[SR3] Mein neuer Charakter

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Beitragvon Sidor am Do Apr 08, 2004 8:11

Fox Badger hat geschrieben:Ich stell mir mal vor, dass auf einer Magieuni hauptsächlich theorie gelehrt wird, wer alle prüfungen besteht darf auch mal ins labor um das ganze bei harmlosen sprüchen der stufe 1 oder 2 auszuprobieren. feuerball 6 und gesteigerte reaktion +3w kann ich mir nicht vorstellen, dass auf dem lehrplan stehen.


Betaübungsball (Selbstverteidigung, auch wenn mit 6 etwas hoch) ... bei den Reflexen bin ich mir auch nicht sicher ob die später dazukamen ... 4 oder 5 Karma hat er schon ...
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Beitragvon Werbepause


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Beitragvon Fox Badger am Do Apr 08, 2004 13:56

Diese Kritik war auch nicht speziell auf dich gemünzt. Hab einfach nur schon oft sehr offensive Studenten erlebt, die mit ihrem Griomoire jeden Army Magier vor Neid erblassen lassen würden.
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Beitragvon Machnog-Morb am Do Apr 08, 2004 14:21

Kampfseminar...
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Beitragvon raph am Do Apr 08, 2004 14:45

...wegen schlechten Erfahrungen mit "Terroristen"... :D
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Beitragvon Gast am Mi Apr 14, 2004 23:10

Medizinmann hat geschrieben:Mal ne andere Frage zum Gnom:
seine Mutter war Norm,sein Vater ein Ork?
Geht das ? oO(Eher nicht oder? sonst haben wir bald Zwölfe :Vater Elf,Mutter Zwerg?)

mit genetischem Tanz
Medizinmann


Jepp, das geht... ...ist zwar seit der Goblinisierung immer seltener geworden, aber es kann auftreten, dass zwei Menschen z. B. einen Ork kriegen. (Laut Grundbuch...)
Was nicht gehen kann, sind die Zwelfen, oder Halborks, Halbelfen...
....Ein Elf könnte mit einer Zwergin ein Kind zeugen, aber dies ist dann entweder ein Elf oder ein Zwerg... ....oder in ganz seltenen Fällen (s. o.) auch ein Ork, Mensch oder Troll.


Dies gehört auch zum Hintergrund meines derzeitigen Chars:

Kurzbeschreibung / Idee: Ork-Gangmitglied mit Frau und Kind, stark inspiriert durch Gangsterrap und Filme wie "Juice" und "Fresh"...

