[IP] Gun Peak Adventure Park

  • "Ich weis wie eine Bule [Indonesisch für Ausländerin] sich fühlt." sagte Silver obwohl ihr Anders sein in Jakarta einfach nur neugierig betrachtet worden war und sie als Touristin galt. Sie war keine Ausgestoßene. Zumal Silver ihr Anders sein zelebrierte. Sie versteckte es nicht. Auch ihr drittes Auge versteckte sie nicht mehr. Zumindest nicht bewusst.


    "Ich weis gar nicht wie das mit Familie ist. Ich habe sie erst bewusst mit 18 kennen gelernt. Meine Schwester ist besserwisserisch und ist nur am kritisieren. Zu meinen Eltern habe ich null Bezug. Unsere Lebenswelten sind so anders. Auch hatte mir Draca gesagt, daß ich ihnen nicht sagen soll, das wir beide Runner sind. Draca ist richtig gut in dem was sie tut. Ich dagegen bin noch dabei meinen Weg zu finden."


    Silver nahm einen Schluck von ihrem Drink.


    "Welche Geschichte meinst du? Als ich fast in die Sklaverei verkauft wurde? Das erste mal bin ich ja nicht verkauft worden..... Zumindest glaube ich es. Wissen tue ich es nicht. Ich habe keine Erinnerungen an mein Leben bis ich 10 war. Es ist alles gelöscht worden. Tsun Li sagte er hatte es schweren Herzens tun müssen. Meine Kinderseele wäre an der Last zerbrochen. Ich glaube ihm. Er war immer gut und ehrlich zu mir."

  • "Das wiederum weiß ich nciht, ich kenne es nur von der anderen Seite. Ich war immer ein angesehener Teil der Gesellschaft. Gute Schulen, reiche Freunde, Strenge... Der Name Shigeda verpflichtet. Aber bei mir ist es andersherum wie bei dir. Ich habe keine Familie mehr seitdem ich achtzehn bin. Wer ist denn Draca? KLingt wie ein Drache," fragt sie und räuspert sich kurz. Das waren nicht die besten Erinnerungen.

    "Ich weiß nicht. Ich hatte das Gefühl du hättest noch mehr zu erzählen gehabt, etwas was du nicht so oft erzählst..."

  • "Ach ich habe so viel zu erzählen, aber Draca sagt ich wäre viel zu Vertrauensseelig und manche Dinge plappert man einfach nicht so raus. Draca hat den Namen angenommen weil sie von Drachentöter erwählt worden ist ist und ich, laut ihrer Erzählung als ich drei Jahre war eine Feder einer gefiederten Schlange m Strand vor unserem Haus gefunden hatte und sie ihr geschenkt hatte. Sie trägt die Feder seitdem in ihrem roten Haar. Auch sagte unser Vater immer, daß unsere Familie von Drachen auserwählt worden sei. Deswegen würden wir auch einen Drachen in unserem Familienwappen führen.

    Ja schon komisch von Drachentöter auserwählt worden sein und ebenfalls im Dienste eines Drachen zu stehen. Aber Drachentöter kämpft gegen das übel in der Welt und Drachen sind nicht schlecht per se. Sie haben nur einen anderen Blick auf die Menschheit. So ähnlich wie wir Kühe seihen. Sind wir deswegen schlechte Menschen, nur weil wir Kühe essen?


    Draca ist auch ein wenig neidisch auf mich. Weil sie meint ich habe das Schicksalsgeschenk nicht verdient und würde damit zu sorgloc umgehen und würde nicht nur mich damit in Gefahr bringen. Fast hätte sie deswegen einmal fast den Kontakt abgebrochen. Aber so habe ich eine Freundin kennen gelernt, die ich leider kurze Zeit später wieder velohren habe.


    Nun ja was gibt es zu der Geschichte zu sagen. Nach meiner OP wurde ich von der Klinik entlassen. Da ich aber als tot galt hatte ich auch keine Bleibe mehr. Die Runner mit denen ich damals zusammen im Team war hatten mich zum sterben einfach zurück gelassen. Der Feuermagier hatte sogar das Haus abgefackelt in dem ich beinahe von einem... einem... Einer Bestie verspeist worden wäre.


