Beiträge von taube Nuss

    Boyce findet Fox beeindruckend und zeitgleich gruselig. Ein paar ins Com gesäuselte Worte und er hat gleich ein ganzes Team zur Verfügung. Und was kostet ihn das? Einen Abend mit einer Dame.


    Als die Frage nach der Waffenbeschaffung aufkommt, denkt Boyce natürlich an die Bekannten in seinem Umfeld. Ihm fallen gleich 2 Personen ein an die er sich wenden könnte. Wobei er sich bei D-Zay nicht sicher ist, ob der nicht gerade auf Tour ist. Versuch macht klug, oder so. Fragen kostet ja nichts. Nur die Ausgaben bereiten ihm ein klein wenig Bauchschmerzen. Eigentlich nutzt er nicht gerne den Vorschuss bevor die Aktion vorbei ist. Aber was bleibt ihm übrig. Seine Geldreserven sind knapp, sonst würde er ja wohl kaum diesen Job machen. Zugegeben er wird nicht den ganzen Vorschuss brauchen, aber gefallen tut es ihm nicht. Also wendet er sich an seine Mitstreiter und sagt:


    "Ich denke es ist besser, wenn die AK's nicht alle aus der selben Quelle kommen. Das macht es einem schwerer die Sache nachzuvollziehen. Ich mag nicht das jemand nachfragt und gesagt bekommt, dass eine gewisse Gruppe vor nicht mal 12 Stunden einige AK's gekauft hat. Was den Erwerb betrifft, so kenne ich ein paar Leute die ich kurz kontaktieren könnte. Ob und wie viele AK's die auf Lager haben, dass werde ich erst in Erfahrung bringen müssen. Und ja, laut Chip ist der Transport für heute Vormittag vorgesehen. Es bleibt also genug Zeit noch wo anders hin zu fahren und jemanden zu treffen. Die eine Stunde war nur ein Zeitfenster von mir, da wir in Duisburg gut anlegen können ohne Aufmerksamkeit zu erregen und Ausrüstung an Board zu nehmen."


    Zum Thema Kleinlaster schüttelt er den Kopf. Er kann zwar sein kleines Boot reparieren, zumindest einzelne Teile austauschen, aber einen Kleinlaster zu knacken, ne das traut er sich nicht zu. Ok, Die Scheibe einschlagen und die Zündung überbrücken, dass wäre drin. Aber alles was darüber hinaus geht, dass ist eher etwas für einen Profi. Beim Thema Hacker ist er auch raus. Den hat er nicht auf seiner Kontaktliste und müsse sich erst bei seinen Kumpels nach einem erkundigen. Auch hier schüttelt er seinen Kopf. Allerdings hat er da eine andere Idee.


    "Wenn es nur darum geht die Elektronik des Transporters außer Funktion zu setzen, dann ist das etwas einfacher. Für gewöhnlich ist die Boardelektronik über die Karosserie geerdet. Ein starker Stromstoß lässt die Sicherungen durchbrennen und dann geht nichts mehr. Es sei denn es gibt ein unabhängiges Notfallsystem."

    Nach dem Diesel und Lessing sich für so viele AK's wie nur möglich ausgesprochen haben, sieht auch Boyce ein, dass das Sinn macht.


    Das er eine AK nehmen würde, dass hat er ja bereits gesagt. Nach der Aktion wird er die Waffe in einer wasserdichten Kiste im Hafenbecken versenken, für den Fall das er sie noch einmal braucht. So wäre die AK nicht weg, aber auch nicht gleich zu finden. Nur wann wollen sie die Waffe kaufen? Viel Zeit bleibt ihnen nicht dazu. Und woher nehmen?


    //Vielleicht kann ... nein um diese Zeit ist er bestimmt unterwegs. Na mal sehen was noch kommt. Im Zweifel wird es dann doch die Schrotflinte.//


    Boyce kann sich nicht vorstellen das eine Gang die Brücke zu ihrem Revier zählt. Selbst in der modernen Welt sind Flüsse usw. immer noch Grenzen die man gerne nimmt um sein Revier abzustecken. Er hält er für wahrscheinlicher, dass die Brücke als neutraler Übergabeort dient. Man kann sie nur von 2 Seiten betreten und man sieht wer da kommt. Aber etwas Vorsicht hat bekanntlich noch niemanden geschadet.