Kurz-Hintergrund:
Kubert Jackson, genannt "Banger" wurde als einziges Kind in einer schwarzen, mittelständischen Familie in New York geboren, sein Vater war Lagerist, seine Mutter leitete die Buchhaltung in einem kleinen Chemie-Konzern. Seine Eltern waren Menschen, er hingegen ein Ork. Seine Mutter kam vier Jahre nach seiner Geburt ums Leben (Selbstmord aus ungeklärten Gründen), was seinen Vater in Depressionen stürzte. Er verfiel bald dem Alkohol, verlor seinen Job und zog nach Seattle, wo er in einem Imbiss seines Bruders arbeiten konnte, um sich am Leben zu halten.
Die Depressionen blieben, sein Vater war jeden Abend besoffen, schlug ihn gelegentlich und hing ansonsten nur vorm Fernseher. Kurz nachdem Banger eingeschult wurde, riss er von zu Hause aus und schlug sich als Straßenkid durchs Leben.
Schon sehr bald wurde er als "Drogenkurier" und "Kinder-Dealer" von einer Gang, den "Copkillers", verwendet (in einem Stadtteil mit mäßiger Polizeipräsenz verwendet man häufig Kinder, da diese nicht bestraft werden können, natürlich 1-2 Gangmitglieder zum Schutz der Ware auf der anderen Straßenseite)
Diesen "Job" machte er etwas länger und wurde schließlich als vollwärtiges Mitglied der "Copkillers" aufgenommen. Die "Copkillers" waren eher eine kleine, unbedeutende Bande, jedoch für ihre orgienhaften Parties berühmt. Der Tagesrhytmus des jungen Jugendlichen sah wie folgt aus: 14 Uhr aufstehen, bis 21 Uhr Drogen verticken, ab 21 Uhr Party/Drogen konsumieren, etwa um 22 Uhr Frau suchen/Sex, etwa um 24 Uhr nächste Frau suchen/Sex, etwa um 2 Uhr nächste Frau suchen/Sex/erschöpft einschlafen.... (Anmerkung: Ja, dazwischen wurden Pausen gemacht/wieder Drogen konsumiert... ....allerdings nur die leichten, er wusste ja von seinem Kundenstamm, was die harten Drogen aus einem machen). Er hatte sich schon sehr bald einen Ruf "erarbeitet", es hieß er hätte mit jedem Mädchen des Viertels geschlafen, egal ob Orkin, Zwergin, Elfe, Norm, Trollin...
In der Tat wurde auch öfters auf ihn geschossen, aufgrund einiger Freunde/Ehemänner dieser Mädchen, die dies nicht so locker nahmen, wie er. Banger erkannte kurze Zeit später sein Talent im Faustkampf und startete eine Karriere als Straßenkämpfer um sich neben den Drogen verticken noch etwas Kleingeld zu verdienen. Er wohnte in dieser Zeit in einem verlassenen Lagerhaus, dem Hauptquartier der "Copkillers", bzw. gelegentlich auch für einige Monate im Knast (Drogenbesitz, Waffenbesitz, Körperverletzung, Beamtenbeleidigung, Sex mit Minderjährigen (Sein Kommentar vor Gericht: "Ey, die Titten waren so groß und ich war breit, woher zum Fick soll ich wissen, dass die kleine Bitch erst 15 ist ?"), Vandalismus...)
Eigentlich wäre er ein ganz normales Gangmitglied geblieben, wäre da nicht Sisja gewesen. Sisja war eine schwarze Elfe der unteren Mittelschicht, die mit 17 Jahren von einer Freundin auf eine dieser "cooolen Sprawl-Parties" geschleppt wurde. Schließlich kam, was kommen musste, nach einigen Drinks vollzogen Banger und Sisja den Geschlechtsakt, mit dem Unterschied das Sisja schwanger wurde (Anmerkung: Bei Elfen dauert eine Schwangerschaft 25 Monate). Sie sahen sich über ein Jahr nicht, obwohl Sisja nach ihm suchte (er war mal wieder im Gefägnis).
Ums kurz zu machen, Sisjas Eltern hatten sie aufgrund ihrer Schwangerschaft rausgeschmissen und wollten nichts mehr mit ihr zu tun haben, finanzierten ihr eine kleine Wohnung, solange sie noch zur Schule ging, aber sobald sie mit der Schule fertig war, waren sie nicht mehr dazu verpflichtet. Schließlich trafen die beiden sich doch noch und Banger spielte das Arschloch ("Aha, du bist also schwanger... ...von mir... ....na und ? Was willste ? Allimente ? Kannste vergessen, ich hab selbst nix. Und jetzt verpisst du dich besser...").
Dennoch plagten ihn danach Gewissensbisse und er suchte Sisja, fand einen Monat später schließlich ihre Wohnung und redete mit ihr, versprach sie irgendwie durchzubringen und finanziell zu unterstützen. Die beiden trafen sich häufiger und verliebten sich schließlich. Er änderte während dieser Zeit sein Verhalten ziemlich, hörte auf mit dem Drogenkonusm und -handel, seilte sich langsam von seiner Gang ab (trifft sich gelegentlich noch zum Saufen, mehr nicht)...
Er versuchte sich auf seine Straßenkampfkarriere zu konzentrieren, stellte aber sehr schnell fest, dass er selbst davon zwar über die Runden kommt, aber keine 3 Personen. Außerdem wollte er, dass seine Tochter ("Lizzy", eine Elfe, 2 Monate alt zu Beginn seiner Runnerkarriere) in einem besseren Viertel aufwächst...
Er war grade in einen Straßenkampf verwickelt, als einige Shadowrunner eine Connection, einen Gangboss, besuchten, der 100 Nuyen auf Banger gesetzt hatte. Banger schlug ihn "versehentlich" tot, was die Runner auf ihn aufmerksam machte. Somit rennt Banger nun durch die Schatten...

Aussehen: Ein schwarzer, sehr menschlich aussehender Ork, 192cm groß, recht athletischer Körperbau, sehr kurze Haare, irgendwas zwischen Dreitage- und Vollbart, meist schwarze Lederjacke, weißes T-Shirt oder Muskelshirt, weite dunkle Jeans , um den Hals hängt eine dicke, schwere Eisenkette, die gelegentlich auch als Waffe eingesetzt wird, ausgelaufene Turnschuhe, cooler, überlegener Blick, harte Gesichtszüge, kaum Körperbehaarung für einen Ork, sehr weiße Zähne.

Regeln:
(Anmerkung in unserer Runde spielen wir Low-Level, d.h. wir verwenden 100 Aufbaupunkte, maximal ein Attribut und eine Fertigkeit auf 5, der Rest höchstens 4, kein Equipment über Verfügbarkeit 5...)

Attribute:
Kon: 7 (8)
Schn: 5
Str: 6
Cha: 4
Int: 3
Wil: 4
Reaktion: 4
Initiative: 1W+4

Kamprpool: 6

Fertigkeiten:
Waffenloser Kampf: 5
Pistolen: 4
Athletik: 4
Gebräuche (Straße): 3/5
Einschüchterung (körperlich): 3/5
Peitschen: 4
Stangenwaffen: 4
Heimlichkeit: 4
Verhandlung: 4
Wurfwaffen: 3

Englisch (Stadtsprache): 2 / 4

Polizei-Prozeduren: 3
Beleidigen: 2
Gangidentifizierung: 2
Blöde Anmachsprüche: 1
Drogen: 1
???

