Beiträge von Morgana Blank

    Wenn wir auf einem offenen Feld kämpfen würden, vielleicht, das tun wir aber nicht. Ein Kampf auf einem Schiff bietet gewaltige Deckungsmöglichkeiten und Engpässe, bei denen ein überlegener Feind, wenn er nur moralisch geschwächt ist verlieren wird. Ganz davon ab, dass wir sowieso höchst wahrscheinlich uns durch das Schiff werden kämpfen müssen, weil da drinen ein Geist ist. In dem Fall wird uns das ganze eh nicht erspart bleiben, ganz davon ab, dass wir den Feind ja mit so viel Ablenkungen gleichzeitig bewerfen, dass es ihm unmöglich sein wird mehr Kräfte als ein 10 zu 1 zu mobilisieren.

    Du hältst zu viel von den Menschen. Die Zermürbung setzt schon nach knapp 5 Stunden ein und wird immer schlimmer. Das Hauptproblem dabei ist der Schlafentzug, dessen Peak etwa 12 Stunden, nach dem ersten Angriff ist. (Das liegt daran, dass im Alarmzustand keiner schlafen gehen darf, selbst wenn man ahnt, das zunächst die Moral der Mannschaft für einen zweiten Angriff geschwächt werden soll, so ist die Stresssituation zu heftig, als das der Soldat unter diesen Bedingungen einschlafen kann und ein Mensch der so lange nicht geschlafen hat wie das Szenario vorsieht, was wenn wir am Abend angreifen bis zu 20 Stunden sein kann, ist unfassbar ineffizient, der Gegner ist in etwa so gut zu Fuss, als hätte jeder ein halbes Dutzend Bier getrunken.

    Allerdings ist es nicht der Schlafentzug allein, auch die langfristige Adrenalin Ausschüttung in diesem Szenario sorgt dafür, dass sich das Potential des Gegners psychisch und physisch verringert. Adrenalin ist nur kurzfristig für den Menschen praktisch, langfristig Adrenalinausschüttung entzieht dem Menschen einfach nur alle Reserven.

    Das Ziel ist dabei Risikominimierung. Diese 12 Stunden sind eine unendliche Menge an Informationen für uns, die nutzbar sind um Gefechtsverluste zu vermeiden und auf einen Gegner zu treffen, der sich nicht koordinieren kann. Abseits der 3 Stunden Schlaf kann Lukas den Feind nämlich mit Drohnen überwachen, die Reaktionen auf die Bomben, sowie auf den Angriff auf die Schrauben, geben uns massig Informationen über den effizientesten Enterpunkt.

    Die Dinger sollten eigentlich recht leicht auszuschalten sein, sind also nur temporär nützlich.

    Temporär reicht bei dem Plan. Wenn sie ihn in 2 Stunden entfernen, kriegen sie immer noch keine rechtzeitige Unterstützung. Das Problem beim einfachen Schrauben zerstören und danach entern ist, dass der Gegner Zeit bekommt sich zu formieren, alleine schon weil wir ihm die Zeit zwischen Angriff auf die Schrauben und Angriff auf das Deck geben. Wenn er aber eh schon im Alarmzustand ist, fällt der Angriff leichter, wenn die Sequenzen deutlich weiter auseinander liegen.

    Das Tempo ist bei meinem Plan für einen Demoralisierungs Plan durchaus hoch, auch weil nicht sicher sein kann ob der Feind nicht doch Verstärkung erlangt. Wenn dieser Unsicherheitsfaktor nicht wäre, wäre mein Vorschlag sogar 24-48 Stunden lang Terror auf noch mehr Weisen zu verursachen.

    Der Feind ist deutlich geschwächter, wenn man ihn unter Stress setzt, einen Stress den wir nicht kennen, im Gegenteil zwischen Angriff 1 und 2 liegt für unser Team sogar dank Schlafregulator eine Schlafphase. Das bedeutet wir können ausgeruht und frisch in einen Angriff starten, bei dem der Feind moralisch, körperlich und geistig bereits vollständig ausgelaugt ist.

    Das Risiko für das Team sinkt unter diesen Bedingungen deutlich, das ist der Grund warum Einnard es plant, er will eine möglichst sichere Umgebung für maximalen Erfolg schaffen, denn durch die längere zwischen Beobachtung auch durch Lukas Dronen, erhalten wir um ein vielfaches mehr Informationen.

