[IP] Schwert und Schild

  • 23. April DIA Headquarters, Joint Base Anacostia-Bolling, Washington F.D.C.

    Ihr kommt aus den verschiedensten Einheiten: Special Forces, Bundesbehörden, ja auch aus dem Privatbereich. Einige haben sich beworben, andere wurden empfohlen, wieder ander einfach versetzt, aber allesamt findet ihr euch in Washington wieder. Genauer gesagt im Hauptquartier der DIA. Den Polygraphtest und die anderen UNtersuchungen habt ihr problemlos geschafft.

    Heute morgen seid ihr angekommen und habt eure Zimmer bezogen, erst einmal auf dem Gelände. Ihr seid alle einem neuen Team zugeordnet worden und kennt beileibe nicht alle, die bei euch sein werden. Man hat euch in ein Besprechungszimmer gesteckt, die Stühle aus dem bekannten billigen Plastik, dafür die Technik auf dem neuesten Stand. Nicht das, was man überall kennt. Noch fehlt der kommandierende Offizier, dafür sitzt noch eine junge Frau da, die gerade an irgendeinem elektronischen Bauteil herumschraubt und sich das Haar mit einem nicht benötigten Schraubendreher zum Dutt gedreht hat. Sportlich, enge Panzerung und zwei Cyberbeine. Sie nickt euch kurz zu, konzentriert sich dann wieder auf das Ding in ihrem Schoß.




  • Billy ist einer der Jenigen die von Außen empfohlen wurden wenn man jemanden braucht der hohe Medizinische Erfahrung braucht und etwas für den Kampf. Ex Met2k.

    So ist es nicht weiter verwunderlich das er sich erst durch den Flughafen diskutieren muss.

    Waffe, Einbauten und sein Medizinischer Kram erregt bei der einreise in Washington schon ziemliches aufsehen. Natürlich hat er für alles eine Genehmigung. Sogar echte, dank der DIA die schon mal einiges vorab geschickt hat.


    Da er seine Mobile Klinik nicht mit nehmen konnte nimmt er sich vom Flughafen einen Mietservice da er keine Lust hat schon mit dem nächsten zu diskutieren ob er das denn alles befördern dürfe. Ein wenig genervt kommt er am tor an. Salutiert man hier oder nicht? Er beschließt es zu lassen und zeigt seine Einladung samt ausweise vor. Er scheint gerade noch sichtlich genervt zu sein. Und der Typ am Tor lässt sich auch zeit um es gründlich zu kontrollieren..... Ist ja sein Job aber die nerven bei Billy sind gerade nicht sehr gut obwohl er sonst sehr ausgeglichen ist......

    Natürlich war seine Frau so gar nicht begeistert. aber der Job war bezahlt und er kann hier wieder gute Kontakte knüpfen. immerhin war es die DIA, wer weiß wofür man so etwas man gebrauchen kann....


    Endlich geht die Schranke auf und Billy kann durch fahren und zum genannten Gebäude um dort zu Parken. Dann bringt er sein Zeug auf sein Zimmer. Nicht schön, dafür auch gar nicht mal so groß. Seine Sachen sind schnell eingeräumt. Nur der Große Rucksack will irgendwie keinen richtigen platz finden. Dabei ist das das wichtigste. sein Großer Einsatzrucksack mit dem er eine Komplette OP durchführen kann und das auch im Feld.


    Nachdem er sich ein paar Essensriegel und ein Wasser aus dem Automaten gezogen hat begibt er sich Pünktlich zu diesem Besprechungsraum. Er hat einfache aber sehr Robuste Klamotten an wie ne Graue Kargohose und einen BW Pully. Am linken Ärmel erkennt man noch die Zugehörigkeit des MET2k und das MedCorp Zeichen in Form einer Armbinde. Seine Ränge hatte er nie wirklich dran weswegen er sich erst einmal zurück hält was das angeht.


    Er nickt den Anwesenden freundlich zu und setzt sich an einen freien platz um etwas von dem Riegel ab zu beißen und ein Schluck Wasser zu trinken. Da er sich auch wieder beruhigt hat. Sitzt er entspannt und harrt der Dinge die da kommen .....

    Langsam macht sich der eindeutige Duft von Sterilium breit

  • Scotty fuhr mit ihrem Jeep vor. Ein älteres Modell, das anscheinend schon viel gesehen hatte, aber gut in Schuss war. Kennzeichen gehört nach FDC, ist also einheimisch.


    Der Einlass ist für sie kein großes Problem. Groß illegales hatte sie nicht dabei und sie war ja vorangekündigt. Das Vorstellungsgespräch fand allerdings nicht hier statt. Zumindest hatte sie Raumnummer, Wegbeschreibung und Kontaktname erhalten. Es war das erste Mal, dass sie verliehen wurde. Hoffentlich waren im Team nicht so so Supersoldaten, die auf Krieg spielen, Gewalt, Muskeln und Sport standen.