    Boyce sieht zu Diesel und antwortet:


    "Ich bin da sehr realistisch und werde nicht den Helden spielen. So lange ich es nicht muss, werde ich mich auch nicht in Gefangenschaft begeben. Grundsätzlich kann ich natürlich mit der Yacht aufs Meer hinaus. Die Wahrscheinlichkeit das ich den Bullen mit der Yacht entkomme ist aber sehr gering. Da habe ich mehr Chancen mich in irgend einem Seitenarm zu verstecken und abzuwarten. Aber das ist dann eh mein Problem, wenn es denn so weit kommen sollte. Bis dahin muss aber einiges schief gegangen sein."


    Nach einem Blick auf die Uhrzeit fügt er noch hinzu.


    "Ok, wir sind jetzt in Oberhausen und haben gleich die Hälfte der Strecke hinter uns gebracht. Ich schlage vor ihr lasst alles was wir noch brauchen in einer Stunde nach Duisburg liefern. Dort können wir die Ausrüstung an Board nehmen."

    Kat schaut die beiden Cops mit unschuldigen Rehaugen an. Während sie nach außen hin so tut als wäre sie vollkommen überrascht und hilflos, arbeitet ihr Hirn auf Hochtouren.


    //Wieviel haben die gesehen? Vermutlich nur den letzten Zugriff. Davor ist zu viel Zeit vergangen, oder? Ok, was wars noch mal? Eine Dose Roxxtar, eine Packung Karamell-Kokos-Riegel, ein paar Seiten E-Papier und ein paar Handschuhe. ... Moment mal, was meint die selbstgefällige Kuh mit 'vielleicht' und 'ich glaube'? Haben die vielleicht nichts gesehen oder nur so wenig, dass sie sich nicht sicher sind? Ist es eventuell ihre Art zu reden? Mist. Warum schleichen die hier überhaupt rum. Haben die nichts besseres zu tun als mir auf die Nerven zu fallen. Die sollten sich mal darum kümmern ihre Arbeit zu machen als mir hinterher zu schleichen.//


    Klar könnte Kat jetzt versuchen in der Masse unter zu tauchen. Aber lohnt sich das für eine Dose Rexxtar und ein paar Riegel? Nach kurzem Abwägen greift sie letztlich nach den Handschuhen und überlegt schon mal, ob sie den Bullen nicht etwas klauen kann um es ihnen Heimzuzahlen. Der Ork scheint die Umgebung zu beobachten und abgelenkt zu sein. Bleibt nur noch die Frau. Aber was kann man einem Cop klauen? Die Knarre? Wohl eher nicht. Die Handschellen? Ne, darauf steht Kat nicht.


    Während sie zögerlich die Handschuhe zurück gibt, beobachtet Kat die Reaktionen der Cops. Sie versucht den Zeitpunkt zu erkennen, an denen die Cops den Eindruck erwecken das das alles ist was sie geklaut hat. Nie mehr zugeben als man beweisen kann.

    Ich bin von Donnerstag bis Sonntag ebenfalls auf einem Zelt Con und werde dort kein Internet und im Idealfall auch keine Zeit haben ins Internet zu gehen. :S


    Den Urlaubern wünsche ich viel Spaß und eine erholsame Zeit.

    Die schlanke Yacht von Boyce gleitet langsam durch das Wasser des Kanals. Die beiden Hochleistungsmotoren blubbern an der unteren Drehzahlgrenze vor sich hin und sind nicht im mindesten belastet. Die Leute haben es sich gemütlich gemacht und die Planung läuft gut voran. Der Vorschlag möglichst wenig russisch zu sprechen gefällt Boyce sehr. einige wenige Schlagworte kann er sich sicherlich bis zum Einsatz merken. Beim Thema das man nicht zu auffällig russisch sein will fällt ihm noch ein:


    "Wenn man es auf die ganz dezente Tour machen will, dass sollten wir keine russischen Waffen sondern nur russische Munition verwenden und dafür sorgen, dass dann nur ein paar verräterische Hülsen zurück bleiben. Für was ihr euch aber auch immer entscheidet, ich nehme eine Waffe, da ich natürlich nicht meine registrierten Waffe einsetzen werde. Eine schwere Pistole, so das Hülsen zurückbleiben, würde mir da schon reichen. Ansonsten hätte ich noch meine altbewährte Schrotflinte. Die hat hart verchromte Läufe, welche bekanntlich keine Spuren auf der Munition hinterlassen. Mit den richtigen Geschossen kann man da einiges an Abwehrfeuer auffahren. Allerdings wäre es mir schon lieber, wenn das ganze ohne Schießerei und dafür sehr unauffällig über die Bühne gehen würde. Für diesen Fall könnte man eine angebrochene Schachtel russischer Zigaretten und noch ein paar andere zufällig zurückgelassenen Gegenstände gezielt platzieren.


