Südamerika

Moderator: Allgemeine Moderatoren

Beitragvon Cajun am Di Nov 06, 2007 17:30

Die sind geografisch aber nicht so eng beeinander. Atzlan ist wichtig in Südamerika. Amazonien und Atzlan sind direkte Nachbarn, das gibt immer Einflüsse, politische, kulturelle und manchmal miltärische. Nehmt es, oder laßt es, aber so seh ich das.
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Beitragvon Werbepause


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Beitragvon mindflayer am Di Nov 06, 2007 23:39

Also, kurze Frage mal:

WAS GENAU ist jetzt alles über diesen Riesen-Sprawl bekannt?
Gibt es offizielle Infos, oder Anhaltspunkte?

Ich hab mir auch schon Gedanken gemacht, wie ich das gerne hätte: Eine, von Kons kontrollierte, zum Dschungel hin abgeschottete Riesenstadt, die in einem sehr angespannten Verhältnis zu Amazonien steht, sozusagen der Ort, an den die Kons vertrieben worden sind, als im Dschungel aufgeräumt worden ist...

Wie viele Meilen bin ich von den Tatsachen weg?

grooce,
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Beitragvon mindflayer am Mi Nov 07, 2007 1:02

Ich komm grad drauf, dass Caracas eigentlich genau das ist, was ich suche!

Woohoo!

Hat wer von euch dort schon Erfahrung?

grooce,
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Beitragvon mindflayer am Fr Nov 23, 2007 15:38

Ich hab mir ein paar Gedanken über Caracas gemacht, die paar Infos ausm Buch sind eingebaut. Weitere Vorschläge?

CARACAS
Karte
Die Namen sind entweder ausm Buch, oder irgendwie von der Karte rausgelesen, könnten auch völlig falsch sein...
Die Highways sind noch zu dick.
Das dunkle sind die Hügel.


Geschichtsstunde_

Auch wenn da viel passiert ist, ich find's langweilig. Aber ich solls euch kurz erklären. Caracas ist die Hauptstadt von Venezuela gewesen. Der Staat hat sich zwar nie offiziell aufgelöst, aber es gibt ihn einfach nicht mehr. Nur noch die eine Stadt.
Der Rest ging entweder an den Regenwald, der sich in den 30ern übel ausgebreitet hat, oder an Aztlan, das vom Norden her expandiert hat. Die Vertriebenen aus beiden Richtungen kamen nach Caracas, in der Hoffnung, dort neu anfangen zu können.
Jetzt haben wir hier ungefähr 23 Millionen Hoffnungslose.
Caracas ist politisches Niemandsland, ohne jegliche internationale Anerkennung, und das ist einer der vielen Gründe, warum die Stadt so interessant, so gewinnbringend und so verdammt gefährlich ist. Wir haben hier kein staatliches System mehr, der Palco regiert hier fast den ganzen Plex. Der setzt sich aus den Vertretern der großen Familien zusammen, die Patrones teilen sich die Stadt. Aber der Palco wird hier gewählt, nämlich oligarchisch. Für euch Freaks: Das heißt, dass nur die was zu sagen haben, deren Konto prall genug gefüllt ist... Im Rat sitzt auch der Befehlshaber der Grenzpatrouillen und Polizeikräfte. Wenn man irgendetwas von denen will oder nicht will, zahlt man einfach den Matraca, eine Art öffentliches Schmiergeld. Das System funktioniert...
Und die Kons haben freie Hand. Fast keine Gesetze und kaum Kontrolle. Wenn das mal kein geeigneter Spielplatz für multinationale Großkonzerne ist...
Ein ganz kleiner Teil im Zentrum wird noch immer von den UNO-Blauhelmen, also dem Konzerngerichtshof, kontrolliert, die hier mal in den 50ern stationiert waren, und von denen ein paar dageblieben sind. Die UNO-Zone ist hochsicherheit. Nur wenige Kons haben dort eine Niederlassung.
Und SINs werdet ihr hier auch großteils vergeblich suchen, wenn ihr nicht gerade in den Sicherheitsvierteln unterwegs seit, oder einem Kon gehört...
Seit der Hinrichtung der gefiederten Schlange Dzitbalchén durch die Aztlan-Regierung könnte der konflikt zwischen Aztlan und Amazonien jederzeit eskalieren. Und wir sitzen dazwischen...
Die aktuellen Patrones: Simon Cisneros (Media Grupo Cisnero); Frederico Carmona (Edimpresa [Horizon]); Eduardo Osorie (Aztlan); Pedro Jimenez (Natural Vat Tech); General Maron (Polizeikräfte)