    Ich fand ein leeres Haus. und nistete mich da ein. Gut ein halbes Jahr lebte ich nur in den Tag herein. Ich war zerbrochen. Und mein Instinkt. Meine Animalische Seite übernahm die Führung. Ich raubte Soyautomaten aus. Jagte und lebte von der Hand in den Mund. Wenn ich mich aufraffen konnte. Nur bei der Jagd fühlte ich mich lebendig. Der beste Moment war es, wenn ich das Fleisch aß. Das noch warme Blut meine Kehle runter ran. Dann fühlte ich mich frei. Die Gewissensbisse kamen später." sagte Silver total entrückt. Sakura sah, daß sie in der Vergangenheit war.


    Dann ging ein Ruck durch sie durch. Sie blinzelte. Selbst das dritte Auge auf ihrer Stirn, daß die ganze Zeit geschlossen war öffnete sich kurz.


    "So jetzt aber genug von mir gesprochen. Erzähl mal was von dir." strahlte sie Sakura an.

  • "Draca ist deine Schwester?" fragt sie aber dann wird ihr Gesicht etwas verschlossener, wenn man darauf achtet, als sie von den Drachen spricht. "Habe ich dich richtig verstanden? Du dienst einem Drachen? Bist du eine Drake? Wie die Sprecherin von Lofwyr? "

    WIe groß ist denn die Wahrscheinlichkeit dafür. Hatte man sie gefunden, ihre Maskierung durchschaut? Die andere Geschichte wiederum lässt sie nicken. Hätte ihr Vater nciht vorgesorgt hätte sie nicht viel anderes machen können. Außer die Vorzeigefrau eines Oyabuns zu werden.

    "Naja so viel gibt es nicht über mich zu erzählen. Ich bin die letzte Shigeda in Seattle und habe trotzdem bisher kein Interesse in das alte Familiengeshcäft einzusteigen. Ich mag meine Unabhängigkeit, meinen Laden. Der und das Geld meiner Familie erlaubt mir zu machen, worauf ich Lust habe, auch wenn das alles natürlich manchmal etwas langweilig ist." Sie zögert kurz. "Sagt dir der Name Shigeda etwas?"

  • "Nein!! ICH bin frei." sagte Silver im Brustton der Überzeugung. Sie biss sich auf die Zunge. Sie hatte schon genug gesagt. Sie lies unerwähnt, daß sie Goldschuppe wahrscheinlich ein Drachenei schuldete. Sicher war sie sich schon lange nicht mehr. Sonst wäre er doch sicherlich in den ganzen Jahren längst auf sie zu gekommen. Dumm war nur, daß sie es nicht finden können würde. Es lag auf irgend einer Metaebene und sie hatte null Plan wie sie da noch mal hin kommen würde.


    "Nein. Der Name Shigeda sagt mir nichts. Ich muss gestehen, daß ich mich noch nie für die japanischen Familien interessiert habe. Den meisten Kontakt hatte ich mit einer Japanerin in Jakarta. Kaze. Wir hatten für kurze Zeit eine Bettgeschichte." lachte Silver

  • Jetzt zieht Sakura eine Augenbraue hoch. Damit hatte sie das gerade bestätigt und auch dass diese Draca es nicht war... Verdammt. Ruhig bleiben nichts anmerken lassen und weiterplaudern. SIe scheint ja zu glauben, dass einer der großen sie laufen gelassen hat oder so...

    "Entschuldige, klang nur so, als ob du irgendwie auch für eine der großen Echsen arbeitest..."

    Sie schaut kurz, ob Silver das ernst meint, erklärt dann aber ein wenig

    "Die Shigeda Familie gehört oder besser gehörte zur Yakuza. Hier in Seattle, Barrens, AUburn, Everett Snohomish. Sie folgte dem neuen Weg und wenn mich nicht alles täuscht, hat sie das schlussendlich das Leben gekostet. Zumindest die meisten. Da war ich 15. Sagen wir ich habe ein gemischtes Verhältnis zum Geschäftsfeld meines Vaters, auch wenn ich ihm nie ganz entfliehen werde, außer ich fingiere meinen Tod oder so etwas. Und ich weißt noch nich, welchen Pfad ich einschlagen werde."


    Sie hat auch ihre SIN öffentlich und ein paar Recherchen betätigen ihre Geschichte, auch wenn es von ihr keine Fotos gibt oder Hinweise, dass sie wirklich die Tochter ist.

