Beiträge von Likedeel

    Ich würde den Schreibtisch samt eventueller Schubladen einmal fix durchsuchen und dann das Medkit rausholen, um die von Frankie geforderte Tarnung zu unterfüttern.

    Als die 3 "Iren" auf sie zukommen schiebt sich Derek in 2 Schritten an Santiano vorbei, so dass er zum Zeitpunkt des Aufeinandertreffens schräg vor Jose steht. Er bleibt deutlich dichter vor den Iren stehen und verzieht keine Miene - die Hände vor dem Körper, sichtbar und dennoch angespannt spielt er den Puffer znd zeigt, dass sie keine Angst haben.


    Das Reden überlässt er den anderen

    Restaurant


    Nach dem Anstoßen kehnt sich die Mamba wieder zurück und nimmt einen Schluck vom Wein und nickt dann Monsieur Bach anerkennend zu.


    "Wenn ich so überlege, würden mich andere Flecken der Erde als Perspektive eher reizen als Seattle, aber die Möglichkeiten und das Potenzial dieser Stadt ist nicht von der Hand zu weisen."


    Kurz hält sie inne und scheint zu überlegen und raucht dabei weiter.

    "Ich glaube New Orleans würde meiner Natur mehr entsprechen und auch mein Wirken trifft dort auf besseren Boden, denn die Menschen dort haben die Traditionen des Voodoo bereits mehr willkommen geheißen und zu nutzen gelernt. Ein besser bestelltes Feld würde ich schätzen."


    "Haben Sie die karibische Liga schon einmal besuchen können, Monsieur Bach? Der Schmelztiegel an Kulturen und magischen Besonderheiten kombiniert mit der guten kreolischen Cuisine könnte ihnen sicher gut gefallen. Es gibt viel zu entdecken..." lächelt Madame Sirène und schlägt dabei die Beine um und setzt sich etwas aufrechter hin.

    Khayla ist wirklich überrascht und nachdem alle in Aktion treten, ist ihr erster Gedanke: sichern.


    Deshalb zieht sie nun ihre Pistole und sieht sich nach einer Möglichkeit um, die Tür besser zu sichern.

    Ohne eine Regung beobachtet Vago Robertos Auftritt und Abgang.

    Als er wieder draußen ist, schüttelt Vago den Kopf...


    "Nein ich habe nichts mehr Primera, ich konnte den Klotzkopf zwar nicht sonderlich leiden, aber das is der 2te Mann, der an Bord nun fehlt. Ich übernehme seine eingeplanten Schichten, kann eh nicht gut pennen die ersten Tage auf nem neuen Schiff."


    Der Zwerg steht auf und grüßt militärisch, nicht ohne ein Augenzwinkern. "Ich bin im Maschinenraum, lass mich wissen wenn ihr Björn die letzte Ehre gebt." Dann geht er zur Tür und raus auf den Gang.

    Er beschließt eine Kleinigkeit zu essen und sich dann im Maschinenraum nützlich zu machen, wenigstens aber noch die Waffen zu säubern und sich ein bisschen nützlich zu machen.


    Zudem hofft er in der Kombüse auf Sizzle zu treffen. Ihre Anmerkung beschäftigt ihn nach dem Gespräch mit Mantara nur noch mehr.

    "Um Roberto kümmere ich mich. Er muss sich in die Gruppe einfügen. Fürs erste war es das. Wir bleiben erst mal weiter wachsam und falls noch was passiert, möchte ich oder der Capitán direkt informiert werden. Klar?"


    Im gleichen Augenblick klopft es an der Türe. Mantara schaut zur Türe.


    "Herein!"


    Sie stellt die Flasche Whiskey weg. Die Türe öffnet sich und ein stark bandagierter Roberto tritt in die Kajüte ein. Er schaut grimmig. Sein rechtes Augenlid ist stark geschwollen und über der Augenbraue hat Pipa ein wenig tackern müssen.


    "Melde mich wie gewünscht.Darf ich mich setzen?" ,Roberto Augen funkeln ein wenig.


    "Nimm Platz, wie geht es dir? Was hat Pipa gesagt?", fragt Mantara Roberto.


    Er setzt ich und stöhnt dabei etwas vor Schmerzen.


    "Nicht wirklich gut. Meine Milz war angerissen, aber Pipa hat das Hinbekommen, ich werde aber erstmal eine Ruhepause einlegen, von mehreren Wochen und deshalb brauchen wir das hier nicht weiter ausspielen. Ich bin raus. Ihr müsst euch Ersatz suchen." , er steht ohne weitere Worte auf und verlässt humpelnd den Raum. Mantara versucht erst gar nicht Roberto aufzuhalten und lässt ihn einfach ziehen.


