Beiträge von Smoothie

    können wir die Schlagzahl ein bisschen erhöhen? Hab mal nachgeschaut, wir wurschteln jetzt seit fast 8 Monaten Echtzeit an diesem Zirkus rum...

    ich denke, wenn man mehr Action will, baue lieber fürs Abenteuer wichtige Kämpfe ein./ mach die Opposition stärker.

    würde mir mehr Spass machen, als zufällige Überfälle.

    Ich mags tatsächlich ein bisschen düsterer und schwieriger, aber nicht so völlig beliebig. Und Kämpfe machen mehr Spass, wenn die Postfrequenz in der Gruppe hoch ist.

    Zufallsbegegnungen stünde ich also eher skeptisch gegenüber. Soweit meine 5 cent.

    Als der Nord spricht wird Shorty immer aufgeregter.Langsam wurde die Sache wirklich spannend. Sie zupfte an Toivos Bein und räusperte sich. Dann beginnt sich zunächst unsicher, dann aber immer freier zu sprechen und schenkt den Nord auch ein entrücktes Lächeln.

    "Oh, mächtiger Herr der Flammen, bevor unser großer Anführer -die Worte kommen ihr durchaus schwer über die Lippen und sie muss an den letzten Abend im Whirpool denken - Euer überaus großzügiges Angebot annimt. Und das wird er vermutlich tun, denn ein solches Bündnis scheint viele Vorteile zu haben. Haben wir Fragen. Wir haben auf dem Weg hierher ein Weltentor passiert. Was wißt Ihr über den Übergang? Woher kommt ihr und was sind Eure Ziele in unserer Welt?"


    Ihr war irgendwie klar, dass es nach der Etikette vermutlich nicht an ihr war das Wort zu ergreifen, aber diese Neugier, das mußte einfach raus.

    Shorty wollte sich gerade etwas zurückziehen, an die Reling lehnen und die Begegnung im Astralraum überwachen, als Anouk sie plötzlich in die erste Reihe schiebt. Nun gut. Wenn sie ihren Blick einfach geradeaus richtet, schaut sie genau in den Schritt der beiden Riesen. Eine mögliche Taktik, um sie zu verunsichern, aber doch irgendwie zu merkwürdig. Bei Brand war es immerhin der Bauchnabel. Hochschauen ist aber auch irgendwie keine Option.

    Also verschränkt sie die Arme vor der Brust, verdreht die Augen und wechselt auf die Astralsicht. Immer alles im Blick behalten. Nicht dass der Brennende Hirsch, Toivo Häschenohren verpasst.

    "Klar könnte das eine Falle sein. Eine ziemlich lahme. Aber was sind unsere Alternativen? Selbst wenn ich diesen ziemlich mächtigen Geist verbannt kriege, ein neu beschworener findet uns sicher auch auf dem Meer. Und wenn wir ihrem Gesandten das Feuer auspusten, landen wir quasi mit einer Kriegserklärung auf der Insel. Nicht unser Plan, oder? Und was kann passieren. Wenn Nightingale den Nebel im Griff hat und unsere Maschinen weiter laufen, können wir ihnen einfach wieder davon fahren...."


    Viel mehr Sorgen machte Shorty die magischen Seite. Wenn die Nord solche Geister beschwören konnten, dann gute Nacht. Sie selbst hatte sich noch nie an solch eine mächtige Beschwörung gewagt. Zu groß das Risiko, dass einfach die Lichter ausgingen. Ihre Bedenken hierzu behielt sie aber zunächst für sich. Sie wollte das zarte Pflänzchen der Diplomatie nicht durch Bedenken belasten...

    ok, Shorty beschwört zur Sicherheit noch einen Tiergeist Stufe 6.