    Takeo Shigeda

    Shigeda-Gumi

  • "Drek ich würde mich NIE in Knechtschaft von irgend jemandem begeben. Noch weniger in die eines Drachen." sagte Silver etwas emotionaler. Sakura konnte klar erkennen, das es sie extrem emotional bewegte.

    Da Sakura drauf achtete konnte sie sehen wie Silvers silberne Pupillen sich für einen kurzen Moment verengten.


    "Auch wenn ich. nicht mehr weis was mir früher passiert ist muss es die Hölle gewesen sein." sagte sie. Und das gab mir auch die Kraft aus der Lethargie zu entfliehen. Bei meiner Gefangennahme konnte ich den Boss sofort töten. Nur seinen Handlanger musste ich jagen und zur Strecke bringen. Dies brachte Lilli auf den Plan. Einen Rachegeist, der mein volles Potential damals in Manhattan erweckte. Lilli hatte damals Blut geleckt und wollte mich weiterhin benutzen. Warst du schon mal von einem Rachegeist besessen, der dich benutzt um ein regelrechtes Schlachtfest zu veranstalten? Wenn du noch Wochen später Blut auf deiner Haut findest. Blut, daß nicht dir gehört, da du praktisch Immun gegen Schaden warst. Immer wieder den metallischen Geschmack von Blut in deinem Mund spürst. Und das erschreckende dabei ist, das du dich nach diesem Gefühl sehnst, obwohl es dich zutiefst abstößt? Du nicht mehr weist ob du noch du selbst bist oder ein Monster. Geboren aus den tiefsten Höllen, die selbst Dämonen meiden?"


    Silver schaute sich wie aus Gewohnheit sofort die Links an, die sie von Sakura geschickt hatte.


    "Es tut mir Leid um deinen Verlust. Es muss schrecklich sein so seinen Vater und Bruder zu verlieren. Du sagtes du bist die letzte Shigeda. Hast du keine Mutter? Keine näheren Verwandten?" Silver ging überhaupt nicht drauf ein, das vor ihr eine Yakuza saß. Es schien für Silver keine wirkliche Bedeutung zu haben.

  • SIe hebt entschuldigend die Hände. "Entschuldige bitte. Ich hatte nur gelesen, dass die Drakes immer zu so einem Drachen gehören, dass da sogar oft ein Kopfgeld ausgesetzt ist...."

    Ihre Augen werden bei der Geschichte mit dem Rachegeist etwas größer. "Nein. Auch wenn Rache durchaus in meinen Überlegungen vorkommt. WIe bist du denn wieder du geworden?"

    Bei der Frage nach ihrer Familie schüttelt sie den Kopf.

    "Nein sie war auch in dem Auto. Das zeigt doch schon viel über die alten Männer, dass sie nicht einmal eine Fußnote wert war, oder? Ich habe noch ein paar entfernte Verwandte, aber wirkliche Familie? Die Shigeda-Gumi wurde ausgelöscht. Selbst bei mir haben sie es versucht, aber da ich mich nicht einmische bin ich keine größeren Anstrengungen wert. Ich meine ich bin eine Frau und so weit ganz nützlich,da ich tätowieren kann. Sogar nach ganz alter Schule." Und sie wissen nicht, dass ich den ersten Angriff nur dank meiner Verwandlung überlebt habe. Blut im Mund, ja das kann sie verstehen.

  • //Ich kenne mehr freie Drakes als die unter Knechtschaft.// Sie dachte mit traurigem Bedauern an Blue. Sie hatte die kleine Drake richtig gern gehabt. Auch hätte sie ihr so gern gezeigt was es hies eine Drake zu sein. Ihr alles bei zu bringen.

    "Nein es gibt noch einige Freie. Sie versuchen aber unter dem Radar zu bleiben." sagte Silver. Dann setzte sie nach. "Habe ich gelesen. Ich bin ein großer Fan der Soap Coffee Clutch. Da musste ich mich einfach in das Thema Drakes einlesen." lachte Silver.


