[IP] Auslöschung

  • Jesken wirkt ruhig und entspannt, ein leichtes Lächeln auf den Lippen.

    „Willkommen Doc.“ Begrüßt er Johann schlicht.


    Er hört Red Eye und Envoy zu, hat aber nicht viel zu ergänzen.

    „Über magische Methoden war bis auf eine heftige Reaktion von Banner leider nichts zu erfahren. Sie sind jetzt dran Doc.“


    Der Amerindianer mustert Johann offen.

  • Der Major bringt euch zurück zum Lazarett. Sgt. Banner scheint wieder bei Bewusstsein zu sein, zumindest sind die Augen geöffnet und die Geräte zeigen Lebenszeichen.

    Der Major holt dann mal Dr. Zane, welcher eine Klemmbrett mit E-Paper dabei hat.


    "Ah, da sind Sie ja wieder. Aber war beim letzten Besuch nicht jemand anderes mit dabei? Wem kann ich denn jetzt die Akte geben, wenn Ihr Arzt nicht mehr da ist? Geht es ihr gut?"

    Lofwyr wusste, dass Drake Hässlich war. (Aus: Charette, Robert N., Lass ab von Drachen)


    als SL: derzeit in kreativer Pause
    als Spieler: Love Land (SR5), Larchéime (SR5)

  • Envoy betrachtet Sgt. Banner vorsichtig hinter der Scheibe. Er rechnet jederzeit mit gefährlichen Wendungen seitens des zurückgekehrten Offizier.


    " Das stimmt. Wir haben unseren Arzt notgedrungen austauschen müssen, da der Auftrag für Oracle zu gefährlich war. Sie können die Daten unserem Arzt Johann zukommen lassen, Dr. Zane. "


    Der Norm lächelte freundlich und charismatisch.

    Aktuelles SL Projekt " New Jersey / Love Land / Larcheime " (Foren Runs)
    Hauptcharakter: "Iwan " ( Strassensamurai )


    Erfahrener Meister und Spieler seit Edition 3.0 8)

  • Red Eye hält sich zurück. Bleibt aber wachsam. Die Waffe hat er diesmal schon parat.


    /Müssen ja nicht alle auf Banner einstürmen. Sonst zuckt der wieder aus. Hoffe Jesken macht nicht wieder seine Geisternummer. Das hat ihm ja total aua dem Häuschen gebracht. Ob das was mit drüben zu tun hat? Schlangengeister oder so? //

  • "Dr Zane..." Johann nickt diesem zu.

    Er nimmt sogleich die Akte in die Hand ünd überfliegt.

    "Kann man zu ihm?


    ...


    Tja... Von der Akte her sieht das wie 'ne schräge Gen-Therapie aus. Im Zusammenhang mit seiner Geschichte tippe ich auf Manainduziert.

    Sieht aus, als verwandelt er sich in ein Reptil. Klapperschlange, wies scheint.


    Hat er sich, seit er hier ist, bereits weiter verändert? Dann könnte man schauen, ob es hier noch weiter voran schreitet, und falls ja, wie schnell.


    Und bringt dem Mann mal ein paar Wärmelampen. Vielleicht hilft das."


    //Na das ist mal ein Einstieg. Sowas hab ich ja auch noch nicht gesehen.

  • Dr. Zane überlegt kurz, tippt auf einem Datapad und meint.


    "Anfangs fanden weitere Veränderungen statt. Magie scheint ein Katalysator zu sein, aber bisher verliefen die Tests sehr unzuverlässig und wir wollen nicht riskieren, dass sich Sgt. Banner weiter verwandelt.

    Deshalb auch keine Wärmelampen. Die Kühle macht ihn träger und müder, so dass derzeit keine Gefahr von ihm ausgeht und er kooperativer ist."

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  • Envoy hört sich alles gut an und reibt sich die Schläfen.


    " Es ist gruselig mit einer Spekulation der Wahrheit so nahe zu kommen. Also ist da draußen etwas das Menschen in Schlangen verwandelt.


    Was ist denn passiert, wenn er nicht so schläfrig ist ? Dreht er durch , versucht Alle umzubringen ?


    Vielleicht sollten wir unbedingt Antidot mitnehmen. "



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  • "Ein Antidot kann sicher nicht schaden. Hoffe die haben hier sowas. Kann es sein, dass es einfach damit zu tun hat, wie lange man der Welt dort drüben ausgesetzt ist? Schon klar, dass manchen wahrscheinlich schneller reagieren als andere, aber vielleicht reicht es einfach nur dort zu sein, oder die Luft zu atmen um such zu verwandeln. Hab da mal ein Trid gesehen indem sich alle langsam in Zombies verwandelt haben. Kann sowas ähnliches hier auch möglich sei ?" nachdem er diese Theorie in die Runde geworfen hat lässt er sein Comm mal alles über Schlangen/Klapperschlangen zusammensuchen. Besonders was diese nicht mögen.