    Als Roberto die Türe hinter sich schließt. Schaut Mantara Vago hat.


    "Dann hat sich das mit der Ansprache geklärt. Hast du noch was auf den Herzen Vago, ansonsten war es das wohl und du kannst dich noch etwas erholen oder machen auf was du Lust hast."

    Mantara hört Vago weiter aufmerksam zu.


    "Natürlich haben wir Feinde, Konzerne, Sicherheitsdienste, staatliche Behörden und natürlich stehen wir auch in Konkurrenz zu anderen Piraten. Aber ein einzelner Kopfschuss? Ich würde eher davon ausgehen, dass sie von Gardisten gestürmt werden und nicht von einer einzelnen Kugel. Björn war Teamleader aber Capitán Cortez und mir obliegt es das Schiff zu führen. Also ist Björn eher ein sekundäres Ziel nehme ich an."



    Sie dreht sich etwas zur Seite und holt ein weiteres Glas aus einer Schublade und schaut Vago fragend an. Dann holt sie noch eine gekühlte Flasche Whiskey aus einem Minikühlschrank.


    Auch einen Schluck? Zum Thema das Team trainieren. Gute Idee. Wir hatten sowieso geplant was in die Richtung zu machen. Ich werde dir nicht sagen was genau. Aber sobald wir Kuba wieder verlassen, werden wir eine Übung durchführen. Das wird interessant. Bis dahin kannst du gerne das Training für Neuen übernehmen mit Arthur zusammen."


    Auf das Angebot auf einen Drink, nickt Vago erneut ." Einen kleinen Schluck nach der Nummer kann nicht schaden, danke." Er nimmt den Drink entgegen und nippt in Gedanken daran.


    "Die Nummer wirkt "persönlich" - mehr Rache als alles andere. Eine Botschaft vielleicht - aber wie gesagt das ist alles Spekulation und an sowas orientiere ich mich nicht."


    Dann nimmt er einen großen Schluck und stellt das Glas auf den Tisch vor sich

    "Danke Primera, ich werde mein bestes versuchen, möchte Dich aber bitten, dass die Ansage von Dir oder dem Capitän kommt, das motiviert mehr - zumal mindestens Roberto kotzen wird wenn ich hier einen auf Lehrer machen werde. Ich werde mich mit Arthur absprechen und dann sofort loslegen: Waffendrill und Manöver als Team unter Deck trainieren. Wenn Du darüber hinaus etwas willst, lass es mich wissen."


    "Gibt es sonst noch etwas, Primera?" fragt er und bleibt so lange noch sitzen.

    Vago sendet den Feed.

    "Es besteht natürlich die Chance, dass es eine verirrte Kugel war, aber der Schuss war sehr präzise oder die unglücklichste Kugel der Welt. Ich weiß nicht wie Du sowas bewertest, aber ich habe gelernt nicht an "Einer in einer Million" Zufälle zu glauben, meist ist das Offensichtliche die beste Erklärung. Position und Präzision in der Ausführung, all das klang geplant. Zudem war kein Schuss zu hören, als wahrscheinlich wurde ein Schalldämpfer genutzt. Die Chance, dass hier EINE Kugel von irgendwo durch Zufall genau im Kopf unseres Freundes landet, halte ich für unwahrscheinlich."


    Kurz hält der Zwerg inne und streicht sich durch den Bart, er scheint sich kurz die Zeit zu nehmen seine Antworten zu durchdenken.

    "Die "Warum-Frage" kann ich Dir nicht beantworten, Primera. Ich kenne euch 2 Tage und habe in der Zeit vor allem die Nummer mit den Bullen am Schiff und die Biker-Nummer erlebt. Habt ihr Feinde? Eine andere Crew? Alte Rivalitäten? All das weißt Du besser als ich. Ich habe keinen unmittelbaren Beef mitgebracht, außer die "alte Sache mit den Kubanern", die ich Dir aber auch erzählt habe. Das passt nicht in deren Muster und vor allem wäre dann mein Kopf geplatzt. Warum "nur" Björn ins Gras gebissen hat, weiß ich auch nicht. Vielleicht ist der Scharfschütze gestört worden, vielleicht ist es ne alte Rechnung von Björn gewesen, wobei das keinen Sinn macht, es hätte wahrscheinlich 100 bessere Gelegenheiten gegeben Björn den Garaus zu machen. Frag sonst Sizzle, die scheint dahinter mehr zu sehen als ich, was aber nicht heißt dass sie nicht recht haben könnte. Wie gesagt: die Sache stinkt schon ein bisschen und ich sehe, dass es Ungereimtheiten gibt."


