[IP] Neo Tokyo - The Gaijin's Game

  • Hockend tauchte abermals der Samurai aus der Deckung auf und feuerte einen Hagel tödlicher Geschosse in den Gang. Nur einen Wimpernschlag später erschien sein Oni-Kollege, in jeder Hand eine Pistole ebenfalls feuernd.


    Als die beiden aber dann bemerkten, dass der Gegner nicht zu Bode ging, sondern das Glühen durch die dicken Rauchschwaden wahrnahmen verschwanden sie eben so schnell in Deckung wie sie aufgetaucht waren.


    Kuso! Was für ein harter Brocken. Wir müssen uns etwas anderes einfallen lassen.


    [...]


    Yuri biß die Zähne zusammen. Wilde Entschlossenheit war in seinem Gesicht zu erkennen. Seim Griff um den Schlagstock wurde fester und erneut attackierte er Arashi.


    Dieser konnte nur knapp dem vor Statik knisternden Ende des Schlagstocks ausweichen.

    Funken stoben durch die Gegend als die Waffe sich nahe eines metallenen Regales entlud.


    Das ältere Ehepaar schrie auf vor Schreck umd versuchte sich einmal mehr soweit wie möglich in die hinterste Ecke des Raumes zu flüchten.

    Währenddessen lag Taki an die Wand gelehnt, schluchzend, die Hände schützend vor Kopf und Körper.

  • Yokota war gerade an die aufsteigende Treppe gelangt als die Tür in ihrem Rücken, welche zum Abstieg des Treppenhauses gehörte, aufflog.

    Das Poltern hatte sie bereits gefühlt, doch was da nun hinauf kam war heftig.

    Ein riesiger steinerner Geist der sicher nicht hier war um mit ihr eine nette Debatte über die Bausubstanz dieses Gebäudes zu führen.


    Ihre Instinkte als Kämpferin waren sofort hell wach. Sie griff an ihr Katana um es heraus zu ziehen.

    Doch statt das eigentliche, schön verzierte Schwert zu ziehen, bildete sich eine Art Aura um das Schwert.

    So schnell wie ein Blitz huschte eine wässrige Energie um die Aura, ausgehend von ihrer Hand, mit der Gestalt eines Drachen.

    Eben jene Aura formte das Ebenbild eins scharfen Katanas das durch Yokota nun aus seinem Gefängnis befreit wurde.

    Ihr Lehrmeister hatte ihr das Katana einst geschenkt und sagte ihr, dass nur ihr Wille die wütenden Seelen darin befreien kann und diese zu einer Klinge formen konnte,

    die mit ihr jede arme Seele erlösen würden, welche nicht über den sanzu no kawakamen.


    Sie wusste, dass sie nun hier ihren ganzen Willen brauchte um alle Seelen des alten Katanas zu erwecken. Doch die Seelen würden nicht den schlag ausführen.

    Sie selbst musste ihre Kraft und ihr Können dazu in einen gewaltigen schlag legen.


    Die Klinge fuhr auf das geröllige Wesen hernieder. Die Klinge war so scharf das selbst die Luft noch Zeugnis des Hiebes zurück behielt



    Der Elementar sah den Schlag wohl zu spät und konnte sich nur etwas aus bewegen, ehe die Klinge seinen rechten Arm vom Rest seines Leibes trennte.

    Das Wesen brüllte wütend auf als der Arm krachend auf dem Boden aufkam.


    Noch durch den Schwung des Hiebes ging Yokota in eine abwartende Haltung.

    Bereit den Kampf nun fortzusetzen.

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  • Blanker Zorn glühte aus den Augen der Kreatur. Es machte einen Schritt zurück, riss dabei, durch seine Größe, die Deckenbeleuchtung ab, so dass Funken sprühten und die Lampen sich wild an den Kabeln drehten. Das Treppenhaus wurde in einen surrealistischen Tanz von Licht und Schatten gehüllt.


    Voll Qual schrie das verwundete Elementar seinen Schmerz und seine Wut heraus.


    Yokota hielt trotzig ihre Position als hinter dem Ungetüm aus der Öffnung der geborstenen Türe eine Gestalt trat.


    [...]


