Beiträge von Dschinn

    Ich kläre gerade noch mit Nimble wie/ob ich mich einhacke, für meinen nächsten Post wäre das Ergebnis der Analyse des Knotens nicht schlecht, wobei ich dann auch gleich die Kommlinks vernetze. Und dann könnt ihr aussteigen und losziehen, während Arrow den Knoten eilig hackt und gleichzeitig die Situation im Auge behält und Hintergrundrecherchen besorgen kann, die ihr ihm vorgebt. Operatormäßig halt... ^^

    #73 - Arrow :!:


    „Moment.“ Er schloss die Augen und startete einen Schnellsuchlauf. Einen Augenblick später floß bereits ein gänzlich ungeordneter Datenstrom zurück, den er vor seinem geistigen Auge sortierte und nach interessanten Informationen filterte. „Himmel & Hölle… blabla, ein angesagter AR-Club, blabla… buntes Publikum, noch mehr blabla… ah, hier…“ Er zoomte mit einem Gedanken auf einen herausstechenden Artikel. „Inhaberin: Ingrid Soversson. Hm… Und Gerüchten zufolge hat sie tatsächlich Kontakte zu den Sons of Odin. Sorry, mehr kann ich so auf die Schnelle nicht herausfinden, da brauche ich einfach etwas mehr Zeit.“ Er öffnete die Augen und die Datensuche wurde ausgeblendet.


    „Kommt ihr so in den Club, oder soll ich euch auf eine Gästeliste hacken? Wobei der Zugriff auf die Sicherheitssysteme natürlich so oder so sinnvoll sein könnte…“ Arrow aktivierte das Analyseprogramm und scannte nach dem Knoten des Himmel & Hölle. „Ich kann natürlich in der Zwischenzeit auch die Datensuche nach Ingrid Soversson und unseren Freunden durchlaufen lassen.“ Er zuckte mit den Schultern und nahm einen Schluck des inzwischen erkalteten Cappuccinos. Bäh. Er verzog angewidert das Gesicht. „Eure Meinung?“

    #70 - Arrow


    Nachdem alle drei wieder im Murano saßen, wählte Arrow die Adresse des „Himmel und Hölle“ aus der Liste bereits eingegebener Ziele und schon waren sie wieder unterwegs. „Am besten suchen wir uns eine ruhige Ecke des Parkplatzes, aber auch wieder nicht zu weit entfernt, falls etwas schiefläuft und ihr Support braucht.“

    #67 - Arrow :!:


    Er nickte dem lässig auf dem weißen Ledersofa sitzenden Copper zustimmend zu und drehte sich in der Mitte des Raumes stehend einmal um sich selbst, um die Atmosphäre des schlicht eingerichteten Zimmers in sich aufzunehmen.


    „Ein echter Straßensamurai, hm?“, dachte Arrow, als er gedankenverloren die elegante Form des an der Wand befestigten Katanas betrachtete. Mit Nahkampfwaffen hatte er nie wirklich trainiert, sein Vater hatte schon seit er zurückdenken konnte Arrows Kampfstil um Martial Arts, athletische Stunts und Faustfeuerwaffen zentriert. Mo dagegen war eine Göttin mit Kampfmessern, aber auch sie hatte ihn bisher noch nicht dazu bewegen können, sich in diesem Bereich Fertigkeiten anzueignen. Na gut, es war auch einfach entmutigend mit Maureen plus Klingenwaffen zu trainieren.