    Sie nahm ihre Jacke und ihren Rucksack aus dem Auto und ging ins Gebäude. Das restliche Gepäck ließ sie erst einmal im Wagen. Dem schlecht gelaunten, jungen Norm wich sie dabei aus. Die Armbinde deutete darauf hin, dass er Sanitäter war. Wahrscheinlich grad ne üble Schicht hinter sich gebracht und darf sich jetzt mit Papierkram rumschlagen.


    Dann betrat sie den Besprechungsraum und nickte allen freundlich zu und suchte sie einen freien Platz. Sie trug Sicherheitsschuhe, eine robute Cargohose mit voll aussehenden Taschen, ein T-Shirt und eine Jeansjacke. Alles wirkte sauber und gepflegt, der aufmerksame Beobachter konnte aber dennoch das ein oder andere Brandloch oder Ölrückstände sehen. Ein ganz leichter Geruch von Labor ging von ihr aus. Allgemein wirkte sie wie eine Studentin, die eben ihren Abschluss gemacht hatte.

    Lofwyr wusste, dass Drake Hässlich war. (Aus: Charette, Robert N., Lass ab von Drachen)


    als SL: derzeit in kreativer Pause
    als Spieler: Schwert und Schild (SR5, Scotty). Rad der Zeit (SR5, Molly)

  • Max saß ruhig auf dem Fahrersitz des militärgrünen Ares Humvee, während vor ihnen sich ein kleiner Stau auf der Constitution Avenue bildete, als die Capitol-Polizei und ein paar Nationalgardisten einen Teil der Straße absperren wollten, um einen mobilen Kontrollpunkt aufzubauen. Da mal wieder eine Miliz eine Bombendrohung ausgesprochen hatte. Das Video des Sprechers der Spinners ging gestern Abend auf ABC News rum. Bis vor einer halben Stunde saß er mit seinem Sergeant Lennox und Chief Warrant Officer Maria Tovar, in einem kleinen Restaurant und hatten zu Mittag gegessen. Bis der Anruf kam, sie sollten sich bei Captain Silvia Ortega im DIA-Hauptquartier melden. Das hatte ihn etwas milde gestimmt, am Vormittag hatte er eine vier stündige Drohnen-Kampfsimulations-Übung hinter sich bringen dürfen, damit er seine Qualifiaktion als Drohnenrigger behalten durfte. Der Chief Warramt Officer, der die Prüfung leitete war ein trockener Kerl. Lag vielleicht daran, dass er ein Zwerg war. Er hatte die Scheibe etwas runter gelassen um das schöne April-Wetter zu genießen. " Hey Boss weiß du mehr über den Auftrag ,den die DIA uns und den anderen unterbreitet? Um was es wohl dabei geht? Aztlan, Sioux oder ist ein Korp der Army Mitten im Mittelwesten verschwunden inklusive einer Kleinstadt?" Und schaute dabei zu Lennox, ihren Sergeant, rüber. Über den Rückspiegel konnte er die umwerfende und verwegene Chief Warrant Officer Maria Tovar oder einfach Carchar auf der Rückbank sehen. Sie wirkte nach dem Essen sehr zu Frieden und spielte gerade mit einer Haarsträhne. Sie trug ihre klassische blaue Navy Seal-Uniform. Nebenbei ließ er über sein Novatech NetNinja das neue Lied von der aufstrebenden Country Sängerin Anna Montana laufen, Walking down the Street. Aber nur, so dass er es hören konnte. Er tippte mit seinen Zeigefinger im Rhythmus der Musik auf dem Lenkrad rum. Nachdem sie den Kontrollpunkt hinter sich hatten, überquerten sie den Anacostia und folgten für ein paar Meilen den belebten Anacostia Freeway.


    Um dann schon auf die Straße zur Joint Base Anacostia-Bolling ein zu biegen. Am Tor grüßte Max die Torwachen mit einem kurzen zackigen Militärgruß und übermittelt die persönlichen Daten von seinem NetNinja an die Basissysteme um die Berechtigung zum Einlass auf die Basis zu bekommen. Dann suchte er mit dem GridSystem der Basis einen nahen Parkplatz vom dem Verwaltungsgebäude, wo das Meeting stattfinden sollte. Heute trug er seine grüne Pilotenuniform. Die Abzeichen identifizierten ihn als Warrant Officer, US Marine Corps Force Reconnaissance. Die Savalette Guardian trug er als Seitenwaffe bei sich, außerdem hatte er seine Riggerkonsole in einer Tasche bei sich. Seine geliebte Flying Eye hatte er in einem Etui in seiner linken Seitentasche bei sich.


