RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

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RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon eXXXplosevil am Mo Nov 22, 2010 14:13

Hi Leute ,
ich wollt euch mal fragen ob Erfahrung mit RFID's habt ,und zwar haben wir letzens Granaten eingesetzt die RFID-Staub enthielten. Spammen Is dadurch natürlich gut möglich aber wie ist es mit Vieren und Würmern ? Also bei uns hat es geklappt weil unser sl die Idee gut fand ,aber so im Nachhinein bin ich mir nichtmehr so sicher.
Der Plan war es 30k RFID's zu besorgen , diese zu mehreren Knoten zu clustern und nen Chrashwurm (wir haben RFID,s mit systemstufe3 benutzt) , um die Granaten dann im richtigen Moment zu zünden um die heftige Verteidigung des kons lahmzulegen.
Was haltet ihr davon ? Möglich ? Zu mies ? Zu teuer?
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RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon Raffo am Mo Nov 22, 2010 16:01

Ein paar Gedanken zu den Regeln dahinter.
Zuerst sind RFIDs mit System 3 eher ungewöhnlich (wenn auch nicht unmöglich), deshalb würde ich den Preis eher in der Gegend des Sicherheits-RFIDs ansetzen (Gerätestufe 3), statt beim normalen RFID (Stufe 1). Was die 30k Stück im Preis von 1'500¥ mal locker auf 100'000-150'000¥ anspringen lässt (je nachdem, welchen Preis der SL ansetzt natürlich). Damit klingt der Plan an sich schon mal sehr teuer, wobei man auf der anderen Seite sicher keine 30'000 Chips braucht, um diesen Effekt normalerweise zu erzielen.
Dann redest du von "RFID-Staub". Das klingt in meinen Ohren nach Nanoware, was sicher auch im Rahmen des Möglichen liegt, aber bestimmt auch einige Preisklassen höher liegt. Ich hab jetzt grad keinen Zugriff auf Nano-Regeln, aber wenn du bei "normalen" RFIDs bleibst, sind die schon ein Stück weit größer. Nicht überdimensioniert, eher so Briefmarkengröße, aber halt doch eine ganz andere Liga als "Staub". Aber immer noch kein Problem für den Plan.
Clustern ist auch kein Hindernis. Es könnte halt ein Risiko darstellen, weil ein einzelnes Cluster aus RFIDs natürlich ein leichteres (weil einzelnes) Ziel darstellt, als Hunderte/Tausende unabhängige RFIDs, aber anders lässt sich dieser Plan wohl nicht vernünftig durchsetzen.
Der Crashwurm ist regeltechnisch ein Agent mit geladenen Programmen, ein Cluster kommt auf hervorragende Prozessorlimits, das einzige potenzielle Problem dahinter ist der Satz in der Fluff-Beschreibung von Peripherieknoten, dass sie aufgrund ihrer simplen Struktur nur Programme ausführen können, die speziell für sie geschrieben wurden (Vernetzt, S. 52). Wie sich das nach dem Clustern auswirkt wird zwar nicht beschrieben, aber ich kann mir vorstellen, dass es dabei bleibt, und ihr deshalb eine spezielle Version eures Wurmes braucht, damit der von den RFIDs aus ausgeführt werden kann. Wieder kein endgültiges Aus, aber eine weitere (mögliche) Hürde.
Das Verteilen der RFID über "Sprengwirkung" ist mal gar kein Problem, da gibt es im Vernetzt ganz hinten ja auch das Beispiel der "Netzmarker", die zwar einen anderen Zweck erfüllen, aber genauso an den Zielort gebracht werden.