    Als Carbon mit einem Set Nanitencreme aus dem Schlafzimmer zurückkehrte und Arrow dieses präsentierte, drehte er sich zu ihm um und berührte es kurz, um die Naniten zu initialisieren. Dann aktivierte er sein Command-Interface und zeichnete mit dem linken Arm ein quadratisches ARO in Form einer Displayfläche in die Luft vor Carbons Gesicht, in welches er den Datenfeed seiner Cyberaugen als improvisierten Spiegel fließen ließ, damit Carbon die durch die Anordnung der Nanitencreme gewünschten Veränderungen seiner Gesichtszüge dirigieren konnte. Nachdem Carbon die Nanitencreme aufgetragen hatte, breitete Arrow beide Arme aus und ließ mit einer nach vorne schnippenden Handbewegung eine Reihe AR-Displays im Halbkreis vor ihm materialisieren. Dann begann er nach den Weisungen Carbons mit der Programmierung der Naniten, bis dieser schließlich signalisierte, dass sie das gewünschte Ergebnis geschaffen hatten.


    Mit einer eleganten waagerechten Auswärtsbewegung des linken Armes wischte Arrow die Editier-Displays und das ARO wieder weg und sah zwischen Carbon und Copper hin und her. „Sind wir soweit?“, hob er fragend eine Augenbraue.

    Freeman : Lass uns doch ankommen, und nimm uns in die Wohnung mit... ach so: Wieso möchtest Du eigentlich nochmal Dein Aussehen verändern? Die kennen uns ja nicht. Wobei, ansonsten müsstest Du es bei der potentiellen folgenden Begegnung machen, macht also vermutlich keinen Unterschied und schaden kanns auch nicht.

    #64 - Arrow


    „Klingt nach einem Plan, dann fahren wir eben noch bei Dir vorbei.“ Arrow ließ Carbon seine Adresse in das AR-Display des Navigations-Expertensystems eingeben. Er behielt noch einen Moment die Fahrtrichtung bei, bis der Murano sich die aktuellsten Verkehrsinformationen zu Berechnung der optimalen Route aus dem gehackten GridGuide-Link geladen und verarbeitet hatte, dann bog er in die entsprechende Richtung ab.


    Während der Fahrt zu Carbons Wohnung gab Arrow schnell noch eine Textnachricht an Mo’s Kommlink ein, um sie auf dem Laufenden zu halten, sollte sie ihn, aus welchen Gründen auch immer, aufspüren müssen.

    Hm, Leute, also mir fällt nichts weiter ein, als zu beschreiben, dass wir da sind und in einiger Entfernung parken... da könnte Nimble uns genausogut ankommen lassen, dann posten Zauberzwerg und ich jeweils einmal und dann warten wir auf Freemann. Übermorgen ist er ja schon wieder da.

    #61 - Arrow


    „Danke.“ Arrow nahm den geschlossenen Pappbecher von Copper entgegen. Dann startete er erneut den Nissan Murano TI. „Hört mal“, er nahm einen Schluck, genoß für einen Moment den Geschmack des heißen Cappuccino und lenkte das Fahrzeug zurück auf die Straße. „Es ist unauffälliger, wenn wir nicht alle zusammen in die Disko gehen. Ich schlage vor, dass wir unsere Kommlinks verknüpfen und ich im Wagen bleibe. Vielleicht habt ihr ja sogar die Möglichkeit mir Datenfeeds zukommen zu lassen, damit ich trotzdem alles mitbekomme und reagieren kann? Carbon, Du hast doch sicher sensorische Cyberware?“


    Arrow ließ sich von Copper ein Stück der köstlich duftenden Pizza reichen und fuhr fort: „Während ihr euch in dem Laden umschaut, könnte ich entweder schon einmal eine Datensuche nach unseren beiden Freunden durchlaufen lassen, oder ich hacke mich in den Knoten des ‚Himmel und Hölle‘, damit hätten wir die Kontrolle über deren Überwachungseinrichtung. Falls ich theoretisch einen Systemalarm auslösen sollte, wäre das für uns ja nicht wirklich negativ. Was meint ihr?“


    „Ach ja“, er reichte Copper den Credstick, den sie von ihrer Auftraggeberin erhalten hatten. „Du brauchst die Kosten für unser Equipment doch nicht auszulegen, dafür haben wir ja den hier.“ Er biss in das Stück saftiger Pizza und steuerte sie der Diskothek entgegen.

