Beiträge von Coke85

    Kyle kann ein genervtes Augenrollen unterdrücken. Er ist es tatsächlich nicht gewohnt, dass diese beiden Magier in seinem Team, nun dringend noch die Hilfe eines Dritten brauchen um jemanden zu verarzten. Das kennt er einfach anders. //Bei der MET war natürlich auch alles strukturierter…// Ruft er sich in Erinnerung.


    Wer ihn gut kennt, was hier ja nur auf Rick und Sam zutrifft, kann die ärgerlich genervte Spur in seinem Ton hören. Doch es sind Nuancen.

    <<Rick, hilf den beiden mit allem was sie brauchen>>


    Er plant erstmal ohne Rick. Das wird man im Nachgang nochmal besprechen müssen. Denn so groß ist das Team nicht.


    Nun hat er, sich eingerechnet, 4 Mann für den Kampf. Ripper ist oben, gut. Sam wird durchhalten, Whisper ist noch nicht auf dem Weg, aber hoffentlich bald. Er selbst macht sich nun ebenfalls daran auf diesen Balkon gegenüber von Ripper zu kommen.


    << alle anderen bereitmachen für den Feuerüberfall. Melden wenn in Position >>

    Wenn das Manöver endlich durch ist, dann haben sie die erhöhte Position und den Vorteil der Flankierung. Dann wird sich das Ganze auch auflösen lassen.

    So, fertig.


    Ich weiß da is wieder nur wenig zu sagen. Zweizeiler sind auch okay, ich wollte euch die Chance geben zu reagieren. Irgendwie könnte ich hier fast ne ganze Geschichte runterschreiben, aber das is ja nich Sinn der Sache 😂

    „Mit welchem Gefahrenlevel werden wir es hier voraussichtlich zu tun haben? Und welchen Status haben wir gegenüber den örtlichen Sicherheitskräften?“


    Fairfax lehnt sich leicht vor, das ist eine gute Frage, wie er findet, er spricht ruhig:

    „Das Gefahrenlevel variiert – aber rechnen Sie damit, dass Sie öfter über der roten Linie arbeiten als darunter. In den Docklands haben wir eine Mischung aus organisierten Gangs, einzelnen Gewalttätern, und, je nach Einsatzort, auch Crittern. Wenn es schiefgeht, dann meistens schnell und laut.“


    Er wirft einen kurzen Blick zu MacKenna.

    Der Sicherheitschef ergänzt knapp: „Die meisten Gangs hier haben militärische Altlasten. Keine improvisierten Schlägertrupps – sondern Leute, die wissen, wie man ein Feuergefecht führt.“


    Fairfax nickt und fährt fort:

    „Was Ihren Status betrifft: Sie arbeiten offiziell als DocWagon-Spezialteam. Die Metropolitan Police und die Hafenbehörde sind angewiesen, uns im Einsatz nicht zu behindern – und wir koordinieren, wenn möglich, mit deren Leitstellen. In der Praxis heißt das: Solange Sie nicht ihre Arbeit blockieren oder deren Einsatzkräfte in Gefahr bringen, halten sie sich raus. Das gilt nicht für korrupte Cops oder private Sicherheitsfirmen mit eigenen Interessen. Halten Sie die Augen offen.“


    ——


    „Sir, wie lange wird die Einarbeitung des Teams sein und wie hoch wird das Stresslevel in den Übungseinheiten sein?“


    Fairfax findet diese Frage eher unangenehm, das liegt aber nicht an der Frage sondern an der Antwort, die er geben muss: „Einarbeitung im klassischen Sinn gibt es nicht. Wir haben keine Zeit, Sie wochenlang warm laufen zu lassen. Heute: Briefing, Ausrüstung, erste Standortübungen. Nur einige wenige medizinische und technische Drills. Morgen sind Sie regulär im Einsatzplan. Betrachten sie das als ihr Training, sie werden zu Beginn deutlich mehr Unterstützung durch die Leitstelle bekommen. Ich werde anfangs persönlich dort sein, wenn sie draußen sind. Die ersten Wochen, habe ich ihren Schichtplan übernommen.


