Beiträge von taube Nuss

    Wenn schon jemand so blöde ist seinen Rucksack offen zu haben und die Sachen ohnehin gleich zu Boden fallen, opfert sich Kat und nimmt die Sachen an sich. Sie will ja nicht das die Sachen durch den Fall zu schaden kommen. Als sie dann auch noch die Handschuhe und das E-Papier sieht, entscheidet sie sich dazu die Handschuhe an sich zu nehmen. Nicht das sie noch in den Dreck fallen und schmutzig werden. Vielleicht passen die Handschuhe ja jemanden aus der WG. Sie selbst findet die Farbe nicht gerade ansprechend. Aber hey, einem Geschenkten Gaul ... Ohne lange da zu überlegen schaut sie sich noch einmal um, ob sie von jemand beobachtet wird, bevor sie ihre Finger in Richtung der Handschuhe bewegt.

    Klettern 7W

    Malus -2W

    Pool 5W

    > 1. KR: 2E

    > 2. KR: 1E

    > 3. KR 1E

    > 4. KR 1E


    Eko würde Rara Seranti helfen in dem er sich flach auf das Dach legt, und mit einem Arm runter langt und nach ihrer Hand greift, wenn diese in Reichweite ist. Mit der anderen Hand würde er sich festhalten um ein herunterfallen zu verhindern. Wäre das Boot auf dem Wasser nicht so wackelig, hätte er ja angeboten das sie auf seine Schultern Klettern kann, um so direkt an die Dachkante zu kommen.

    Garuda


    “Ancik-ancik pucuking eri”. > ‘to stand at the tip of a thorn’ (it means to be in a dangerous situation)


    Ich bin immer wieder erstaunt was ist für Sprichwörter in anderen Kulturen gibt und freue mich darüber etwas neues gelernt zu haben. Vielen Dank.

    Ekos Gedanken drehen sich im Kreis. Hat er nun etwas gesehen oder nicht? So ganz sicher ist er sich nicht. Viele der Leute um ihn herum machen nicht den Eindruck. Zeitgleich erschlafft der Körper des Dokun und das scheint niemanden zu beunruhigen. Kurze Zeit später kommt der Dokun wieder zu sich und erzählt etwas von einem Mann mit dem er gesprochen haben will. Das ist alles sehr mysteriös für den Oni. Zu guter Letzt ist da noch Rara Sirianti. Die versehentliche Berührung ihrer Hände scheint die junge Frau nicht zu stören. Das freut Eko innerlich. Und ist da nicht noch mehr. Der Oni kann das Gefühl nicht recht deuten. Rara Sirianti scheint mehr zu wissen als sie sagt. Je nach dem wie lange sie von den Leuten gefangen gehalten wurde, ist das nicht unwahrscheinlich. Oder hat sie einen mystischen Einblick in die Dinge die hier vor sich gehen? Es ist seltsam. Eko fühlt sich in der Nähe der jungen Frau wohl und ... Warum eigentlich? Sie kennen sich nicht wirklich und doch ist da eine gewisse Vertrautheit wie unter wirklich langen Freunden. Ob es so etwas wie eine Seelenverwandtschaft wirklich gibt? Der junge Oni schüttelt seinen Kopf. Diese Gedanken haben hier und jetzt nichts zu suchen. Er muss sich darauf konzentrieren was hier geschieht, um entsprechend handeln zu können. Als es heißt das sich ihnen ein Boot nähert, spannen sich die Muskeln der Oni an. Er schaut sich aufmerksam um und beobachtet die Umgebung als auch das Verhalten seiner Begleiter. Je nach dem was diese tun, wird er entweder nach seinem schweren Revolver oder nach seinem Schwert greifen. Dabei fällt ihm die Entschlossenheit von Rara Sirianti auf. Sie ist wie ein Felsen in der Brandung und gleichzeitig wie das Wasser das diesen Felsen umfließt. Und weder erwischt er sich dabei wie seine Gedanken um Rara Sirianti kreisen, statt sich mit der auf sie zukommenden Situation zu beschäftigen.

