Beiträge von taube Nuss

    Hi Warentester,


    als ich vor ein paar Wochen eingestiegen bin, habe ich meinen Charakter nach den im Eingangspost genannten Bedingungen erstellt. Und da Garuda ihn genehmigt hat gehe ich davon aus, dass alles noch so ist, wie du es kennst.

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    ‚Kleine Naschkatzen‘ denkt sich die Elfe, als die beiden noch Erdnusssoße haben wollen. Sie selbst mag eher die würzigen und scharfen Soßen.


    Perdana nickt leicht zur Bestätigung, als ihre kleine Schwester sie bittet vorsichtig zu sein. Auch wenn ihre Schwester die Typen nicht gesehen hat, so kann die Elfe ihrer Schwester nur zustimmen. Mit einem „Macht‘s gut ihr Zwei.“ Verschwindet Perdana in der Masse der Marktbesucher und begibt sich zu ihrem Bike. Dort angekommen stellt sie zufrieden fest, dass noch alle Teile dran sind. Nach dem sie die Diebstahlsicherung deaktiviert hat, klettert sie auf den Sitz, lässt den Motor an und ordnet sich in den Verkehr ein. Geschickt schlängelt sie sich durch den zähen Verkehr. Wenn es ihr möglich ist, meidet sie die Straßen von denen sie weiß, dass dort der Verkehr schnell zum Erliegen kommt. Frei nach dem Motto, wer bremst verliert, ist die Hupe ihr bester Freund. Hin und wieder müssen die Bremsen jedoch zeigen was sie können, da auch andere Verkehrsteilnehmer gemäß ihrem Motto unterwegs sind.


    ‚Was hat er noch mal gesagt? Der verlassene Club in Selatan soll am Ciliwung liegen. Dann werde ich am besten die Straßen nehmen, welche in der Nähe des Flusses verlaufen. Und wenn ich jemanden am Fluss treffe, kann ich ihn ja nach dem Gerhana Club fragen.‘ Sie würde ja den Typen der ihr von damal von diesem Club berichtet hat gerne nach dem Weg fragen, doch leider hat sie weder seine Com-Nummer noch seine Adresse. Damit bleibt ihr nichts weiter übrig, als sich vor Ort umzusehen und umzuhören. Die Elfe zuckt mit den Schultern und denkt sich: ‚Da kann man nichts machen. Also auf geht’s.‘ und gibt dann noch einmal ordentlich Gas.

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    Als sich Sondang freut, lächelt Perdana still vor sich hin. Natürlich bleibt ihr Lächeln unter der Burka verborgen. Nach dem sie Bambang vorsichtig an ihren Auftrag erinnert hat, wendet sie sich an ihn und meint: „Das ist sehr aufmerksam von dir. Daran habe ich bereits gedacht. Natürlich geht es nur, wenn die Artisten zu einer Zeit auftreten, in der ich nicht unterwegs bin.“ Die Elfe hat nicht vor dem Jungen ihren konkreten Zeitplan zu erklären. Doch er sammelt mit dieser Erinnerung weitere Pluspunkte. Zudem erinnert er sie daran, dass sie mal so langsam losfahren sollte.


    Als Mun anfängt über die alten Regeln zu sinnieren, nickt Perdana kurz zur Bestätigung, dass sie zumindest den einen oder anderen Grundsatz kennt. Da sich Mun aber langsam warm geredet hat und scheinbar nicht vor hat aufzuhören, wartet Perdana eine kurze Atempause von Mun ab, um ihrerseits zu sagen: „Vielen Dank Mun, das war sehr lehrreich. Ich möchte unser Gespräch gerne ein anderes Mal fortsetzen. Jetzt jedoch muss ich leider bedauerlicherweise gehen. Ich wünsche dir einen erfolgreichen Tag und beste Gesundheit. Selamat tingal.“ Zum Abschied neigt sie leicht ihren Kopf in Richtung des alten Mannes.


    „So ihr zwei, ich muss jetzt los. Schaut doch mal, ob ihr herausbekommt, wann die Artisten auftreten und was es uns kosten würde. Ich werde versuchen, zwischen 7 und 8 Uhr wieder zurück zu sein. Bis später Adik.“ Perdana drück ihre kleine Schwester kurz an sich. Dann wendet sie sich an Bambang. „Kommst du alleine nach Hause, oder holt dich jemand ab?" Da sie den Jungen mit hierher genommen hat, fühlt sie sich zumindest etwas für ihn verantwortlich.