    Die Sonne schien auf ihn herab. als er ausstieg, richtete kurz seine Uniform und schloss seine Fahrertüre wieder. Dann begab er sich zur Hintertüre des Humvee auf der Fahrerseite und öffnete sie. " Bitte schön Ma'am."


    Und wartete bis Maria aus dem Humvee ausstieg und zwinkerte ihr dabei zu. Dann schloss er den Humvee ab, nachdem auch der Sergeant ausgestiegen war.


    " Und Maria, was hältst du von der Sache hier? Externe . MMMhh ich wundere mich, dass die DIA nicht genug fähiges Personal in den UCAS-Streitkräften findet. Aber vielleicht sind ja ein paar fähige Köpfe dabei. Ich war mal vor ein paar Jahren in der ADL für eine Übung mit ein paar Jungs von den Panzergrenadieren und dem KSK nahe Frankfurt. Die Jungs sind schon gut. "


    Dann schaut er sich etwas um und rief die Wegbeschreibung zu dem Besprechungsraum und den Quartieren auf und stellte fest, dass sie in entgegengesetzten Richtungen lagen und sie waren schon etwas knapp bei der Zeit.


    "Wir sollten zum Besprechungsraum, die Quartiere können wir immer noch aufsuchen. Meine Drohnen müssen auch bald hier ankommen. "



    Sie folgten den Wegpunkten zum Verwaltungsgebäude und begegneten ein paar Army-Soldaten, die gerade wohl auf dem Weg zur einer Übung waren. Auf der Straße der Basis, die sie folgten sah man ein paar Trucks und auch andere Humvees, die hier entlang führen. Das Verwaltungsgebäude war ein schlichtes Gebäude mit einer Glasfassade. Natürlich war der Besprechungsraum im 3 Stock. Warum kann ein Besprechungsraum nicht einfach mal im Erdgeschoss sein. Als sie vor der Türe des Besprechungsraums an kamen, öffnete er die Türe und betrat den Raum nach dem Sergesant, er grüßte nach dem Eintreten die anwesenden Personen freundlich nickend zu und setzte ich auf einen freien Stuhl. Okay bis jetzt eine interessante Kombination, eine hübsche Professorin, ein Medic wie es schien, aber von der Sorte kann sich selber wehren und der Master Sergeant, sah nach Schrauberin aus. Könnte hilfreich sein, wenn seine Drohnen mal Schaden nehmen. Was ihr wohl zugestossen ist, dass sie sich zwei Cyberbeine anbringen lies, als Ersatz. Ein Decker und noch ein paar Marines wären vielleicht noch hilfreich.


    "Guten Tag Zusammen, mein Name ist Max Hathaway, ich bin Warrant Officer 2nd Force Reconnaissance und euer Drohnenrigger. Ich kann alles fahren und fliegen. Zu Land, zu Wasser und in der Luft. Gut mit Ausnahme eines Space Shuttles. "


    Setzt sein verschwitztes Lächeln auf, jeder Mensch wusste, dass das Space Shuttle Programm in den 2020er von Ares eingestellt wurde. Nebenbei zwinkert der hübschen Professorin zu. Es ist immer gut, gute Kontakte zu schlauen Köpfen zu haben. " Ma'am"

  • Maria saß entspannt im Wagen, das Essen war gut und sie somit satt und glücklich.

    Die Fahrt war ruhig denn ihr Fahrer Max wusste was er tat und Lennox übernahm eh das Reden wenn nötig.

    Sie konnte also selbst einfach nur ihre Daten übermitteln als es zur Kontrolle kommt und man dann wohl auf die Basis der JSOC kam.

    Diese Daten wiesen sie als Chief Warrant Officer Maria Tovar, DEVGRU, Magical Specialist aus.

    "ich habe gelesen wir bekommen hier auch Zimmer es wird wohl was längeres sein. Ist auch die Frage ob es nur wir sind oder noch andere."

    überlegte sie beiläufig. Es kribbelte ihr auch wieder einen Einsatz zu beschreiten.

    "Schauen wir uns die Zimmer an oder sollen wir gleich zur Besprechung?"

    fragt sie mal zu Lenox gewandt.


    Am Stützpunkt stieg sie mit einem schmunzeln aus als Max ihr die Tür öffnete und ihr zuzwinkerte

    "danke Max" . Sie nutzte immer die richtigen Namen ferner des Einsatzes, im Einsatz wechselte sie dann aber auf die Rufnamen um einen Unterschied für dich mental zu schaffen. Auch Maria richtete ihre Navy Seal Uniform kurz.