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    Bei dem nicht ganz sanften aber sicheren Richtungswechsel, muss sich der Oni etwas fest halten. Nach dem Sie das geschafft haben erkennt er eine Bewegung. Oder nicht? Eko ist da nicht ganz sicher. Es ist dunkel und die Umgebung ist ihm nicht vertraut. Der Umriss sah menschlich aus, oder? Als sich der Oni noch fragt ob sie beobachtet werden oder ob er sich das nur eingebildet hat, Schaut er sich um ob die anderen ebenfalls etwas bemerkt habe. Natürlich fällt sein Blick auch auf die junge Frau neben ihm.


    "Hast du das auch gesehen. Den schatten da oben im Fenster."


    Fragt er Rara Sirianti leise und blickt anschließend noch einmal in die entsprechende Richtung.

    //Gut, mit den 20 Mäusen ist die Investition vom vorhin wieder reingekommen. Mal schauen wie ich an den Rest kommen kann. Vielleicht kann mir ja die Kleine dabei helfen. Mit der Kohle vom anderen Stick bekomm ich zwar nicht den Tank voll, aber es reicht zumindest um wieder ein paar kleinere Touren drehen zu können. Mit dem was ich sonst so an Land gezogen habe bin ich erst mal gut dabei. Ich hätte vielleicht besser abends losziehen sollen, aber das ist Foxys Zeit. Ich sollte mein Bike holen, tanken fahren und mich auf den Weg zurück machen.//


    Kat prüft noch einmal ob sie die Sachen auch gut abgeschirmt hat. Sie will nicht riskieren das sie die Sicherheitskräfte zu ihrem Versteck führt. Auf dem Weg zurück sieht sie eine recht gute Band von Straßenmusikern, um die sich eine kleine Gruppe von Zuschauern versammelt hat. Die jungen Leute der Band sind nicht schlecht und so ist es nicht weiter verwunderlich das die Passanten stehen geblieben sind. Einige filmen sogar die Band mit ihren Koms. Mit einem leichten Grinsen auf den Lippen, reibt sie sich die Hände und macht sich daran die Taschen der Zuschauer nach etwas verwertbaren zu untersuchen. Natürlich achtet sie darauf das sie nicht vor die Linse eines Zuschauer gerät, welche ihre Eigentumsneuverteilung damit filmen könnte.


    //Wie heißt es so schön? Gelegenheit macht Diebe.//


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    Auch wenn Eko nur selten zwischenmenschlichen Kontakt pflegt, so hat ihm seine Mutter alles beigebracht was man wissen muss um sich höflich zu verhalten. Zudem hat er festgestellt das man mit Höflichkeit recht weit kommt und es kostet einen nicht viel. Also steigt er als erstes in das Boot und hilft anschließend Rara Sirianti beim einsteigen. Im Boot setzt er sich neben die junge Frau und betrachtet aufmerksam seine Umgebung.


    Die beiden Boote sind nicht besonders breit und mit so vielen Leute auch dicht besetzt. Trotzdem achtet der Oni darauf Rara Sirianti nicht näher als nötig zu kommen. Er kennt sie noch nicht lange und möchte nicht aufdringlich erscheinen. Sein Schwert hat er über seine Oberschenkel gelegt, so dass er es griffbereit hat. Er möchte seinen Revolver nur im Notfall einsetzten, so lange sie sich noch an ihr Ziel anschleichen. Immerhin nehmen sie ja gerade deshalb die Boote, um eben leise und möglichst ungesehen an ihr Ziel zu gelangen.


    Er vermeidet es auch sich mit einer Hand an der Reling des Bootes festzuhalten, um den Viechern die sich im Wasser befinden könnten kein Angriffsziel zu bieten. Stattdessen hält er sich mit einer Hand am Sitzbrett fest. Dabei berührt er versehentlich die Hand von Rara Sirianti, welche sich ebenfalls lieber am Sitzbrett festhält als an der Reling. Wäre seine Haut nicht schon tiefrot und würde jetzt die Sonne scheinen, dann könnte man den Oni leicht erröten sehen. So aber ist er froh, dass nur die junge Frau den Kontakt bemerkt hat. Er lässt seine Hand aber dort wo sie ist. Sie jetzt wegzuziehen würde den Eindruck erwecken, als wäre es ihm unangenehm. Das ist es auf keinen Fall. Irgend etwas an dieser jungen Frau schein ihn anzuziehen.


    Eko bleibt jedoch keine Zeit darüber nachzudenken. Sie nähern sich ihrem Ziel und damit nimmt die innere Unruhe langsam aber bestätig zu. Für den Oni ist es das erste Mal das er zu einem bewaffneten Konflikt fährt und das auch noch aus eigenem Antrieb.