    Er hält ebenfalls kurz inne und schaut Mantara dann erneut direkt an.

    "Ich habe versucht die Truppe zusammenzuhalten und die "Rookies" etwas anzuleiten. Ich hoffe das ist in Ordnung gewesen. Wenn wir in Zukunft entern, würde ich das Gleiche machen und möchte die Erlaubnis einholen, mit dem Team zu trainieren - nicht nur mit Jolly. Zusammen mit Arthur, können wir den "Rookies" so ein paar wichtige Basics beibringen: überlappendes Feuern, Deckungsfeuer, gestaffelt Vorrücken, Absichern und Durchsuchen - all sowas. Wir sind als Crew frisch zusammen, deshalb ist es wichtig, dass wir in der nächsten krassen Situation geschmeidiger miteinander agieren. Ein bisschen Erfahrung in dem Bereich habe ich, Arthur denke ich auch - zusammen können wir dem Team etwas mehr Handlungssicherheit antrainieren." Ihr habt eine erfahrene Mannschaft, die wahrscheinlich miteinander gut agieren - ein "Durchmischen" schwächt beide Seiten. Lass mich mit Arthur das Team auf Stand bringen, ich glaube alle haben das Potenzial."


    Er blickt Mantara erwartungsvoll an.

    "Ich hab den Feed des Kampfes aus meiner Sicht mitgeschnitten, mach Dir selbst ein Bild."

    Vago übermittelt die Aufzeichnung des Kampfes ab dem Kampf mit der Drohne an Mantara.


    Mantara fasst sich an Kinn und senkt etwas den Kopf. Sie streicht sich über das Kinn und sie schweigt. Ihre Augen fixieren ihn nicht mehr. Sie wirkt nachdenklich.

    Für ein paar Sekunden herrscht vollkommene Stille in dem Raum. Dann schaut sie Vago wieder an.


    "Schick mir den Video-Feed zu. Wenn mehr dahinter stecken soll, um was genau könnte es dabei gehen? Es war wirklich ein Scharfschütze und keine verirrte Kugel von einem Biker, der irgendwo auf einem nahen Dach war? Wenn es um uns geht, warum dann Björn alleine? Warum nicht uns alle?"



    Sie spricht relativ ruhig, aber mehr mit sich selber als mit Vago.

    als Vago das Angebot mit den Credsticks macht, klärt sich ihr Blick und sie ist wieder im hier und Jetzt.


    "Ich danke dir Vago, so wie du den Einsatz beschrieben hast, habt ihr euch nichts zu schulden kommen lassen. Ich schaue mir aber trotzdem den Feed noch an. Die Kohle geht an Björns Familie.


    Glaubst du denn ihr das wir oder im speziellen ihr verarscht wurdet?"



    Sie steckt die Credsticks fürs erste in eine Schublade

    Vago nickt beim Eintreten kurz und setzt sich nach der Aufforderung. Sein Blick weicht nicht aus, Mantara ist ein harter Knochen, das weiß er seit ihrer ersten Begegnung, aber Vago hat schlimmeres erlebt und sich nichts zu schulden kommen lassen. Daher steht er mit aufrechten Hauptes vor der 1. Offizierin.


    "Im Saloon haben Arthur und ich erst aufgeklärt und dann festgestellt, dass wir nicht ohne Ablenkung weiterkommen. Ich habe versucht eine Horde Junggesellen aufzustacheln, die für die notwendige Ablenkung sorgen sollten. Währendessen sind die Biker auf die Scheiß Idee gekommen sich gegenüber dem Barmädchen scheiße zu verhalten. Den Faden hat Arthur aufgenommen, um die Biker auf Trapp zu halten, während ich versuchen wollte in den oberen Bereich zu kommen. Unser Minotaure hat da mächtig Eindruck hinterlassen und Björn ist mit rein, um die Sache zu unseren Gunsten zu entscheiden. Er sollte eigentlich draußen bleiben.