Regeltechnisch würde ich also sagen: Es ist an einigen Stellen (aus meiner Sicht!) schwieriger, als ihr es vermutlich in Versuch 1 durchgeführt habt, aber alles in allem durchaus machbar. Ich hab jetzt nicht groß durchgerechnet, aber wenn man die erhöhten Preise durch weniger Chips kontert, wird es sicher nicht mal allzu teuer, und je nachdem, welchen Wurm man lädt ist es sicher auch eine sehr fiese Methode, gegen Matrixsicherheit vorzugehen. "Zu mies" würde ich es nicht mal bezeichnen, da ein Konzern sich ohnehin gegen Viren, Würmer etc. absichern sollte, weil das ja nicht nur durch RFIDs ind eigene Netz kommen kann, und wer sowas nicht hat, ist gewissermaßen selber schuld.
Außerdem ist das Platzieren der "RFID-Bomben" evtl. eine Schwierigkeit für sich, daher hätte ich kein Problem mit dieser Taktik, im Gegenteil, sie gefällt mir, und ich überlege schon, wie einer meiner Chars sie adaptieren kann. :)
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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon Medizinmann am Mo Nov 22, 2010 16:46

Nicht überdimensioniert, eher so Briefmarkengröße, aber halt doch eine ganz andere Liga als "Staub". Aber immer noch kein Problem für den Plan.
Nur ganz nebenbei:
Also mir gefällt es auch nicht aber es heißt ,die Dinger sind so klein,das Du sie trinken kannst ohne sie zu bemerken. Ich schätze also eher in Stecknadelkopfgrösse .
(Wie gesagt,Mir gefällt das auch nicht !)

mit kurzem Tanz nebenbei
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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon ayahuaska am Mo Nov 22, 2010 16:55

Naja, sogar heutige RFIDs können schon reiskorngroß/ -klein sein. In sofern klingt das mit dem Trinken gar nicht so unwahrscheinlich.
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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon Raffo am Mo Nov 22, 2010 17:37

Mei, auch eine Stecknadel/Reiskorn ist immer noch signifikant größer als ein Staubkorn, daher ändert das soweit nichts. ^^ Und Tatsache, was ich nicht bedacht hatte war, dass ja auch heute schon RFIDs z.B. bei Haustieren unter die Haut gespritzt werden, warum also nicht. :) Und vom Volumen her dürfte eine Briefmarke und ein Stecknadelkopf sogar recht nah beieinander sein. ;)
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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon Arabascan am Mo Nov 22, 2010 18:39

Briefmarkengroß wäre auch echt übertrieben. Vor allem im Jahr 2070. Das wäre dann selbst für einen Prozessor überdimensioniert.
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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon ayahuaska am Mo Nov 22, 2010 20:56

Ich habe noch nie ein Handy oder Smartphone auseinander genommen. Aber selbst deren heutige Prozessoren dürften kleiner als Briefmarken sein, mh? :)
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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon Raffo am Mo Nov 22, 2010 21:38

Um das noch mal zu verdeutlichen: mit der "Briefmarkengröße" meinte ich nicht nur Länge & Breite, sondern auch die Dicke. Und ob man die Komponenten einer RFID rein zweidimensional auf/in eine Briefmarke packt, oder dreidimensional in ein Reiskorn zusammenrollt, dürfte technisch egal sein. Wobei natürlich gerade für die Verwendung in so einer Verteilerladung bietet sich eine kompakte, kugelförmige Bauform eher an, also die Reiskanone. :)
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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon eXXXplosevil am Mo Nov 22, 2010 22:37

Ich hab nochmal nachgesehn wir haben uns Spionage RDFI`s geholt , die kosten 5 Nuyen a 20 Stück wäre der preis 7500 , wobei wir uns mit unseren SL auf 15k geeinigt haben. Je 3 RFID`s wurden geclustert zu einem Knoten mit 5er Programmlimit , wo dann der Crashwurm draufgeladen wurde, hab ich natürlich nicht seber gemacht sondern von meinen Agenten erledigen lassen, die immernoch 16 Stunden gebraucht haben. Unser Waffenexperte hat dann Rauchgranaten umgebaut (wifi abschirmung rein und Marker rein) , diese wurden von ihm dann mit einen Granatwerfer abgefeuert und in ca 200 Metern höhe gezündet.
Das war so im großen und ganzen unser Plan B.
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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon Nico am Di Nov 23, 2010 1:34

