Beiträge von Morgana Blank

    "Oh, das kommt drauf an wen man fragt, die ADL Regierung ist aktuell der Meinung Berlin, wäre wieder ein Teil der Allianz, aber die Politic ganz beiseite ist mein Name: 4Angels"


    Er lächelt. Der Name passte nicht zu einem schwarzen männlichen Norm. Umso besser.

    "Sie sind erwacht."


    Wieder keine Frage


    "Eine erwachte Stubenhockerin, aus Mitteldeutschland, wenn ich mich nicht irre. Interessant. Wie lange wollen sie eigentlich noch in der defensive bleiben?


    Die Frage ging gleichzeitig auch an Benjamin heraus, der gerade eine lange Verlustreiche Zugfolge hinter sich hatte.


    "Man lernt weder Menschen noch die Welt kennen, indem man nur Fragen beantwortet."

    "Achja, die leidige Arbeit, das Schrecknis der postkapitalistischen Ära. Aber wenn ihr Ziel war die Welt zu sehen, warum verlassen sie denn nie ihre Wohnung?"



    fragt er Paul mit hochgezogener Augenbraue und Schlug mit einer Fingerbewegung 8 Steine von Benjamin

    "Warum dann die Stadt wechseln, wenn man nur den Innenraum der eigenen Wohnung kennt"


    grinst Paul


    Wenn Benjamin die Kontrolle hätte würde er Paul dafür erwürgen, aber das wäre wahrscheinlich langfristig problematisch

    Paul wechselt ins Deutsche, alleine der Höflichkeit halber.


    Es gibt hier keinen Grund für Nervosität. Dieses Teehaus ist der sicherste Ort in ganz Seattle. Alleine schon weil Olga eines der furchteinflösensten Wesen der Welt sein kann.

    Benjamin war wütend auf Paul, doch der Charmeur könnte sich einfach nicht seinem Alter entsprechend benehmen. Mit 89 war man seiner Meinung nach ein wenig zu alt zum flirten.


    Doch Paul grinste nur und sagte:


    "Nur einleuchtend, angesichts dessen, dass sie sich hierher verirrt haben. Es ist ihr erstes Mal hier?


    Es klang weniger nach einer Frage als nach einer Feststellung

    Paul machte seinem nächsten Zug, der ihm, in 7 Zügen dazu verhelfen würde eine 8er Gruppe zu schlagen und stand auf. Er hatte Interesse geschöpft außerdem war auch das Spiel gegen Benjamin interessant aber dich nicht so fesselnd, wie es das für Benjamin wäre. Er schenkte der Nocturne ein lächeln.


    "Schöne Nacht was? Die Dunkelheit ist irgendwie bedrückend, ja sie hat Gewicht!"

    Benjamin beobachtete die Nocturne weiter. Es war nicht so als hätte er besseres zu tun. Er spielte zwar in der AR Go, gegen Paul, aber das kostete ihn bei weitem nicht sein ganzen Hirnkapazitäten oder umgekehrt, das beobachten tat es auch nicht.

    Benjamins Augen folgen der Nocturne, nicht aus rassistischen Motiven, sondern weil er sie im Gegensatz zu den meisten anderen in diesem Haus noch nie gesehen hat und noch nie von ihr gehört hat. Das ist selten. Ganz davon ab, gab es keine besseren Attentäter, als Nocturnes, egal wie schusselig sie sich mit Türen anstellten oder anzustellen schienen und neues Gesicht hin oder her, er musste immer noch auf der Hut sein. Sein lächeln blieb entspannt auf seinen Lippen sitzen. Er fragte sich, was sie wohl bestellen würde.

    Benjamin war zurück in Seattle, es war nicht mehr sein Körper, er trug nicht mehr den Namen von früher unter denen ihn hier fast alle kannten. Jetzt war er wieder ganz am Anfang. Sein Spiel war erfolgreich gewesen, seine Rache hatte er bekommen. Alles war nach Plan gelaufen und jeder in den Schatten dachte Mal sie wären gestorben. Zeit von vorne Anzufangen, Zeit Kontakte von vorne zu knüpfen.

    Sein neuer Körper hatte einen schwarzen Teint und war ein Norm mit einem halben Afro. Seine Fähigkeiten waren nicht mehr dieselben. Die Naniten könnten seine einstigen Kräfte nicht kopieren. Aber es war ein Anfang.

    Er saß an einem der Tische und trank einen Matcha. Beruhigt, das Olga ihn nicht erkannt hatte. Das war ein guter erster Schritt.


    Er lächelte dem hereinstürzenden Fellknäuel zu und teilte der Bedienung mit, dass ihr erstes Getränk auf ihn gehen würde.

    Beim Abseilen verlor Einnard wieder Zeit. Auch wenn er solche Trainings schon oft durchlaufen hatte, war seine Spezialisierung eben alles Meer tüchtige. In diesem Bereich konnte ihn niemand schlagen, vermutlich gäbe es weltweit nur ein paar dutzend Männer, die mit ihm mithalten konnten, sobald er im Wasser war. Hier jedoch im freien Fall kam er nicht schnell runter. Er raste Richtung Boden, er stolperte kurz beim Aufprall. Er hatte sich zu tief im Seil eingeschnürt und kam mit seinem Körpergewicht zu tief auf.

    Er rannte los, Alex war vor ihm, sie waren gleichschnell. Sie hatte die schnellere Startgeschwindigkeit gehabt, doch er holte sich die Sekunden, die sie dadurch gewonnen hatte wieder zurück. Er sprang in die Schlammgrube und begann sich durchzuarbeiten. Er konnte sie genau beobachten, er war hier um ein vielfaches im Vorteil. Er hörte wie sie aufschrie um Kräfte ringend, er konnte es verstehen, der Schlamm war nicht normal und wenn er mit dem ganzen Körper drinstecken würde, hätte auch er seine Schwierigkeiten. Er bewunderte sie in diesem Moment und doch arbeitete auch er sich vor und keine Sekunde nach ihr riss auch er sich aus dem Schlamm heraus und rannte Richtung Ziel, noch einmal alle Kräfte aufbietend die er hatte. Innerlich wusste er jedoch das er verloren hatte und zwar verdientermaßen. Sie war besser als er, seine Größe war an vielen Stellen von Vorteil gewesen, nur deswegen war es so knapp geworden. Aber es wäre eine Schande, wenn er nicht alles geben würde.

    Er krachte mit vollem Schwung über die Ziellinie und es brauchte ein paar Meter um sich einzufangen.

    Bevor er richtig zu sich gekommen war, hörte er Alex lachen. Sie hatte also tatsächlich gewonnen. Sie viel ihm um die Arme. Er tätschelte ihr die Schulter, dann sah er auf das Anzeigenbrett und sah das unfassbare

    Gleichstand

    Einnard machte sich an die nächste Sprintpassage, er durfte sich jetzt nicht den Sieg kosten lassen. Auch wenn er selbst nicht auf seinen Sieg gewettet hätte, jetzt wollte er es wissen.

    Er nahm das erste Hindernis und ...

    rutschte Weg, strauchelte und fing sich wieder.


    Öl!


    Welcher Scherzkeks war das gewesen?


    Bestürzt stellte er fest, dass Alex seine Verwirrung genutzt hatte um in Führung zu gehen. Er nahm wieder, jetzt auf das Öl vorbereitet, die nächsten Hindernisse. Und versuchte dabei möglichst wenig Schwung zu verlieren. Jetzt würde es ernst jetzt kam die Kletterspinne. Kopf an Kopf begannen sie hochzuklettern.