Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

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Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Harbinger am Mo Sep 05, 2011 12:55

Ich habe mich letztens mit einem unserer Co-SLs über Sinn und Unsinn von Low-Power Kampagnen und den Preisen inn der SR Welt im besonderen unterhalten, folgendes ist mir dabei aufgefallen:

Ein Kleingeldsetting schützt den SL noch nicht vor Überbewaffnung: Ein Bodyguardjob gibt nach Buch ca 200 Nuyen am Tag, 50% Aufschlag als Gefahrenbonus währen normalerweise durchaus drinne, acht 300 Nuyen nacht einem (sicher anstrengenden) Tag Arbeit.

Angenommen der SC hat noch 50 Nuyen Startgeld, oder etwas Loot verkauft, gibt es nun die Möglichkeit einen Revolver zu kaufen, eine MP, mit der auch Deckungsfeuer abgegeben werden kann, oder gleich auf 11 Granaten umzusatteln!

Wir sind uns nicht einig geworden wie sich das auf das Powerniveau der Kampagne auswirkt, was mich betrifft, ist der Low-Tech Teil damit relativ schnell gelaufen und in der Charakterentwicklung würde nun hauptsächlich ein (von mir nicht sehr beliebter) BP-Malus auf die Enwticklung der Charaktere Einfluß nehmen.

Wie seht ihr das?
Wer hat Erfahrungen mit Low-Powerkampagnen, oder mit dem rasanten Wachstum der Rüstungsspirale in SR gemacht, die er teilen könnte?

Bin gespannt auf eure Antworten!

Gruß H
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Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Medizinmann am Mo Sep 05, 2011 13:43

eine Gegenfrage :)
was ist denn der Sinn davon die Chars unterbewaffnet zu lassen ?

Spieler/Chars werden sich dann aufrüsten ,wenn die Gegner mit normalen Waffen nicht zu bekämpfen sind oder nur "schwer zu knacken"

HokaHey
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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Harbinger am Mo Sep 05, 2011 14:02

Es ist zwar unhöflich eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten, aber: Habe in der regulären Kampagne einen Ork nicht mehr zeitnah fertig bekommen, Geld zusammengestrichen und mit einem Keramikmesser und einem Teleskopschlagstock gestartet, hat eine riesen Gaudi gegeben.

Mit Knüppel auf Kopf, erste Pistole erbeutet etc.,Teppich aufschneiden, um die geklauten Waffen zu transportieren und Connections in gefundener Ausrüstung zu bezahlen...

Da kam die Überlegung auf einmal neben der inzwischen recht hoch entwickelten Kampagne ein paar Scrubs auf die Reise zu schicken, die deshalb schon wachsen werden, da die Spieler viele Anfängerfehler längst nicht mehr machen, weder was Skills, noch vergebene Tempi im Kampf etc. angeht.

Die lowpower Kampagne war einer der Vorschläge als Lückenbüsser, wenn wir das große Team nicht voll kriegen (RL-Boss etc.).
Das niedrige Powerniveau sollte dem Setting (Seattle-noir) gerecht werden,komplett mit Duster und Revolver etc., deshalb meine Anfrage zu Preisen, hatte nicht vor alles zu hausregeln, damit "less Bang for the Buck" nicht das Spiel dominiert.

Gruß H

Zusatz: Mir fällt auf, dass es durch fehlende Preisnormalisierung immer wieder "richtig" und "falsch" für den Einsatz von Geld und Ressourcen gibt, das ist schade, denn eine etwas linearere Kostenstruktur hätte hier schon Abhilfe geschaffen (keine MP unter leichte Pistolenpreis zB...).
Zuletzt geändert von Harbinger am Mo Sep 05, 2011 15:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Trollballerina am Mo Sep 05, 2011 15:03

Naja, also wenn es mir echt beschissen ginge und ich nicht wüsste ob ich den morgigen Tag drauf gehe, ob ich diesen Monat genug zu Nuyen für Essen und ein Dach über den Dach bekomme, wäre mein erster Gedanke nicht eine dickere Knifte zu kaufen.

Sicher, sie kann dir das Überleben sichern, aber verdammt noch mal man lebt doch sowieso nicht lange am unteren Ende der Nahrungskette, also wird das Geld viel eher für Partys, Drogen und den ganzen Kram raus geworfen, der das Leben schöner macht, denn es ist eben kurz.
Wenn dauerhaft ein bisschen mehr Geld drin ist und auch klar wird, dass man mehr Feuerkraft, bessere Tech oder Ware braucht, dann würde ich drüber nachdenken mir auch genau das zu beschaffen. Aber auf keinen Fall wird Geld dafür ausgegeben, solange nicht klar ist, ob ich die nächsten vier Wochen überhaupt überstehe.