    Ok, weil wir ja eh auch hier darüber debattieren werden, Einnards aktuelle Strategie:

    Phase 1:

    Beschädigung der Schiffsschraube um das Schiff an der Fortbewegung zu hindern. Gleichzeitig werden mehrere starke Signalunterdrücker an verschiedenen außen Punkten des Schiffes platziert, sowie auch mehrere Sprengsätze, ebenfalls auf der Außenhaut. Die Sprengsätze werden klein gehalten, ihr Zweck ist nicht Zerstörung sondern Ablenkung.


    Phase 2 (Im Falle dessen das kein Geist existiert):

    Psychoterror:

    Der Feind ist nur erschwert in Lage Unterstützung anzufordern. Gleichzeitig ist er unter Alarmbereitschaft wegen des Angriffs von Außen. Diese Alarmbereitschaft wird dadurch verlängert, dass die Hälfte der Sprengsätze in den nächsten 10 Stunden gezündet werden. Mal einzelnd mal in der Gruppe kurz auf einander folgend. Nach Ablauf der 10 Stunden folgt eine zwei stündige Stille. Diese Phase hat den Zweck den Stresszustand beim Feind möglichst lange aufrecht zu erhalten. Während die verführerische Ruhe die Piraten noch schläfriger und unkonzentrierter werden lässt.


    Phase 3 (Im Falle dessen das kein Geist existiert):


    Shock `em all.


    Es wird in kurzen Abständen an Angriff auf die Antriebe und auf die Brücke durchgeführt. Der Feind ist bereits träge und kann nicht schnell reagieren umso anfälliger ist er für diese Finte. Der Antrieb ist ein Teilziel für eine langfristigere Zerstörung des Feindes. In den darauffolgenden drei Minuten werden weitere Sprengsätze um das Schiff herum gezündet um den Druck noch zu erhöhen. Gleichzeitig müssen zur Untersuchung der Explosionen weitere Leute von der Brücke abgezogen werden. Nach diesen drei Minuten ist der Einstieg von Team zwei, welches sich zur Brücke vorarbeitet um den Fahrtenschreiber zu ergattern.

    Einnard nickt einige Male, Sleipnirson war kompetent. Er war über alle Grundinformationen im Bilde und hatte einen 08/15 Plan, auf dem man aufbauen konnte.


    "Wie schnell muss das alles passieren? Ist ein sequenziertes Vorgehen im Bereich des erlaubten? Ist es möglich dem Schiff Zeit zu geben, sodass es sich weiter von möglicher Unterstützung weg bewegt?"


    Das war die erste Frage, die für seine Planung entscheidend war. Da die zweite erst vor Ort beantwortet werden konnte musste er zwei Pläne, je auch mit Exitstrategien entwerfen. Denn sein erster Plan würde gut funktionieren, wenn es keinen Geist gab. Wenn es sich beim Antrieb um einen konventionellen handelte, so war die Erreichung beider Missionsziele im Bereich des schaffbaren. Auch wenn es einen Geist gab war dies korrekt, jedoch benötigte der Plan dann mindestens drei Angriffsbewegungen. Verteilt über mehr als 40 Stunden ein Zeitraum, der zu lang sein könnte. Um so wichtiger würde es werden den Feind vom Funk abzuschneiden.

    Ich bin der Meinung, dass man es als vernünftiges Action Drama aufziehen kann, ohne gleich absolut übermächtig zu sein.


    Also vom reinen Plan her will Einnard im übrigen auf jeden Fall das sekundär Missionsziel. Alleine schon um es allen zu zeigen.

    Wobei man auch bei Tom Clancy sagen muss, dass auch da die Soldaten ziemlich heftige Überwesen sind, gerade wenn es um Scharfschützen und ihre Fähigkeiten geht.

    Der Punkt ist, ich halte eine Infiltration von unten, kombiniert mit einer Möglichkeit die feindliche Kommunikation zu stören und einem Ablenkungsmanöver tatsächlich in beiden Variationen durchaus für möglich. Der Vorteil wenn man von außen und unten kommt ist ja, dass man gleichzeitig auch noch ein Leck ins Boot bringt, dass der Feind zu schließen hat und man die ganze Zeit in schmalen Schiffsgängen bleibt, die Vergleichsweise leicht mit kleiner Mannzahl zu erkämpfen sind, vor allem wenn man einen Riesen mit MG dabei hat.

    "Zu welchen zusätzlichen Utensilien erhalten wir Zugriff? Schneidladungen und ähnliches sehe ich als gegeben an. Wäre es möglich einen Noise-Generator zu erhalten, welcher das Schiff von Außenkommunikation abschirmt und interne Kommunikation erschwert? Wäre es möglich ein Kurzstrecken-U-Boot zu verwenden um den Feind überraschend anzugreifen?"