    Ryuichi war nicht begeistert. Weder mit der Leistung seines Teams noch mit dem schwächlichen Geist vor ihm. Wenn er hier fertig wäre, würde er ihn zerquetschen und auf seine Ebene zurück schicken.


    Mit abschätzigem Lächeln musterte er Yokota bevor er seine Hand erhob und mit einer seltsamen Geste auf sie zeigte.


    [...]


    Zuerst war da nur ein leichtes Kribbeln


    dann steigerte es sich zu einem unerträglichen Jucken


    ihre Ganze Haut schien immer wärmer und wärmer zu werden.

    Sie würde nicht mehr viel Zeit haben.


    [...]


    Wie eine gefühlte Ewigkeit kam es Kato vor, doch dann war es ihm endlich gelungen den feindlichen Hacker in all dem Noize ausfindig zu machen.


    Langsam schwebte der Spectre näher an den Cyberninja heran. Der Noize-Nebel ließ jede Bewegung um etliche NSecs zäher wirken. So als würde man durch eine dicke Suppe waten.


    Ganz vorsichtig streckte Kato die Hand aus und dünne, fast durchsichtige Fäden strömten aus seinen Fingern und bewegten sich tanzend und tastend auf den gegnerischen Hacker zu.


    Beim ersten Kontakt der Fäden mit dem Ninja glühte dessen Rüstung rot auf und verbrannten die Fäden zu Rauch aus dem plötzlich ein kleiner Shuriken flog und dem überraschten Spectre in den Arm traf.

    Im selben Augenblick wandte der Ninja seinen Kopf und fixierte den Spectre mit glühenden Augen an.

  • Arashi war überrascht. Nur mit Glück war er dem wilden Angriff seines japanischen Gegners ausgewichen. Ihr Zweikampf wurde ihm langsam zu knapp. Er rechnete schließlich damit, dass er sich anschließend noch einigen weiteren Feinden würde widmen müssen. Für einen Folgeschuss war ihm Yuri zu nah. Seine Rechte zog den Manhunter schützend an den Körper zurück, um ein aus der Hand schlagen der Pistole zu verhindern. Gleichzeitig hob er die freie Linke und ballte sie zur Faust. Die Schockfunktion des hauchdünnen Kletterhandschuhs aktivierte sich durch die Handbewegung und lud die Schockpads in den Fingerknöcheln auf. Mit dem Zurückschwingen von Yuris Arm drehte er sich in seinen Gegner hinein und verpasste ihm einen sachten Hieb auf den Solarplexus. Die Schockpads entluden sich schlagartig und jagten Tausende Volt durch Yuris Körper. Der Japaner verkrampfte und wurde von der Elektrizität durchgeschüttelt, blieb aber stehen. „Das gibt’s ja wohl nicht! So ein Drek!“, dachte Arashi wütend. „Fall um, verdammt!“


    In den Augen seines Gegenübers konnte er aber dennoch sehen, dass Yuri nicht unbeschadet davongekommen war. Der Schockangriff hatte ihn erschöpft und auch die typische Desorientierung unmittelbar nach dem Stromstoß glaubte Arashi zu erkennen. Aber vielleicht war er zu voreilig damit gewesen, Bokus Flashattacke wieder einzustellen. Aber diesen Fehler konnte er ja leicht beheben. „Boku, noch einmal. Flashpack los. Gegner voraus.“


    Arashi glitt aus der Reichweite des Japaners und brachte mit einer fließenden Bewegung seinen Körperschwerpunkt wieder über seine Füße. Er bereitete sich vor, Yuri nach dem Einsetzen von Bokus nächster Flashwelle endgültig auszuschalten. Angeschossen, und angeschlagen vom Treffer des Schockhandschuhs, ließ Yuris Widerstandskraft nun aber sichtlich nach. Als der Japaner Arashis Angriffsvorbereitung registrierte, hob er abwehrend eine Hand. „Halt! Wartet!“, rief er beinahe panisch.

  • Samurai und Oni traten einen taktischen Rückzug an. Während der Samurai nach hinten sicherte, eilte der Oni die Stiegen hinunter um dann seinen Partner sichern zu können.

    Dabei platzte er jedoch in die Auseinandersetzung von Yokota und dem Elementar. Da ihm keiner der beiden vertraut war feuerte er instinktiv auf beide Kontrahenten je eine Salve ab.