    "Nun es gibt Bereiche wo es manchmal gut ist einen neuen Blickwinkel zu bekommen. Jede Seele ist anders und mit ihrer Geschichte hat jeder eigene Erfahrungen gesammelt und sich entwickelt. Nimm alleine unser Team, wir sind ja auch jeder aus einem anderen Bereich und ergänzen uns gut"

    Maria lächelte, sie versuchte wirklich das typische Magier- Gelaber zu unterlassen. Ihre Sichtweise auf die Welt war nun einmal eine andere als bei Nicht-Magiern und selbst unter Magiern gab es viele Differenzen was oft auch zu einem Streit kommen konnte.

    "nun solange ich etwas Zeit habe mein Zimmer einzurichten. Ihr wisst das dauert immer etwas, typisch Frau halt"

    lachte sie. Doch bei ihr lag es eher daran, dass sie es brauchte um ihren Wohnraum nach ihrer magischen Ausrichtung zu gestalten.

    Ihr Blick wanderte zu Lennox ihrem Sergeant der wirklich eher ein ruhiger Typ war es sei denn es war nötig, dann wusste er die richtigen Worte zu finden.


    Also ging es dann hinein und auf direktem weg zum Besprechungsraum.

    Die 1,91m große Elfe betrat nach den Männern den Raum.

    Natürlich waren die Narben in ihrem Gesicht gut zu erkennen, doch ihr kleines spezielles Panzerungsutensil, der Kiefer, war natürlich sicher bei ihren Sachen verstaut.

    Im Gegensatz zu Max war sie da eher nicht so direkt und locker und Lennox als Sergeant hatte das Vorrecht sich einen Platz zu suchen.


    So trat dann auch Maria an einen Platz, sie selbst war weniger die Händeschüttlerin daher nickte sie in die Runde.

    "Chief Warrant Officer Maria Tovar, DEVGRU, Magical Specialist" war eine knappe Vorstellung ihrerseits. Dann setzte sie sich neben Max.

    Bei Fremden war sie meist eher zurückhaltend, beobachtend, die Situation einschätzend. Wobei sie auch mal leicht bissig sich ran tasten konnte.

  • Entspannt saß Lennox im großzügig geschnittenen Beifahrersitz des Ares Humvee und betrachtete ruhig das geschäftige Treiben der Nationalgardisten am vor ihnen liegenden Kontrollpunkt. Auf Max neugierige Frage warum Captain Ortega sie angefordert hatte, konnte er nur bedauernd den Kopf schütteln. Er hatte keine Ahnung. Aber es wird sicher kein Picknick sein, dachte er. Sonst hätte JSOC außer ihm nicht gleich auch noch eine Navy-Seal-Kampfmagierin und einen Drohnenrigger von Force Recon detachiert. Nein, es musste eine wichtige Operation sein.


    Sicher fuhr Max sie durch Washington, nachdem sie den Kontrollpunkt auf der Constitution Avenue hinter sich gelassen hatten. Sie überquerten den trüben Anacostia und folgten für ein paar Meilen dem belebten Anacostia Freeway nach Südwesten. In den 50ern war die Gegend hier eine reine Straßenkampfzone gewesen. So übel sah es heute nicht mehr aus. Na, wohnen möchte ich hier immer noch nicht. Aber wenigstens versuchte FDC seit einiger Zeit den Anacostia Park wieder etwas herzurichten. Wenn die Gangs nichts ständig auf einen schießen, während man dort herumspaziert, wäre das schon ein mächtig großer Fortschritt, schnaubte Lennox belustigt.


    Max nahm in sportlichem Tempo die nächste Ausfahrt und fuhr den Humvee den Freeway hinab zur nördlichen Einfahrt der Bolling Air Force Base. Mehrere Soldaten in den gepanzerten Kampfanzügen der UCAS-Streitkräfte überwachten die ein- und ausfahrenden Fahrzeuge, während hinter ihnen auf einer Verkehrsinsel eine Ruhrmetall Wolfsspinne ruhte. Die elefantengroße Bodenkampfdrohne in den Blautönen der Air Force verkündete durch ihre bewegungslose Anwesenheit und die drohenden Läufe ihrer beiden Minikanonen unmissverständlich, was passieren würde, wenn man so verrückt war, sich gewaltsam Zugang zu verschaffen. In Anacostia ist es vielleicht gar keine schlechte Idee, die Gangs von vornherein zu entmutigen. Lennox gab auf die Anfrage des Basishosts mit einem Gedanken an sein Fuchi Cyber X-7 Kommlink seine SIN frei. Die Abfrage ihrer Legitimationen verlief glücklicherweise reibungslos, sie passierten den Kontrollpunkt und schon bald fand Max vor dem ausladenden DIA-Hauptquartier einen bequemen Parkplatz.