    Roberto und Pipa haben währenddessen versucht einen anderen Weg zu nehmen, genauso wie Jolly und Sizzle. Der Plan war improvisiert aber einfach: wer als erstes den besten Ansatz findet, klärt weiter auf. der Rest kommt nach. Lief auch gut wir haben uns oben bis zum Boss durchgeboxt und sein Team samt Killer-Critter zerlegt. Frankie, Fiona und Max sind am Arsch gewesen und wir haben beschlossen im wahrsten Sinne des Wortes durch die Wand hinten abzuhauen. Hat auch geklappt, nur hat draußen auf uns wohl ein Scharfschütze gewartet und der hat Björn erwischt."


    Vago dreht sich eine Zigarette während er spricht, verkneift sich aber diese einfach so im Quartier von Mantara anzustecken und fährt fort

    "Wir mussten schnell handeln, denn Frankie sah superfertig aus. Drei 2er Teams wie beim Entern war der Ansatz - 3 Einstiege und dann zusammenfinden und als Einheit miot soviel Schwung bis zu Frankie durchbrechen.

    Roberto ging verloren, es gab wohl auch ein Feuer und er ist wohl auf die Rausschmeißer der Disco gestoßen. Wir haben versucht uns zu organisieren und mit den "Rookies" das Beste zu machen, haben zwar alle was abbekommen, aber im Großen und Ganzen isses für ne improvisierte Aktion gut gelaufen - bis wir draußen waren, es fehlte der Schutz draußen - eigentlich Björn - , der uns absicherte. Ich will nicht sagen, dass er falsch reagiert hat, wahrscheinlich hätte ihn der Scharfschütze auch so erwischt - damit kann man beim besten Willen nicht rechnen, ich mein wer geht davon aus, aus der Nachbarsiedlung aus dem Hinterhalt beschossen zu werden, zumal nicht klar war, dass wir diesen improvisierten Ausgang nehmen."


    Kurz überlegt er, scheint das Gesagte für sich noch einmal zu bewerten.

    "Frag mich nicht warum ein verkackter Scharfschütze auf uns gewartet hat, das war keiner der Biker, darauf wette ich . Sizzle meint wir sind verarscht worden und das Ganze wäre ein Fake gewesen, um uns aus der Reserve zu locken. Sie ist ein cleveres Mädel, ich sehe den Zusammenhang nicht, aber gestunken hat die Nummer von Anfang an. Unser Auftrag war Frankie & Fiona rauszuholen, das haben wir bestmöglich versucht und auch geschafft. Für einige War es das erste harte Rodeo - und dennoch haben sich alle gut geschlagen und zwar ausnahmslos. Der Plan so vorzugehen, kam von mir - improvisiert wie gesagt - die Truppe is noch nicht eingespielt und deshalb gabs blaue Flecken."


    Er zieht die erbeuteten Credsticks aus seinem Overall und legt ihn Mantara auf den Tisch.

    "Das hatten die Biker dabei, ich habe es nicht geprüft, schlage aber vor Björn entweder eine anständige Bestattung zu ermöglichen oder eventueller Familie zu geben. Mach damit was du willst, falls du es als Prise austeilen willst, behalt meinen Anteil und steck ihn in einen angemessenen Abschied für Björn. Die Nummer geht einem Teil wirklich an die Nieren, was ich gut verstehen kann. Björn war ein guter Kerl, is ne verdammte Schande die Sache - aber das Team hat keinen Mist gebaut, der dazu geführt hat. Wenn Du anderer Meinung bist, dann bestraf mich und nicht das Team, der Plan da oben beim Boss und der Ärger als Ablenkung im Saloon geht auf meine Kappe, war meine Idee."


    Wieder blickt er Mantara aufrechten Blickes an, er sucht keine Entschuldigung. Wenn die Offizierin eine andere Meinung hat, wird das Gesagte das nicht geändert haben.




    Vago steht wie von Mantara befohlen zur verabredeten Zeit vor der Kabinentüre der Offizierskajüte. Ein wenig mulmig ist dem Zwerg schon. Von Roberto ist noch nichts zu sehen. Da beide antreten sollten konnte Vago sich schon denken um was es geht.


    Auf Roberto wartet er nicht - ihn wundert es nicht, dass er nicht pünktlich ist, allerdings hat er ordentlich was abbekommen, also ist es wahrscheinlich, dass er sich noch bewegt. Er klopft als und wartet auf Rückmeldung eintreten zu können.