    Der Oni schien das Schießen ohne Smartgun nicht gewohnt zu sein, so dass die Schüsse aus der Hüfte zu unpräzise waren und beide Ziele leicht ausweichen konnten.


    [...]


    Die freie Hand seine Augen vor den Blitzen der Drohne schützend, ließ Yuri schwer atmend den Schlagstock sinken.


    "Ihr könnt die Schlampe haben. Soviel ist sie dann auch wieder nicht wert für uns." sagte er abfällig in Richtung Takis.

    Dann warf er den Schlagstock in eine Ecke und wartete auf die Reaktion seines Gegenübers.

  • Yokota sah den Magier die Treppe hinauf kommen. Sein Blick war voller Hass und Verachtung. Dann richtet er seine Gesten auf sie und sie fühlte das Kribbeln.

    Sie ahnte dass der Zauber bald richtig auf ihr wirken würde und das nur ein unangenehmer Vorgeschmack war.


    Die Situation war denkbar ungut. Der Magier konnte sich hinter seinem Geist verbergen. So kam sie nicht an ihn heran oder eher schwerer als nötig.

    Der Geist musste also weichen. So umfasst sie den Griff ihrer Seelenklinge noch fester,

    ehe sie gerade so fühlte wie etwas auf sie zu kam.

    Instinktiv drückte sie sich nach hinten und war somit unter der Wohnung von Taki. Konnte aber der Salve des Oni entgehen.

    Vor ihr die Gegner die immer mehr wurden und die rettende Feuerleiter hinter dem Elementaren.

    So konnte sie hier nicht entkommen.


    Schnell schickte sie als Subvocaleingabe

    >>Kontakt 3 Gegner<<

    ihre Position war ihrem Hacker ja bekannt und sie hoffte das Team würde wissen wo sie ist.

    Doch was sollte sie nun tun.


    Ihre Seelenklinge in der rechten, entfernt sie nun die Linke davon, die sich sogleich entzündet.

    Ohne ein weiteres zögern zuckt sie vor und ging in den Nahkampf.

    Sie hatte keine Probleme damit die linke statt der rechten zu nutzen.


    Ihr Schlag war gut, genau auf den Körper.

    Doch der Oni war besser. Er schaffte es sich aus dem Schlag heraus zu drehen. Er konnte die Hitze ihres Feuers fühlen.

    Nun war sie an ihm dran.

    Das Kribbeln wurde schlimmer, war es ein Fehler ihn anzugreifen und nicht den Elementaren?

    Yokota wusste ihre jetzige Position war Segen und Fluch sogleich.

    Sie war sehr nahe an diesem Dämon dran, doch auch hinderte es seine Kumpanen vielleicht daran größere Angriffe zu starten.

    Aber dieses Kribbeln, sie hatte kein gutes Gefühl.

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  • Der Geist folgte seinem Befehl. Das Gefäß daß er bewohnte schien seinen Bedürfnissen zu reichen. auch wenn es schon halb tot war. Er konnte es nicht ganz ausfüllen. Aber es genügte.

    Er lief los. Nicht hastig. Seine Beute würde nicht weit kommen. Die Flammenaura erhellte das Treppenhaus. Im Astralraum konnte er die Auren erkennen. Er spürte auch die Aura des Elementars, aber er sollte sich um die beiden anderen kümmern.

    Sein Opfer nutzte diesen komischen Stock aus dem heißes Metall kam. Ein Metallstück traf das Gefäß aber der Geist wusste das er nicht wirklich verletzt worden war.

    Er kam seinen Opfern immer näher. Dann war er in Reichweite. Sein Opfer ein Wesen mit schwarzen Flecken in der Aura. Das Wesen war schon halb tot. Wie auch sein Gefäß.

    Der Wille des Geistes bewegte das Gefäß. Das Gefäß griff an. Geschmeidig. Das Fleisch war den Kampf gewohnt. Das war schon mal gut. Sein Opfer versuchte aus zu weichen. Aber er war einfach schneller. Die brennende Faust traf den Gegner.

    Hart. Sein Gegner taumelte leicht, aber blieb stehen. Sein Gegner war wohl doch härter als er gedacht hatte. Aber das würde sich nach dem nächsten Angriff ändern. Nichts konnten seiner Macht widerstehen.


