von LaBamba am Mo Feb 13, 2012 20:16
<<<Rassismus, also die Einstellung, dass die Rasse sich bestimmend auf Eigenschaften und Fähigkeiten einer Person auswirkt, ist natürlich rein prinzipiell richtig. Es ist nun einmal Fakt, dass Homines Sapientes Ingentes, im Folgenden der Einfachheit halber als "Trolle" bezeichnet, körperlich im Durchschnitt mehr Muskeln und kräftigere Knochen und Sehnen besitzen, als Homines Sapientes Nobiles, auch als Elfen bekannt, es im Durchschnitt tun. Zudem wurde nach der Binot-Sprellmann-Skala unter Verwendung des Ariadnischen Tests noch bei keinem Troll ein Intelligenzquotient von mehr als 125 nachgewiesen, während bei H.S.Pummilones, Zwergen, bereits Intelligenzquotienten von über 140 nachgewiesen wurden, natürlich beziehen sich alle Zahlen auf nicht künstlich verbesserte Personen. Im Gegenzug kann selbst der Weltrekordhalter im Gewichtheben der Elfenklasse, Grigory IVanovitch, "lediglich" 235 Kilogramm heben während Michelangelo Torrezzo, der Weltrekordhalter im Gewichtheben in der Trollklasse, es auf 382 Kilogramm gebracht hat. [schlagt mich nicht mit Realismus, ich habe einfach Maximalwerte aus dem Grundbuch genommen und noch mal ein paar Kilo für Edge draufgepackt].
Warum also, oder vielmehr wann, ist Rassismus trotzdem verwerflich, wenn doch diese Unterschiede Tatsache sind? Rassismus ist dann verwerflich, wenn aus den Unterschieden in den Potentialen der Fähigkeiten eine moralische Überlegenheit abgeleitet wird oder gar ein höherer Wert. Die Unterschiede als Fakten anzuerkennen ist nicht verwerflich, Trolle gering zu achten, weil sie im Durchschnitt weniger Intelligent als Zwerge sind ist dies allerdings.
Jedem, der bereit ist sich zu diesem Thema ausreichend Gedanken zu machen muss dieser Umstand zu Bewusstsein kommen, warum allerdings gibt es dennoch Rassisten, in der Bedeutung des Common Sense?
Ich persönlich muss zugeben, mich in Gegenwart eines Hominis Sapientis Plus Ingentis, im Volksmund auch "Gigant" genannt, zunächst unwohl gefühlt zu haben. Selbstverständlich hatte dieses bloße Gefühl keinen realen Hintergrund, dennoch bewirkte alleine die Anwesenheit dieser Person ein Unwohlsein bei mir, verbunden mit dem Wunsch, nicht mehr in der Gegenwart dieser Person zu sein. Selbstverständlich war ich in der Lage, meine Gefühle zu unterdrücken und mit dieser Person eine fruchtbare Zusammenarbeit zu gewährleisten und mit länger andauerndem Kontakt gab sich das Unwohlsein auch, doch dieser Zwischenfall steht exemplarisch für die Hintergründe von rassistischen Tendenzen: Meine persönliche Theorie ist, dass jeder Rassist sich dem Objekt seines Hasses insgeheim unterlegen fühlt und wünscht, diese Unterlegenheit auszugleichen. Selbstverständlich ist dies nur einer von vielen Faktoren, doch ich halte ihn für den bestimmenden und wichtigsten Faktor.>>>
Dr. Vario Mattenheimer