    Was die Sache mit den Bikes und oder einem kleinen Transporter bzw. Laster angeht, da werde ich mich nicht einmischen. Ich werde auf jeden Fall versuchen so lange wie möglich auf dem Schiff zu bleiben. Mit dem Boot bin ich nun einmal sehr berechenbar unterwegs und kann, wenn nötig, die Ablenkung sein. Von daher solltet ihr den Notfallplan nicht mit mir besprechen. Sollte ich mit dem Boot aufgehalten und gefangen genommen werden, dann kann ich nichts verraten.


    Was die Frage nach der Panzerung des Bootes betrifft. Das ist die zivile, also unbewaffnete Variante eines Spezial Ops Bootes. Das bedeutet das die strukturelle Integrität um einiges stabiler ist als bei einem normalen Boot. Jedoch bietet es keinen wirklich guten Schutz wenn man mit größeren Kalibern darauf schießt. Das Boot wurde auf Schnelligkeit hin optimiert. Das geht für gewöhnlich zu lasten der Panzerung und oder der Reichweite."


    Damit sollte den Leuten klar sein, dass Boyce wie ein echter Kapitän eher mit seinem Boot untergeht als es zu verlieren. Zudem bietet er sich gerade als Bullenopfer an, um den Anderen eine Flucht zu ermöglichen. Wenn die keinen Mist bauen und niemand ums Leben kommt oder schwer verletzt wird, dann ist sein Knastaufenthalt nicht sehr lang. Natürlich es es im 1000 mal lieber nicht in den Knast zu müssen. Aber sein Boot einfach so zu verlassen und keinen Rettungsversuch zu wagen, dass kommt für den Norm nicht in Frage.

    Der Rhein-Herne- Kanal ist im Schnitt ca. 100m breit. Das ädert sich jedoch nach 3 km schlagartig. Dann kommt die kleine Gruppe an eine Schleuse. Etwa 1km vor der Schleuse schaltet Boyce kurz die Positionslichter an. Dies muss er machen, um nicht aufzufallen. Zum einen weil sie am Zollamt vorbei kommen. Die Leute dort interessieren sich normalerweise eher für Frachtschiffe und nicht für Yachten und schin gar nicht für kleine Boote. Trotzdem haben sie das Recht alle Schiffe zu kontrollieren. Das machen sie im Falle der Yachten nur, wenn die Boote sich auffällig verhalten. Ein ordnungsgemäß beleuchtetes Boot ist da in der Nacht weniger auffällig als eins ohne Positionslichter. Mehr als die Positionslichter braucht es auch nicht, für eine vorschriftsgemäße Beleuchtung. Die etwa 200m lange Schleuse passieren sie zusammen mit 2 Lastenschiffen. Die dürfen gemäß der Richtline auch als erstes hinein und hinaus fahren.


    "Hier oben geht es klar. Bitte nur nicht unter Deck rauchen."


    entgegnet Boyce und schaut dann aber in Richtung der Mitglieder welche Tiere an Board gebracht haben und fügt noch mit an:


    "Das heißt, wenn es für euch oder besser gesagt für eure Begleiter in Ordnung ist."


    Auch wenn er kein Haustier hat weiß Boyce als Out-Door-Guide das viele Tiere nicht besonders gut auf Qualm reagieren. Er selbst hat nichts dagegen. Der Qualm stört zwar die Tiere aber nicht die Sensoren. Leider. So mancher Schmuggler vermisst die alten Zeiten in denen sich die Ordnungshüter noch auf die Sinne der speziell abgerichteten Tiere verlassen mussten.


    Bei der Vorstellungsrunde hat er er dann nicht wirklich viel zu sagen.


    "Ich bin der mit dem Boot und nein, ich bin kein Rigger. Ich kenne mich mit den Wasserstraßen hier in der Gegend gut aus. Ich kann mich, sollte es zum Kampf kommen, meiner Haut erwehren. Also so wie ich das sehe bin ich nur mit von der Partie, weil ich das Baby hier habe."