    "Oh, Mann. Schlangen mochte ich noch nie so richtig. Höchstens gebraten."

  • „Bei einer manainduzierten Verwandlung ist es fraglich, ob ein einfaches Atemgerät hilft. Ich werde versuchen uns entsprechend abzuschirmen, aber auch ich werde schlafen müssen ...“


    Jesken wirkt nachdenklich. Nach einigen Sekunden fährt er fort.


    „Es könnte auch sein, dass Schlangen nicht die einzigen Critter sind, in die eine Verwandling möglich wäre. Gab es denn in den letzten Monaten Zwischenfälle mit Crittern? Meldungen, auch noch so unwichtig scheinend, könnten uns helfen. Major, können Sie uns dahingehend Berichte heraussuchen lassen? Wenn möglich bis zu der Zeit zurück, bei der die ersten Truppen in das Phänomen geschickt wurden.“

  • Das gefällt Johann bisher überhaupt nicht. Er lässt sich jedoch nichts ansehen. Er ist es gewohnt, auch bei schlimmsten Verletzungen optimistisch auszusehen. Mit Negativität ist schließlich keinem geholfen.


    "Wurde was in seinem Blut entdeckt? Ich meine, es wäre gut zu wissen, wie das übertragen wird. Was auch immer das ist.


    Wenn es rein manainduziert ist, fürchte ich, schützt uns überhaupt nichts. Also, außer eine hermetische lebendige Versiegelung."

    Und diese erwartet er hier nicht. Ist immerhin die Army, und, naja, sowas ist sehr teuer.


    Er ist sich nicht mal sicher, ob die dauerhaft helfen würde. Wer weiß, ob das nicht ansteckend ist und von der Versiegelung weiter gegeben wird.


    "Hoffen wir, dass es ein Virus oder Gift ist. Dagegen können wir uns schützen."


    Fragend schaut er Dr. Zane an, ob es Erkenntnisse gibt.


    "Ist es sonst möglich, dass ich ihn untersuche?"


    Antidot setzt er sich auf seine Liste zum Einpacken.

  • Dr. Zane antwortet so gut er kann, der Major hat sich aus dem Staub gemacht.


    "Also, bisher haben wir ihn möglichst ruhig gehalten, weil wir keine unnötigen Risiken eingehen wollten. Gewalttätig ist er uns gegenüber aber nicht geworden.

    Ansonsten wissen wir über die Übertragung nicht viel. Hier scheint er eher nicht ansteckend zu sein. Einige wenige Personen hatten direkten, ungeschützten Kontakt zu Sgt. Banner, weisen aber keinerlei Symptome auf.

    Daher vermuten wir, dass eine Mischung aus der Umgebung hinter dem Schleier, sowie eine Verletzung durch das Objekt - hier eine Klapperschlange - vorhanden sein muss, um sich zu verändern. Wir haben zumindest einen Schlangenbiss entdeckt.

    Zwischenfälle mit Crittern gab es keine, sieht man davon ab, dass ein betrunkener Hinterwäldler von seinem Bluthund gebissen wurde, was aber nichts ungewöhnliches ist. Und ja, auch Insektenstiche oder Schlangenbisse oder ein Sturz von einem Pferd, aber nichts unerwartetes.

    In Sgt. Banners Blut wurden geringe Mengen Crotalus-Gift entdeckt, die von dem Biss her rühren.


    Und ja, Sie können gern mit hinein und sich selber ein Bild machen. Aber nicht allein, aus Sicherheitsgründen."


    Derweil kann sich Red Eye Unmengen Informationen über Schlangen im Allgemeinen und Klapperschlangen im Besonderen aus der Matrix auf sein Kommlink laden.

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  • Envoy hörte sich alles aufmerksam an und nickte schliesslich.


    " Vielen Dank Dr. Zane.


    Hatte Sgt. Banner zufällig noch etwas mitgebracht ? Aufzeichnungen, Video Aufnahmen, Bodenproben in der Kleidung, war sein Körper bemalt ? "


    Er schaut fragend und grübelt.


    Vielleicht gibts auf der anderen Seite noch Überlebende. Indianer, wahnhafte Go-Gangs, Farmer..

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  • "Nun..." überlegt Johann, "Möglicherweise kann er uns ja erzählen, was mit ihm passiert ist. Oder könnte es, wenn es ihm besser ginge.