    Mit seinen Begleitern stieg Lennox aus und streckte sich. Er trug den modifizierten Kampfanzug der Special Forces im hellen Beige der UCAS Army. Auf den Armen trug er die Abzeichen des First Sergeant mit den Insignien der UCAS Army White Lions an der rechten Schulter und JSOCs Emblem an der Linken. Er öffnete ein AR-Fenster und überlegte, die Farbe des gepanzerten Anzugs auf das Schwarz der DIA zu wechseln, entschied sich dann aber dagegen und wischte das Fenster aus seinem digitalen Sichtfeld. Die Holster seines Kampfanzuges waren leer, auf eine Bewaffnung verzichtete er in der Basis.


    Maria und Max waren guter Laune und freuten sich sichtlich auf ihre neue Aufgabe. Lennox war da etwas skeptischer, aber das lässige Geplänkel seiner Kameraden weichte seine Zurückhaltung sichtlich auf. Er warf einen schnellen Blick auf das kleine ARO mit der Uhrzeit. „Wir sind spät dran, Leute. Gehen wir direkt in den Besprechungsraum.“


    Unmittelbar vor seinen Begleitern betrat er den Besprechungsraum im dritten Stock des DIA-Hauptquartiers. Er ging ein paar Schritte in den Raum, damit er Maria und Max nicht im Weg stand, und blieb dann kurz stehen, um allen Anwesenden einen forschenden Blick und ein freundliches Nicken zu widmen. Der mittelgroße Mann mit der Binde eines Sanitäters machte den Eindruck eines Söldners, aber auf die junge Zivilistin konnte Lennox sich keinen Reim machen. Er begann mit der Soldatin mit den Cyberbeinen. „Master Sergeant“, begrüßte er sie und reichte ihr die Rechte zu einem festen Händedruck.

  • Als Letztes findet sich eine Elfe mit asiatischen Wurzeln ein. McGregor steht auf ihrem Namensschild ihrer BDU, auf der anderen Seite dann UCAS-Army, das Schultertab zeigt eine voll qualifizierte Magierin an, was vermutlich auch das Kampfmesser mit abgewetzten Griff in einem Halfter am Oberschenkel erklärt. Auch und gerade wenn die für eine Elfe eher kleine Frau nicht so wirkt, als würde sie mit ihm in den Nahkampf gehen.

    Ein Infanteriekampfabzeichen trägt sie dennoch, was sie zu jemanden macht, die in einem der wenigen offiziellen Kriege der UCAS direkten Feindkontakt hatte.

    Die Kampagne gegen die Insektengeister war eine der letzten Gelegenheiten, bei denen die Army diese Auszeichnung vergeben hat.

    Damit sollte sie nicht nur deutlich älter sein als ihr jugendliches Aussehen vermuten lässt, sondern auch höher im Rang stehen als Chief Warrant 2.


    Die Haare raspelkurz geschoren und ohne jegliches Make-up gibt sie sich ganz pragmatisch, wobei sie, ganz Elf, sich wohl eine Tüte über den Kopf ziehen müsste, um Ausstrahlung und Attraktivität zu verbergen. So ist es lediglich die teure Uhr, welche sie sich als einzigen Schmuck und Eitelkeit erlaubt.


    Sie hält sich ans Protokoll.

    "Chief Warrant McGregor, wie befohlen." Meldet sie sich, reicht dem anderen Captain ihre Kommandierung, hat die bunte Mischung, die hier vertreten ist mehr aus dem Augenwinkel registriert. Mariens und Navy, Army, entweder Geheimdienst oder Zivilisten.

  • 23. April DIA Headquarters, Joint Base Anacostia-Bolling, Washington F.D.C.

    Die Frau nickt euch allen zu und steht auf, als der andere First Sergeant ihr die Hand gibt. NIcht ganz so kräftig, aber auch nicht ganz ohne. "First Sergeant, Ich bin Alex Petrov," stellt sich die Frau vor, reicht auch jedem anderen die Hand, der das will.


    Es dauert auch nicht lange und mit der zweiten Magierin, der sie dann auch gleich die Hand gibt, tritt euer Captain ein. Extrem jung sieht sie aus, dafür, dass sie schon dieses Rang hat, was entweder für wirklich hohe Kompetenz oder viel Vitamin B spricht. Definitiv mit südamerikanischen Wurzeln, vielleicht auch indigene Wurzeln. Klein, aber sie wirkt auch schon auf den ersten Blick tough. Sie nickt euch allen zu, ob ihr sie militärisch grüßt oder nicht, bedeutet euch, euch wieder zu setzen und fährt die Trideoprojektion hoch. "Herzlich willkommen bei der DIA, ich bin Captain Ortega und habe das Vergnügen ihre Gruppe zu kommandieren. Ich freue mich, dass sie es alle geschafft haben und weiß, dass sie neu hier sind, aber leider... lässt die SItuation gerade nicht zu, dass wir große Kennenlerntage veranstalten können. Ich muss sie gleich auf ihre erste Mission schicken, bevor sie überhaupt ausgepackt haben. Ich hoffe, das geht in Ordnung..."