Hängt also meiner Ansicht nach auch von den Spielern ab, inwieweit kann und will man sich in ein Leben hinein versetzen, dass keine Zukunft bietet und von täglichen Unsicherheiten und lebensbedrohlichen Situationen geprägt ist.
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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Stonewall am Mo Sep 05, 2011 15:47

Die Waffen der Wahl kann der SL mMn gut genug durch soziale Faktoren steuern. Da würde ich nicht zur Geldverknappung kneifen, wenn man nicht wirkliche Heckenpenner als SCs haben will. Mit einer Pistole kommt man eben noch in Lokalitäten, wo die MPi besser draussen bleibt.

Übrigens sollen in gewissen Kreisen Waffen auch ein Statussymbol darstellen. (IIRC gibt es doch im Arsenal extra einen Mod für "gestylte" Waffen?)
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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Harbinger am Mo Sep 05, 2011 15:50

Eine größere Waffe kann auch bei der Nahrungsbeschaffung hilfreich sein.
Bzw. den nächsten Job weniger beschwerlich gestalten.

:wink:

Deshalb bezog sich meine Frage egtl. nicht auf die verschiednen Optionen, sondern das Ungleichgewicht an Feuerkraft pro eingesetzten Nuyen in den verschiedenen Kategorien.

Gruß H
Zuletzt geändert von Harbinger am Mo Sep 05, 2011 16:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Medizinmann am Mo Sep 05, 2011 16:26

(IIRC gibt es doch im Arsenal extra einen Mod für "gestylte" Waffen?)
klar gibts den, sogar in 2 Stufen (und gibt auch einen Bonus aufs Einschüchtern)

@Harbinger(s ursprüngliche Frage)
:) Du, nicht Böse gemeint, aber Ich sehe nicht das Problem(Ich sehe auch noch nicht deinen Standpunkt...vieleicht hab Ich gerade einen Patzer bei der Logikprobe gemacht ?)

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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Harbinger am Mo Sep 05, 2011 17:00

Zum Arsenal-Mod: Gerade Casemodding etc. ist relativ teuer und somit für die Prämissen der low-bob Kampagne nicht durchführbar (wer 3k Nuyen in der Waffe versenkt, aber auf der Straße schläft hatecht einen Hau weg...).

@Medizinmann: Gar nicht böse aufgefßt, evtl. habe ich mich unglücklich ausgedrückt.

Wenn man die streetline special aussen vor läßt(100 Mäuse und Scannermalus eingebaut) Fangen leichte Pistolen bei 200 Nuyen an (Taser knapp darunter) und gehen bis 2k Nuyen rauf (Sakura Fubuki), MPs fangen bei 350 Nuyen an (Sandler TMP) und gehen bis 2,8k Nuyen rauf (russische Klappknarre...) Sturmgewehre fangen bei 700 Nuyen an und gehen (Bausätze ausgenommen) bis 2,4k Nuyen rauf, das steht für mich nicht ganz im Einklang.

Bei AKs ist das Sturmgewehr nur knapp teurer als die MP Variante, man schadet sich was Reichweite und Kosten angeht also selbst, wenn man die kleinere kauft.
Das diese Kostenvorgabe mir in der normalen Runde wenig auffällt liegt daran, das viele Ausrüstungsgegenstände durch ihren Preis einfach entfallen (Steyr AUG zB).

In der Situation jeden Nuyen umdrehen zu müssen fühlt sich bigger is better (schon wg der Kosten) einfach falsch an.

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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Medizinmann am Mo Sep 05, 2011 17:25

....Ich sitz' hier und mache 8O :?: :?: :-k
das steht für mich nicht ganz im Einklang.
Sind dir die Waffenpreise nicht gestreamlined ?
Ich sehe immer noch nicht, wo das Problem, der Kern des Threads ist ...

