Beiträge von taube Nuss

    SVZ Karlsruhe, Zone Rastatt,10.10.2079


    Ettlingenweier, SVZ Karlsruhe


    Uhrzeit : 19:30 Uhr

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    Nach dem alles geklärt ist und ihr Boss weiß was sie in der nächsten Zeit vor hat, schwingt sich Bona auf den Fahrersitz ihres modifizierten Rover 2072. Der Wagen hat einen verbesserten Autopiloten und kann alleine die Strecke nach Heidelberg fahren. Das Gibt der Elfe die notwendige Zeit sich zu organisieren und mit den notwendigen Infos bezüglich der Vorlesungen an der Uni in Karlsruhe zu versorgen. Entgegen der meisten Studenten wohnt die Elfe nicht in einer WG oder gar in einem Studentenwohnheim. Sie hat eine bescheidene 60qm Wohnung in einem ruhigeren und sicheren Stadtteil gemietet.


    Bei sich in der Wohnung angekommen schmeißt sie die dreckige Wäsche in den kombinierten Wasch- und Trockenautomaten. Blumen gießen oder gar Haustiere versorgen muss sie nicht. Als Schamanin mit dem Mentorengeist Tod hat sie kein gutes Händchen mit Pflanzen und Tieren. Sie schnappt sich das Pad auf dem sie einige der interessanten Bücher über Gerichtsmedizin, magische Forensik usw. gespeichert hat, bevor sie die Wohnung nach einer halben Stunde Aufenthalt wieder verlässt.


    Auf dem Rückweg nach Karlsruhe lässt sie ihren Rover wieder fahren und beschäftigt sich mit ihren Studienunterlagen. Zurück in Karlsruhe gibt es an der Uni ein kleines Problem mit ihrem Gasthörerstatus. Bis sich das alles geklärt hat und sie endlich zum Hörsaal darf, ist die Abendvorlesung bereist fast zu Ende. Natürlich kommt man zu einer 2 stündigen Vorlesung nicht erst 15 Minuten vor deren ende und so fährt die Schwarzhaarige Elfe angesäuert zurück zur Unterkunft. Die Wachen an den Zufahrten und Eingängen bekommen von ihr einen Blick zugeworfen der zu sagen scheint: "Nur ein verkehrtes Wort und ich esse deine Seele." Das jagt den Meisten einen eiskalten Schauer über den Rücken und sie kommt recht schnell in ihr Zimmer. Gegen 23 Uhr macht sich Bone fertig für die Nacht und legt sich zur Ruhe. Am nächsten Morgen steht sie gegen 7 Uhr auf. Nach der üblichen Morgentoilette zieht sie sich etwas bequemes an und geht erst einmal Frühstücken.


    Und was die Bezahlung angeht...

    "Schon okay. Bestell eine Runde für meinen Tisch, und wir sind quitt."

    "Geht klar Doc."


    antwortet Siggi und lächelt dankbar. Das lächeln hätte er sich besser verkneifen sollen, da im gleichen Augenblick ein leichter Schmerz durch sein Auge zuckt. Der Mann schiebt den Credsick zurück zu Olga und sagt:


    "Eine Runde Getränke für den Doc und seine Freunde."


    Mit einem Danke nimmt er den Eisbeutel entgegen und drückt ihn sanft auf sein geschwollenes Auge. Die Kühle tut von gut und in seinem Gesicht kann man einen Anflug von Wohlbefinden ablesen.


    "Wenn Sie mich dann bitte kurz entschuldigen würden? Ich werde mir mal das Blut abwaschen gehen."


    Sagt er zu Johann und wendet sich um, um die Beschilderung zu den Toiletten zu suchen. Die kurze AR Anzeige von Envoy hat er natürlich nicht mitbekommen. Sein Com blockiert zur Zeit jedwede Werbung und zum anderen hat er seine AR Brille gerade nicht auf. Der Beschilderung folgend geht er erst einmal auf die Herrentoilette um sich dort das Blut von den Armen und aus dem Gesicht zu waschen.