    Damit klopft er auf das Steuerpult seines Schiffes. Boyce glaubt nicht das seine Kenntnisse über die europäische Renaissance oder Edelmetalle hier von Wert sind. Auch das er 4 Sprachen spricht ist für den Auftrag wohl eher unwichtig.


    "Ich verstehe übrigens auch kein russisch. Sorry Leute. Vielleicht kann ich jedoch einen russischen Akzent faken, wenn ich etwas übe. Obwohl ich annehme, dass wir, so lange wer zuhören kann, nicht viel sprechen sollten. Vielleicht nur so viel das es nach Russen klingt."


    Über das was sonst gesagt worden ist, muss er kurz nachdenken. Dann sagt er:


    "Ich denke auch nicht das man uns mit der Aktion los werden will. Das könnte man weitaus billiger haben."


    Lessings Aussage das die Transportfahrer ihnen helfen werden klingt irgendwie Gruselig in Boyce Ohren. Insgeheim denkt er sich:


    //So wie der vorhin mit dem Schmidt geredet hat könnte der einem Eskimo auch einen Kühlschrank andrehen. Wenn er das wirklich hinkriegt, dann könnte der Teil der Aktion recht glatt gehen. Die Wagen irgendwie anhalten und die Fahrer zur Mitarbeit überreden. Dann sieht es für außenstehende zumindest nach einer normalen Verladeaktion aus. Das verschafft uns mehr Zeit auf der Brücke. Vielleicht sollten wir ... Mist nein. Es soll ja nach Überfall aussehen. Moment, doch das würde vielleicht gehen.//


    Boyce schaut einmal in die Runde bevor er sich an seine Mitstreiter wendet:


    "Ich weiß ich bin hier nur der Taxifahrer, aber wie wäre es mit folgendem Vorgehen. Wir besorgen uns für 2 Leute Kleidung die denen der Transportgesellschaft gleicht. Diese warten auf der Brücke auf ihre Kollegen in der Nähe vom Lastenaufzug. Das sollte dann so aussehen, als wäre das Verladen der Fracht an dieser Stelle so geplant gewesen. Doch statt weiterer Mitarbeiter, welche aus dem Aufzug kommen sollten, stürmt der Rest der Gruppe als Vory Kommando aus dem Aufzug. Unsere Kollegen in Sicherheitsdienstkleidung stellen sich dann als verkleidete Vory Typen heraus. Alternativ verläuft die Verladeaktion ganz normal als Sicherheitstransport und man suggeriert durch subtil eingebaute kleine Fehler, dass es sich bei der Aktion um eine Vory Aktion handelt. Was weiß ich, die falschen Waffen und Funkgeräte oder so? All das würde jedoch nur funktionieren, wenn sie die Insassen, so wie sie sagten, dazu bringen können mit uns zusammen zu arbeiten. Das wäre die eleganteste Lösung ohne viel Sprengstoff usw."

    Boyce verlässt mit den Anderen den Ratskeller. Wie bereits angeboten besteht die Möglichkeit das er 3-4 Personen mitnehmen kann. Sein Wagen steht etwas abseits und ist eher ... na ja wenigstens ist es ein Auto. Die karre sieht aus als würde sie jeden Moment den Geist aufgeben. Die Innenausstattung ist Unterklasse, dafür aber abwaschbar. Nach dem jeder sein Fahrzeug geholt oder bei ihm eingestiegen ist, fährt er in Richtung Gelsenkirchen. Die Marina dort ist nicht wirklich der Rede wert. Am östlichen Ende des ca. 400 Meter langen und 70m breiten Hafenbeckens befindet sich der Parkplatz für die Besitzer der dort vor Anker liegenden Schiffe. Im Abstand von etwa 50 Metern reichen 5 Stege bis zu 30m weit ins Hafenbecken. Rechts und Links der Stege befinden sich Haltebuchten, wo die Yachten vertäut sind.


    Mit 20m länge ist das Boot von Boyce eines der Größten im Hafen und liegt deshalb auch am Kopf eines der Stege vor Anker. Das Boot ist recht schlank und macht den Eindruck als könnte es sehr zügig unterwegs sein. Es ist sehr schnittig und hat einen etwas höher aufragenden Sensorenmast. Die Inneneinrichtung des Steuerstandes und des Unterdecks sind einspricht der Mittelklasse. An Board gibt es diverse Getränke. Für jeden ist etwas im Angebot. Der Steuerstand bietet mit seinen 6m länge allen ausreichend Platz um sich hinzusetzen und die Fahrt zu genießen. Unter deck findet man neben 2 bequeme Betten, eine kleine Küche sowie eine Toilette inkl. Dusche.