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    Was die steigenden Preise angeht, so bekommt Mun von Perdana die volle Zustimmung. Auchsie muss ihr Geld zusammenhalten. Sie und ihre Schwester brauchen zwar nicht viel, aber selbst für das wenige, was sie benötigen, müssnsie immer mehr Geld ausgeben.


    Perdana wendet sichan ihre Schwester und fragt. „Na was ist, wollen wir uns heute Abend diese Artisten einmal ansehen?“


    „Da kann ich dir nur beipflichten.“ stimmt Perdana zu. Sie spricht jetzt leiser alszuvor, so dass nur Mun sie verstehen sollte. „Es ist längst Zeitfür Veränderungen. Aber Radikalismus, egal in welcher Form auch immer, war noch nie gut. Zumindest das hat uns die Geschichte schon viel zu oft gezeigt.“ Damit spielt sie auf all die religiös oder pseudoreligiös orientierten Kriege und Streitigkeiten der letzten Jahrhunderte an. „Was wir brauchen ist viel mehr Toleranz und keine Radikalisierung.“ Dabei klingt ihre Stimme ein wenig Traurig undLeid gepfüft. Wenn sie sich nicht unter einer Burka verstecken würde, dann wäre sie sehr vielen Anfeindungen ausgesetzt. Perdana würde liebend gerne in einer bunten, traditionellen Kleidung durch die Straßen laufen, statt sich unter dieser Burka zu verstecken. Aber das ist ihr zurzeit nicht möglich. Und wenn die Leute immer radikaler und engstirniger werden, dann muss sie recht bald um ihr Leben fürchten.


    „Ich bin ein wenig besorgt. Auch wenn die Prediger hier vielleicht noch nicht so viel Gehör finden, so befürchte ich doch, dass sie es über kurz oder lang tun werden. Menschen ohne Hoffung neigen dazu jedem zu folgen, der ihnen einen Ausweg aus ihrer Lage anbietet. Und die Wenigsten denken über die Konsequenzen nach, die aus ihrem Handeln entstehen könnten.“

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    Perdana folgt den beiden Teenagern über den Markt. Sie hält sich leicht im Hintergrund und gönnt den beiden ihren Spaß. Hier und da halten die Drei an, um sich die Waren des jeweiligen Standes genauer anzusehen. Als der Wind den Geruch von Sate-Spießen zu ihnen herüber weht, laufen die beiden Teenager automatisch in diese Richtung.


    Da sie den Beiden ja angeboten hatte eine Kleinigkeit zu essen, tritt Perdana an den Stand heran und begrüßt den Mann mit höflichem und respektvollem Tonfall. „Selamat siang, ich hätte gerne 4 Spieße bitte.“ Perdana reicht Sondang und Bambang je 2 Spieße. „Hier, lasst es euch schmecken.“


    Für sich selbst kauft sie nichts, da sie nicht hungrig ist. Außerdem müsste sie zum Essen ihren Schleier lüften und das kommt nicht in Frage. Zudem hatte sie ja heute Morgen etwas zu essen. Für gewöhnlich reicht ihr das bis zum nächsten Tag. In der Zeit wie die beiden ihre Spieße essen, verhandelt sie mit dem Mann, zahlt dann den Preis auf den sie sich geeinigt haben und sollten es die Umstände zulassen, dann unterhält sie sich noch etwas mit ihm. Neben dem üblichen Smalltalk interessiert sie sich vor allem für die Neuigkeiten aus der Umgebung.

    Wahrnehmung um Sondang und Bamban im Gedränge des Marktes nicht aus den Augen zu verlieren. Immerhin ist Perdana mit ihren 1,35m nicht gerade groß und die beiden Teenager dürften auch nicht über die Masse hinaus ragen. Zudem möchte Perdana ein Auge auf ihr Bike haben. ;-)


    1,2,2,5,5,6,6

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    Da sie schneller zum Markt gekommen sind als Perdana erwartet hat, stellt sie ihr Bike ab und schaltet den Motor aus. Die Stützen des schweren Bikes fahren automatisch nach untenund sorgen dafür, dass das Motorrad nicht umkippen kann. Nach dem die Sondang und Bambang abgestiegen sind, steigt auch Perdana vom Bike.


