Beiträge von Scar

    Du kannst die Kosten von bestimmten Adeptenkräften mit den Adeptenpfaden reduzieren.

    Was meinst du mit Senken von Adeptenkräften?
    Hintergrundstrahlung wirkt sich auf dein Magieattribut aus und auf die maximale Zahl Adeptenkräfte die gleichzeitig aktiv sind.

    Sam gibt ihre Kom-Nummer an Jane weiter. Sie zittert leicht. "Ok. Einmal am Tag vorbei kommen." Dann zögert sie. Jane sieht das es ihr nicht leicht fällt. "Wisst ihr wo ich ne günstige Bleibe finden kann?" Sam wollte nicht noch eine Nacht in Touristville verbringen. Und sie brauchte Schlaf. Seid sie den Entschluss gefasst hatte aus Berlin weg zu gehen und nach ihrer Mutter zu suchen hatte ie nicht gut geschlafen.

    Sam sackte resigniert in sich zusammen. Sie konnte die beiden wohl nicht überzeugen.

    "Scheiße Okey ich bleibe hier und helfe Kisten schleppen."

    Ihr war egal das sie hier Schutz hatte und Essen. Sie hatte sich schon woanders durch geschlagen. Sie würde auch so klar kommen. Und sie war ja nicht das erste Mal in Seattle. Ok das letzte mal war als sie noch 5 Jahre gewesen war und sie konnte sich nur noch an den Park erinnern, der irgendwo in Seattle war. Es gab einen Teich da hatte sie öfter mit ihrer Mutter die Enten gefüttert. Das waren schöne Momente gewesen. Leider hatte sie keine Ahnung wo der Park war. Sie hatte schon auf Karten online geschaut, aber es gab zu viele Parks in Seattle und was würde es bringen. Ihre Mutter würde eh nicht zu diesem Park gehen. Doch würde sie gerne wieder die Enten füttern.


    "Welche Infos braucht ihr?" sagte sie leise. Das Feuer in ihr war wie ausgelöscht.

    Sam fühlte sich gefangen. Als John meinte sie würde die beiden in eine Falle locken wollen schnappte sie empört wie ein Fisch nach Luft.


    "Scheiße!! Ich bin in den Berliner Kiezen ein und aus gegangen. Da ist Touristville ein Kindergarten dagegen." sagte sie ärgerlich und frustriert. Was sie nicht wusste das viele Sams Mutter kannten und einfach keinen Ärger wollten oder der kleinen aus Mitleid halfen. Sie musste gegen ihre Tränen kämpfen was ihr nicht so ganz gelang.

    Zu gerne hätte sie ihre Magie genutzt, aber sie kannte ihre Grenzen. Einen Lohnsklaven oder einen Obdachlosen, die nicht willensstark waren konnte sie zu Kleinigkeiten bewegen und sie konnte Essen vermehren, aber gegen willensstarke Metas hatte sie keine Chance.

    Es stimmte schon. Sam wollte was von den beiden.

    "Und woher weis ich das ihr mich nicht nur verarscht und ich hier als billiger Lohnsklave eingesetzt werde?"

    Dabei ging ihr Blick kurz zu Ray. Er ist nett zu ihr, aber sie wollte ihre Mutter finden und nicht dumm rum sitzen, bzw. hier anderer Leute Dreck weg wischen.

    Dann wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder an Jane. Sie schaute sie erwartungsvoll. Sie wollte eine Antwort. Auch wenn sie die schon kannte. Sie fühlte sich hilflos. Den Menschen hier ausgeliefert. Ihre Mutter war eine Frau die einfach ein Vorbote von so viel potentiellen Ärger war, das die meisten Metas sich ihrem Willen sofort beugten. Zu gern hätte Sam jetzt genau diese Präsenz.

    Sam fühlte sich zurück gesetzt. Sie wurde behandelt wie ein kleines Mädchen dem niemand was zutraute. Aber das war nicht so. Seid sie denken konnte hatte sie auf ihre Mutter auf gepasst. Hatte drauf geachtet, das sie nicht in zu viel Scheiß geriet. Der Druck war zu viel gewesen. Sie hatte Zuflucht in den Drogen gefunden, die zuhauf in ihrer Wohnung rum lagen. Sie kannte den Dealer in Berlin von ihrer Mutter. War sogar das ein oder andere mal Drogen für ihre Mutter besorgen. Irgendwann waren die Drogen nicht mehr für ihre Mutter.


    Sie hatte sich selbst aus dem Sumpf gezogen. Nachdem sie in der Notaufnahme gelandet war. Danach ist sie auf Chips umgestiegen.