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    Eko wartet ab bis sich alle entschieden haben was sie machen werden. Für den Oni zählt die Meinung des Dokun. Ihm schuldet er einen Gefallen und eventuell Labah. Wie das genau um die Beziehung zwischen Labah und Spark steht, dass weiß der Oni natürlich nicht. Jedoch ist er beiden sehr dankbar das sie ihm aus seiner misslichen Lagen herausgeholfen haben. Je nach dem was Spark letzten Endes entscheidet, wird er mit dem Boot fahren oder mit den Chinesen über die Dächer laufen. Nur eins steht führ den Oni fest. Er wird Rara Sirianti nicht alleine gehen lassen.

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    Nach dem Eko und Rara Sirianti noch eine Weile über den Markt geschlendert sind und bei einzelnen Ständen Kleinigkeiten erworben haben, fahren beide mit Ekos Indian Pathfinder zurück zu seinem Haus. Während die junge Faru dem Oni bei der Arbeit zusieht erledigt er noch einige kleine Reparaturen für Leute aus der Nachbarschaft. Dann gilt es sich für die Aktion der Blades vorzubereiten. Eko kontrolliert noch einmal die gesamte Ausrüstung und bessert noch etwas an der Panzerung für Rara Sirianti nach. Er will sicher gehen das alles perfekt sitzt und die Ausrüstung optimal in Schuss ist. Dabei redet er nicht viel. Aber das muss er auch nicht. Er konzentriert sich auf seine Arbeit und Rara Sirianti konzentriert sich auf ihn.


    Am Abend kocht Ekos Mutter ihnen noch eine einfache aber sättigende und nicht zu sehr belastende Mahlzeit. Dann entschuldigen sich die jungen Leute bei ihr und machen sich zur Abfahrt bereit. Eko zieht sich seine Panzerjacke über, verstaut seine Ruger im Holster und das Überlebensmesser am Gürtel. Die Munition für den großkalibrigen Revolver schüttet der Oni in 2 verschieden Jackentaschen. Fürs erste hat er die Hohlladungsgeschosse in den Revolver geladen. Nach kurzer Überlegung nimmt er auch noch das Schwert mit, welches er fürs Erste am Bike befestigt. Rara Sirianti muss sich nicht großartig vorbereiten. Außer der von Eko für sie angefertigten Schussweste hat sie nur noch ihren Keris. Dann fahren die Beiden zum Treffpunkt. Da es sich nicht geziemt einen Dokun warten zu lassen, sind die beiden etwas früher da. Sie warten ein wenig Anseits des Treffpunktes auf das Eintreffen der Blades, um sich ihnen dann zu nähern. Als erstes begrüßen sie natürlich Spark. Danach werden Labah, mit welchem er ja bereits seite an Seite gekämpft hat, und die andern Teilnehmer begrüßt. Eko überlässt es dem Dokun die Beiden vorzustellen. Weder Eko noch Rara Sirianti kennen die Chinesen oder die Runner. Daher überlassen sie Spark die Entscheidung, ob und wie er sie den anderen Partnern der Blades vorstellen will.


    In der einen Hand das Schwert haltend, erwidert er Rara Siriantis Händedruck sanft. Immerhin möchte er der jungen Frau nicht weh tun. Vielmehr will er mit dieser Geste sagen, dass sie das gemeinsam durchstehen werden. Dabei dreht er sein Gesicht kurz zur jungen Frau und lächelt sanft. Danach wendet er sich den anwesenden zu und mustert diese aufmerksam. Allesamt wirken sie mehr oder minder gut ausgerüstet und Kampferfahren. Man kann am Auftreten der Leute und wie sie mit ihrer Ausrüstung umgehen bereits erkennen, dass sie nicht zum ersten Mal in den Kampf ziehen. Das ganze betrachtet der Oni jedoch mehr aus den Gesichtspunkten eines ambitionierten Laien als eins Profis.


    Als den Blades mitgeteilt wird das sie die Boote selbst fahren müssen hofft Eko das jemand aus der Gruppe dazu in der Lage ist. Er selbst hat keine Ahnung wie man ein Boot steuert. Er kann zwar fast alles reparieren, also auch die Boote und deren Motoren, aber fahren kann er sie deshalb noch lange nicht. Daher schaut er auf Spark und wartet darauf das ihm gesagt wird was er zu machen hat und was seine Aufgabe innerhalb der Aktion ist.