    „Adik, ich habe noch etwas Zeit und werde euch beide noch etwas im Auge behalten.“ Antwortet Perdana auf die Frage ihrer jüngsten Schwester. Ihrem Tonfall kann man deutlich entnehmen, dass sie gut gelaunt ist, ihrer Schwester vertraut und einfach nur etwas Zeit mit den beiden verbringen möchte.


    Natürlich will sie den Auftrag alsbald angehen. Aber die Familie kommt noch vor dem Geld. Sie haben es ohne solch große Aufträge bis hierher geschafft, also werden sie es auch weiterhin schaffen. Aber so einen warmen Geldregen sollte man sich nicht entgehen lassen. Perdana nimmt sich vor maximal eine 1/2 Stunde lang mit den Beiden über den Markt zu schlendern und sich dann ihrem Auftrag zu widmen.


    Bambang und ihre Schwester betrachtend lächelt Perdana in sich hinein und aktiviert die Diebstalsicherung von ihrem Bike. Nach dem sie sich vergewissert hat, dass diese auch funktioniert sagt sie: „Na dann mal los ihr Zwei. Ihr habt doch sicher Hunger. Wie wäre es, wenn wir erst mal gemeinsam etwas essen.“ Sie macht mit der rechten Hand eine leichte Geste die andeutet, dass die beiden vor ihr laufen sollen. Sie selbst bleibt ein paar Schritte hinter den beiden. Sie wählt einen Abstand bei dem sich die Zwei ungestört aber trotzdem begleitet fühlen. Bei dem Trubel ist das jedoch nicht ganz leicht. Oft muss sie dicht bei den Teenagern bleiben, um sie im Gedränge nicht zu verlieren.

    Das Bambang erst die Hälfte ihrer Frage beantwortet hat, nimmt ihm Perdana nicht übel. Immerhin war sie es ja, die zur Eile gedrängt hat. Und da ihre kleine Schwester schon mal aufs Bike gehüpft ist, steigt Perdana auch auf. In Gedanken nimmt sie sich vor, nach ihrer Rückkehr von der Erkundungsfahrt mit Sondang über Bambang zu sprechen. Als Sondang dann ohne nachzufragen Bambang einlädt mit auf Perdanas Bike zu steigen, dreht sie sich nach hinten um und schaut ihre Schwester fragend an. Der Schleier von Perdanas Burka verhindert jedoch den direkten Augenkontakt. Als die Elfe Sondangs Lächeln und ihre vor Freude strahlenden Augen sieht, kann sie nicht anders als nachzugeben. Sie nickt Bambang aufmunternd zu und sagt: „Steig auf. Aber mach ja keinen Blödsinn.“ Das der Junge auf ihre Zustimmung gewartet hat, hält sie ihm zu Gute. Trotzdem wird es zu dritt auf dem Bike ganz schön kuschelig werden und der Junge wird sehr dicht hinter ihrer Schwester sitzen und sich an ihr festhalten müssen.


    Nach dem endlich alle sitzen lässt sie den Motor der schweren Maschine an. Die Gyrostabilisierung braucht eine Sekunde, um sich auf das veränderte Gewicht und neu Gewichtsverteilung einzustellen, aber dann klappt alles reibungslos. Mit einem „Gut festhalten“ fährt die kleine Elfe so zügig an, wie es die Verkehrslage zulässt. Zu dritt geht es nun Richtung Markt.

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    Bambangs zurückhaltendes und höfliches Verhalten bringt ihm einige Pluspunkte bei Perdana ein. Was die Elfe aber letzten Endes überzeugt sich mehr Zeit für die Beiden zu nehmen, ist der Ausdruck in seinen Augen. Sie erkennt sich zum Teil darin wieder. Das ist zwar ein guter Anfang, aber kein Grund unvorsichtig zu sein.


    Perdana schaltet den Motor ihres Bikes aus und gleitet vom Sitz. Bevor sie ihrer kleinen Schwester antwortet, wendet sie sich Bambang zu. „Hallo Bambang, es ist mir eine Freude dich kennen zu lernen. Ich bin Perdana, Sondangs älteste Schwester.“ Begrüßt sie den Jungen jetzt noch einmal ausführlicher und höflicher. Nach dem Sie seine Antwort abgewartet hat, wendet sie sich an ihre Schwester. „Ich habe noch einen Auftrag zu erledigen. Daher habe ich es etwas eilig.“ beantwortet sie geduldig die Frage ihrer Schwester.


