von Grey Ice am Mo Apr 26, 2010 18:10
<< Da ich selber hacke und erwacht bin, wenn auch nicht als Zauberschleuder, mit ein paar davon jedoch schonmal zusammengearbeitet habe, kann ich auf diese echt nicht wirklich clevere Frage wohl passend antworten:
Beide.
Magie ist eine mehr als nützliche Option für eigene Jobs. Magie liefert die eine Menge Vorteile und Möglichkeiten, die Mundane nunmal nicht haben und häufig genug nichtmal mit 'Ware imitieren können. Magier haben Optionen, dich bei deinen Jobs zu unterstützen, das gibts eigentlich fast gar nicht. Häufig genug gibt es Jobs, die du ohne magische Rückendeckung nur als Haufen organischen Abfall überstehen würdest, und wenn du jemals in eine Anlage rein musstest, ohne alles dabei umzulegen, wirst du für einen Zauber oder einen Geist, der dich unsichtbar macht, verdammt dankbar sein. Deswegen haben Magier eindeutig die Nase vorn.
Hacken zu können ist für die meisten Jobs, die ich kenne, eine Grundvoraussetzung - sei es nur, um Infos über das Ziel aus der Matrix zu beschaffen, oder auch, um mit ein paar Tricks die gesamte elektronische Sicherheit lahmzulegen. Türen öffnen sich, Kameras verschließen ihre Augen, und, ohne angeben zu wollen, die Jobs erledigen sich dann teilweise wie von selbst. Ohne das entsprechende Know-How sind eine ganze Reihe von Zielen für das Team komplett ausser Reichweite, oder vielleicht nur unter enormen Risiko zu beschaffen. Klar mag ein Magier Mittel und Wege kennen, einen Teil der elektronischen Sicherheit zu umgehen - da kennen sich eine Reihe von Leuten mit Sicherheit besser aus wie ich - spätestens vor dem passwortgeschützen Terminal mit IC-Sicherung, durch den man leider nur an die Datenbank mit den Daten kommt, die Schmidt haben will, ist selbst ein Professor Dr. Dr. hassenichgesehen der magischen Künste am Ende und macht Platz für die Matrixnerds. Deswegen haben ganz klar Hacker die Nase vorn.
Mal ganz ehrlich, Sero, so ein Vergleich zwischen Magiern und Hackern ist ziemlicher Bullshit. So lang ich auch nachdenke fällt mir echt keine nennenswerte Gelegenheit ein, wo Hacker und Magier beide für geeignet wären - mal auf Jobs bezogen. Das heißt, so ein Blödsinn wie "Ich arbeite lieber mit Hackern als mit Magiern" oder umgekehrt ist ziemlich sinnfrei - wenn du einen Magier brauchst, wird kein Hacker der Welt dich retten können. Wenn du ein Matrixproblem hast, wird ein Magier auch nicht die Antwort auf alle Fragen sein. Ich denke, das die meisten Messerklauen mit Hackern besser klarkommen, weil man die mit einer schnellen Rechten problemlos wieder einnorden kann und dem eigenen Ego als "Der Mann"(TM) nicht wirklich lang im Weg stehen. Für solche Leute kann der Kontakt mit Magiern dem Ego - oder auch wirklich wichtigen Dingen - deutlich mehr weh tun wie der Hacker. Ist nicht gegen dich gemeint, vielleicht hast du bei den 4 Magiern, die du getroffen hast, nur Arschlöcher und Vollidioten dabei gehabt. Es gibt aber genauso gut Hacker, die neben der Rolle stehen, und nur zur Vorsicht, auch als Hacker kann man dir das Leben deutlich vermiesen. Man sollte dabei nur nie in Reichtweite desjenigen sein, der das versucht, sondern eher nach dem Job aus sicherer Entfernung beginnen, das Leben der Nervensäge aus der Matrix zu zerlegen. Dafür muß man jedoch bis nach dem Job warten und solange weiter seinen Arsch für die Ausbrüche der Muskelfraktion hinhalten. Deswegen sind Hacker bei Jobs wohl häufig angenehmer. >> 24