[IP] Herate - Stimmen aus der Vergangenheit

  • Whisper hörte Kyles Befehl und dachte nicht weiter nach.


    Schnell dreht sie sich um, die Waffe fällt in den Tragegurt an ihrer Schulter.


    Dann drückt sich die Elfe ab. Selbst mit dem schweren Equipment war sie schnell unterwegs.

    Mit einer Hand drückt sie sich halb über die Überreste des Panzerwagens und rennt weiter zum Geschäft etwas südlicher welches nur 1 Etage hatte.

    Die Elfe war nicht klein aber auch nicht zu groß,

    doch sie war unglaublich akrobatisch und so wurde alles genutzt was möglich war um sie auf das Dach des Geschäftes zu bringen.

  • Noch Immer scannt Sam den Raum nach dem Fatzke mit dem Krumsebel, als Kyle Befehle gibt.


    >> Sam zu weit vorne! hinter den Bus! Linke Seite sichern!<<


    >>Check<<


    Routiniert Lässt sie sich zurück fallen ohne zu viel Deckung Preis zu geben und nicht ohne sich ihrer Ziele bewusst zu sein. Ihr Primärziel ist vom Radar verschwunden, also nimmt sie einen anderen aufs Korn.


    Zielen, Feuern. Ihre Hände arbeiten flüssig, geübt und von ganz alleine. Man sieht das ihr diese Abläufe in Fleisch und Blut übergegangen sind. Treffer. Doch der Kerl steht noch. Zufriedenheit sieht anders aus. Das hier wird zäh.


    >>jeder meldet die eingenomme Position! Dann auf meinen Befehl! Kreuzfeuer!<<


    >>In Position. Hier ist gerade Jemand bewaffnet mit einem Krumsebel von meinem Radar verschwunden. Möglicherweise magisch aktiv.<<


    Ja... scheiße... nämlich auch noch das! Hoffentlich trifft den *** ein querschläger!

  • Sam zieht sich gerade hinter einen minzgrünen Ford Puma 2e zurück, da bemerkt sie aus dem Augenwinkel wie durch Druck, sich ein Teil des Daches verbiegt. Den Lufthauch einer unsichtbaren schwingenden Klinge tut ihr übriges um die Gefahr zu realisieren in den sich Sam befindet. Ihre Nackenhaare richten sich auf. Kurz bevor der Angreifer zuschlägt, lässt er seinen Unsichtbarkeitszauber fallen.


    Sam verdankt es nur ihren katzenhaften Reflexen und ihren geradezu übernatürlichen Sinnen, dem Säbel auszuweichen dessen Luftzug sie noch an ihrer Wange spüren kann.


    //Fuck...//


    Ohne nachzudenken, auch der innerliche Fluch ist kein tatsächlicher Gedanke und noch in der Bewegung des ausweichens greift Sam instinktiv nach ihrem Kampfmesser. Messer gegen Säbel scheint besser, als Hand gegen Säbel.


    Der Beduine funkelt Sam böse mit seinen braunen Augen an, ansonsten ist das Gesicht durch einen leichten Schal und der Kapuze des Burnus (ein Kapuzenmantel) verdeckt. Aber die Augen zeigen nicht nur Wut, dass der Angriff abgewehrt wurde, sondern auch ein Funke Wahnsinn.

  • Rippers Klinge des stark modifiziertem Kampfmessers glitzerte für einem kurzem Moment giftgrün im Sonnenlicht. Toxisch wie Warpstein, bevor die scharfe Klinge ihr Ziel fand. Der Stoß war präzise, tödlich und ohne zögern ausgeführt. Ripper fühlte sich in diesem Moment lebendiger den je. Als ob die entweichende Lebenskraft sie stärkte. Der in der Beduinenkluft gekleidete Leichnam sackte auf den Boden.
    Auf der grünen Klinge war rotes Blut. tropfte langsam auf den sonnenerhitzen Steinboden.

    >>>Position gesichert. Cappiejunge kann kommen.<<< funkte Ripper trocken. Doch sie scannte schon ihre Umgebung. Sie hatte einen Job zu tun. >>>Erwarte neues Ziel.<<< Hier oben mitten im geschehen füllte sie sich wohl. Wenn die anderen beiden Doctorspiele machen wollten und sie nicht dabei haben wollten war sie fein damit.