    Jetzt wo sie neben ihrer kleinen Schwester steht, kann man erkennen, dass Perdana ein Stück kleiner als ihre kleine Schwester ist. „Sag mal Bambang, wo kommst du denn her und wie hast du meine kleine Schwester kennengelernt?“ fragt sie mit ruhiger und freundlicher Stimme den Jungen. Im Prinzip hat sie nichts dagegen, dass ihre Schwester mit ihm unterwegs ist. Sie möchte ihn jedoch etwas besser kennen lernen. Aus ihren Erfahrungen mit Wulandri weiß sie, dass es besser ist offen zu reagieren. Als sie einen von Wulandris Freunden direkt vor die Tür gesetzt hat, brachte ihr das eine schwierige Zeit mit ihrer Schwester ein. Was Perdana und Wulandri wieder zusammen geführt hat war die Tatsache, dass Perdana bei Wulandris damaligem Freund richtig lag.

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    Zu Hause angekommenzieht sich Perdana schnell um. Sie tauscht die traditionelle Kleidung, welche sie bis dato unter der Burka getragen hat,gegen eine abgetragene Jeans, ein T-Shirt und ihre schmale, selbstverdunkelnde Sonnenbrille. Darüber trägt sie wieder ihre fast weißeBurka mit Gesichtsschleier.


    Hastig schiebt die Elfe ihr Bike aus der kleinen Bretterbudewelche sie ihr Haus nennt. Mit einem sattem Sound erwacht der Motorder schweren Maschine zum leben. Da Perdana weiß das es schon rechtspät ist, versucht sie sich zu beeilen. Aber so sehr sie sich auchMühe gibt, so schafft sie es doch nicht vor Schulschluss beiSondangs Schule einzutreffen. Auf der Suche nach ihrer Schwesterschweifen Perdanas Augen über den Parkplatz der Schule. Sondang hat ihreSchwester jedoch vorher entdeckt und winkt ihr zu. Nach dem Perdanaihre Schwester entdeckt hat, schlängelt sie sich mit ihrer rot-blau lackierten Maschine durch das Gewühle der Kids, welche sichmit ihren Rollern auf den Weg nach Hause machen.


    Perdana steuert aufihre Schwester zu und kommt neben ihr zum Stehen. Sie hat ihr Bike soplatziert, dass sie ihre Schwester als auch den fremden Jungen gutsehen kann. Mit ihren 15 Jahen kommt Sondang in ein Alter in dem siebeginnt sich für Jungs zu interessieren. Da es sich bei dem fremdenJungen jedoch vermutlich um einen Grundschüler handelt, istPerdana nicht weiter besorgt. Vielleicht ist es ja der Bruder einerKlassenkameradin? Während sie Sondang mit einem „Los geht’s.“auffordert sich auf das Motorrad zu schwingen, nickt sie dem Jungenzur Begrüßung zu.


    Mit laufendem Motorwartet die Elfe darauf, dass sich Sondang aufs Bike schwingt und sie losfahren können. Immerhin hat Perdana noch einen Job zu erledigen,der den Beiden viel Geld einbringen wird.


    Das schwere Motorradbesteht aus so vielen verschiedenen Motorradteilen, dass es selbsteinem Mechaniker schwer fallen dürfe, den zu Grunde legendenFahrzeugrahmen zu erkennen. Zudem wurde alles auf Perdana angepasst,so dass sie damit vernünftig fahren kann. Trotzdem wirkt die kleine,zierliche Elfe auf dem schweren Bike etwas verloren.

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    Langsam schließt Perdana ihre kleine Hand um den Credstick, während sie versucht ihre kindliche Stimme fest und entschlossen klingen zu lassen: "Um Mitternacht. In Ordnung." Die Elfe erwidert das Nicken zum Abschied und schaut den beiden Männern noch so lange hinterher, bis sie sie im Gedränge der Straße aus den Augen verliert.