    Das der Doc mit den Untersuchungen fertig ist, klickt es bei Siggi.


    "Sorry Doc das ich nicht früher darauf gekommen bin. Das meiste ist nicht mein Blut. Vielen Dank für die Erstversorgung. So bekomme ich wenigstens keine Entzündung. Der Rest wird schon wieder. Ist nicht das erste Mal und wird wohl auch nicht das letzte Mal sein. Das etwas mit meinem Auge ist, das war meine größte Sorge. Da habe ich mal einen Moment lang nicht richtig die Deckung oben gehabt und schwups ... Den Rest können sie sich sicher denken. Auf jeden Fall bin ich Ihnen sehr dankbar für die schnelle medizinische Hilfe. Was bin ich Ihnen schuldig?"


    antwortet der junge Mann. Dann wendet er sich an Olga und fragt:


    "Könnte ich etwas Eis zum kühlen meines Auges bekommen?"


    "Sigismund oder kurz Siggi."


    antwortet der Mann und nennt nur seinen Vornamen. Siggi schaut nicht einmal im Ansatz verwirrt, als Johann die Augenlichter aktiviert. Offenbar ist er so etwas gewöhnt. Auf die Frage hin überlegt er um die 1,85 cm große Mann und schaut dabei mit dem Gesunden Auge kurz zur Decke. Dabei bewegt er seine Muskeln um zu sehn ob und wo ihm noch etwas weh tut.


    "Ich denke ich habe ein paar Prellungen an den Oberarmen sowie am unteren rechten Brustkasten. Mein linkes Schienbein hat auch etwas abbekommen. Wird nen netter Bluterguss werden. Ansonsten merke ich erst einmal nichts weiter."


    Antwortet Siggi nach einer kurzen Selbstanalyse trocken.

    Der Mann schaut Olga etwas verwundert an. Er soll was tun, putzen? Was denkt sie wofür der Credstick da ist? Und hat sie hier keine Putzdrohne? Er will gerade etwas erwidern, da wird er von Johann angesprochen. Er dreht sich zu ihm um und mustert den Fremden mit seinem gesunden Auge.


    //Der ist nen Doc? Ok, könnte einer aus unserer Einheit sein. Die haben auch alle Cyberware bis zum Abwinken verbaut. Und wenn er's schon anbietet.//


    "Vielen Dank für das Angebot, Dr. ....?"


    Er macht eine kurze Pause um Johann die Möglichkeit zu geben sich vorzustellen.

    Als Envoy sich gerade auf den deutschen tisch konzentrierte wurde erneut die Tür und ein junger Mann kommt hinein. Das Gesicht wirkt eher androgyn wie das eines Elfen und man könnte ihn fast für eine Frau halten. Dafür ist seine Braust aber zu flach und zu muskulös. Der Mann sieht aus als käme er geradewegs aus einer Schlägerei. Sein linkes Auge ist zugeschwollen und nimmt langsam eine tiefblaue Farbe an. Neben dem linken Auge kann man einen blutigen Handabdruck sehen, als hätte ihm jemand mit einer blutverschmierten Hand ins Gesicht gefasst. Seine Hände und Arme sind mit Blut beschmiert, welches einen Teil der Tattoos überdeckt. Seine Kleidung, eine dunkle Jeanshose, ein, dunkles T-Shirt, eine Jeansjacke ohne Ärmel und feste Kampfstiefel eist ebenfalls mit Blutspritzer bedeckt. Die muskulösen Arme lassen erkennen, dass er nicht gerade untrainiert ist. Aus seiner Haltung und die Art wie er geht kann der geübte Beobachter erkennen, dass er wohl nicht verloren hat.


    Vor der Brust das Mannes baumeln 2 Hundemarken an einer Kette. Nach dem er sich mit seinem noch gesunden Auge umgesehen hat, geht er schnurstracks auf die Bar zu, greift in die Hosentasche und legt einen Credstick auf den Tisch. Er wendet sich an Olge und sagt:


    "Entschuldigen Sie bitte meinen doch etwas ungewöhnlichen Auftritt. Ich hatte eine kleine Meinungsverschiedenheit mit einigen der hiesigen Anwohner. Ich würde mich gerne etwas frisch machen, wenn dies denn hier möglich sein sollte. Bitte ziehen sie den den Betrag den Sie für angemessen halten von meinem Credstick ab."