    Red hörte wie auf Hachi geschossen wurde. Hörte den Aufprall. Innerlich betete sie, daß ihm nichts geschah. Sie konnte die Flammen des Geistes klar erkennen. Hachidori schien nicht zu verbrennen.

    sie folgte dem Geist. Sie wollte Hachidori nicht allein lassen.

    Sie hob die Taser versuhte in dem Licht einen Gegner aus zu machen den sie treffen konnte.

  • Red sah ihre Chance. Sie musste den Gegner treffen. Wenn sie ihn traf würde er durch den Elektroschock ihn schwächen. Sie wollte die Zeit, die der Dämon in Hachidori verweilte so kurz wie möglich halten. Hatte sie doch keine wirkliche Kontrolle über ihn.


    Sie atmete kurz aus. Konzentrierte sich. Dann flog der Pfeil los. Doch da die beiden im Nahkampf verstrickt waren war, obwohl sie richtig gut gezielt hatte Hachidori auf einmal in der Ziellinie. doch der konnte sich durch seine Bewegung, die er vollführte aus der Flugbahn bewegen.

    Doch der Gegner tat dies auch und so kollidierte der Pfeil mit der Wand gegenüber ohne Schaden an zu richten.


    //Scheiße// dachte Red. Es lief gerade nicht so wie sie es gerne gehabt hätte. Sie musste sich was anderes ausdenken.

  • Vom eisernen Willen seines Unterdrückers angetrieben sammelte der Elementar seine Kraft und spie Yokota einen Hagel aus scharfen Metall- und Gesteinssplittern entgegen.


    Yokota hatte den Angriff vorhergesehen und wich geschickt aus.


    [...]


    Feuer brandete aus dem oberen Treppenhaus, der andere Kampf verlagerte sich näher zu ihm umd das Team fiel zurück.


    Das gefiel Ryuichi überhaupt nicht. Er zog sich ebenfalls etwas zurück um nicht direkte Gefahr zu laufen einem Angriff ausgesetzt zu sein und sammelte seine Konzentration.


    "MIZU NO MUSUME, KOMM ZU MIR"


    [...]


    In der Zwischenzeit wurden die beiden leblosen Körper am Vordereingang entdeckt. Leute schauen, Leute reden.


    Die beiden toten Männer waren zwar nicht bekannt, aber durchaus als Yakuza zu identifizieren.

    Irgendjemand würde die richtigen Schlüsse ziehen.


    [...]


    In einer einzigen geschmeidigen Iaidō-Bewegung zog Yatagarasu sein Katana und vollführte ein perfektes

    Nuki Tsuke mit mehreren anschließenden Kiri Tsuke im Musō Shinden Ryū Stil aus.


    Kato hatte alle Mühe den wilden Attacken des Cyber-Ninjas auszuweichen.

    Während die Spectre-Persona in Rauch aufging um den Angriffen zu entgehen wurden gleichzeitig im Hintergrund neue Programmroutinen geladen.

    Der Spectre materialisierte sich wieder, diesmal mit langen, scharfen Klauen an den Händen.

    Kato nutzte einen Nanosekunden-Lag um einen Gegenangriff zu starten.

    Die Klauen fuhren auf den Gegner nieder...

    nur um die imaginäre Luft zu zerteilen.

    Der Ninja war ausgewichen.

  • „Gute Entscheidung“, sagte Arashi lässig. Er stellte die Angriffsbewegung ein, die Mündung des Colt Manhunter zeigte aber weiterhin unverwandt auf Yuri. Vernünftiges Handeln hätte er dem Japaner gar nicht zugetraut. Arashi wandte sich Taki zu, ohne den angeschlagenen Yakuza aus dem Auge zu lassen. „Taki, komm mit mir, wenn du leben willst. Kannst du laufen?“