    Dann wurde sie ernst. "Gar nicht. Ich habe Lilly erst mal. Keine Ahnung wie der Geist wirklich heist. Lilly, ein kleines acht jähriges Mädchen, war das Opfer vor mir. Wir konnten ihn bannen, aber das ist ja nur eine temporäre Lösung. Und das war ein riesen Kraftakt. Weist da was das schlimmste ist? Ich kann Lillys Rachegefühle nachfühlen. Er/Sie hatte auf einen Zirkel militanter Feministinnen Einfluss genommen. Sie hatten mich rekrutiert. Ja ich we9is wie viel Leid täglich Frauen passiert. Dann überredete mich der Geist gegen die Gruppe vor zu gehen, die von dem Menschenhändler, den ich getötet hatte vor zu gehen. Alles extrem reiche und einflussreiche Säcke mit Vorlieben für besondere Perversitäten. Aber das einzige was wir schaffen konnten war ein paar Seelen retten. Er agiert weiter in seiner Fassade als exklusiver Countryclub." sagte Silver extrem betrübt.

    "Ich war durch diesen Misserfolg so down, daß ich Wochen lang vor die Tür ging. Mir fehlte die Kraft. Alles war so extrem sinnlos. Bei dem Run gegen den Secret Garden hatte Lilly sich gezeigt und wollte das ich mich freiwillig als Gefäß zu Verfügung stelle. Als ich nein sagte mussten wir ihn verbannen. Keine Ahnung ob das zusammen hing. Drek ich überlege immer wieder mich mit Lilly zu verbünden. Aber es macht mir extrem Angst. Das einzige was mich wirklich davon abhält ist mein Freiheitswille. Keiner soll über mich bestimmen. NIEMAND."

  • Sie muss sich beherrschen bei der dünnen Ausrede nicht loszulachen. "Coffee Clutch? Das mit den Drake Baristas? Die sollen ja sogar echte Drakes sein..." meint sie dann lachend, wird dann aber wieder ernster.

    "Das klingt ja schrecklich. Kann man ihn nicht besänftigen oder endgültig verbannen. Ich meine... ganz ehrlich ich wüsste nicht, ob ich der Versuchung widerstehen könnte. Und meine Fähigkeiten mit einem solchen Geist..." sie schüttelt sich.


    "Ich kann das wirklich verstehen. Ich möchte auch nicht jemandes Diener sein, nur weil ich bin, was ich bin..."

  • "Ja sollen sie sein. Ihre Kräfte sind ja so stark. Als Drake könnte man von ihnen echt viel lernen. Schade das sie an einen Drachen gebunden sind. Auch wenn die Leute von Dive Sturm laufen, da er absolut sich nicht wie ein richtiger Drache benimmt."

    Silver holt noch über das Liebesleben der 6 Baristas aus und wie sie die Klamotten findet. Gerade die Klamotten von Sasha und Kiley findet sie echt super.

    "Ich würde so gerne da mal einen der berühmten Soy-Green-Lattes trinken." lacht sie. "Ist schon verwirrend das er green heist, aber eher ins rötliche geht."


    Doch dann wird sie wieder ernst.

    "Ehrlich gesagt. Ich weis es nicht. Ich will einfach nur von Lilly in Ruhe gelassen werden. Ich habe ja nichts gegen Geister. sie haben genau das gleiche Recht wie wir zu Leben und sie sollten auch dahin gehen dürfen wohin sie auch immer hin wollen. Auch von mir aus die Metaebenen wechseln. Drek ich kann mich so gut in Lilly rein versetzen. Zu gerne würde ich den vielen Ungerechtigkeiten, die in dieser Welt geschehen Gerechtigkeit zuteil werden lassen. Wenn nötig auch mit Flamme und Schwert."


    Sie stockt kurz. "Das macht mich so anfällig für Lilly. Und das weis er." sagt sie während es ihr kalt den Rücken runter läuft.


    "Ja das ist das Los vieler Frauen. Sie sind Diener irgendeines Mannes." sagte Silver zu dem Einwand von Sakura zum Thema Dienertum.