    Der Mann spricht eindeutig britisches Hochschulenglisch mit deutschem Akzent.


    https://i.pinimg.com/originals…602e27f613c129ea50a34.jpg


    -1773-


    Als Perdana die anderen Fahrer ratlos in der Gegend rumstehen sieht fährt sie langsam an ihnen vorbei und dreht eine kleine Runde. Da erscheint die neue AR Nachricht.


    Im ewigen Zyklus des Seins liegt der Schlüssel - alles kehrt an seinen Ursprung zurück, sodass die kosmischen Kräfte wieder in Balance geraten.


    //So ist das also. Ohne die gesamte Nachricht kommt man hier nicht weiter. Was für ein Glück das ich alle Pusaka gefunden habe.//


    Die Elfe ist überaus stolz und glücklich das sie es geschafft hat alle Pusaka zu bekommen. Ihr ist natürlich bewusst, dass sie dabei Hilfe hatte. Perdana kopiert die Nachricht und sendet sie an die Blades.


    >>Sieht so aus als müssten wir wieder zum Startpunkt zurück kehren, oder was meint ihr?<<


    Perdana lässt ihr Bike in der weniger hellen und möglichst nicht besuchten Ecke der Platzes Rollen um irgendwie Spark zu erreichen. Aber wie erreicht man einen Dukun der unsichtbar und körperlos neben einem schwebt?

    Ettlingenweier, SVZ Karlsruhe


    Uhrzeit : 18:15 Uhr


    Um diese Uhrzeit arbeitet am Karlsruher Institut für Thaumaturgie (KIT) natürlich kaum noch einer. Die Verwaltung ist verweist und nur noch die ein paar Geister huschen über die langen Flure der Gebäude und drehen ihre Runden, immer auf der Suche nach Eindringlingen.


    Aber das ist kein Problem für Bone. Immerhin will sie ja nicht in die allgemeine Verwaltung sondern in die Uni und an ein paar Vorlesungen teilnehmen. Und für so etwas haben die Admins der Uni natürlich eigens Anwendungen programmiert, mit denen man sich über die Matrix anmelden kann. Also stürzt sich Bone auf den unvermeidbaren Amtsschimmel und füllt eine Unmenge an Formularen aus und reicht digitale Bescheinigungen ein.


    Bone ist eine promovierte Ärztin und hat eine legale SIN Sowie amtliche Bescheinigungen für das Ausüben von Magie usw. Sie ist eingetragene Studentin Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg im Bereich der Rechtsmedizin. Was ihr vor allem noch fehlt sind Kenntnisse im Bereich der Magietheorie und die praktische Anwendung von Zaubern. Ihre bisherigen Kenntnisse verdankt sie Glynn, einigen privaten Kontakten von Glynn und den Professoren an der Uni in Heidelberg.


    Wenn sie nicht gerade für Glynn unterwegs ist oder an der Uni Vorträgen lauscht, arbeitet sie im Universitätsklinikum Heidelberg. Dort gehört sie zu den freien Mitarbeitern und hilft als Springer aus, wenn die Klinik mal wieder zu wenig Ärzte hat.


    Auch wenn Karlsruhe und Heidelberg nicht weit auseinander liegen, beschließt die Elfe die Abende in vom Boss bereitgestellten Unterkunft zu erbringen. Sie wird nur eben mal schnell nach Hause fahren und nach dem Rechten sehen. Danach schafft sie es gerade noch rechtzeitig zur Spätvorlesung über die Zusammenhänge von Emotionen und deren Auswirkungen auf das Ergebnis eines Zaubers am Beispiel eines Illusionszaubers.


    Fortsetzung folgt.