    Sie schaut euch an und nickt. "First Seargeant Lennox Hawthorne wird sie im Einsatz leiten. Gibt es bis hierhin Fragen?"


  • Wenn sich schon alle vorstellen meint er auch in die Runde

    "Ich bin Billy, eurer Doc für alles."

    meint er schlicht. Aber für einen einfachen Arzt sieht er zu Stabil aus. Auch bei Ihm erkennt man mit etwas Fachwissen, das hier der eine oder andere Einbau dabei ist das man ihn nicht unterschätzen sollt. Die Hand reicht er erst mal keinem.


    Die anderen hat er beobachtet als sie hinein kommen und auch freundlich zu genickt. Er hatte nie viel auf Ränge und so was gegeben. Da es gleich los gehen soll hebt er eine Augenbraue hört aber soweit zu. Als der Chef dieser kleinen Einheit benannt wird betrachtet er Lennox Hawthorne noch einmal.


    //2 mal Magie, ein Rigger, ein Anführer mit Muskeln und eine Mechanikerin. Dazu mich, könnte wirklich interessant werden und vor allem ein recht Junges Team, einige scheinen älter als sie aussehen ..... ok ich auch //


    Wer bis hier hin schon fragen hat ist vermutlich verkehrt. Wobei er schon noch Fragen hat aber das hat damit nichts zu tun das es gleich mit einem Auftrag los geht sondern eher medizinischen Hintergrund. Erstmal sehen was das für ein Brand eiliger Auftrag ist also schüttelt er leicht den Kopf und wartet ab.

  • Scotty sah sich die anderen an. Sie hoffte, dass der Einsatz nicht in die Wildnis oder so ging. Körperlich waren ihr die anderen deutlich überlegen. Ohne Uniform stach sie deutlich hervor.


    Dennoch nickte sie allen mit einem freundlichen Lächeln zu. "Hi, ich bin Scotty. Quasi euer Brain. Und das, was der Doc mit Lebewesen hinbekommt, kriege ich mit Maschinen aller Art hin. Alles, was Max fliegen oder fahren kann, kann ich reparieren oder verbessern, sogar Space Shuttles."


    Sie mustert neugierig alle Anwesenden. Ihr Blick ist aufmerksam und wach.

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  • „Achtung!“ Als ranghöchster NCO* im Raum, war es an Lennox auf das Eintreten eines vorgesetzten Offiziers hinzuweisen. Er nahm Haltung an und salutierte zackig, um übergangslos in die lockere „Rührt Euch“-Haltung zu wechseln, nachdem Captain Ortega den militärischen Gruß erwidert hatte. Konzentriert hörte er der Einführung der jungen Offizierin zu. Als sie sich zuletzt gesehen hatten, hatte sie noch den einfachen goldenen Balken eines Second Lieutenant getragen. Schon damals bei JSOC war sie als Nachrichtenoffizierin erstklassig gewesen. Er freute sich schon darauf, sie in ihrem Element zu erleben.


    „Aye aye, Ma‘am“, bestätigte Lennox dann Captain Ortegas Führungsauftrag. Es kam für die Militärangehörigen im Raum sicherlich nicht überraschend, schließlich nahmen sie beinahe automatisch die sich ergebende Rangfolge wahr. Und das Militär verlor im Feld nun einmal nicht gerne Offiziere. Vor allem nicht auf inoffiziellen Missionen. Es war eine Sache, wenn überhaupt Personal im Einsatz fiel, aber Unteroffiziere erschienen in offiziellen Verlautbarungen pragmatisch als „ein Soldat“, während ein gefallener Offizier von der Presse prinzipiell ausgeschlachtet wurde. Also war ihnen bereits zuvor klar gewesen, dass es keinen vorgesetzten Offizier im Feld geben würde.


    Noch vor fünfzig Jahren wäre es sicherlich merkwürdig gewesen, dass es sich bei gleich drei Teammitgliedern um Warrant Officers handelte, die als Spezialisten außerhalb der Rangfolge standen und direkt dem kommandierenden NCO unterstellt waren. Aber der Anwerbedruck der übermächtig erscheinenden Megakons führte zwangsläufig dazu, dass Adepten, Kampfmagiern, Riggern und Hackern die Laufbahn der Warrant Officers geebnet wurde. So konnte man durch bessere Bezahlung vermeiden, die dringend gebrauchten Spezialisten an die gierigen Konzerne zu verlieren. Und gleichzeitig konnte man sie so im Feld behalten, wo sie auch benötigt wurden.


