Bürgers. Die kleinen leicht gelblichen Hauer verschwinden fast Vollständig in seinem bärtigen Gesicht. Er ist für einen Ork Verhältnissmässig klein aber er hat das für Orks Charakteristische Breite Kreuz. Er hat auf jeden Fall Übergewicht, wulstige Finger und grosse Hände und Füsse, aber er ist nicht schwabbelig. Seine Bewegungen sind für seine Körperfülle recht Flink und fliessend. Der Eindruck, dass er dick, langsam und stümperhaft ist, täuscht. Dem aufmerksamen Beobachter fällt das auch meist auf den zweiten Blick auf.


    Kleidung:
    Er trägt zur Zeit schlecht geschnittenes Fliederfarbenes Sakko was frisch gewaschen aussieht aber in der kurzen Zeit wo es getragen wurde wohl schon einige Flecken abbekommen hat. An den Fingern seiner Rechten Hands trägt er 2 Prunkvolle dicke Ringe die aber Augenscheinlich Tand sind. Zu weissen Tennissocken trägt er beigè Lederimitat Slipper die zwar nach teuer aussehn aber dem Geübten Auge als Imitat auffallen. Unter dem Sakko trägt er ein schlichtes Weisse Hemd. Generell würde man seinen Aufzug als ein wenig ungepflegt empfinden aber er läuft auch nicht rum wie der letzte Penner. (Nicht jeden Abend Zähneputzen, alle 2-3 Tage Duschen, haarewaschen heute mal nicht usw.)


    Besondere Anzeichen:
    Unter der linken Achselhöhle beult das Sakko ein klein wenig aus. Je nach Haarlänge sieht man eine Datenbuchse hinter dem Rechten Ohr. Eine silberglänzende Kette um seinen Hals mit simplem Anhänger in der Grösse eines 2€ Stücks könnte sein Commlink, ein Talisman oder auch einfach nur Schmuck sein. Wer öfters Trideo sieht und schon einmal die "Trid-Bingo-Show" gesehn hat erkennt eine leichte bis mittlere Ähnlichkeit mit dem Moderator der Show. Very Happy Zu später Stunde wird er auch manchmal darauf angesprochen.



    U-Zwockel: C/A Rujiru, Norm, Adept, Yakuza (Asiat)


    Rujiru Kyokide ist Anfang 20, Eurasier und 173 cm groß und von athletisch -schlanker Statur. Die schwarzen Haare sind im Navy Cut gehalten, seine braunen Augen wirken fokussiert und ausdrucksstark. Er trägt einen Urban Explorer Jumpsuit in Weiß-Schwarz-Roter Musterung mit Japanische Schriftzeichen verziert. Die Zeichen stehen für Schuld, Disziplin, Ehre, Ki und Zazen. Er hat einen Rucksack umgeschnallt, wie ihn Kuriere verwenden, und eine Kapuze aus einweg-durchsichtigem Schwarz. Sein Auftreten ist typisch asiatisch-zurückhaltend und man neigt leicht dazu ihn für "leichte Beute" zu halten.


    Cyberwolf: B Serenity, Norm, Scharfschütze/Sammy/Waffenspezialist


    Conina „Serenity“ del Khar ist schlank und sportlich gebaut und etwa 1,70m groß. Die feinen Züge ihres jugendlich wirkenden Gesichts werden von leicht gewellten, braunen Haaren umrahmt, die etwa bis zu ihrem Kiefer hinabreichen. Ihre durchdringenden, eisblauen Augen sehen auf den ersten (und normalerweise auch auf den zweiten oder dritten) Blick natürlich aus. Ihre Bewegungen wirken fast immer ruhig und bedacht und es braucht einiges, sie aus der Reserver zu locken, weswegen (in Verbindung mit ihren Augen) sie auch schon von einigen Leuten als Eisblock bezeichnet wurde, wobei auch sowas für gewöhnlich noch keine nennenswerte Reaktion hervorruft. Normalerweise liegt auch ein leises Lächeln auf ihren vollen Lippen, als würde sie irgendeiner süßen, nur für sie hörbaren Melodie lauschen.
    Meistens trägt sie schwarze ElastTex-Jogginghosen, dazu ständig andere bunte Tops oder T-Shirts (alles figurbetonend, aber dennoch bequem), darüber stets eine klassische schwarze Lederjacke, die ihr mindestens eine Nummer zu groß ist, dazu schwarze Turnschuhe oder bei nassem Wetter lederne Halbstiefel.


    Crazy-Herby: Nobody, Elf
    Nobody trägt bei der Ankunft am Schrottplatz eine dunkle Jeans, ein dunkelblaues T-shirt und ein schlichtes schwarzes Sakko, er hat mittellange braune Haare mit gepflegter Frisur und trägt eine dunkle Sonnenbrille. Auf die Entfernung sieht er aus wie ein durchschnittlicher Mensch, wobei er bei genauerem hinsehen elfische Merkmale aufweist, wie z.B. ganz leicht verlängerte Ohren (wirklich nur ganz ganz leicht) oder etwas schmalere Augen (im moment nicht sichtbar), Größe und Gewicht sind die eines durchschnittlichen Menschen. Wenn er näher da ist, sieht mann, dass er zwei Datenbuchsen (eine and der Schläfe, eine hinterm Ohr), in die hinterm Ohr ist ein Kabel eingesteckt, das im Kragen verschwindet. Anzeichen auf sonstige Cyberwäre sind nicht zu erkennen, die Cyberaugen sehen sehr natürlich aus und sind zur Zeit eh nicht zu erkennen.


    rest folgt!