    Während er auf die Reaktion des Mädchens wartete, sandte er seiner Datenbuchse das Signal wieder auf WiFi-On zu gehen. Er musste die Kommunikation des Teams baldmöglichst wieder herstellen und die fünf Sekunden, die sein integrales Kommlink noch neu startete, konnten im Gefecht eine Ewigkeit sein. Aber zuerst musste er die Leistung des Jammers etwas dämpfen. Er löste den rechten Daumen vom Griff der beinahe rückstoßfreien schweren Pistole, brachte den linken Arm heran und regelte den Störsender im linken Unterarmschützer auf Stufe 4. Mit der Hilfe des Signalverstärkers seiner Datenbuchse konnte das ebenfalls am linken Arm getragene MCT Blue Defender Kommlink nun das Rauschen durchdringen und ging wieder online. Automatisch loggte es sich auf Schleichfahrt in das öffentliche Gitter ein. Das würde es dem gegnerischen Hacker erschweren, sein Zweitkommlink direkt anzugreifen. Er hoffte auch, dass Sanro-kai den Angreifer inzwischen beschäftigte, um ihn von weiteren Attacken abzuhalten.


    Bevor Yuri möglicherweise bald die Kräfte verließen, weil das Adrenalin aus seinem Kreislauf gespült wurde und er dann die Schmerzen seiner Verletzungen erst richtig wahrnahm, trat Arashi noch einen Schritt nach vorne und nahm dem Japaner vorsichtig die entladene Savalette Guardian aus der Hand.

  • Der Geist war irritiert durch die Gegenstände, die hier durch die Luft flogen. Sein Gegner, der schon schwer angeschlagen war, wurde aber langsam lästig. Der Geist wollte endlich seinen Auftrag beenden. Er wollte wieder zurück auf seine Heimatebene.


    Abermals nutzte er sein Gefäß um seinen Gegner an zu greifen. Die Flammenaura glühte im Treppenhaus.

    Er nutzte den Arm seines Gefäßes um mit voller Wucht zu zu schlagen. Seine angeborene Schnelligkeit wurde durch das Gefäß nicht wirklich gehemmt und so hatte sein Gegner auch diesmal wieder keine Chance dem flammenden Hieb aus zu weichen.


    Flammen fraßen sich durch die Panzerung. Verbrannten Haut und Knochen. Der leicht zerbrechliche Körper seines Gegenübers hatte der geballten Kraft von elementarem Feuer nichts entgegen zu setzten.


    Er kam dem Ende seines Auftrages näher. Der erste Teil des Dienstes war vollbracht.


    Er drehte zu dem zweiten Teil seines Dienstes. Einer Laune der Natur. Ein Wesen mit einer Dämonenmaske aus dem japanischen Theater.

  • Yatagarasu hatte keine Zeit mit dem anderen Hacker Katz und Maus zu spielen. Sein Team war am Zuückfallen und er konnte sie nur unterstützen wenn er sich schnell dieses Gegners hier entledigte.

    Er konfigurierte sein Deck neu und lud ein neues Programm. Das Katana des Ninjas begann gefährlich zu pulsieren bevor er erneut zum Angriff überging.

    Hätte Kato nicht vor einiger Zeit den Sourcecode dieses Angriffprogramms vor einiger Zeit auseinander genommen umd analysiert wäre es ihm wohl nicht möglich diese Attacke zu blocken.

    So gelang es dem Spectre noch rechtzeitig seine Klauen hochzureißen und die präzise ausgeführten Angriffe zu parieren.

    Kato wusste, dass er nicht so einfach abtauchen könnte,  der andere Hacker hatte bereits eine Marke auf ihm und würde nicht zulassen, dass er sich so einfach aus dem Staub machte.

    Die einzige Möglichkeit war den Gegner im Kampf auszuschalten.

    Erneut nutzte er die verbesserte Prozessorleistung seines Decks um während eines Lags ein paar Routinen für einen Angriff zu coden.

    Der Spectre wich einem weiteren Schlag des Ninjas aus und attackierte dann seinerseits.

    Die Klauen schnitten durch die Rüstung des Gegners und Funken sprühten. Dort wo Kato den Treffer gelandet hatte zeigte sich ein übler Schnitt an dessen Enden zerstörte Codezeilen erloschen.

  • „Taki, komm mit mir, wenn du leben willst. Kannst du laufen?“


    Ganz verstört blickte Taki auf.


    Unsicher was sie sagen sollte, wie sie reagieren sollte.

    Ihr Blick fiel auf Yuri, aber von ihm kam keine Regung.


    Dann blickte sie auf die beiden, in der Ecke kauernden, älteren Menschen.


    Dann wieder zu Yuri.


    "Ich kann nicht. Mein Platz ist hier."