    "Herein" hört er die gedämpfte aber doch feste Stimme von Mantara. Er öffnet ohne Umschweife die Türe und tritt ein. Mantaras Kajüte ist etwas größer als die der anderen Crewmitglieder. Auf jedenfall größer also die von Vagos und Ribertso Gemeinschaftskajüte. Direkt vor sich steht ein Schreibtisch. Dahinter sitzt Manatara und schaut Vago etwas grimmig an. Rechts direkt neben der Türe mit wohl ein in der Wand integrierter Schrank stecken. Zu seiner rechten ist ein großzügiges Doppeltbett aufgestellt, das direkt an zwei Wände steht. Zwei Bullaugen spenden etwas Tageslicht. Hinter Mantara selber befindet sich noch eine weitere Türe die in ein eigenes Badezimmer führt, nimmt Vago an. Er sieht nur einem Wandspiegel und ein Waschbeckem. Durch die Spiegelung im Spiegel sieht er noch einen blauen Duschvorhang.

    Die Türe ist leicht angelehnt. Daneben hängt ein kleines Waffenregal mit zwei stark modifizierte Sturmgewehren und einer Schrotflinte.

    Man sieht Mantara deutlich an, dass ihre Laune nicht die beste ist. Sie trägt ihre langen Haare zu einem langen engen Pferdeschwanz gebunden. Als Oberteil trägt sie eine schwarze Bluse und eine schlichte blaue Jeans.


    "Nimm Platz Vago, anscheinend müssen wir auf Roberto noch etwas warten. Pipa hat noch eine Untersuchung bei Roberto angesetzt. Verdacht auf Milzriss.", Mantara hat vor sich auf den Tisch ein Glas stehen mit einer braungoldenen Flüssigkeit darin.



    "So lange können wir uns über was anderes unterhalten. Was zur Hölle ist im Saloon passiert und warum ist Björn jetzt tot?" ,fragt sie direkt den Zwerg. Kein Pallaver, kein Smalltalk.

    Restaurant


    Die Mamba lächelt Monsieur Bach freundlich an und nimmt die Erwiederung auf ihre Vermutung bzgl. der magischen Fähigkeiten so zur Kenntnis. Auch ihr Gegenüber scheint Freude am Austarieren und Locken zu gewinnen. Sie streckt sich vor und hält das Weinglas in die Mitte des Tisches und schaut Monsieur Bach freundlich an.


    "Dann denke ich Monsieur, dass wir beide Freunde unser kleinen und großen Geheimnisse sind und auch bleiben sollten. Darauf möchte ich gerne anstoßen. Ich bin mir inzwischen fast sicher, dass wir in unseren Spezialitäten garnicht so verschieden sind, so ein Bauchgefühl..."


    "Sind Sie schon öfter in Emerald City gewesen?"

    Derek nickt, setzt sich die Sonnenbrille auf und stößt sich von der Wand ab, an der er sich angelehnt hatte.


    "Bereit wenn du es bist, Boss" sagt er. Still beobachten und etwas Eindruck machen sollte hinzubekommen sein.

    Restaurant


    Die Augen der Elfe blitzen kurz aber merkbar auf. Sie nimmt einen erneuten Zug von ihrer Zigarettenspitze und schmaucht vor sich hin. In den Rauchschwaden um Sie herum ist kurz ein Leuchten in ihren Augen erkennbar.

    "Sie haben richtig erkannt, dass ich den Künsten um die Spiritualität der Loas bewandert bin: ich bin eine Mamba - une Serviteur des fantômes de les Loas (eine Dienerin der Geister und der Loas) und meiner Patrone Loco. Die von Ihnen angesprochene Balance ist essentiell für mein Wirken - das Gleichgewicht der Dinge und der Einklang sind wichtige Grundprinzipien in meinem Glauben: wo Schatten ist, muss Sonne sein und wo Sonne ist, wird Schatten geworfen und sei es nur der Schatten der eigenen Existenz im Universum. Mit dem Wissen um Schatten und Licht, habe ich gelernt vorbereitet zu sein und meine Geschäftskleidung ist ein Ausdruck davon. In diesem Fall das Wissen um die Wirkung und die Notwendigkeit von gesellschaftlichen Rahmen und die Erfahrung dies zu nutzen bzw. einen Nutzen daraus zu ziehen. "

    "Die Voodoo-Tradition ist meines Wissens nach in der Magietheorie ein Hybrid: die Mischung aus schamanistischen Elementen und traditioneller Hermetik. Sie ist der Chaos-Magie ähnlicher, als traditioneller Hermetik, basiert aber auf der Fähigkeit durch meine Patrone mächtige Magie zu wirken - des Aspekt des Serviteur. Zwar habe ich eine erwählte Patrone - genau genommen hat sie mich gewählt, aber verschiedene Loas dienen verschiedenen Aspekten des Lebens und des Todes - Licht und Schatten. Und dann gibt es da noch den Aspekt der Flüche und Segnungen..."