  • "Du meinst in echt oder in der Serie gebunden?" fragt sie nach und redet ein bisschen mit über die Serie. Sie aht sie auch gesehen, aber nicht so studiert wie Silver. "Das mit dem Liebesleben als Drake stell ich mir auch komisch vor. Oder das mit den Klamotten...Da kauft man sich dann ein super schickes Kleid und verwandelt sich und zack hat man nur noch fetzen. Das ist dann ja wie bei diesem riesen grünen Monster-Hulk aus den Comics..." sie zuckt mit den Schultern. "Ich könnte mir das auch nicht vorstellen irgendeinem zu dienen. Mann, Drache... Jetzt mal von ein paar Spielchen abgesehen," sie muss grinsen. "Aber in echt? Wenn mich so ein Oyabun als sein Püüchen haben wollte, würde ich ihm vermutlich das Herz herausreißen. Das soll er ruhig probieren." Die Gerechtigkeitsfrage hingegen berührt sie augenscheinlich nicht so wie Silver. "Ich weiß nicht. Wo soll man denn da anfangen und aufhören? In meiner Umgebung schaue ich danach, aber das ist sowieso alles geregelt. Legst du dich dann wirklich mit so großen Kons und so an? Achja und was ist DIVE?"fragt sie dann noch nach, es soll ja nicht so aussehen, als ob sie sich damit zu gut auskennt. Auch wenn es vorher nciht so gewirkt hat, als wüsste sie nicht, was das ist.

  • "Also in der Serie definitiv. Ich weis nicht ob in echt, aber ich kann mir nichts schlimmeres vorstellen an Ghostwalker oder so gebunden zu sein. Oder einem aufstrebenden erwachsenen Drachen wie Boas." sagte Silver, dabei lief ihr sichtlich ein Schauer über den Rücken.

    "Das mit den Klamotten ist ärgerlich. Da sollte man immer eine von diesen kleinen Microweavedrohnen dabei haben. Die Teile sind extrem überteuert aber trotzdem ihr Geld wert. Wenn ihr Spatzenhirn noch etwas aufgemotzt wurde und die software upgegradet wurde sind die echt ihr Geld wert. Und den Rest kann man dann über den Zauber Mode flicken.

    Nichts ist auffälliger wenn man gerade draußen im Wald einer Horde blutrünstiger Bestien, oder waren es Wachbarghest? begegnet war und durch das Unterholz fliehen musste und dann beim überwinden des Zaunes sich noch diverse Laufmaschen in die Strumpfhose gerissen hat um dann der Reporterin, die das High Society Event mit ihren Kameradrohnen besucht über den Weg läuft. Weist du wie peinlich das ist? Da hilft dann echt nur eine hahnebüchene Geschichte, die du dir da aus dem Hut zauberst. Und da bin ich echt nicht gut drin. Aber dafür habe ich ja meine Magie." lachte Silver.

    Sakura wird bewusst, daß für Silver Magie so normal zu sein scheint, das sie wohl vergisst, das viele andere Metamenschen nicht so privilegiert sind.


    "Ich glaube der Vergleich mit einer Bunrakupuppe würde am besten passen." sagte Silver dann aus dem Blauen heraus. Koherenz in ihren Geschichten zählen wohl nicht zu ihren Stärken.


    "Ob ich mich mit den großen anlege? Ich weis es nicht. Bis jetzt wohl nicht." sagte sie nachdenklich. Also meines Wissens nach war ich noch nicht in einer Nullzone von MCT. Wer das Taxi in Moskau in die Luft gejagt hatte und nur ein Wunder das Team mit dem Leben davon kam weis ich nicht. Aber diese Person oder Organisation hatte wohl sehr viel Eínfluss. Aber ein paar Gänger, ein toxischer Geist, ein verdammter Panzer. Alles das kann dich schneller umbringen als dir lieb ist." Als Silver das sagte fokussierten ihre Augen in der Vergangenheit. "Das Sturmgewehr eines Kongardisten oder eine Landmine unterm Schnee vergraben."


    "Oder ein Drache........" sagte Silver in einem eiskalten terrorgeladenen hauchen. Tränen liefen Silver über das Gesicht runter. Die Ereignisse in Karlsruhe waren noch zu frisch. Die Narben nicht verheilt.


    "DIVE ist ein Gruppe Leute, die Drachensichtungen posten und sich im Netz austauschen. War gar nicht so einfach da rein zu kommen." sagte sie Tonlos. Sie sah gerade nur noch wie Glynn von Boas durch die Luft gewirbelt worden war. Wie abermals ihre Welt zerbrochen war. Wie Tod abermals eine Seele gefordert hatte damit sie weiter leben konnte. Wie sie nur tatenlos zuschauen konnte.

  • "Oder man springt einfach über den Zaun und lässt sich nicht erwischen... Das wäre so meine Lösung. Aber ja das mit den Drohnen klingt spannend..." und ist etwas, was sie sich mental abgespeichert hat. SIe merkt immer mal wieder, dass sie manchen technische Entwicklungen einfach nicht mitbekam. "Aber ja ich würde mich auch nie so versklaven lassen... zumindest nicht wenn ich es irgendwie verhindern kann. Ich glaube nur nicht, dass man da als Drake gefragt würde, wenn das einer der Großen mitbekommt."