    Nun sollte sie eine billige Putze sein während die beiden nach ihrer Mutter suchten. Woher wusste sie das sie nicht verarscht wurde.


    Sie holte Luft dann sagte sie in Berliner Metrolekt, Kroatisch, Türkisch, Orzet und Deutsch. Immer nur ein Stück des Satzes in einer Sprache.

    "Ich will euch nicht zu nahe treten, aber ich kenne euch nicht und ich habe schon früh gelernt, das wenn du willst das etwas gemacht wird musst du es selber machen. Deswegen werde ich mitkommen."

    Dann folgte eine kurze Pause.

    "Verstanden?" fragte sie dann auf Englisch

    Ripper stieg ebenfalls aus dem Transporter nachdem sie ihr Gepäck geschultert hatte. Die kühle Luft tat gut. Sie atmete kurz tief ein um dann in den Bauch des Airbus zu gehen. Sie musterte die 4 Metas. Beim Anblick des Orks stieg ihr Adrenalinspiegel ein wenig. Der sollte ihr nur nicht blöd kommen. Als sie die THW Mitarbeiter sah rief sie sich noch einmal den Namen ihrer neuen SIN ins Gedächtnis. Gretchen Donavan. Also ob sie wie Gretchen aussah. Schweigend verstaute sie ihr Gepäck und setzte sie sich auf einen der freien Sitze.
    Dann setzte sich der Soldatenjunge sich neben sie. Wenn er sie während des Fluges anmachte würde er das bereuen. Er war bestimmt nicht ihr Typ. Generell machte sie sich nicht aus dem miteinander zweier Metas. Sie schaute Kyle kurz an. Der Blick sollte ihm klar zu verstehen geben ja nichts zu versuchen.
    Da sie noch Zeit hatten schnallte sie sich noch nicht an.

    Sie holte einen Flachmann raus und trank einen Schluck. Sie überprüfte ob sie in der Position gut an ihr Messer kam. Den Rest der Waffen hatte sie verstaut. Sie musste an den letzten Flug denken. Als dieser Lackaffe versucht hatte sie zu töten, nur weil sie diesem Doc seine Mitbringsel aus dem Dschungel etwas näher gezeigt hatte. Das er dabei drauf ging hatte sie im Kauf genommen. Sie hatte ihn gewarnt. Sie schüttelte sich kurz unkontrolliert als sie das Gefühl hatte als ob viele winzige Füße auf ihr rum krabbelten und sie gebissen wurde. Wieder und wieder.

    Sam freute sich das die beiden nach ihrer Mutter schauen wollten. Auch wenn sie bei John nicht sicher war. Doch dann dämmerte es ihr. Die beiden wollten keine Gegenleistung. Naja nicht wirklich. Da war was faul.


    Sie schaute zu John. Versuchte in ihn rein zu schauen. Auch wenn sie erwacht war, so hatte sie nie gelernt die Auren von Lebewesen zu lesen. Geschweige denn in den Astralraum zu blicken. Das er es für eine schlechte Idee hielt war klar zu sehen.

    Dann wanderte ihr Blick zu Jane. //War sie die hier das Sagen hatte?// Es sah ganz danach aus. Sam wurde aus der Dynamik der beiden noch nicht ganz schlau.

    Sam zweifelte an der Aufrichtigkeit. Sie wollten sie hier nur als billige Arbeitskraft ausnutzen.

    Sam musste das aber diplomatischer ausdrücken. Die beiden zu verärgern würde sie nicht zu ihrem Ziel bringen.

    "Kann ich mitkommen? Ich kann gut mit Metamenschen reden und ich kann diverse Sprachen sprechen. Berlin ist ein riesen Schmelztiegel."

    Ihre Freude das sie ihre Mutter wohl kannten wurden durch die heftigen Worte von John total ins Gegenteil verkehrt. Der ausstoß der Glückshormone und dann der Stresshormonen ließ eine Achterbahnfahrt wie einen gemütlichen Sonntagsspaziergang aussehen.


    Sie wusste selber wie anstrengend und unzuverlässig ihre Mutter zuweilen war, aber das kränkte sie. Sie wollte aufspringen und ganz wie ihre Mutter ausfallend werden.

    Sie wollte John, den sie bis vor einigen Sekunden noch richtig cool fand dafür schlagen wie er über ihre Mutter sprach.

    Erst Janes mäßigen und erklärenden Worte ließen sie die Wogen glätten.