  • Arashi folgte dem Blick des Mädchens zu ihren Eltern, die im andauernden Blitzlichtgewitter von Bokus Flashfunktion die Hände vor die Augen schlugen. Auch Taki kniff ihre Augen zusammen, um überhaupt etwas zu sehen. „Ich verstehe“, nickte er ihr zu. „Du kannst Deine Familie nicht in der Gefahr zurücklassen. Also gut, dann nehmen wir sie auch mit. Komm.“ Er ging auf sie zu, um ihr auf die Füße zu helfen. Kurz betrachtete er seine linke Hand, in der er immer noch Yuris Pistole am verchromten Lauf hielt. Er bot ihr stattdessen sein Handgelenk an. Zögernd griff Taki nach ihm.


    Er atmete unmerklich auf. Das hätte den turbulenten Tag ja perfekt gemacht, wenn er das Mädchen auch noch betäubt hätte hinaustragen müssen. Im Hintergrund nahm Arashi wahr, dass sich die Kampfgeräusche entfernten. Seine Kollegen schienen die Gegner die Treppe hinunterzutreiben. <Akai Chimu, wie ist euer Status?>, sendete er über das Blue Defender Kommlink in das Teamnetzwerk. Noch fünf Sekunden bis zum Neustart seines integralen Kommlinks.


    Aus dem Augenwinkel nahmen seine erstklassigen Cyberaugen durch das Fenster des kleinen Zimmers eine Reflektion vom gegenüberliegenden Gebäude wahr. Sein, in Tausenden von Trainingskämpfen geschmiedetes, Mindset schrie ‚Gefahr!‘ in seinen Verstand. Ein Scharfschütze. Und er stand fast genau hinter dem Fenster, bemerkte er erst jetzt. Arashis Muskelgedächtnis sprang mit schlangengleicher Geschwindigkeit an und er schob sich mit Taki in einem seitlichen Ausfallschritt aus dem Sichtbereich des Schützen. PAFF! Keine Zehntelsekunde später durchschlug ein Hochgeschwindigkeitsgeschoß schallgedämpft das dünne Fensterglas und fetzte ein faustgroßes Stück aus dem vergilbten Putz der gegenüberliegenden Wand. Genau dazwischen hatte Arashi gerade noch gestanden. Dann zerplatzte auch das Glas des Fensters und Splitter flogen durch den ganzen Raum. „Das wird ja immer besser!“

  • Das Grauen, was dieser Flammendämon mit seinem Teamkollegen angestellt hatte, musste dem Oni stark zugesetzt haben, denn seine Geschwindigkeit wurde nicht geringer als dieser neue Gegner mit den Elementarkräften auf ihn eindrang.

    Geschickt duckte er sich unter den Attacken hinweg und feuerte auf kürzeste Distanz eine Salve ab.


    Dann war er auch schon fast vorbei als ein weiterer Hieb an seiner Seite vorbeischrammte.

    Zum Glück blieb er davon verschont und auch die Flammen konnten keinen Schaden anrichten.


  • Vor dem Geist standen ein Mensch und ein Erdelementar. Die Situation war angespannt. Die beiden Individuen interessierten ihn aber nicht. Hinter ihnen war sein Auftrag. So schlüpfte er an ihnen vorbei. Er wusste das die beiden auch kämpften aber es war nicht sein Kampf auch wenn sein Gefäß protestierte. Er sollte den Oni ausschalten.


    Als er dann endlich an ihm dran war ließ er eine flammende Faust in seine Richtung schnellen, aber der Oni hatte genug Zeit gehabt sich auf den Angriff vor zu bereiten, so ging der Schlag ins Leere. Sein Gegner war etwas schneller gewesen.


    Der Feuergeist lies sich doch dadurch nicht beirren. Dies war nicht sein erster Kampf und es würde auch nicht sein letzter sein. Er würde seinen Auftrag siegreich beenden. Er wollte zurück auf seine Ebene. Hier war es ihm einfach zu kalt.

  • Yokota versuchte noch dem Oni den Weg ab zu schneiden.

    Sein Schuss tat durchaus weh, doch er durfte hier nicht so schnell durch.

    Plötzlich wurde der Oni dann von oben angegriffen und sie fühlte die Hitze, die nicht ihre war.

    Instinktiv ging sie ein wenig zurück.