    Sobald alle an Board sind und ihre Sachen unter Deck gebracht haben, geht die Fahrt auch schon los, da man ja gut 2 Stunden brauchen wird. Natürlich besetzt Boyce den Steuerstand, was auch nichts weiter als ein recht bequemer Stuhl ist. Vor ihm gibt es ein paar Armaturen, Anzeigen und Hebel. Als er die beiden Motoren anlässt laufen diese recht geräuscharm. Den Gashebel muss er kaum bedienen, da die im Kanal vorgeschiebene Höchstgeschwindigkeit nur einen Bruchteil von dem Darstellt, was das Boot zu leisten vermag.


    "Macht es euch bequem. Im Kühlschrank stehen kalte Getränke und falls der Eine oder Andere noch Hunger verspürt, dann kann ich etwas Tiefkühlkost oder Dosenfutter bereit stellen. Die Qualität ist eher Militärstandart. Dafür ist es aber auch bis ans Ende alles Zeiten haltbar."

    Kaum das sie durch das Fenster geklettert sind, fallen draußen auch schon Schüsse. Auch wenn Eko neugierig ist, hält er es jetzt nicht für klug seine Kopf aus dem Fenster zu stecken und nachzusehen was da draußen los ist. Vielmehr achtet er jetzt auf die Reaktion der Blades. Wenn er sieht was diese tun, wird er sein Verhalten entsprechend anpassen. Dabei flüstert er leise zu Rara Sirianti:


    "Ich schlage vor, dass wir zunächst die Rückendeckung bilden. Ich weiß nicht wen genau sie hier suchen und was sie schlussendlich vor haben. Wenn wir beim KaRaKi angekommen sind, dann kannst du den Blades als Führer dienen."


    Da draußen schon Schüsse gefallen sind ist sich Eko unschlüssig, ob er nicht seine Waffe wechseln soll. Noch hat er das Schwert in seiner Hand. Bisher ist der Trupp hier noch nicht aufgefallen. Damit sollte ein leises Anschleichen immer noch möglich sein, auch wenn die Schüsse für erhöhte Wachsamkeit sorgen werden. Auch hierbei schaut er auf die Reaktion der Blades. Sollten diese auf ihre Schusswaffen wechseln, dann wird er es ihnen gleich tun.

    //Mist die Cops.//


    Geht es Cat durch den Kopf. Viel Zeit zum überlegen hat sie vorerst nicht. Getreu dem Motto: Nichts zugeben was man dir nicht beweisen kann. lächelt Kat die beiden Polizisten an und fragt mit einer hoffentlich unschuldig klingender Stimme:


    "Guten Tag. Was kann ich für Sie tun."


    Dabei macht sie einen erstaunten und fragenden Gesichtsausdruck.

    Boyce bekommt seine Frage beantwortet und .... schwups ist der Schmidt auf und davon. Wie nicht anders zu erwarten kommt dann auch schon die Frage ob man an einen anderen Ort geht um sich zu besprechen. Die genannte Kneipe sagt ihm nichts, auch wenn er nicht weit weg wohnt. Da sein Boot hier in der Nähe vor Anker liegt sieht er es nicht ein unnötig Geld zu verschwenden. Ohnehin werden sie sich mit seinem Boot vertraut machen müssen. Also schlägt er vor:


    "Das Ziel liegt auf dem Wasserweg etwa 12km von hier aus in westliche Richtung. Mein Boot liegt in 15km in östlicher Richtung in Gelsenkirchen vor Anker. Wir könnten also zu meinem Boot fahren und uns gemeinsam in Richtung Ziel aufmachen. Da wir auf halber Strecke an Oberhausen vorbei kommen, könnten diejenigen welche sich dann noch mit ihrem Eigenen Gefährt fortbewegen wollen, dort umsteigen. Mein Auto ist zwar nicht groß, aber mit etwas Quetschen kann ich noch 3-4 Leute mitnehmen. Die Fahrzeit bis zu meinem Boot sollte etwa 20 Minuten dauern. Für den Weg zum Ziel brauchen wir, sollte ich mich an die Regeln halten, etwa 2 1/4 Stunden. Ja auf dem Wasser ist schleichen angesagt. Mit erlaubten 12 Km/h kann man bequem nebenher joggen, sollte man das denn wollen. Und das ist noch verdammt schnell. Auf anderen Teilstrecken beträgt die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit 7-8 km/h.