    @ Deevine Comeback

    Danke. Das erschien mir als eine gute Alternative zu den Bikes.


    @ Garuda

    Wie geht es dir so? Ist bei dir zu Hause mittlerweile alles wieder in Ordnung?

    zum Thema: Ich schlage vor, dass ich eine Beschreibung mache wie Rara und Eko den Tag bis zum Anruf der Blades verbringen um sich dann mit ihnen am Einsatzort zu treffen. Wir können den Inhalt gerne in einer Konversation besprechen.

    Nach ihrer Tour über den Alexanderplatz ist Kat extrem glücklich. Sie hat einiges erbeuten können und damit wenigstens genug zusammen um später wenigstens den Tank ihrer Maschine und etwas zu Essen kaufen zu können. Gleichnach ihrer Tour besorgt sie sich eine Rolle Alufolie und wickelt die ganze Technik darin ein. Um etwas oder jemanden verfolgen zu können braucht man als erstes ein Signal. Erwiesener Maßen ist Alu Folie bestens geeignet genau das zu unterdrücken. Wenn sie mal etwas mehr Glück haben sollte, dann muss sie sich unbedingt ein paar von diesen faradayschen Taschen zulegen. Die sind zwar nicht so teuer wenn man sie in der einfachen Version bestellt. Will man sie jedoch in einen Rucksack eingenäht bekommen oder gar in eine stygische Handtasche, dann ist der Arbeitslohn das was es so teuer macht. Immerhin muss der Schneider darauf achten das wirklich alles gut vernäht ist, um kein Signal nach außen dringen zu lassen.


    Kat wird schauen ob sie die Summen auf den Credsticks auf einen neutralen Credstick transferieren kann und die originalen anschließend entsorgen. Die Technik muss und wird sie später verticken, wenn die Ware nicht mehr heiß ist.

    -2413-


    Auch wenn der Dokun es nicht direkt gesagt hat, so sieht Eko es als eine Gelegenheit seine Schuld bei den Blades zu begleichen. Wenn er Spark jetzt hilft, so wird es zumindest einen Teil seine Schuld begleichen. Zumindest glaubt das der Oni. Daher sieht er zu Rara Sirianti herunter und ihr direkt in die Augen. Augen in denen sich Eko verlieren könnte. Ohne ein Wort zu wechseln und ohne sich abgestimmt zu haben nicken beide sich gleichzeitig zu. Dann sieht der Oni zu Spark, welcher sich bereits auf dem Weg zu seinem Bike befindet, und sagt:


    „Wir werden da sein, wenn wir gebraucht werden.“


    Auch wenn es Spark nicht sehen kann, deutet Eko eine leichte Verbeugung an. Zum einen will er damit seinen Respekt vor dem Dokun ausdrücken und zum anderen sich bei Spark dafür bedanken das er ihm so schnell eine Chance gibt seine Schuld zu begleichen. Er und Rara Sirianti warten noch so lange bis die Blades verschwunden sind, bevor sie sich auf den Weg zu Ekos Bike machen. Während er und die junge Frau jetzt etwas Zeit haben über den Platz zu schlendern und sich die Stände anzusehen fragt Eko:


    „Was die Blades auch vorhaben, es wird sicherlich nicht einfach sein. Wir haben nicht mehr viel Zeit uns vorzubereiten. Fällt dir noch etwas ein was du oder wir brauchen könnten? Was hältst du von der Idee ein Boot als 3ten Weg zu nutzen. Ich meine der Weg über die Dächer ist eine Möglichkeit. Doch es ist eben nicht die Einzige. Ich glaube nicht das sie mit ihren Fahrzeugen die wenigen befahrbaren Wege nutzen werden. Das ist viel zu auffällig. Ein kleines Boot würde es uns ermöglichen in der Nacht ruhig und relativ ungesehen voran zu kommen. Allerdings weiß ich nicht was im Wasser für Gefahren lauern.“


    Natürlich geht es dem Oni eher darum die Gefahr für sich und Rara Sirianti so gering wie nur möglich zu halten. Am Ende des Tages ist eines am wichtigsten. Das eigene Überleben und unbeschadet aus der Aktion heraus zu kommen.