    -1778-


    Er antwortete Perdanah:

    "Okay Kleine, ich habe meinem Geist befohlen, Kaze aufzuhalten. Wenn möglich ohne Gewalt. Er kann dich aber nicht gleichzeitig unetrstützen, du wirst also wieder normal fahren. Viel Glück!"

    "Danke."


    Antwortet Perdana und ist dem ehrenwerten Wujen sehr dankbar das er auf ihre Bitte eingegangen ist. Dafür gibt sie gerne den Vorteil den sie durch den Geist hatte auf. Sie weiß das er das nicht hätte tun müssen.


    //Moment!!?? Wie war das?? Ich hatte die ganze Zeit über einen Geist in meiner Nähe der mir geholfen hat?//


    Der Elfe steckt bei der Erkenntnis ein Klos im Hals. Noch bevor sie weiter sprechen kann und Spark fragen kann wie er das gemeint hat, schert Kaze unerwartet aus und verschwindet aus ihrem Blickfeld. Perdana läuft ein kalter Schauer über den Rücken. Wenn Spark das mit Kaze tun kann, was .... Daran will sie jetzt lieber nicht denken. Der Respekt und die Furcht vor dem Wujen wächst in ihr jedenfalls weiter an. Doch dann gerät das Pusake wieder in ihr Blickfeld.


    //Ich muss es mir unbedingt holen. Jetzt wo der ehrenwerte Dukun direkt über mich wacht, kann ich mir keine Fehler leisten.//


    wieder denkt sie kurz an Kaze und was der Wujen mit ihr gemacht hat. Wenn angst einen beflügeln kann, dann geschieht das genau jetzt. Perdana gibt Gas und fährt als würde ihr Leben davon abhängen. im waghalsigen Slalom fährt sie um alle Hindernisse herum und durch das Pusaka hindurch. Als die Anzeige aufblinkt das sie es bekommen hat, reißt sie kurz den Arm in die Luft. Sie hat es geschafft. Sie hat alle eingesammelt. Und nun? Wenn sie es bis hier geschafft hat, dann bestimmt auch andere. Ist sie die Erste? Vielleicht. Ist sie die Letzte? Wer kann das schon wissen. Jetzt heißt es ins Ziel zu kommen. Was nützt einem die Jagdbeute, wenn man sie nicht sicher nach Hause bringen kann?


    Die kleine Elfe dreht einen Donut mit ihrem Hinterreifen und rast in die Richtung davon von der sie weiß, dass dort das Ziel liegt. Dabei geht eine Nachricht an die Blades:


    >>Habe das letzte Pusaka. Fahre nun zum Ziel.<<

    -1775-


    //Hm, wo will sie denn hin? Sie hat doch nicht etwa das letzte Pusaka gefunden? Ach da ist es ja.//


    >> Sorry, Kleine ... jetzt heißt es wieder jeder für sich <<

    kommt die Nachricht von Kaze, als diese Gas gibt und die Seitenstraße rast.


    //Jup das war's mit der Zusammenarbeit. Na dann wollen wir mal.//


    Der kleinen Elfe war es klar, dass es so kommen musste. Die Beiden Frauen fuhren für unterschiedliche Teams und ihre Zusammenarbeit war nur ein Mittel zum Zweck. Trotzdem ist sie Kaze dankbar. Immerhin hatte sie ihr geholfen und nicht behindert. Sie hatte sich sogar die Mühe gemacht ihr eine kurze Abschiednachricht zu senden. Perdana weiß zwar nicht für wen Kaze fährt und wer ihr helfen könnte, aber sie hat einen Geist und Spark auf ihrer Seite. Das gibt ihr die Zuversicht die sie braucht.


    >> Kein Ding und viel Glück<<


    lautet ihre Antwort bevor sie selbst Kurs auf das Pusaka nimmt. Sie wendet sich an Spark und sagt:


    "Kaze hat das letzte Pusake gefunden. Es ist der Thron des Raja und ist dort drüben. Wenn du etwas machen kannst das sie langsamer wird, so dass ich an ihr vorbei komme, dann wäre das sehr hilfreich."