Der Plan klingt nach ner kreativen Lösung, was ich echt gut finde.
Ich spiele trotzdem mal den Advokatus Diaboli:

Euer größeres Problem ist, dass ihr wahrscheinlich an der Software scheitert.
Nicht eure aber wenn euer Gegner etwas drauf hat nutzt er Verschlüsselungen auf allen Knoten und für seine Sicherheitsknoten stark eingeschränkte Zugriffsrechte und Experten hat.
Also muss euer Wurm erstmal die Verschlüsselung knacken, nicht unmöglich aber je nachdem langwierig, kann also als Plan B ein Problem werden(flexible Verschlüsselung, starke Verschlüsselung, etc.).
Interessante Knoten, also Sicherheitsknoten und Steuerknoten für die physische Sicherheit, dürften Würmer zumindest von Admin-Konten abhalten können und dem Sicherheitshacker Bescheid geben, so dass er alle Befehle für ungültig erklärt, die nicht von ihm kommen, alle außer sich rausschmeißen und ein Back-Up starten. Es könnte an ner Ganzen Menge scheitern.

Ein anderes Problem ist die Steuerung der Viren, da das Virus wohl auf alles losgeht, dass in seiner Reichweite ist, also mit etwas Pech auch ihr, was eigendlich nur die Programmierung etwas erschwert. Nicht schwer aber wichtig.

Und wenn die Wände des gebäudes mit WiFi-abweisenden Materialien verkleidet sind ist euer Plan am Ende
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"Du hast weniger Essenz als ein Toaster und bist astral noch auffälliger als ich!"
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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon eXXXplosevil am Di Nov 23, 2010 7:41

So ziemlich alle Sicherheitsvorkehrungen, die du erwähnt hast gab es auch, aber darum hab ich mich höchstselbst gekümmert. Der Wurm, als Plan B war lediglich dazu da ,um den Rückzug zu decken.
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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon Cool-J am Mi Dez 01, 2010 23:51

Als digitales Äquivalent einer Rauchgranate für den Rückzug NACH einem gültigen Hack würde ich das auch zulassen, ist im Endeffekt auch nur ne kreative/fluffige Alternative für "nach dem Hack Virus starten und raus, WiFi-Störsender anschalten und laufen". Wenn letzteres (oder was immer eurem SL als "gültigem Rückzug" passt - wenn man will kann man sich immer was ausdenken, was einem dazwischen kommt) klappt warum dann nicht sowas. Alles eine Frage der Vorbereitung, und da ihr rege Vorbereitung betrieben habt, würde ich den Plan als SL zulassen:
Spieler haben sich Gedanken gemacht? - Check
Kreative Lösung? - Check
Hat Zeit gekostet? - Check
Ist an Plan A gekoppelt und damit keine Patentlösung per Regeltrickserei? - Check
Wiederholung der Taktik würde es als Markenzeichen prägen, also eher eine einmalige Aktion? - Check

Sehe nicht, warum man das als SL verbieten sollte, weder von meinem Technikverständnis noch vom Reality Check her :)

Und danke für die prima Idee (wollte hauptsächlich danken, aber ohne sinnvollen Beitrag grab ich ungern alte Threads aus), wird beim nächsten Abenteuer eingebaut.... von der Gegenseite :twisted:
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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon Cajun am Di Dez 07, 2010 18:01

Auch ich möchte mich bedanken. Sonst weiß ich recht wenig von den virtuellen Möglichkeiten, aber das klingt sogar bei mir plausibel. Wie eine virtuelle Adaption von Wanted...
Gibt es im Netz auch die Regel, dass man -1 auf Verteidigung bekommt?
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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon Harbinger am Di Dez 14, 2010 0:39

Ziemlich teure "Rauchbombe", würd ein Areajammer nicht auch helfen?
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Re: RFID's als Viren bzw. Wurmträger ?

Beitragvon Modular Man am Do Dez 16, 2010 17:12

Störsender kann man mit ECCM-Software ziemlich schnell kontern, da ist diese Variante schon subtiler, da man das einfach nicht sofort erwarten würde...
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