    Perdana spürt den Credstick in ihrer kleinen Faust. Und doch will sie dem Gefühl nicht trauen. Vorsichtig öffnet sie die Hand einen Spalt breit und schaut hinein. Ihr Herz pocht wie wild in ihrer kindlichen Brust. Sie hält tatsächlich einen Credstick mit 1000 Nuyen in der Hand. Und es warten weitere 3000 auf sie. Die kleine Elfe kann ihr Glück kaum fassen. Andererseits wird von ihr auch eine Gegenleistung erwartet. Erst zögerlich, dann aber mit immer fester und schneller werdenden Schritten, macht sie sich auf den Heimweg. Jetzt braucht sie ihr Bike. Bei dem Thema Bike fällt ihr siedend heiß ein, dass sie ja noch ihre kleine Schwester aus der Schule abholen muss. 'Wenn ich das gut über die Bühne bekomme, dann kann ich meinen Schwestern und mir endlich ein paar neue Sachen kaufen und die notwendigen Reparaturen am Haus leisten. Ja wenn ....' Mit dem Kopf voller Gedanken über ihren Auftrag und ihre Schwestern macht sich Perdana auf den Weg zu der kleinen Hütte, die sie ihr zu Hause nennt.

    Danke für die Hinweise.


    Wie du richtig vermutet hast, war mir die Sache mit der linken Hand nicht bewusst. Ich werde meinen Post dahingehend ändern, dass ich die Hände vertausche und sie Rachmanto nun die Rechte Hand hinhält. Aber wenigstens habe ich so wieder etwas lernen können. Danke. :thumbup:

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    Als Rachmanto sagt,dass Perdana vermutlich schon einen Ort im Sinn hat, stutzt sie einen Moment lang. 'Habe ich irgendwie verraten oder hat er eine gute Intuition.' fragt sie sich. Dann zaubert er auch noch wie aus dem Nichts einen Credstick hervor, ohne das sie mitbekommen hat, wie er das gemacht hat. 'Wow, der ist verdammt schnell. Das ist auf keinen Fall normal.' schießt es ihr durch den Kopf. Und dann kommt die Bombe. '4000' Nuyen und 1000 davon als Vorschuss! Verdammt das reicht ja für mehr als ein halbes Jahr. Das ist bestimmt eine Nummer zu groß für mich. Aber ich weiß zu viel, um jetzt nein zu sagen.'Ihre Gedanken überschlagen sich förmlich und sie hat Mühe sich zur Ruhe zu zwingen. 'Die Typen sind gefährlich. Ich darf mir keinen Fehler und keine Schwäche Leisten, sonst komme ich unter die Räder.'ermahnt sie sich. Ihr ist klar, dass das hier der Schritt in eine größere, aber auch gefährlichere Welt sein könnte.


    Die kleine Elfe schluckt den dicken Klos der ihr im Hals steckt herunter. Ihre Sprachlosigkeit dauert gerade mal 5 Sekunden. Für Perdana ist es jedoch eine kleine Ewigkeit. Letztlich strafft sie sich und richtet sich zu ihrer vollen Größe auf. Entschlossen sich ihre Unsicherheit nicht anmerken zu lassen, umklammert sie mit ihrer linken Hand die Glücksmünze, während sie Rachmanto ihre rechte Hand mit der Handfläche nach oben etwas entgegen streckt. Sie wird sich auf keinen Fall auf das Spiel wer ist der Schnellere einlassen. Stattdessen sagt sie: „Wie kann ich dich erreichen, wenn ich etwas Passendes gefunden habe?“ Geduldig wartet sie darauf, dass Rachmanto ihr den Cedstick in die linke Hand legt, während sie sich darauf konzentriert, dass sie ruhig wirkt und ihre Hand nicht zittert.

    Bei mir wird keine automatisch generierte Nummer für einen Post angezeigt. Muss ich dafür etwas an meinen Einstellungen ändern?



    @Garuda
    Ich habe Scar per Konversation die Infos zum Aura-scannen mitgeteilt. Falls es gewünscht wird, kann ich sie hier aber gerne auch noch posten.

    Die alte Glücksmünze wandert stetig durch die Finger von Perdanas Hand. Das sie dabei dünne Stoffhandschuhe trägt, scheint sie nicht weiter zu stören. Ihr fallen ein paar Orte ein, die in Frage kommen könnten. Jedoch liegt nur einer davon relativ Zentral in Jakarta. ‚Ob der verlasse Club, wie hieß der noch mal, ah ja Gerhana, ihren Ansprüchen genügen wird?‘ fragt sie sich in Gedanken. Sie selbst war nie dort gewesen. Der Beschreibung nach, die sie mal von einem Bekannten bekommen hat, liegt er am oder nahe dem Ciliwung in Selatan. Das dürfe doch wohl zu finden sein.