Bei AKs ist das Sturmgewehr nur knapp teurer als die MP Variante,
Boah, Hör mir auf mit der Karabinerversion .Die ist sowas von strunzendämlicher Scheissendreck. Echt...
Da nehm Ich die normale AK, mit verkürztem Lauf und Klappschaft und hab für das gleiche Geld eine viel bessere Waffe.
näääah, die Karabinerversion... wer sich die ausgedacht hat, gehört geschlagen und zwar damit http://www.your3dsource.com/images/newspapergif.gif ,echt.... ](*,)

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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Metz 4.0 am Mo Sep 05, 2011 18:26

Und leider werden die Sachen noch billiger wenn mans drauf anlegt.

GRW S.358
Tabelle Strassenkosten


Da geht dann locker was, grade wenns den Leuten eh Wumpe is ob das Teil neu oder alt ist, hauptsache knallt und macht dicke Löcher :mrgreen:
Allein der Nachbau, kostet 20% weniger, grade zum Thema AK...
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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Narat am Mo Sep 05, 2011 18:45

Harbinger hat geschrieben:In der Situation jeden Nuyen umdrehen zu müssen fühlt sich bigger is better (schon wg der Kosten) einfach falsch an.


Dann drehe an anderer Stelle, mache die Bezahlung noch schlechter. Wenn 500 NY für ein Dach über den Kopf übrig bleiben war es ein guter Monat. Hier empfiehlt es sich genau zu klären was so alles im Lebenstil drin ist. Wie teuer medizinische Behandlung, Drogen, Munition, Kleidung, Panzerung, Fahrzeuge sind ist gleichfalls sehr wichtig, Buchhaltung fast Pflicht.

300 Mücken am Tag sind echt eine Stange Geld. Bei 500 NY im Monat sind hingegen 280 NY für eine Knarre, Listenpreis wohlgemerkt - lies ohne Verhandeln mehr, ohne Munition, ohne Magazin, von zweifelhafter Qualität (Gremlins lassen grüßen) verdammt viel Geld.

Edit:

Wenn der Abschaum sich extrem einschränkt, sehr viel Glück hat - nie zum Doc muss, sollten aber noch zwei oder drei Monaten eine tolle MP drin sein. Eine MP auf welche NSC's scharf sind.
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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon bärenjunges am Mo Sep 05, 2011 19:11

einfachste möglichkeit du schraubst einfach an der verfügbarkeit, Automaikpistolen +1 MP um 2 rauf StuG´s um 4.
Und selbst wenn nicht, damm haben die halt die Sandler, und? Die ist so ziemlich die mieseste Mp In-Game, und dann können sie nicht mal damit umgehn!
(Es sei denn du lässt Automatikwaffen als anfangsskill in ner Lowtechrunde zu, wir haben nur Pistolen und gewehre erlaubt)
Da bleibt man lieber bei der manhunter und holt sich für die dann aber en chrom-casing, (kostet denn halben waffenpreis nochmal und sieht derbst cool aus)
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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Medizinmann am Mo Sep 05, 2011 22:59

Dann drehe an anderer Stelle, mache die Bezahlung noch schlechter.
das kann sehr schnell nach hinten gehen !
Wenn die Bezahlung zu schlecht wird, werden eben alle gegner geplündert, die Leichen mitgenommen und die Organe verkauft,etc
oder man geht einfach Autos klauen und macht keine Runs mehr....
Ausserdem kommt dann irgendwann Frust bei den Spielern auf, wenn man solange zwangsweise unten gehalten wird
(oder besser gesagt: es kann Frust aufkommen, man weiß ja nie, manche Spieler können das auch mögen :roll: )

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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Narat am Mo Sep 05, 2011 23:50

Na, eine Low-Level Kampagne ist eben genau das. Low-Level. Wenn den Spielern das bewusst war und ist sollten die nicht rum jammern das es zu wenig von allem gibt, ist dies doch das Grundkonzept.

Looten, Organe verkaufen muss man auch erst mal bringen, Leute kennen bei denen man dafür einen vernünftigen Preis bekommt und solche Leute sind meist in der Lage den SC's alles wegzunehmen. Die Gegner von Ganger sind meist andere Ganger, bei denen gibt es nicht viel zu holen. Deren Ausrüstung taugt nichts, deren Organe gelten als Sondermüll usw.
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Re: Preisgestaltung in einer Low-Power Kampagne

Beitragvon Harbinger am Di Sep 06, 2011 2:37

Für guterhaltene (und zT versicherte Organe) und andere Ausrüstung zu bekommen, bitte in der Mall ihres Vertrauens den Sicherheitsdienst rufen und sich an der Auswahl erfreuen!

:twisted:
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