    Ihm ist bewusst, dass hier das Militär das Sagen hat. Aus Sicht des Arztes in ihm würde Johann aber eher für das Wohl des Patienten sorgen wollen. Was hier natürlich auch grandios schief gehen kann.


    Aber, was nutzt er in diesem Zustand?


    "Dann würde ich jetzt gerne zu ihm. Was muss ich beachten?


    Immerhin scheint Banner selbst nicht ansteckend zu sein, was eine Epidemie verhindern sollte. Dennoch wissen sie verdammt wenig.


    "Und ich würde zumindest gern einmal testen, wie er auf Wärme reagiert."

  • Bevor sich der Major aus dem Staub machen kann fängt ihn Red Eye noch mit einer Frage ab.

    " Ich würde mir dann gerne den Fuhrpark ansehe. Möglicherweise nehmen wir 1-2 Fahrzeuge mit durch den Schleier.Dann haben wir die Möglichkeit etwas mehr Equipment und Proviant mitzunehmen. Nicht dass ich vorhabe allzulange dort drüben zu bleiben."

  • Jesken hört sich alles an, schweigt aber.

    Mal sehen, was der Doc rausfindet. Ich sollte vielleicht vor der Tür warten, nicht dass Banner wieder wegen meiner Magie abdreht.

    Der Amerindianer macht es sich vor der Trennscheibe gemütlich, um zu beobachten, wie die Untersuchung bei Banner verläuft.

  • Dr Zane überlegt.

    "Hm, Bemalung, Tätowierungen oder ähnliches hatte er nicht. Ob er sonst noch etwas bei sich hatte, weiß ich nicht. Da müsste Ihnen Dark Sky mehr sagen können. Oder der Major."


    Zu Johann meint er. "Gehen Sie ruhig rein, aber halten Sie besser etwas Abstand. Ansonsten fühlen Sie sich frei. Wärmelampen lasse ich sofort besorgen."


    Zu Red Eye meint er. "Dafür wenden Sie sich auch besser an den Major oder Dark Sky. Da kann ich Ihnen nicht weiter helfen."


    Ein Assistent holt Wärmelampen und bringt sie zu Banner in den Raum. Johann könnte jetzt ebenfalls in den Raum.

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  • " Vielen Dank Dr. Zane. "


    Envoy lächelt freundlich.


    " Ich suche einfach nach weiteren Informationen. Wir werden sicher bald aufbrechen und sind im Blindflug zur Todeszone.


    Ich glaube nicht das wir Fahrzeuge erhalten werden. Zu ungewiß ist die Situation in der Todeszone. Wir können schließlich auf der anderen Seite nicht tanken.


    Envoy öffnete seinen Mantel um die Waffe herausholen, überprüfte nochmal die Munition und nickte schliesslich.


    " Bin gespannt was Johann erreicht. "


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  • "Kannst ja gerne zu Fuss gehen, mein Freund, aber wenn ich schon nen Blindflug mache, dann lieber motorisiert. Falls es sich als eher ungünstig herausstellen sollte, kann man das Equipment ja zurück lassen, aber Leben hab ich nur eines und das will ich behalten so lange es geht." Schnaubt Red Eye missmutig.


    Zivilisten. Keine Ahnung wie es da draußen sein kann. Ich zwar in dem Fall auch nicht, aber n Fahrzeug wär nich schlecht.

  • Johann wartet, bis eine Wärmelampe verfügbar ist, greift sich diese und betritt dann Banners Raum.

    Zunächst schaut er sich ihn genauer an, doch wie zu erwarten bringt das allein keine Erkenntnis.


    Während er die Lampe anschließt und zunächst nur in die Nähe leuchtet, versucht er, ob mit Banner ein Gespräch möglich ist oder wird. Stück für Stück nähert er die Lampe dem Patienten, um zu schauen, ob Reaktion oder Besserung eintritt, und er vielleicht sogar ansprechbar wird.


    Beruhigend versichert er, dass niemand hier Banner etwas tun will, und fragt, ob er sich an irgendetwas erinnern kann.

  • Jesken hört ruhig zu.

    Auf die Antwort von Red Eye nickt er und fügt hinzu.


    "So ein Humvee mit Solarzellen ausgestattet, um auch andere Ausrüstung mit Strom versorgen zu können, hat definitiv etwas. Extra Sprit kann man ohne Probleme mitnehmen und die Reichweite mit so einem Fahrzeug ist dann auf jeden Fall um etliches Höher, als wir zu Fuß in Wochen zurücklegen könnten. Medizinische und magische Ausrüstung wird einiges wiegen und da haben wir noch keine Überlebensausrüstung dabei, Waffen und Munition auch nicht."


    Der Amerindianer wendet sich dann aber dem Tun vom Doc zu und beobachtet, ob er Reaktionen sehen kann.