    Das die beiden wohl eine ähnliche Erfahrung gemacht hatten drang zu Sam nicht durch. Zumindest nicht in diesem Moment.


    "Ja ich möchte das ihr euch umhört." Sagte sie trotzig.

    Dann fügte sie hinzu.

    "Was wollt ihr dafür?" Sam war lange genug mit ihrer Mutter unterwegs gewesen um zu wissen daß jeder kleine Gefallen nicht umsonst war.

    Sam fühlte sich von Jane in den Bann gezogen. Sam mochte ihre Art.

    "Wo soll ich anfangen?" fragte Sam eher rhetorisch um ihre Gedanken zu sammeln.

    "Meine Mutter trägt den Namen Ripper. Vor drei Tagen wurde sie in Berlin aus dem Knast entlassen. Ich lebte in einer WG ebenfalls in Berlin. Sie wusste wo ich lebe und ist nicht gekommen stattdessen musste ich erfahren das sie sich nach Seattle abgesetzt hat."


    Sam musste schlucken. Es war ganz was anderes eine verletzende Tatsache aus zu sprechen als sie nur dumpf zu fühlen. Sie musste gegen die Tränen kämpfen. Tränen der Enttäuschung, aber auch Tränen der Wut. Sam wusste das ihre Mutter nicht die beste Mutter war, doch hatte sie nie daran gezweifelt das sie sobald sie entlassen wurde zu ihrer Tochter zurück kommen würde um mit ihr wieder irgend etwas total bescheuertes und gefährliches zu machen.


    Sam schluckte. Sie musste sich zusammen reißen.

    "Sie...Sie... hat hier noch alte Kontakte, die ich aber nicht kenne." Sam holte ihr Com hervor und lud ein Bild von ihrer Mutter hoch. Auf dem Bild waren die beiden auf einem Stadtkriegsspiel inmitten der Warmonger. Ripper und Sam trugen beide die offizielle Kleidung der Lakota Arrows Warmonger. Ripper lachte auf dem Bild und auch Sam sah glücklich aus. Das Bild war schon ein paar Jahre alt. Das war klar zu erkennen, da Sam dort vielleicht gerade mal 5 Jahre war. Vor Jane saß eine ca 12 Jahre alte Sam. Die Zeichen von Drogenmisbrauch waren für das geschulte Auge nicht zu übersehen.

    Auch wenn der Flieger wegen des Wetters noch nicht abheben könnte werden sie es zeitlich nie schaffen.


    Und ich glaube nicht das der Rest der Truppe es so erheiternd findet wenn die beiden dem Team nach Marocco nach reist.

    Ich fände es witzig. :lol:

    Ripper war nach ihrer Entlassung kurz in Touristville und hatte ein herunter gekommenes Loch gemietet bis sie dann für einen Auftrag nach Frankfurt ist um dann nach Marocco zu gehen.
    Ich glaube nicht das die beiden Geschwister in letzter Zeit von Ripper was gehört hatten. Ihre letzte Begegnung war soweit ich weis der Berlinrun.

    Sam schaute zu den beiden coolen Neuankömlingen. Sie waren sicherlich definitiv keine Sozialarbeiter. Und wenn sie sich in Touristville auskannten konnten sie ihr sicherlich helfen ihre Mutter zu finden.


    "Hi ich bin Sam wie Ray schon sagte und ich würde mich echt freuen wenn ihr mir helfen könntet." sagte sie ein wenig aufgeregt.

    Sam war total abgelenkt von den beiden die in die Einrichtung kamen und gleich den kompletten Raum einnahmen. Nicht wörtlich, aber ihre Präsenz tat es auf jeden Fall. Als dann das Salz nicht gefangen wurde musste sie kurz kichern. Die beiden schienen lustig zu sein.

    Sam sagte dann auch Guten Morgen als die Frau in die Runde grüßte.

    Sam hörte sich die Erklärung an. Sie war auch nicht schlauer nach der Beschreibung. Aber sie lies es sich nicht anmerken. Sie bis in eine weitere Stulle. So langsam fühlte sie sich besser. Der Chip war nicht gut gewesen. Zu viel Rauschen und zu viele Peaks von schlechter Qualität. Aber sie wurde das bestimmte Gefühl nicht los. Sie kannte das Verlangen. Sie würde wohl noch mal zu dem Typen gehen. Nicht heute.


    Als Ray meinte er würde Leute kennen mit denen sie reden könnte hellte sich ihre Miene auf. Sie schluckte den Bissen runter.

    "Danke Ray. Ich bin Sam."