von Cajun am Mi Apr 04, 2012 11:49
In den Jahren habe ich mich zu einem Serien-Freund entwickelt und bin auch vom Spektrum recht offen. Vieles wird zumindest mit dem Piloten gewürdigt. So kam es auch, dass ich eine ca. 20 Jahre alte Sitcom angesehen habe: Seinfeld. Trockener, situationsbedingter Humor gefällt mir. Also war die Serie ganz schön für mich anzusehen. Nun, naja, bis zum Schluß.
Ich habe schon einige schlechte Enden von Serien gesehen, darunter fallen Alf und My Name is Earl. Die beiden hatten aber die Entschuldigung, dass es als Cliffhanger gedacht war, und nicht als Finale. Seinfeld hingegen macht genau das, nennt die letzten Folgen Finale und dann werden alle verurteilt, weil sie ein ignorantes Leben führen. Das ganze Konzept beruht auf Nichts, was auch immer wieder thematisiert wird, aber dann am Schluß mit dem moralischen Zeigefinger zu kommen ist einfach schlechter Stil. Schade...
Caedite eos! Novit enim Dominus qui sunt eius