    Da wir uns dann auf meinem Boot befinden und einen eher unüblichen Verkehrsweg benutzen, sollte die Gefahr abgehört zu werden vernachlässigbar sein. Zudem habe ich Getränke und Essen an Board."


    An seinem Unterton merkt man deutlich das ihm das langsame Fahren nicht besonders schmeckt. Sein Boot ist zu einer weitaus höheren Geschwindigkeit in der Lage. Das hat ihn auch schon das ein oder andere Mal gerettet. Na ja und die Tatsache das sich sein Boot nach dem Kentern von selbst wieder aufrichtet. Aber das ist eine Story die er nur sehr guten Freunden erzählt.

    Wenn JC die Buchung übernimmt, dann bekommen sie ohne Zusatzkosten eine Sonderbehandlung in Form eines Massageangebotes nach der Sauna, sowie einen eigenen abgeschotteten Bereich zur Entspannung. Selbst wenn JC die größte Sauna beansprucht, wird er sie bekommen und das ohne weitere Gäste. Sollten die Gäste eine Begleitung zur Unterhaltung wünschen, ist das auch noch drin. Magier kosten allerdings extra.

    Dann habt ihr Zutritt zu den Gruppensaunen. Natürlich könnt ihr gegen einen Aufpreis eine Sauna für euch nutzen. Welche Sauna ihr aus der Saunalandschaft nutzen wollt ist eure Sache. Die Saunalandschaft ist großzügig angelegt. Jede Sauna verfügt natürlich auch über Duschen. Zwischen den einzelnen Saunen findet ihr eine Anlage mit verschieden großen Becken mit kaltem Wasser zum abkühlen. Zwischen den einzelnen Wasserbecken, welche zum Teil auch verdeckter liegen, sind Pflanzen welche eine Subtropische Landschaft simulieren sollen. An einem Stand in Mitten der Poollandschaft findet ihr auch einen Stand mit Getränken. 2 der Pool haben eine kleine Grotte mit einem Wasservorhand durch den man nur schemenhaft erahnen kann, dass sich jemand in der Grotte befindet.


    Die Begrünung ähnelt dem Bild. https://www.gdp-service.berlin…ien/bilder/ti_800x499.jpg

    Boyce schaut sich die Daten auf dem Chip ebenfalls an. Viel war es nicht, wenngleich die Infos jedoch hilfreich waren. Das was ihn im Moment wirklich interessiert ist nicht enthalten. Er braucht die Gesamtgröße und das Gewicht der Ladung. Nur dann kann er abschätzen ob die Ladung auf sein Boot passt. Zudem bestimmt die Größe der Ladung wie viel Zeit sie zum Verladen brauchen werden und ob sie gegebenenfalls eine Verladehilfe brauchen. Die Tatsache das vor Ort 2 Gabelstapler und eine Verladedrohne vorhanden sind und das diese Daten sich auf dem Chip befinden lässt ihn bereits schlussfolgern, dass die Ladung umfangreicher sein muss. Das ist etwas das dem Norm nicht gefällt. Um sicher zu gehen das seine Schlussfolgerung richtig ist fragt er schließlich:


    "Wie groß ist das Gesamtgewicht der zu übernehmenden Ladung? Die Ausmaße sind ja auf das Ladevolumen des Transporters beschränkt und das Gewicht auf dessen Traglast. Die Tatsache das Sie es für notwendig erachten uns mitzuteilen das vor Ort Gabelstapler als auch eine Verladedrohne vorhanden sind lässt erwarten, dass die Ladung Umfangreicher, oder besser gesagt schwerer sein wird. Haben Sie Kenntnis über die Reaktionszeit der örtlichen Sicherheitsdienstleister?"


    Jetzt kann jeder deutlich heraushören, dass Boyce einen britischen Akzent hat.


    Boyce ist es Egal was die anderen über seine Fragen denken. Das wie überlässt er gerne den Anderen. Doch würde er gerne abschätzen können wie groß das Zeitfenster ist in dem sie handeln können und wie viel Zeit sie tatsächlich zum Verladen benötigen. Und wenn man den Schmidt einfach fragen kann, dann brauch man später keine Zeit damit vertrödeln diese Dinge in Erfahrung zu bringen.