von SirDrow am So Sep 05, 2010 12:42
Erstens: Ein Retinascanner scannt die Retina des zu Prüfenden und vergleicht diese mit einer Datenbank.
Im Grunde ist es nur ein "Bildvergleich". Aber von einem Bild was normalerweise niemand zu sehen bekommt.
Wenn nun ein Angestellter Caberaugen bekommt, geht er zur Personalabteilung und sagt denen "Hallo, ich habe gerade Cyberaugen bekommen, und möchte neue Retinascans hinterlegen." Dann wird seine Identität geprüft. Per Stimmanalyse, Ausweis, DNA Scan usw usf. und schliesslich ein neues Retinabild in die Datenbank aufgenommen. Dies kann auch ein belibiger Strichcode oder ein Picasso oder ein Strichmännchen sein, welches statt Retina auf die rückseite der Cyberaugen gepinselt wurde.
Der Retinascanner scannt jetzt die Cyberaugen des Angestellten, "sieht" "oh eine Möwe" vergleicht die Retina-Möwe mit der Datenbank und stelllt fest: "Yo, passt" -> Access Granted.
Also ich sehe KEIN Problem mit Cyberaugen und Retinascannern.
Wenn die Hersteller in SR4 nur halbwegs intelligent sind, und nicht wollen, dass ihren Kunden die Augen rausgeschnitten werden, dann bauen die noch einen Mechanismus ein, was dieses Retinamuster verschwinden lässt, sobald keine Bioelektrizität mehr das Auge erreicht. Kurz: Rausschneiden zwecklos.
Zum Thema "tote Fleischliche Augen mittels Retinascan erkennen":
Blut gerinnt recht schnell, wenn keine Prostaglandine mehr reingeschüttet werden. Prostaglandine haben aber nur eine halbwertszeit von wenigen Minuten. Kurz: Sobal keine Prostaglandine vom Körper mehr ins Blut ausgeschüttet werden, dauert es nur wenige Minuten, bis das Blut gerinnt. Bei einem Abgetrennten Auge werden diese nicht mehr nachgeschüttet. Und die Thrombozyten beginnen zu verklumpen. Dies hat mehrere Folgen. Erstens: Die Gefässe beginnen sich mit "Schorf" zu füllen. Was sie deutlich "verunstalten" sollte. Weiterhin färbt sich das blut sehr dunkel. (Schorf eben.)
Wie schnell das geht, sieht man wenn man sich schneidet. Lasst den Bluttropfen mal laufen, und messt die Zeit, bis er "fest und dunkel" wird. Genau das passiert im Auge. Bei den dünnen Blutgefässen sogar recht schnell.
Weiterhin ändert sich beim toten Auge der Gefäßdruck. (ungleich Blutdruck) der Augeninnendruck ist unter anderem zum Fokussieren und für viele Sehschärfefehler (kurzsichtig/Weitsichtig) verantwortlich ist. Kurz : schneidet man das Auge raus, ändern sich die Dioptreen. Ein Scanner scannt die Retina durch das eigene Auge (Analog der Augenarzt bei der Dioptreen bestimmung) Hat er plötzlich statt 0 Dioptreen 8 Dioptreen (wegen veränderten Innendruck) schlägt der Scanner alarm. (nebenbei: für den scanner ist das Retinamuster dann einfach sehr verschwommen. Er muss also nicht die Dioptreen bestimmen. Er sieht nur: Veränderters Bild, täuschungs Versuch.
Nun guckt der Retinascanner auf das tote Auge und stellt fest: "falsche Färbung" "verzerrt" -> "Access denied"
MfG SirDrow
Albert Einstein: "Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die Dummheit der Menschen. Aber beim Universum bin ich mir nicht so sicher.