    Lennox wandte seine Aufmerksamkeit kurz den beiden Zivilisten zu, als diese sich vorstellten. Seine tiefblauen Augen blickten sie interessiert an. Ok. Ein, offenbar stark vercyberter, Medic und eine Technikspezialistin. Beides konnte man immer gebrauchen.



    * Non-Commissioned Officer | Unteroffizier

    2 Mal editiert, zuletzt von Dschinn () aus folgendem Grund: Es heißt "Nachrichtenoffizierin", nicht "Nachrichtendienstoffizierin"

  • Im gleichen Moment wie Lennox "Achtung!" rief bemerkte, Max wie Captain Ortegan den Raum betrat. Eine kleine aber sehr beeindruckende Persönlichkeit und Offizierin. Genau wie Maria nahm Max sofort Haltung an und salutierte makellos.


    Nachdem der Captain ihnen kurz zugenickt hatte, ging Max in die ‚Rührt Euch‘-Haltung und verschränkte lässig die Hände auf dem Rücken. Dann kann ja die Show beginnen. // Was, es sollte direkt los gehen. Ihre Ausrüstung sollte mit einen Extra-Transporter von Fort Meade aus Maryland hier hergebracht werden.// Etwas nervös, rief er in Gedanken sein Comlink auf und checkte noch mal die Daten bezüglich ihrer Ausrüstung. Das interne Army-Transport-System informiert ihn, dass ihre Ausrüstung in fünf Minuten am Stützpunkt ankommen sollte. Etwas beruhigter hörte er sich die Ausführung des Captain an. Da er erstmal mehr Infos über den Einsatz wissen wollte, schüttelte er erstmal mit dem Kopf.


  • Auch Maria stand direkt auf und salutierte, nahm dann neben Max die passende Rührt-Euch Haltung ein.

    M&M standen neben Lennox und für sie war es völlig normal diese Haltung anzunehmen.


    Auch Maria lauschte den Ausführungen und nickte nur zustimmend dass sie verstanden hatte.

    // Das sieht doch gut aus, beeindruckende Personen hier. Ich bin wirklich gespannt//


    Sie hatte gelernt nicht jeden gleich zu askennen, das gehörte sich nicht auch wenn sie doch gerne wusste mit was sie es zu tun hatte.

  • Sie nickt, als ihr erst einmal keine Fragen habt. "Es hat sich eine Situation ergeben, die gleichzeitig Risiko und Chance ist. Die Navy hat einen Notruf eines Schiffes aufgefangen, der Deutschland, offiziell ein Forschungsschiff. Piraten haben sich das DIng in der Karibik unter den Nagel gerissen und wir hatten ein Patroullienschiff in der Nähe. Ein Team wollte auf das Schiff und ... ist auf erstaunliche Gegenwehr gestoßen. Die Bilder waren unscharf und verstörend, auf jeden Fall war da etwas auf dem Schiff oder die Piraten haben es mitgebracht was ... eher an einen Splattermovie erinnert hat. Die Boarding-Crew hat sich zurückgezogen und wir wurden kurz darauf informiert, dass alles in Ordnung sei. Internationales Gewässer, Anwälte... Das Übliche."

    Mit einer Handbewegung öffnet sich vor euch Fenster, welches Satellitenaufnahmen eines Schiffes zeigen.

    "Das Ding gehört über knapp 40 Unterfirmen Ares und nur die Tatsache, dass sie vermutlich nicht wollen, dass was auch immer sie drauf haben ihnen an die weiße Weste geflickt wird, hat verhindert, dass da ein Firewatch-Teamt aufgeräumt hat. Warum sie es nicht mit einer Rakete versenkt haben... weiß ich nicht, aber es deutet darauf hin, dass etwas Wertvolles darauf ist. Auf jeden Fall haben sie da irgendeinen Mist auf dem Schiff. Das Kommando will wissen, was unser Konzern da braut... ohne Verwicklungen...ohne Aufsehen... Und da haben sie sich an uns und der Direktor sich an das neue Team erinnert... Gehen sie auf das Schiff. Finden sie heraus was Ares oder die Piraten da losgelassen haben und verschwinden sie bevor Ares reagiert."

  • ok jetzt stellen sich ein paar dutzend fragen.....

    Critter, Geister, Experimente oder sogar neues Waffensystem, alles ist möglich bei Ares. Aber letztendlich einfachen schauen und weg..... an so was glaubt Billy nicht wirklich...