Die Districtos_

Miranda (B)
Netzabdeckung 85%
Ein ganz klassisches Wohnviertel. Nicht verslumt, tagsüber einigermaßen sicher. Das ist eigentlich schon ganz gut für Caracas. Hier reiht sich ein riesiger Wohnblock neben den anderen und manchmal fährt auch die Polizei hier durch, manchen Bürgern ist dieses 'manchmal' zu selten, und wenn sie nicht genug Matraca aufbringen können, müssen sie sich selbst wehren. Bürgerwehren sind hier nicht selten, manche Hausgemeinschaften schotten sich generell ab.

La Ciénega
(B)
Netzabdeckung 65%
Im Grunde genommen, wie Miranda, nur mit einem sehr starken Ost-Gefälle. Während der westliche Teil der Ciénega relativ hohe Standards genießt, und hin und wieder ein UNO-Radpanzer für Sicherheit sorgt, lässt weiter im Osten die Versorgung und auch die Matrixabdeckung sehr zu wünschen übrig. Der Osten der Ciénega ist außerdem ungesund, er grenzt direkt an die toxischen Zonen von Macarcuay.

La Lagunita (B-C)
Netzabdeckung 15% (70% in den meisten Anlagen)
Caracas beherbergt riesiege biochemische Anlagen und die stehen fast alle hier in der Lagunita. Die meisten der Anlagen sind abgeschottet, nur mit den richtigen Papieren zu betreten und haben meist auch ein eigenes, gutes Netz. Das öffentliche Netz lässt hier sehr zu wünschen übrig. Im Norden von Lagunita findet man auch Palmar de Caridad ein pulsierendes Rotlichtviertel.
In den Chemieparks werden hoch brisante Chemikalien hergestellt und erforscht, gleichzeitig sind die Straßen von Gangs und anderen Kriminellen besetzt. Dementsprechend rauh sind hier die Konzernwachen, wenn es um Trucks des eigen Konzerns geht. Bei anderen hingegen...

Ravel (AA)
Netzabdeckung 95%
Hier wohnen die besseren Angestellten der Kons, und die Günstlinge des Palcos. Und die die irgendwo anders eine Menge Geld her haben... Während in den Slums das absolute Chaos herrscht, ist hier Ordnung und Ruhe angesagt. Die Angestellten eines Konzerns wohnen meistens jeweils in stark bewachten Kommunen zusammen. Hier steht auch die autarke Arkologie von MCT, die in den benachbarten Terrazas einige große Werke stehen haben.

Macarcuay (Z)
Netzabdeckung 0-10%
Bis vor ein paar Jahrzehnten stand fast der komplette Chemiepark hier und der Gegend ging es nicht unbedingt schlecht. Es war angeblich ein terroristischer Anschlag, der das Werk der deutschen AG Chemie hochgehen ließ und der unzählige Tonnen hochtoxischer Stoffe freisetzte.
Seitdem ist das Gebiet verlassen, dient toxischen Schamanen und Geistern als Brutstätte und ist der letzte Zufluchtsort für die absolut Hoffnungslosen. Man muss sich sehr mächtige Feinde gemacht haben, um hierher zu flüchten.
Amazonien verurteilt die nicht vorhandenen Bemühungen, die dortige Natur zu schützen, bzw. das Gebiet zu dekontamieren.

Buenos Aires
(B)
Netzabdeckung 100%
Hier pulsiert das Leben. Alle grauen Arbeiter aus Miranda und Ravel versuchen hier, genauso wie die Armen Schlucker aus der Charlota, die vergangene Woche zu vergessen. Doch auch unter der Woche ist hier einiges Los, und nicht nur der Samba-Beat stampft durch die Komms, hier ist auch das normalste Leben, hier ist Downtown, hier sind die Geschäfte und Büros.