    Als dann SIlvers Stimmung so kippt schaut Sakura ein wenig betreten. "Entschuldige... ich wollte nicht...." Sie kramt in der Tasche und reicht ihr ein paar Taschentücher, wenn Silver das will.

    "Ich kann solchen Verlust nachfühlen," meint sie und muss nur an ihre Familie denken.

  • "Eigentlich ist es nicht so tragisch." sagte Silver. Sie nahm ein Taschentuch und tupfte sich die Tränen ab. Das leicht verlaufene Maskara richtete sich sofort wie durch Magie. Was es auch sicherlich war. Silver dachte über so kleine Zaueber nicht mal mehr nach. Sie passierten einfach.

    "Ich konnte sehen wie der Geist in eine Metaebene verschwand. Nur seine sterbliche Hülle blieb zurück. Normalerweise bin ich nicht so, aber ich bin froh sagen zu können, daß der Drache diesen Kampf nicht überlebte." Ein Blick der Genugtuung konnte Sakura in Silvers Zügen erkennen. Silver war eh ein offenes Buch was ihre Gefühle betraf. Ok sie konnten von einem Moment zum nächsten komplett anders sein wie das Launische Wetter der Der Nordsee in der ADL. Aber trotzdem für jeden sichtbar.


    "Und ja du hast Recht. Der Drake wird sicherlich nicht gefragt, wenn er in die Dienste eines Drachen gepresst wird. Ich glaube da sind sie eigen."


    "Aber ich glaube wir sollten das Thema wechseln. Wir haben schon genug über mein Leben erzählt." sagte dann Silver abrupt.

    "Dieses Tätowieren auf die alte Art und Weise. Ist da einfacher Magie mit zu wirken, oder ist es egal ob man eine Tätowiermaschiene oder traditionelle Nadeln nimmt?"

    Auch hier war Silvers Weltsicht ganz klar gefasst. Jeder konnte Magie nutzen.

  • Sakura grinst. "Nun du hast da ein interessantes Leben. Wenn auch manchmal vielleicht im Sinne des chinesischen Sprichworts..." Dann zuckt sie mit den Schultern. "Naja, zuallererst tut es mehr weh und ist wesentlich schwieriger. Es ist eine Art des Tätowierens, die nur wenige beherrschen und noch weniger sich stechen lassen, außerhalb ein paar ganz spezieller Kreise. Ich kenne nur tradtionelle Tätowierer, die auch Qi-Tattoos stechen, egal ob aus Indien, Neuseeland, Hawai oder Japan. Aber grundsätzlich ist das egal würde ich sagen. Allerdings gehört bei mir zumindest eine gewisse spirituelle Art dazu und die kommt mit den Maschinen einfach nicht auf..."

  • "Wem sagst du das. Nicht nur ich bin unstetig wie der Nordwind. Mein Leben ist ebenso. Aber nach einem Sturm folgt immer die Sonne." sagte Silver zu dem interessanten Leben. "Also mir hat schon die maschinelle Art gereicht. Und damals wollte ich den Schmerz spüren. Er hatte mir gezeigt das ich noch lebe. Aber wenn ich mal doch wieder ein paar Tatoos haben wollte würde ich zu dir kommen? Kannst du auch Glowtats mit Magie versehen?" fragte sie neugierig.

  • "Naja, mein Leben ist ruhiger geworden... Wenn man es ruhig nennen kann. Aber ganz ruhig würde mich auch in den Wahsinn treiben. Ich bin da ein bisschen wie meine Heimatstadt. Neonfarbenes Shibuya, neumodisches Akihabara aber auch das traditionelle Ueno..." Sie grinst als sie meint, dass ihr die Maschine gereicht hat. "Das habe ich noch nie gemacht, da es auf die Telesmas ankommt, die man nimmt. Du müsstest jemanden finden, der dir das verzaubert, ich mache das nicht selbst. Wenn es zur Person passt, ja. Aber im Normalfall nicht. Aber ich kann mir AUsnahmen vorstellen und vielleicht schaffe ich es dich zu eine richtig guten Tee zu verführen. Süß, sanft, wie ein Seidentuch."