    Einnard fragte nur nach drei Dingen, im Kopf grübelte er aber schon über ein Dutzend weitere Strategien nach. In jedem Falle würde es ein Ablenkungsmanöver brauchen und danach eine Verstärkung der Distribution im Feindobjekt, sodass die Anwesenheit des gleichen Eingriffsteams nicht übermittelt werden konnte, bis es zu spät war.

    Viggos Übermotivation gefiel ihm in diesem Moment nicht. Er war kein Frontsoldat, der in das Schlachtfeld geschleudert wurde ohne nachzudenken. Sie waren keine Bauern sondern die Dame selbst. Ihr Einsatz musste wohl durchdacht sein.

    Mein Plan wäre, die Tauchfunktionen der Rüstung zu verwenden, wenn das Sonar gegen das Schiff nicht wirkt kann es auch kein eigenes Sonar haben, heißt es ist blind. Dann per Unterwasserschneidladung ist das Schiff eindringen. Taktisch wichtige Positionen besetzen, also Brücke und Maschinenraum besetzen. Informationen entnehmen. Weitere Schneidladungen anbringen, um dafür zu sorgen, dass das System ireperabel ist, Windows Vista auf den Matrix Kooponenten instalieren. Ins Meer stürzen, entkommen.

    Einnard schüttelte den Kopf, fragen würden später kommen, wenn er die Missionsdetails kannte.

    Seek and Destroy war nicht unbedingt das was ein Maersk Marine an einem "normalen Tag" machte.


    Er begann damit das Schemata abzuspeichern und Berechnungen über potentielle Routen etc. in seiner SPU vorzunehmen.

    Danach berechnete er die Chance die gesamte Festung an empfindlichen Stellen mit Sprengstoff zusammenbrechen zu lassen.

    Das Ding war die letzten Jahre über immer hungriger geworden, sodass er sich angewöhnt hatte,

    im Hintergrund schon mal Dinge vor zu berechnen, damit seine Gedanken nicht zu weit abschweifen konnten.

    Ich denke ich wäre in der Welt von SR, wahrscheinlich einfach genau das was ich aktuell bin mit anderem Bezug. Ich studiere im Moment Politikwissenschaften und Geschichte. Ich denke nicht das sich mein Shadowrun-Ich da groß anders drauf wäre. Vielleicht wäre Green-War Aktivist oder würde mich mit der Zeit in die Sprawl Guerillia einklinken. Aber bei beidem eher gemäßigt. Vielleicht Metamenschenrechtsaktivist.


    Da ich in der Realität einfach nur eine Person bin die gerne in Themen schwälgt, die andere Personen nur zu Staub langweilen, denke ich nicht, dass sich in SR aus mir eine spannende oder gar spielenswerte Person ergeben würde.


    Wenn ich erwacht wäre, wäre das vielleicht was anderes, dann wäre ich wohl ein Friesenmagier, der auf eine kleine Enklave im giftigen Wattenmeer aufpasst und sich um die Vertreibung toxischer Geister kümmert.

    Einnard nickt nur und marschiert noch ein wenig vor sich hin.


    Er hatte nicht gelogen. Viggo hatte Potential. Nicht das er ein Killer war. Aber ein guter Anführer steckte in ihm. Hoffentlich würde er das angesichts der Fans nicht vergessen.


    Schließlich landete er vor einem Getränkeautomaten und holte zwei Dosen raus. Eine für Menschengröße und eine in Fassgröße. Er machte sich auf die Suche nach Alex. Er hatte was gut zu machen...

    Einnard hebt eine Augenbraue


    "Wieso sollte es nicht so sein? Du bist ein guter Soldat, wie Alex natürlich auch. Ich kann mir vorstellen, dass du diese Situation gerade hasst. Das du dich lieber nicht eingemischt hättest und lieber nicht riskiert hättest deinen Kopf durch meine leicht überporportionierten Hände zu verlieren."


    Er klopft ihm auf die Schulter


    "Du wirst nochmal ein besserer Marine als ich sage ich dir."


    Das Thema mit der Wut spart er sich, sie ließe sich eh nicht rational erklären.

    Hier deine Antwort


    Und ja hast du, aber Einnard kann dich nicht rauswerfen ohne seinen eigenen Job zu verlieren


    Ganz davon ab ist Rassismus einfach sein wunder punkt, weil in der Skandinavischen Armee sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr viel davon abbekommen hat.