    6 Erfolge.

    Der Geist muss einen Erfolg neu würfeln (je nach Ergebnis ggf. mehr. )


    Bitte Gegenwürfeln mit 12 W

    Obwohl es weitere zwei Stunden voller Anspannung waren - würde noch jemand auftauchen? - nutzte Betsy die Zeit auch um sich wieder fit zu machen. Sowas mußte man im EInsatz einfach lernen. Ne Kleinigkeit essen, Toilettengang, bisschen Wasser ins Gesicht. Und nicht zuletzt, einfach mal ein bisschen durchschnaufen. War ja schon ein krasser Tag gewesen. Das Treffen mit Taylor und Lysander fühlte sich unglaublich weit weg an. Und doch war es heute morgen gewesen. Nachdem sie selber wieder ein bisschen klar kam, machte sie ne kleine Runde und schaute, ob ihr Team ok war. Klar, das waren auch alles Profis, aber man wußte nie. Und sie war wirklich froh, dass niemand ernsthaft verletzt war. Hätte an einigen Stellen an diesem Tag auch anders laufen können. Als der Konvoi endgültig losfuhr, funkte sie noch einmal: "Ok, Eskorte, los gehts. Isidor du hast den taktischen Überblick, Franklin Vorhut mit Fatboy, Dozor Nachhut. Cleo und ich schließen auf, sobald wir die Leute abgeladen haben. Und Dozor, halte die Lagerhalle hier über die Kameras trotzdem im Blick, ok?".


    Dann schwang sie sich zu Cleo in den Hurricane. "Dann lass uns die Gurken mal abladen." Die Gefangenen auf der Ladefläche waren gut verschnürrt, aber nur unter zwei LKW-Planen versteckt. Diese Mission war durchaus nochmal heikel. Erstens konnten sich natürlich welche befreien und Ärger machen, auch wenn die meisten von Ihnen schwer verletzt waren. Aber auch wenn sie "nur so" in eine Kontrolle kommen würden, wäre es doch schwierig zu erklären, warum man zwei handvoll Schwerverbrecher auf der Ladefläche hatte... Und dann waren ja die Freunde dieser Schwerverbrecher noch irgendwo da draussen. Sie war froh mit Cleo unterwegs zu sein.


    Betsy hatte mit ihrem Navigationssystem ne gute Route zum Abladeort berechnet. Nicht an bekannten klassischen oder aktuellen Kontrollposten vorbei. Aber auch nicht über zu kleine und umständliche Umwege. Und tatsächlich hatten sie diesmal Glück. Sie kamen einfach so an der verlassenen Waschanlage an. Die ehemalige Waschstraße war zu windig und chemisch verseucht, so dass sich keine Squatter niedergelassen hatten. Aber sie war doch so sichtgeschützt, dass sie ihre Fracht abladen konnten. Sie sicherte mit vorgehaltener Waffe das Abladen, während Cleo die Leute robust von der Ladefläche beförderte. "Heute habt ihr nochmal Glück, denkt über euer verpfuschtes Leben nach. Aber wenn ich einen von euch nochmal bei so einer Scheißsache erwischen sollte..."

    Bevor sie losfuhren schickte sie von ihrem anonymen Matrixaccount den Dozor ihr eingerichtet hatte eine Nachricht an Ltd. Mclaren. >> Sie kennen mich nicht, aber wenn Sie einen Haufen Koshari und ihre verbündeten Blood Mountain Boys verhaften wollen, könnte sich ein sofortiger Besuch in der Mobil Oil Waschtraße, Simson/Ecke Maddison durchaus lohnen. Beste Grüße Die Nachbarschaftswache.<<

    Sie war sich sicher, dass sich die engagierte Polizistin diese Gelegenheit nicht entgehen lassen würde.


    Dann machte sich der Hurricane wieder auf den Weg Richtung Konvoi. Das Navigatiosnsysstem zeigte an, wie sich die Punkte annäherten...


    "Heilige Elfenscheiße. Wir werden beobachtet. Ein großer flammender Hirsch folgt uns im Astralraum. Sie wissen also, dass wir kommen und wo wir sind. Der Geist ist stark, aber mit Hilfe meiner Geister könnte ich ihn vielleicht loswerden. Das wird aber auch nicht unbemerkt bleiben und ein neuer Geist könnte uns sicherlich auch aufspüren. Andererseits wissen wir auch noch nichts über den Hirschclan. Vielleicht sind sie nicht feindlich? Soll ich versuchen mit dem Geist zu reden? Für den Notfall kann es auf jeden Fall nicht schaden, schonmal die Feuerlöschausrüstung an den Start zu bringen, es ist ein GROßER Feuergeist..."


    Shorty atmete tief durch und wartete, auf die Entscheidungen. Sie ließ den Hirsch aber nicht mehr aus den Augen.