    #59 - Arrow


    „OrTrEX? Kingsize?! Die spinnen doch, die Deutschen!“, dachte Arrow und schüttelte fassungslos den Kopf. „Von einer gewöhnlichen Zahnpasta halten Sie wohl nichts…“


    „Wo Du gerade dabei bist: Für mich einen Cappuccino To-Go. Und Pizza. Pizza wäre auch nicht schlecht“, sagte er trocken und wechselte mit einem schnellen Schulterblick flüssig die Fahrspur. Gespannt und konsterniert zu gleichen Teilen wartete er, ob Copper die benötigte Ausrüstung direkt besorgen würde. Und mit „Ausrüstung“ hatte er es nicht auf die Pizza abgesehen. Na gut, auf den Cappuccino vielleicht, den brauchte er jetzt. OrTrEX. Pah.

    Datenspeicherung soll ja kein großes Problem sein, also würde das RFID ja nur senden, wenn man es abruft. Wie wäre es mit 6 Stealth-RFIDs mit eingebautem Mikro? 330 Nuyen. Und natürlich die zwei Richtmikros. Und zu Deinem Sixpack noch ein Satz Pizzas und einen Cappuccino-to-Go für Arrow... :wink: Was trinkt Carbon denn so?


    Zauberzwerg : Schreib Du doch die Szene, wo wir das Zeug übernehmen und ich gebe im nächsten Post ein nettes Kommentar ab und bringe uns bis zur Disko. Dann kommt Nimble ja wieder dran.


    @ Nimble: By the way, wünsch Dir auch Alles Gute! :)

    #57 - Arrow


    „Die RFIDs sollten wir legal bekommen können“, erwiderte Arrow, während er die Adresse der Diskothek „Himmel und Hölle“ in das Expertensystem des Murano eingab. „Vielleicht sogar mit integrierter Kamera und Mikrofon? Und ein, oder zwei Richtmikrofone wären sicher sehr praktisch. Kümmerst Du Dich darum?“ Er sah kurz über den in der AR eingeblendeten Rückspiegel zu Copper.


    Dann startete er das Fahrzeug und lenkte es elegant auf die Straße.

    Dann könnten wir direkt ein paar dieser Dinger, und was uns noch so an Überwachungskram einfällt, unterwegs abholen und dann direkt zu einem der drei Orte fahren. Damit vermeiden wir, dass wir uns irgendwo zusammensetzen, um IP etwas auszubaldowern, das würde sicher ganz schön viel Zeit brauchen. Wenn wir ständig irgendetwas tun, während wir uns unterhalten, kommt mehr Action in die Angelegenheit, hm?

    #54 - Arrow


    „Hast Du gehört, er verteufelt uns“, sagte Arrow grinsend an Carbon gewandt und drehte sich zu Copper um. „Stealth-RFID-Tags sind praktisch nicht aufzuspüren, solange sie nicht verwendet werden. Und wenn wir sie verwenden, senden sie immer noch auf ungebräuchlichen Frequenzen und können von Kommlinks und handelsüblichen Wanzenscannern nicht erfaßt werden. Die direkte Reichweite eines Stealth-Tags liegt allerdings unter einem halben Kilometer. Aber besser als nichts, oder? Du, Copper, bist doch der Ortskundige, kennst Du nicht jemanden, der uns ein paar Überwachungsspielzeuge in dieser Art besorgen könnte?“


    Arrow griff unter den Fahrersitz und förderte eine kompakte Ingram Smartgun X zutage. Er checkte den Ladestatus mittels Smartlink. „Es wäre übrigens im Bereich des Möglichen, dass ich auch bei potentiellen direkten Konfrontationen nicht völlig nutzlos sein werde.“ Er ließ die gefährliche Maschinenpistole mit einer flüssigen und sehr, sehr schnellen Bewegung in einem Tarnhalfter unter der linken Achsel verschwinden.


    „Wohin fahren wir zuerst?“ Er hob fragend eine Augenbraue.