    Aus ihrem Ton wird sehr deutlich, dass es ein vorsichtig formulierter Vorschlag war. Sie möchte den Schamanen auf keinen Fall verärgern.

    Bone interessiert das ganze hier nur am Rande. Die Möglichkeit hier etwas neues zu lernen ist für die Elfe weitaus attraktiver. Sie merkt sich grob, wie sie zu ihrem Zimmer gelangt, welches sie in den nächsten 2 Tagen eh nur zum Schlafen aufsuchen wird. Daher macht sie sich auch nicht die Mühe ihre Sachen auszupacken. Sie stellt die Koffer neben ihr Bett und besorgt sich bei ihrem Boss die Zugangsberechtigung zum Gelände und natürlich zu dieser Lagerhalle. Wenn alles geregelt und ihr Zugang zum Gelände als auch der Lagerhalle gesichert ist, macht sie sich auf den Weg zur Uni. Vorsichtshalber meldet sie sich bei Glynn und Whisper ab, so dass diese wissen, wo sie sich aufhält und wie sie zu erreichen ist.

    -1772-


    Perdana bekommt einen großen Schreck, als Spark neben ihr schwebend auftaucht. Er war es und doch nicht. Sie schafft es nicht einen kurzen Aufschrei zu unterdrücken. Als er mit der ihr vertrauten Stimme anfängt zu reden beruhigt sie sich etwas. Sie reißt sich zusammen, um nicht noch einen Unfall zu bauen. Gerade will sie Spark antworten, da kommt die nachricht von Labah rein. Sofort macht sie sich Sorgen um ihn. Nicht das sie ihn gut kennen würde. Aber wieder ist einer aus der Gang wegen ihr verletzt worden. Ihre Schuld gegenüber den Jade Blades wächst und wächst. Wie soll sie die je begleichen? Die kleine Elfe schiebt diesen Gedanken beiseite. Er war jetzt nicht hilfreich.


    "Labah ist verletzt, aber noch im Rennen. Er wird das Zentrum umfahren. Ich bin auf dem Weg zum Merdeka Place. Vielleicht ist dort das letzte Pusaka zu finden."


    dann zögert die kleine Elfe bevor sie weiter spricht.


    "Ich weiß Kaze ist ... ist eine Konkurrentin. Trotzdem hat sie mir während des Rennens geholfen. Sie ..."


    Hier fällt es der Elfe schwer zu sagen was sie. Einerseits will Perdana gewinnen. Auf der anderen Seite möchte sie nicht, dass Kaze zu Schaden kommt. Ihre Stimme nimmt einen bittenden Ton an.


    "Ist es möglich sie zu behindern ohne ihr weh zu tun?"


    Frag sie schüchtern. Sie will den mächtigen Magier nicht verärgern. Sie will aber auch nicht, dass Kaze etwas zustößt. Immerhin hatte diese ihr fremde Frau ihr geholfen und das auf mehr als eine Art. Dann fällt ihr ein, dass Labah auch noch eine Antwort erwarten könnte. Also sendet sie ihm eine Nachricht.


    >>Danke für deine Hilfe. Bitte pass auf dich auf. Ich kümmere mich um deine Wunden wenn wir hier fertig sind. Spark ist hier und schwebt neben mir her.<<


    Perdana geht davon aus, das die Wunden von Labah nicht so schlimm sind, wenn er weiterhin am Rennen teilnimmt.

    -1768-


    Perdana sendet eine Nachricht an Labah über den Teamkanal.


    >>Ich fahre über den Merdeka Place. Ich kann mir vorstellen das sich dort das letzte Pusaka befinden könnte.<<


    Sie überlegt kurz ob sie Kaze etwas über ihre Vermutung mitteilen sollte. Immerhin war sie ja von einem anderen Team. Andererseits hat Kaze ihr geholfen und das mehr als in einer Hinsicht. Da Perdana keine Schulden bei ihr haben will und auch nicht als undankbar erscheinen möchte teilt sie Kaze mit.