    Interessiert hörte Shorty sich Alex Plan an. Klang sehr vernünftig. Der schmale Ork ging ja bei den beiden Riesen immer ein wenig unter, aber anscheinend hatte er schon was drauf.

    Sie machte ihre Geister bereit und wartete. Und hoffte. Eigentlich konnte sie gut auf Feindkontakt verzichten. Würde früh genug kommen.

    Dann kam ihr aber noch eine Idee. Der Feind verfügte sicher nicht über ein Radar. Wenn er ihre Position kannte, ging das eigentlich nur auf magischem Wege. Aufmerksam suchte sie den Astralraum nach Geistern ab, die sie ausspähten und den Himmel nach Auren von Crittern.

    Konnten doch nicht schon wieder die Raben sein, die plauderten, oder?

    "Klar" nickte Betsy Franklin zu. "Wir eskortieren dir Trucks noch zu ihrem Bestimmungsort, da muss Fatboy funktionieren."

    Wenn sie nur nicht so verflucht müde gewesen wäre. Aber der Jazz-Kater ließ schon langsam nach. Bioware sei dank.

    "Isidor, schau doch mal, ob bei den Bikes was schönes für dich dabei ist, zumindest der Biker aus dem Cafe hatte doch ein schon ein feines Geschoss. Dozor, schau dir schon mal den Nightsky an, kannst du die Besitzrechte umschreiben? Würde mir gefallen, wenn wir wir Chief Rolands Flaggschiff in unseren Fuhrpark integrieren könnten..."


    Dann erhob sie sich wieder und klärte mit Roachford den Abtransport. Glücklicherweise waren die Kommlinks noch auf den Paletten und hurtig verladen. Da sie dabei nicht wirklich nützlich war, machte sie sich ein paar Gedanken um die Gefangenen. Sie machte sich da keine Illusionen. Es war noch niemand im Knast ein besserer Mensch geworden. Aber sie einfach so laufen zu lassen, war auch keine Option. Selbst ihre niederen Handlanger draussen am Tor hatten ohne Zögern auf sie geschossen, waren bereit gewesen zu morden. Und zumindest wären sie für ein paar Monate von der Straße, wenn KE sie einsacken würde. Also machte sie eine anonyme Nachricht an KE fertig, die auf eine Gangschießerei schließen ließ und suchte einen geeignete Ort, um die Leute abzuladen. Sie hatte sich als Empfänger einen ambitionierten, und soweit sie wußte einigermaßen ehrlichen Sergeant rausgesucht. Vielleicht konnte aus so einem Kontakt ja noch was nützliches werden. Der Ort war nicht öffentlich, aber auch nicht zu verkommen, die wehrlosen Gefangenen sollten ja überleben bis KE da war und nicht von Straßenabschaum abgeschlachtet werden, der ihnen die Cyberware aus dem Körßer riss. Dann entfernte sie die Magazine, aus ihren Waffen, so waren sie nicht gefährlich, aber KE konnte jeden einzelnen zumindest wegen illegaen Waffenbesitzes drankriegen. Die interessanteren, den Biker, den Chauffeur und den Schamanen durchsuchten sich nach ihren Kommlinks und weiteren Hinweisen auf die Koshari. Die Sache war ja womöglich noch nicht vorbei. Sie hatten zwar gewonnen, aber Chief Roland und Tschang oder wie auch immer ihr richtiger Name gewesen sein mag, waren entkommen.


    "Ok Leute, Abmarsch hier. Cleo und ich laden die Gefangenen ab, ich schick eine Nachricht von unterwegs an KE. Ihr anderen drei eskortieret die drei Trucks, bis sie in Sicherheit sind. Wär ja Scheiße, wenn auf den letzten Metern noch was schief geht. Cleo und ich kommen dann nach, wir fahren keinen langen Umweg und sind schneller als die Trucks.


    Eine kleine Moralpredigt an ihre Gefangenen ließ sie sich dann aber doch nicht nehmen. "Jeder einzelne von euch hätte heute Nacht eine Kugel verdient. Aber ihr habt Glück diesmal. Macht was aus eurem verschissenen Leben"

    Dann setzte sich der Treck in Bewegung.