    "Wenn wir auf das Schiff gehen werden wir automatisch verwickelt. Sollen mögliche überlebende Evakuiert werden?"


    ist aber erst mal die einzige und für ihn wichtigste frage. Ein vernünftiges Medkit hatte er dabei und auch gute Bewaffnung für den Notfall. Aber so ein Verein wird wohl das eine oder andere vernünftige gerät vorrätig haben.

    Viel an Informationen gab es nicht wirklich. Er hoffte das Lennox dann die richtigen Fragen stellt und hält sich selbst erst einmal zurück.

  • Scotty schluckte. Für Horrorfilmszenarien war sie wirklich die falsche. Sie hasste Gewalt und war nur mit Mühe und Glück durch die körperlichen Prüfungen gekommen.


    Klar, mit ihrem Wissen und ihren mechanischen Fähigkeiten war sie sicher nicht nutzlos und mit Sicherheit die, die am ehesten im Team die Forschungsdaten oder was auch immer verstehen könnte. Also war das wahrscheinlich ihre Aufgabe. Sie atmete kurz durch und sammelte sich. Ihr Verstand hatte bereits angefangen zu analysieren.


    "Bekommen wir die Aufnahmen noch zu sehen? Wird es möglich sein, mit dem Team vom Patrouillenboot zu sprechen? Gibt es einen Bericht über die aktuellen Aktivitäten der Karibikpiraten? Gibt es Unterlagen zur Deutschland wie Besatzungsliste und Profile oder Austattung? Wo befindet sich die Deutschland? Es macht einen Unterschied, ob wir uns zusätzlich noch mit den speziellen Eigenschaften des Bermudasystems auseinander setzen müssen oder wir in der Nähe von Aztlan sind und dort zu nah an ein Kriegsgebiet geraten. Zumindest ist grad keine Hurrikanesaison."


    Fürs Erste waren das ihre Fragen. Die anderen vom Militär würden sicher Fragen zu Kampfkram und Magie stellen.

    Lofwyr wusste, dass Drake Hässlich war. (Aus: Charette, Robert N., Lass ab von Drachen)


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  • Lennox nickte beifällig zu Scottys Frage nach der Position des Schiffes. Das wäre für ihn auch das Relevanteste gewesen. Offensichtlich war die junge Frau versiert in der Recherche von Lagedetails, da sie sofort die gleichen Punkte angesprochen hatte, die auch ihr Nachrichtenoffizier zuerst analysiert hätte.


    Einen Absprung mit anschließender Schlauchboot-Annäherung und Entermanöver werden wir ohne Training wahrscheinlich nicht hinbekommen, überlegte Lennox ruhig. „Eine Luftlandung“, stellte er laut fest. „Geschwindigkeit ist der Schlüssel. Welches Fahrzeug haben wir für die Mission zur Verfügung?“

  • Max nickte während Captain Ortega ihre Mission beschrieb. Okay, also ab aufs Wasser. Zwar das Element wo es sich am wenigstens zuhause fühlte, aber der Eindsatzort lag nun mal in dem karibischen Meer.

    // Die Steel Kampfdrohne konnte er schonmal getrost zuhause lassen, die war zu sperrig für die Gänge im Schiff. Blieb noch der Dobermann, die Kawasaki für die Sicherung der Außen-Peripherie und seine beiden Aufklärungsdrohnen. Die Fire Fly könnte man mit ins Schiff nehmen die Cyberspace zur Überwachung des Luftbereichm falls Ares, CAS-Militär oder irgendeine andere Partei sich doch noch einmischen wollte //

    Die Fragen von Scotty waren gut und deckten seine Fragen, die in seinem Kopf rumspukten ab. Die Frage des Docs waren auch sehr wichtig. Handelt es sich hier bei nur um eine Bergungs- oder auch um eine Rettungsmission.

    Als Lennox von Luftlandung sprach. War Max hellwach. " Ma'am, da kann ich nur zustimmen. Von den Optionen die uns zur Verfügung stehen. Wäre ein Helikopter oder eine Vektorschubmaschine für den Einsatz am besten."

    Und nickt Lennox zu stimmen zu.

  • Maria lauschte ebenfalls den Ausführungen.


    Die gestellten Fragen waren wirklich gut und anhand derer Antworten würden sicher weitere Fragen auftauchen.

    Doch auf dem Wasser, da Klopfte ihr Herz gleich schneller und ihre Seele freute sich darauf.

    Mit einem schmunzeln nahm sie die Situation an, es kribbelte in ihr aufzubrechen, doch Maria hatte gelernt sich zu bremsen.

    "Gab es Entdeckungen die auf Paracritter schließen lassen könnten oder andere Phänomen mit magischer Beteiligung?"

    fragte Maria ruhig um ihren Part auch abzudecken