    Plötzlich schnippt sie die Münze mit dem Daumen vielleicht 20 cm hoch in die Luft und fängt sie geschickt wieder auf. „Was ist dir diese Information Wert und wie lange habe ich Zeit sie zu besorgen?“ fragt sie Rachmanto. Da sie bisher immer noch kein Bild hat über wie viel Geld die Beiden denn verfügen könnten, schiebt sie den Schwarzen des ersten Angebots Peter Rachmanto zu. Der wird schon einen Preis nennen und dann kann man verhandeln. Das sie bereits einen Ort im Sinn hat, dass kann sie in den Verhandlungen immer noch benutzen.


    ‚Auf jeden Fall sollte ich vorsichtig sein.‘ ermahnt sie sich selbst in Gedanken, während sie auf die Antwort wartet. Die Beiden sehen zwar wie Konzerntypen aus, verhalten sich aber nicht so, wie sie es von den üblichen Touristen gewöhnt ist. Vielmehr scheinen sie recht gut mit dem Leben auf den Straßen vertraut zu sein.

    Ortskenntnis Jakarta: 3,4,4,4,5,5,5,6
    Wahrnehmung auf die beiden Männer: 2,2,4,4,4,4,5
    Gebräuche: 1,1,2,3,5,5,5,6,6


    Perdana achtet auf die Kleidung (was, in welcher Kombination und Qualität getragen wird), wie sie sich im Allgemeinen ihr und den Passanten gegenüber verhalten, wie sie Sprechen (Wortwahl, Tonlage und Art der Aussprache) sowie die Körperhaltung. Möglicherweise kann sie über die Art ihres Verhaltens auf den sozialen Status schließen und mit der Kleidung vergleichen. Ist zumindest die Absicht dahinter um einschätzen zu können, wie viel man aus den beiden herausholen kann, ohne als Gierig oder dreist dazustehen. Ist nur fraglich, ob sie bei dem Wahrnehmungswurf viel mitbekommen wird. Passt aber ganz gut, da sie ja immerhin am nachgrübeln ist.

    'Was bitte wollendie finden? Eine einsame Stelle an einem Bach oder Fluss. Die habendoch nicht alle Tassen im Schrank. Aber mein Schaden soll es nichtsein.' denkt sich die kleine Elfe als Rachmanto sagt, was die beidensuchen. Perdana nimmt sich einen Moment Zeit und geht in Gedankenschon mal mögliche Orte durch. 'Vielleicht in den nordwestlichgelegenen Stadtteilen bei den Reisfeldern? Oder an einem der kleinenFlüsse oder Kanäle im Osten nahe den Stadtzentrum?'


    Wie immer wenn sieüber etwas nachdenkt, findet die alte, kleine Glücksbringermünzeihren Weg in Perdanas Hand. Unbewusst lässt sie die Münze zwischenden Findern ihrer rechten Hand hin und her gleiten.


    Und während sie soüberlegt wohin sie die Männer führen bzw. schicken kann, schautsie sich die beiden noch einmal etwas genauer an. Immerhin muss manja abschätzen, wie viel sie wohl zu zahlen in der Lage sind.

    Als einer der Männer sich als Rachmanto vorstellt, schafft Perdana es gerade noch zusagen: „Es ist mir eine Freude dich kennen zu lernen.“, bevor dieser auch schon weiter spricht.


    „Ja ich kenne mich recht gut in der Stadt aus.“ bestätigt Perdana, ohne dabei angeben oder ihr Wissen in den Vordergrund stellen zu wollen.


    Ein paar ältereTouristen, bei denen sie auf niedliches Kind machen und mit demEnkelkinderkomplex hätte spielen können, wären ihr lieber gewesen.Doch was soll sie schon machen? Der Lebensunterhalt will verdientsein. Also nimmt sie sich der beiden Männer an.


    'Wo die beiden wohlhin wollen?' fragt sich Perdana in Gedanken. 'Ein schwer zu findenderOrt? Hm? Sag nicht, dass das so ne Fetisch Typen sind. Danach sehensie gar nicht aus. Vielleicht wollen sie auch nur illegale Wettenplazieren oder bei einem Pit Fight zusehen.' Diese Gedanken bleibennatürlich in ihrem Kopf.


    „Wo darf ich die beiden Herren denn hinbringen?“ fragt die kleine Elfe schließlich.