    Als dann auch schon der Erdelementar zum Schlag ansetze, sie hatte es zu spät gesehen.

    Diese verlorene Seele wollte nur wieder zurück auf seine Ebene und erfüllte den Wunsch des Meisters.

    Jedoch war der Angriff durchaus effektiv. Yokota versuchte auszuweichen, schaffte es ganz knapp nicht.

    Der Schlag des Wesens aus Beton schleuderte die junge Frau zurück an die Wand gegenüber dem Treppenabgang und ließ sie recht unsanft aufkommen.


    Ihr drückte es die Luft aus dem Leib und man hörte wie einige Rippen brachen.

    Dazu war der linke Arm, der den Schlag abbekommen hatte, gebrochen und hing schief an ihr hinunter.

    Sie fühlte den Hauch der Kami, die nach ihr Griffen.

    Durch den Schlag war ihre Konzentration dahin und ihre Flammenhand erlosch.


    Aus ihrem tiefsten inneren breitete sich eine Kälte aus, die nach und nach ihren ganzen Körper einhüllte.

    Raureif legt sich über ihren ganzen Körper und an der Wand an der sie lehnt, sowie am Boden, beginnen sich langsam kleine Eiskristalle auszubreiten.

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  • Die ganze Sache schien aus dem Ruder zu laufen Ihre Unterstützung, Yokota war gerade von dem Erdelementar brutal zusammen geschlagen worden. Der Geist war so viel größer als ihr Geist. Zumindest wenn man von Körpergröße ausging. Ihr musste etwas einfallen. Sie hatte keine Zeit.


    "ONI! GREIFE DEN ERDELEMENTAR AN!" Ihre Stimme hallte durch das Teppenhaus. Zeitgleich verlagerte sie ihren Geist zu dem Dämon. //Lass erst mal ab von dem Oni.// sie hoffte das der Dämon auf sie hören würde.

  • Red hatte gerade den Befehl gegeben.


    Plötzlich hinter ihr eine Explosion.


    Die Druckwelle warf sie nach vorne und mit Mühe sie konnte Halt finden, sonst wäre sie wahrscheinlich die Stiegen hinabgestürzt.

    Zum Glück war nicht mehr passiert.


    Die Cortex-Bombe des Samurai war detoniert und hatte gemeinsam mit dem wütenden Feuerdämon nicht viel von dem Mann übrig gelassen.


    [...]


    Als die Fensterscheibe barst und Arashi Taki in Deckung zog, brauchte auch Yuri nicht lange um zu realisieren was hier gerade los war.

    Instinktiv war er sich in Deckung und zog dabei auch den ausgeschalteten Moto auf die Seite.


    Verwirrt blickte er sich um.


    [...]


    "MISO NO MUSUME, KOMM ZU MIR"


    Das leichte Schimmern in der Luft verriet Ryuichi alles was er wissen musste.


    Ryuichi brauchte nicht in die Geisterwelt zu blicken. Das leichte Schimmern in der Luft verriet ihm alles was er wissen musste. Der Geist war erschienen und wartete auf seine Befehle.


    Ein kurzer Blick aus der Deckung.


    Dieser Baka von einem Oni schien wirklich flüchten zu wollen. Ryuichi würde diesen Henbito später für seine Feigheit zur Rechenschaft ziehen.


    Als er seine Macht sammelte begann die Luft um ihn zu knistern. Kleine Luftwirbel bildeten sich und schimmerten in einer Wolke um seinen Körper

    Er atmete tief und sandte seinen Willen an seine Diener.


    "Sorera o subete hakai suru - Vernichtet sie!"


    Dann machte er sich davon. Die Einsatzkräfte würden nicht mehr lange brauchen und er hatte keine Lust sich mit diesem Beamtenpack befassen zu müssen.


    [...]


    Wie eine große Woge stürzte Miso no Musume auf das seltsame Feuerwesen ein, dem Befehl ihres Meisters folgend.


    Doch obwohl das seltsame Zwi-Wesen fiel schwächer und an die fleischliche Welt gebunden war gelang es ihm scheinbar ohne großer Mühe dem Angriff auszuweichen.


    Voller Angst, Angst vor dem Zorn ihres Meisters, brachte sich der Geist für einen weiteren Angriff in Position.