    Genussvoll und betont langsam nimmt Madame Siréne einen Zug vom Zigarillo und fährt fort.

    "Ich möchte das Problem meines Geschäftspartners aus Gründen der Diskretion natürlich nicht weiter erläutern und gebe Ihnen trotzdem einen Tipp: ich bin als spirituelle Beraterin konsultiert worden, da die Voodoo-Magie als Besonderheit mit sich bringt, nur durch entsprechende Fachkenntnis behandelbar zu sein. Stellen Sie sich dies als eine besondere Art von Knoten vor, den nur wissende Personen lösen oder knoten können. Ich bin immer etwas früher an Terminen, da ich gelernt habe auf den Ort, den ich nicht kenne, in Ruhe zu "hören" und mich mit ihm vertraut zu machen. Wissen und Erfahrung - Sie verstehen?"


    Vorsichtig ascht die Mamba ab und rollt den Zigarillo gekonnt, um die Asche abzustreifen. Wieder blickt sie Monsieur Bach an.

    "Wenige Nicht-Magische erkennen die Natur einer Magie oder wissen über Initiation Bescheid. Das lässt mich vermuten, dass Sie entweder sehr geschult sind oder selbst sogar magisch bewandert sind. Ich gebe offen zu, dass mir dies nicht aufgefallen ist, was heißt: Sollten Sie magisch begabt sein, sind Sie sehr gut darin dies zu verbergen. Wären Sie magisch begabt, würde ich auf eine hermetische Tradition tippen, aber die Menschen stecken ja immer voller Geheimnisse und Sie im Besonderen, Monsieur Bach. Meine Intuition sagt mir, dass Sie kein gewöhnlicher Hermetiker sind, sollten Sie einer sein. Und auf meine Intuition kann ich mich gewöhnlich sehr gut verlassen - auch ohne die Geister zu befragen. Nennen Sie es berufliche Erfahrung. "

    Vago parkt den Wagen und nimmt seine Ausrüstung mit: beide Schrotflinten und die Tasche, die er eingepackt hatte.

    Er bleibt einen Moment am Kai stehen und dreht sich erst einmal eine Zigarette.


    Als Matanra ihn anspricht, sinkt seine Laune. //Na toll, war ja klar, dass es dazu noch nen Text gibt// denkt er sich und nickt Matara zu. "Si, ich melde mich sobald ich die Ausrüstung verstaut habe." antwortet er und steckt sich die Zigarette an.


    Die Zigarette nutzt er, um das Geschehene noch einmal zu durchdenken. Dabei kommt ihm ein Gedanke zu dem Ausspruch von Sizzle und er beschließt, sie nachher noch einmal darauf anzusprechen.


    Er schnippt die Zigarette ins Hafenbecken und nimmt seine Sachen, um zur Kabine zu gehen. Dort angekommen schält er sich aus dem Overall und stöhnt wegen der Verletzungen. Bei der Bestandsaufnahme stellt er fest, dass die Verletzungen jetzt besser zuende behandelt werden sollten. Er entnimmt eine Flasche Rum aus seinem Gepäck, verstaut die alte Schrotflinte im Spind und nimmt die neu erbeutete Schrotflinte mi und begibt sich zur Krankenstation mit Umweg zum Maschinenraum, wo er die neue Schrotflinte verstaut.


    In Pipas´ Reich angekommen, stellt er als erstes die Flasche Rum auf den Tisch, wendet sich an Pipa und sagt. "Für die Geister und dich - als Dankeschön, dass Du mir geholfen hast." sagt er und wartet bis er an der Reihe für die Behandlung ist. Falls er Roberto trifft, erwähnt er mürrisch, dass er nach seiner Behandlung kurz auf Kabine und dann zu Mantara will.


    Nach dem das erledigt ist, kehrt er zur Kabine zurück, zieht seine stoßfeste Unterwäsche wieder an und einen frischen Overall drüber. Er trinkt etwas von dem Wasser, dass er gebunkert hat und legt Holster, Pistole und Munition, sowie sein Messer wieder an. Zuletzt steckt er die Credsticks, die er erbeutet hat ein. Dann macht er sich auf den Weg zum Waschraum, macht sich kurz frisch, um dann auf den Weg zu Mantara zu machen. Er gibt über das Schiffsystem einen "ping" dass er auf dem Weg zur 1. Offizierin ist.