Beiträge von Oracle

    So, melde mich dann doch noch mal. Hatte Streß mit meinem Provider und der Masterarbeit. Wollte mich nochmal kurz entschuldigen, den laden aufgehalten zu haben und weiter ein schönes Play wünschen !


    Sorry, daß ich euch hängen gelassen habe !

    "2 Jahre ist kein Pappenstiel... Spricht auf jeden Fall für ihn, wenn er so lange durchgehalten hat."


    Sie hat auf jeden Fall nicht vor, diese Zeit derart zuzubringen. Klang alles ein bißchen wie der Wechselbalg-Kram damals nach Halley in häßlich... Kleidung entsprechend abgenutzt und verdreckt klang, als hätte er diese Zeit auch tatsächlich so verbracht und es hätte keine Zeitverzerrung gegeben. Gut, aber schlecht.


    "Den Krankenbericht würde ich gerne sehen. Hat Sgt. Banner eine medizinische Vorgeschichte ?"

    Oracle pfeift beim Anblick des Sergeants leise durch die Zähne. Sie hat zu wenig Ahnung von Magie um viel sagen zu können, aber andere Faktoren will sie nicht ausschließen. So oder so muß sie wohl anfangen, sich langsam darauf einzustellen den Job im Ganzkörperkondom zu erledigen. Keine lustige Aussicht ! Ihre Augen wandern zu den Anzeigen der verschiedenen medizinischen Geräte. Wenn sie sie erkennen kann späht sie nach der Beschriftung etwaiger Infusionsbeutel.


    "Wie lange war Sgt. Banner exponiert und welche Ausrüstung hatte er bei sich, als er herauskam, Sir ? Was unterscheidet ihn von den anderen Soldaten ?"


    Immerhin war er mindestens (!) 51 Wochen da drin gewesen und hatte irgendwie überlebt.

    "Klingt fair. Ich bin im Boot."


    Wie mans nimmt, aber immerhin mehr als am Anfang und wenn das Budget wirklich so knapp ist (und wann ist es das in einer staatlichen Armee mal nicht ?) kann man eh nicht mehr viel machen, also warum lange umherpalavern ? Als der Ork was von Babysitter sagt, zieht sie kurz ihren Mundwinkel spöttisch hoch, sagt aber nichts. Was dran ist, würden sie ja noch früh genug sehen.

    Auch Oracle läßt die anderen erstmal machen. Zuviele Köche verderben den Brei und die beiden sehen aus, als wissen sie, was sie tun. Auch weil sie die Reaktion des Offiziers interessiert. So bleibt sie erst einmal stehen und wartet ab.

    "Erstmal nicht, Sir, danke. Ich wäre soweit."


    Sie folgt dem Major und sieht sich auf dem Weg um. Das Holzwandzelt kommt ihr auch vertraut vor. Die Welt ist doch kleiner als man gemeinhin meint. Zumindest technisch hat im Inneren jemand keinen Aufwand gescheut. Das gibt ihr zu denken, was den bevorstehenden Auftrag angeht. Natürlich ist es einerseits gut, wenn man viel Führungsunterstützung hat, aber sie kann sich eines schalen Nachgeschmacks nicht erwehren, um nicht zu sagen, je mehr sie sieht, desto mißtrauischer wird sie. Ja, das wird interessant. gerde beim Anblick des Oberstleutnants fällt ihr wieder ein, was sie über die NAN-Leute und ihre Haltung zu Anglos aufgeschnappt hat.


    Nun, sie würden es ja sehen ! Sie nimmt Haltung an und begrüßt den Mann mit dem fast schon zu indianischen Namen.


    "Guten Tag, Sir."

    Ein provisorischer Stützpunkt... Für sich nicht außergewöhnlich, sie hat ähnliche Gebilde in Polen und auf dem Balkan gesehen und ein wildes Truppengemisch hatten sie da auch gehabt. Vorsichtshalber beschließt sie, sih die verschiedenen Abzeichen, die ihr über den Weg kommen zu merken, wer weiß, wozu es gut ist ?


    In ihrem Aufenthaltsbereich angekommen, verstaut sie ihre Ausrüstung soweit und zieht sie sich erst einmal um. Stiefel, olives T-Shirt, Flecktarn-Hose, Flecktarnfeldbluse ohne jegliche Art von Markierungen, Abzeichen oder Namensschild, die Haare im Nacken zusammengebunden. Der Colt steckt im Holster am rechten Oberschenkel, das Kampfmesser hinter dem Rücken am Gürtel. In der verbleibenden Zeit geht sie die Karten und Listen durch und merkt sich soviel davon wie sie kann, um sich einen generellen Überblick zu verschaffen. Am Besprechungsraum trifft sie 7 Minuten vor Besprechungsbeginn ein.