    >>Ich fahre über den Merdeka Place. Vielleicht ist da was zu holen.<<


    Führ eine ausführliche Konversation war das hier weder die Zeit noch der Ort. Das Rennen strebt dem Höhepunkt entgegen und die Beiden Frauen rasen in einem tobenden Sturm durch die Straßen. Da hat man mehr zu tun als sich zu unterhalten.


    Perdana schaut sich aufmerksam um. Zum einen um sich zu orientieren und zum anderen um sich nach möglichen Gegnern umzusehen. Dann gibt sie Gas und macht sich auf den Weg zum Merdeka Place.

    Nach dem ihr Boss zugestimmt hat, lächelt Bone ihn leicht an und nickt bestätigend.


    "Gut, dann mache ich mich auf den Weg, sobald ich weiß wo meine Unterkunft ist. Die Schlüssel zum Mercedes hast du ja noch."


    Natürlich wartet sie noch bis sie an ihrem Ziel angekommen sind. Die Kontrolle zum Militärbezirk lässt sie über sich ergehen. Ist ja nicht das erste Mal das sie einen Kontrollposten passieren muss. Natürlich hat sie nicht wirklich Interesse an der ganzen Prozedur und sobald sie ihre Quartiere zugewiesen bekommen und bezogen haben, macht sie sich daran Kontakt mit der Uni aufzunehmen. An einer Tour durch die Mall hat sie kein Interesse. Von daher ignoriert sie die Kommentare und Aussagen zu diesem Thema.

    Bone hat natürlich für die 2 Tage ihre eigenen Pläne. Sie interessiert sich vor allem für das Institut für Thaumaturgie in Karlsruhe. Daher fragt sie ihren Boss:


    "Bestehen irgendwelche Bedenken, wenn ich das Institut für Thaumaturgie hier in Karlsruhe besuche. Vielleicht kann ich mich als Gasthörer in den ein oder anderen Hörsaal setzen oder in deren Bibliothek herum stöbern. Medizinische Ausrüstung brauche ich erst einmal keine weitere. Ich habe in meinem Rover einiges an Geräten einbauen lassen. Verbraucht haben wir bisher so wenig, dass ich wohl nach dem Einsatz eher die Haltbarkeitsdaten überprüfen muss."


    Der Gedanke mit shoppen zu gehen kommt ihr nicht in den Sinn. Hier gibt es Institut das sich mit Magie beschäftigt. Bestimmt haben die auch eine forensische Abteilung und sie kann vielleicht mit dem einen oder anderen Professor fachsimpeln und so ein paar neue Erkenntnisse erlangen.


    "Ich fahre auch mit dem Rover, so dass du weiterhin den Mercedes nutzen kannst."


    versucht sie ihrem Boss so wenig wie nur möglich zur Last zu fallen. Immerhin finanziert sie mit dem Lohn den er ihr monatlich zahlt ihr Studium und muss dafür nur gelegentlich ihr eigenes Geld in Anspruch nehmen.

    -1753-


    Perdana überlegt kurz, wie sie antworten soll, entscheidet sich dann aber für die Wahrheit. Immerhin hat Kaze ihr auch die Wahrheit gesagt, was die Pusaka betrifft.


    >>Ich habe keine Ahnung. Habe erst vor ein paar Tagen erfahren das ich am Rennen teilnehmen werde und hatte keine Zeit mich vorzubereiten.<<


    Da trifft die Nachricht von Labah ein. Das nimmt der kleinen Elfe einen Stein vom Herzen. Die beiden Biker waren schon echt fiese Typen. Einfach so auf die Gegner zu ballern.


    //Labah hat das wohl geregelt bekommen. Jetzt heißt es sich aufs rennen zu konzentrieren. Das Ziel ist vorgegeben und die Pusaka lagen auf dem Weg dahin. Alles waren Stellen, wo man gezwungen war einen gefährlichen Sprung zu wagen und seine Fahrkünste unter Beweis zu stellen. Welche Orte kommen dafür noch in Frage?//