    Er wendet sich halb zu Ashworth, die ohne aufzublicken sagt:

    „Die medizinischen Drills sind realitätsnah. Wir trainieren unter Zeitdruck, mit Lärm, Blut und allem, was draußen auch auf Sie wartet. Wer da schon zögert, sollte gar nicht erst rausfahren.“


    Gears wirft trocken ein: „Und wenn die Übungstechnik nicht spinnt, gibt’s sogar Explosionen an den richtigen Stellen.“


    Fairfax ignoriert den Spruch und schließt knapp:

    „Das Stresslevel ist hoch, weil es draußen noch höher ist. Sie lernen unter Druck – oder Sie lernen gar nicht.“


    ——


    Das Gespräch geht noch einen Moment… als ein Alarm ertönt… der Bildschirm an der Wand pulsiert rot und zeigt dann einen roten Punkt auf der Karte.


    Der Alarm zerreißt die konzentrierte Stimmung im Raum.

    „High-Rescue-Einheit: medizinischer Notfall, Kategorie Rot, Docklands Pier 4. Alle verfügbaren Teams in Bereitschaft – nächstgelegene Einheit 12 Minuten entfernt.“


    Fairfax hält inne, das Datenpad in der Hand. Kein Wort. Sein Blick liegt für einen Moment auf der Einsatzmeldung, dann auf der Tür, als könnte er den Pier durch die Wand sehen.


    MacKenna lehnt sich leicht vor, die Stimme tief und ruhig: „Du denkst drüber nach, ob du die Frischlinge losschickst.“

    Fairfax nickt knapp – kein Kommentar, aber deutlich genug, dass klar ist: Einschätzungen sind willkommen.


    „Pier 4 ist offenes Gelände mit zu vielen toten Winkeln. Gut für schnellen Zugriff, schlecht, wenn’s ’ne Falle ist.“


    Ashworth verschränkt die Arme, ihr Tonfall sachlich wie immer. „Medizinisch gesehen ist jede Minute Verzögerung kritisch. Ab Minute neun sinken die Überlebenschancen rapide.“


    McMillan dreht das Multitool in der Hand, als sei es Teil seiner Gedanken. „Und die Sensoren am Pier? Immer noch unzuverlässig. Bedeutet: keine schönen Datenfeeds. Fliegen fast blind.“


    Fairfax lässt den Blick einmal um den Tisch wandern. Hält bei jedem vom neuen Team 17 kurz inne – prüfend, fast messend. Die Sekunden dehnen sich, gefüllt von Alarmton und Erwartung. Es fühlt sich an, wie eine Ewigkeit, doch momentan sind es inklusive der Einschätzungen, die schnell und akkurat kamen, 14 Sekunden.


    Das Führungsteam ist ein sehr eingespieltes Getriebe, in dem jedes Zahnrad greift, als wäre es perfekt aufeinander abgestimmt. Als wäre präzise dafür erstellt worden. Doch Team 17?

    „Scheiß drauf! Ich hol den jetzt! Wie heißt der? Okay!“


    Manchmal vergisst er, dass er krasser ist, als jeder KonBulle. Klar is der hier voll überfordert. John allerdings sieht dass der Bulle draußen sich daran macht loszulegen…


    „Jo Wolfgang! Warte noch kurz“. Ruft er halb laut raus. Er spricht ganz gutes Deutsch, auch wenn sein Akzent natürlich eindeutig amerikanisch ist. Er huscht geduckt zu einem Tisch, er konzentriert sich kurz und hebt den dann so an, dass er ihn quasie an den Tischbeinen vor sich halten kann wie ein Schutzschild.


    Da wird gefeuert und Johann macht seine Ansage. Erst jetzt guckt auch John zu den Gefangenen.
    Ey fuck Leute, wenn ich zurück komm und ihr macht Stunk, dann prügel ich euch windelweich!!! Is echt nich der Moment jetze…
    Meint er zu niemand bestimmtes. Meidet aber auch niemandes Blick dabei. Auch ein Troll scheint gemeint zu sein. Dann rennt er, den Tisch vor sich haltend, raus zu Wolfgang bis zum Auto und schmeißt sich dort in Deckung.


    „Kannst du laufen?… Weil wär besser“
    fragt er