    "Mrjn"


    Helena verschlingt ihr Frühstück und begrüßt die anderen Zusteigenden dabei kurz. Kennenlernen kann man sich ja später noch, der erste Eindruck zeigt aber, daß hier eine interessante Mischung an Leuten versammelt ist, die sie auf Abhieb nicht so wirklich in eine Schublade stecken kann oder möchte. Sie schnallt sich an und nutzt den Flug auf ihre eigene Weise: Den Flug über die Rockies und den Großteil der Prärie draußen verschläft sie einfach und streckt sich erst kurz vor der Landung, wie um anzuzeigen, daß sie wieder unter den wachen Leuten ist.


    Am Ziel angekommen, schnallt sie sich los.

    "Guten Morgen, Sir."


    Einen formellen militärischen Gruß gibt es nicht, eine einfache Blickwendung muß genügen. Sie holt den Seesack von seinem Platz und reiht sich irgendwo hinter dem Major ein.

    Sie begrüßt den anderen Anwesenden mit einem Nicken, verstaut den Seesack und läßt sich mit einem Kaffee und zwei Sandwiches bewaffnet in einen der Sitze fallen und sieht kurz zu Envoy hinüber.


    "Auch die Last-Minute-Überraschung gebucht ?"

    Helena hört sich an, was der Doc zu sagen hat und pfeift zwischen den Zähnen. Mal wieder ein bißchen Busch schnuppern und raus aus der Stadt klingt nicht zu übel. Mehr Informationen wären gut, aber sie weiß, daß es wohl keine geben wird, also dreht sie, was verfügbar ist, ein paar Mal zwischen den Ohren um und nickt dann. Sie traut solchen 'unkomplizierten Jobs' nicht, da sie sich meist wie von selbst verkomplizieren, aber andererseits hat Mueller den Job an Land gezogen, und wenn der das Ding für sauber hält, dann ist es das meistens auch. Also wird sie ihn nicht hängen lassen.


    "Ich sehs mir an. Klingt auf jeden Fall spaßig."


    Ist es meistens eher nicht, aber immerhin weiß sie ja auch nicht, worum es geht. Fort Lewis also. Sie hat mehr als genug von diesem Teil der Stadt gehört, auch wenn sie sich normalerweise nicht in die Nähe verirrt. Nach dem Ende der heutigen Schicht geht sie nach Hause, mottet ihre Bude soweit ein wie nötig und tankt noch etwas Schlaf, man weiß nie, wie nötig man den haben wird. Nach dem Aufstehen, einer Dusche und Frühstück sieht sie die Ausrüstung noch einmal durch, packt das Zeug, besorgt sich eine Taxe nach Fort Lewis und auf dem Weg dorthin noch einmal zwei Stangen Zigaretten, nur für alle Fälle. Während sie sich eine Zigarette ansteckt, denkt sie noch einmal über das nach, was sie weiß. 2-3 Wochen in einer unbekannten Gegend zubringen, vom Militär gesponsort, aber nicht zu diesen zurückverfolgbar. Destination eine Militärbasis im Nirgendwo, was für sie erstmal eher nach Kansas oder Wisconsin klingt. Mit einem Colonel als Zettelchenschieber... Hm. Sie hat von den politischen Gegebenheiten in Nordamerika nicht viel Ahnung. UCAS, CAS, Azlan, Kalifornien, klar, aber dann hört es auch schon langsam auf. Sie hat sich nie viel Mühe gegeben, den Überblick zu behalten, welcher Indianerstaat da jetzt wann welchen geschluckt, abgespalten oder sonstwas hat und oben Richtung Polarkreis... Meh. Eine Karte verschafft ihr einen groben Überblick über das Who is who, aber das hilft nur so viel, wenn man die Beziehungen nicht so recht einordnen kann, oder ?