  • Rick hat mmittlerweile einen Überblick über das Schlachtfeld gewonnen. Mit den vielen Verletzten und den zerstörten und umgeworfenen Fahrzeugen verdient es auf jeden Fall diesen Titel. Die Erfahrung lässt ihn das Unwichtige ausblenden als er den besten Weg in Rippers Richtung ausmacht.


    Noch bevor er aus der Deckung in Richtung Balkon los startet kommt sein neuer Befehl. Kurz zuckt sein Mundwinkel, man kann es zwar nicht hören, aber Rick weiß dass Kyle nicht zufrieden ist mit dem momentanen Ablauf. Er selbst ist ja der Meinung es läuft ziemlich gut, vor allem dafür dass sie noch gar nicht eingespielt sind und das Chaos mehr als unerwartet losgegangen ist, da hatte er in der Vergangenheit schon anderes erlebt. Bis auf Kazim stehen noch alle und der hatte einfach Pech gehabt.

    Dann wird er wohl doch alles versuchen, um an das Medikit im Kofferraum zu kommen. Das Panzerglas sieht angeschlagen genug aus, dass es vielleicht reicht. Immer noch in Deckung holt er kräftig aus und lässt seinen Cyberarm gegen die Scheibe krachen, der letzte Impuls wird noch verstärkt durch den Arm selbst.

    Es kracht und knirscht und als er schon zu einem zweiten Schlag ausholen möchte, bricht das Glas doch noch in kleine Scherben auseinander und erzeugt eine ausreichend große Öffnung, damit er das Medikit herausziehen und es Pitch und Bones reichen kann. Die Zeit im weiteren Gepäck nach seinem Gewehr zu wühlen nimmt er sich lieber nicht.


    In seiner Position hat er mitbekommen, wie Sam plötzlich angegriffen wird.

    Nach Kyles Beschreibung kann Sam zwar alles schaffen, doch im Nahkampf gebunden und mit drei weiteren Schützen im Anmarsch ist es wohl doch besser ihr hier Rückendeckung zu geben und vor allem die Sanitäter im Wagen in Ruhe arbeiten zu lassen. Also bezieht er erstmal weiterhin Stellung neben ihrem umgestürzten Fahrzeug. So lange niemand im Fahrzeug was von ihm will, nimmt er die anlaufenden Schützen auf's Korn.

    Eigentlich nur eine Erweiterung von Kyles Befehl.

    >>Gebe Sam Rückendeckung.<<

  • Noch war die Situation sehr unübersichtlich, auch wenn sich die Reihen der Gegner langsam lichteten. Ripper bemerkte aber aus dem Augenwinkel plötzlich ein silbernes Blicken, die Reflexion von einem Visier.

    Sie erblickte auf dem gegenüberliegenden Dach, auf dem der letzten Beduine mit AK auf ihre Teammitglieder und andere Personen auf die Straße schoß, weitere Personen, die auf das Dach stürmten.

    Einer hielt ein einen weiteren Granatwerfer in die Hand und die zwei anderen Beduinen jeweils ein Sturmgewehr vom Typ AK aber dem Modell Typ 98 in der Hand. Einer der beiden zielte auf Ripper.

    Dann vernahm sie auch schon das Salvenfeuer.

  • Eben noch war Ripper in Ekstase über das Blut das sie vergossen hatte. Doch dann übernahmen ihre magieverstärkten Instinkte. Jahrelanges Training. Sei es die Straße oder Stadtkrieg gewesen sein oder die permanente Gewalt der sie ausgesetzt war hatten sie auf diese Situationen vorbereitet. Das kurze aufblitzen des Visiers auf dem gegenüberliegenden Daches ließen sie reagieren bevor ihr Gehirn die Situation abschließend verarbeitet hatte.

    Ihre kampfgeschulte Wahrnehmung verarbeitete das Gewehrfeuer das ihr galt und konnte fast mühelos ausweichen.
    Die Kugeln pfiffen an ihr vorbei. Das Adrenalin das in ihr pulsierte. Sie fühlte sich schon lange nicht mehr so Lebendig gefühlt.

    "erhöhte Gefahrensituation auf dem gegenüberliegendem Dach" funkte sie über ihren Mikro-Transceiver verstärkt durch die Gedankenschnelle Verarbeitung des Troden Patches.