La Riconada (ZZ)
El Zamural (ZZ)
Los Chaguaramos (ZZ)
Netzabdeckung 0-50%
Hier sind die Favelas, die Barracken, hier ist der Tiefpunkt der Zivilisation. Man kann gar nicht genug Schmiergeld bezahlen, um hier eine Polizeistreife zu sehen. Und trotzdem: An manchen Stellen sorgen die Bürger, meistens eigentlich nur die Gangs (gegen Schutzgeld), für Ordnung. Ganz wenige Kommunen haben eigene WiFi-Antennen und Sender. Je weiter man sich von der Zivilisation entfernt, desto schwächer das Signal.

San Roman (AA)
Netzabdeckung 100%
Wenn es so etwas wie Politik und Diplomatie in Caracas gibt, dann findet sie hier statt. Hier stehen die wenigen erhaltenen Kon-Zentralen und hier sind die edelsten Clubs. Dementsprechend ist die Sicherheit. Hier ist die Polizei keine Seltenheit und der aktive Modus ist natürlich Pflicht.

Terrazas (C)
Netzabdeckung 60%
Schwerindustrie. Hier werden Panzer genauso wie Schiffsmotoren und Stahlträger hergestellt. Ein klassisches Arbeiterviertel.

La Veguita (B-C)
El Algodonal (C)
La Carlota (C)
Netzabdeckung 75%
Wohnviertel, dienie besonder wohlhabend gewesen sind, doch seit sich die kolumbianischen Flüchtlinge in den angrenzenden Slums angesiedelt haben, geht es hier bergab. Sehr hohe Kriminalitätsrate.

El Avila (AAA)
Netzabdeckung 100%
Das abgeriegelte Hochsicherheitsviertel der Allerreichsten und Einflussreichsten.

UNO-Hochsicherheitszone (AAA)
Netzabdeckung 100%
Aktiver Modus, Drohnenpatrouille, Passkontrolle, Radpanzerpatrouille. Keine falsche Bewegung, überall Kameras, bloß nicht auffallen. Und ohne sehr guten Grund kommt man sowieso nicht durch die Tore...
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Beitragvon Ares am Fr Nov 23, 2007 17:49

In dem alten Buch zur Organisierten Kriminalität war mal ein bischen was zu Kolumbien. DEN Staat scheint es (mit kräftigen Gebietsverlusten) teilwese noch zu geben.
Dort regieren die Geisterkartelle, fühlen sichaber durch die großen Nachbarn ganz schön an die Wand gedrängt. Sie kontrollieren aber immer noch den (allerdings etwas eingebrochenen) Markt für Koks...

Wer also einen der wenigen halbwegs erträglichen Romane von Clancy nachspielen will, hat sein Feld gefunden...
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Beitragvon LabRat am Do Nov 29, 2007 13:23

Medizinmann hat geschrieben:und In Ferral Cities ist (Höchstwahrscheinlich )Metropole mit drin


Ersetze Feral Cities mit Awakened Haunts dann stimmt die Aussage ;-)

Metropole ist ein Riesensprawl aber Feral ist was anderes...
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Re: Südamerika

Beitragvon Strelok am Mi Aug 11, 2010 12:58

Ergänzung Caracas: Wobei La Riconada und Zamural eben NICHT die klassischen favelas sind (Favelas gibt es in Caracas eigentlich keine - das ist ja Portugiesisch) sondern eher Hochhausghettos, vermutlich eher wie Walled City in HK-Koowloon.

Eine Frage: Kann man davon ausgehen, dass wirklich alle Städte im Inneren Amazonien Geschichte sind? Vermutlich total überwuchert?
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Re: Südamerika

Beitragvon Medizinmann am Mi Aug 11, 2010 16:46

IIRC ist alles leer gefegt, die Brasilianer sind nach Metropole verfrachtet worden(weshalb das zur "Mutter aller Metroplexe " wurde mit seinen 200+ MIO Einwohnern) und da treiben sich nur noch Schmuggler (wenn überhaupt )rum.An der Ostküste (Recife vielleicht ?) gibts einige,ganz wenige offizielle Handelsposten

Ja, Ich hoffe das ein fehlerbereinigtes (fehlerfrei wird es nicht sein,)deutsches Almanach
da was mehr drüber sagt

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