    Ein bißchen freut sie sich fast darauf, mal wieder unter Menschen zu sein. Abgenutzte, aber gepflegte Militärstiefel, Jeans, ihre mitgenommene Synthlederjacke, ein schwarzes T-Shirt der Band 'Jenny and the Blast', über der Schulter der Seesack. Da sie nicht davon ausgeht, hier und jetzt Waffen zu brauchen und außerdem weiß, wie Soldaten auf ihrem Gelände auf Waffen reagieren, hat sie diese tief unten im Gepäck vergraben. Als sie die Zieladresse sehen kann, ist es 4:47 Uhr. Viel ist noch nicht los, aber das wird sich bald ändern, wie sie die internationalen Bräuche der Trachtengruppen hier kennt. Sie grinst hinterhältig und bringt zu Fuß langsam die letzten 200 Meter zum Ziel hinter sich. In einiger Entfernung sieht sie schon eine Gestalt mit einer Sporttasche stehen. Die Kleidung sieht teuer aus. Auch ein Buschkandidat ?

    Charakter 'Oracle'


    Oracle ist eine 1,78 m große Norm, eher drahtig als muskulös und wirkt recht gut in Form, auch wenn sich hier und da kleinere Pölsterchen bemerkbar machen. Die blonden Haare trägt sie meistens offen, bindet es aber zusammen, wenn nötig. Sie kleidet sich leger und bequem mit Jeans, T-shirts in unifarben (meistens rot oder blau) oder Bandshirts und ihre abgewetzte Synthlederjacke. Die meisten Outfits beinhalten Militärstiefel. Sie ist nicht offensichtlich vercybert, trägt meistens ihre .45er bei sich und hat eine Vorliebe für filterlose 'Black Lung' Zigaretten.


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    Twist zuckt mit den Schultern.


    "Dies und das. Leute finden, Dinge finden, Dinger verschwinden lassen, Leute schützen, mich mit den Bösen herumschießen... Was die Kasse füllt und Spaß macht."


    Er grinst unverschämt.


    "Spuren, Büffel und feuerwasser klingt auch nicht schlecht. Kann man davon denn leben ?"

    "HAHAHA !" lacht Jesken's Gegenüber laut. "Roter Mann - roter Mann. Der ist gut, so weit hatte ich gar nicht gedacht !"


    Wie um das ganze zu illustrieren, hebt er die Hände entsprechend, während er sich den doppelten Sinn der Anrede erschließt. Auch er erhebt sein Getränk.


    "John, aber alle nennen mich Twist."

    "Ich glaube nicht, daß du zum Betrunken werden Hilfe brauchst, roter Mann."


    Twist zieht die Augenbrauen etwas hoch, grinst aber zurück.


    "Nichts besonderes, ich habe nen guten Tag und dachte, wenn ich schon gut drauf bin, kann ich auch mal was austeilen. Völkerverständigung und so."

    Kurz nach dem Abflauen des Blitzes draußen tritt Twist durch die Tür und sieht sich kurz um, während er die Tür hinter sich zuzieht. Auf den ersten Blick ein etwas müder Laden, aber das kann ja auch täuschen... Ohne seinen Blick allzu lange auf jemandem ruhen zu lassen, geht der hochgewachsene Norm zum Tresen. Die Radsporen an seinen Stiefeln klingeln bei jedem Schritt, den er in den Raum macht. Der lange ballistische Mantel reicht bis zu den Waden und verdeckt weder das Hemd, noch Weste oder das große Halstuch, das er dem Klischee entsprechend um den Hals trägt. Ebenfalls bei jedem Schritt erkennbar sind die kunstvoll geschnitzten Griffe der beiden schweren Colt-Revolver, die er im cross-draw trägt. Das dunkle Haar wird fast vollständig von dem breiten Hut verdeckt, den er an seinem Ziel angekommen abnimmt und neben sich ablegt. Viel älter als Mitte 20 sieht er nicht aus. Auch der verwegene, fast schon zu selbstsichere Zug im Gesicht trägt zu diesem Eindruck bei.


    Er bestellt zwei Whiskey, den ersten trinkt er sofort, den zweiten läßt er erst einmal vor sich stehen und sieht sich die Vorgänge im Schankraum noch etwas an, bevor er den Amerindianer bemerkt. Er grinst.


    "Kann ich dir einen ausgeben, Häuptling ?"



    Das PAN-Profil ist mit Informationen sparsam und wohl auch nur pro forma vorhanden. Immerhin verrät es dem Interessierten, daß der Asphaltcowboy John Smith heißt, 27 Jahre alt ist und eine Kopfgeldjägerlizenz sein eigen nennt. Ein ARO verweist auf das Kautionsbüro für das er arbeitet.

    Immer dasselbe, und dann motzt Johnson uns voll, weil wir nicht perfekt ausgerüstet sind XD
    Manche Dinge ändern sich eben nie *packt die GROSSE Tasche*