Gaben:
Schnellheilung
Menschliches Aussehen
Hohe Schmerztoleranz (3 K)

Handicaps:
Vorstrafenregister
Analfabeht
Kompjuta-Analfabeet


Cyberware: Plastikkompositknochen

Equipment:
Schlagring
Schwere Kette
Teleskopstab
Ares Predator (+getarnter Schnellzieholster und Schalldämpfer)
Securetech-Panzerweste
Handy
Brieftasche mit Foto von Frau und Kind



Feedback erwünscht....

Bye,
Yvo
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Beitragvon Fox Badger am Mi Apr 14, 2004 23:43

Klingt cool. Ich nehm mal an, dass die ??? bedeuten, dass du noch nicht alle Wissensskill erworben hast, denn da gehören schon noch mehr her.

Aber sonst gefällt er, nur der Ork mit Menschlichem Aussehen ist nicht so ganz meine Sache.
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Beitragvon Toa am Mi Apr 14, 2004 23:49

Anonymous hat geschrieben:Blöde Anmachsprüche: 1
Drogen: 1

Dafür daß er jahrelang 3 Frauen pro Nacht abgeschleppt und den halben Tag Drogen vertickt und konsumiert hat wirkt das - sorry, aber - etwas lächerlich. Zumindest Drogen solltest du auf seinen Intelligenz-Wert von 3 anpassen, und blöde Anmachsprüche hätte da eine ähnliche Behandlung verdient. Hast ja noch Wissensfertigkeitspunkte übrig. ;)

Falls du noch Punkte dafür brauchst, und dein SL es dir zuläßt, wäre auch ein Handicap Verpflichtung(Familie) eine Möglichkeit.

Ansonsten: sehr schön ausgearbeiteter Hintergrund, gefällt mir.
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Beitragvon Crusader am Mi Apr 14, 2004 23:52

Die erste Frage, die sich mir aufdrängte war: Warum zieht sein Vater von New York quer über den ganzen Kontinent nach Seattle, bloß im in einer Imbissbude zu arbeiten? Isses da sooo schlimm mit der Arbeitslosigkeit? ;)

Die Werte sollte man vielleicht auch etwas in Relation setzen. Auch wenn man als Ork mit menschlichem Aussehen und Charisma 4 (und Blöde Anmachsprüche auf 1) rumläuft, ist es trotzdem unwahrscheinlich, die gesamte weibliche Bevölkerung des Viertels zu knallen - davon, die Reaktionen der männlichen Restbevölkerung zu überleben, mal ganz abgesehen.

Für Jemanden, der Drogen vertickt hat, und wissen sollte, was sie anrichten, weiß er aber erstaunlich wenig darüber, ich denke, ein Wert von 3 oder 4 wäre angemessener.

Gang-Identifizierung würde ich auch ein Stück anheben, sowas lernt man einfach, wenn man inner Gang ist.

Ansonsten... also wenn ich die Story so durchlese, frag ich mich an einigen Stellen, ob das Ganze trotz Account bewusst als Gast gepostet wurde, aber da ich nur diesen einen Charakter des Autors kenne, werd ich mal keine voreiligen Schlüsse über das Alter von selbigem ziehen.
Unterm Strich, ganz in Ordnung, nur die Story, wie er zum Runner wurde, wirkt irgendwie sehr unglaubwürdig..
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Beitragvon L0rd am Do Apr 15, 2004 0:18

Och also ich finde die Geschichte sehr nett ausgearbeitet. Und ausserdem verwirklicht doch jeder ein kleines bischen seine Träume in seinen Chars.

Oder?
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Beitragvon Yvo am Do Apr 15, 2004 9:47

Danke erstmal zum Feedback...

Ich hab den Char jetzt schon einige male gespielt, und habe Spaß daran, das "Arschloch" auf dem Weg der Besserung zu spielen (auch wenn er seine Frau eigentlich noch betrügen müsste...)

Vielleicht war die Imbissbude seines Bruders die beste Arbeitsstelle, die ein Ex-Lagerist/Alkoholiker bekommen konnte. Außerdem ist es nicht unüblich, dass Menschen mit Depressionen sehr weit wegziehen, um ein neues Leben anzufangen und das Angebot seines Bruders war eher ein "die Familie hält zusammen" als ein "ich brauche eine Arbeitskraft".

Das "???" bedeutet, dass ich nicht alle Wissensferitgkeiten weiß... ....der eigentliche Charbögen liegt dort, wo sich unsere Runde trifft.

Die Wissensferitgkeiten "Blöde Anmachsprüche" und "Drogen" hätte ich wirklich noch anheben sollen. Aber grade bei Sachen wie "Beleidigen" oder "Blöde Anmachsprüche" ist das eher ein "Gimmik", d. h. ich würfle und je nachdem beleidige ich mehr oder minder ausufernt oder packe einen mehr oder minder bescheuerten Anmachspruch aus. Zudem wird er diese Fertigkeit nicht einsetzen, wenn er wirklich mal mit einer Dame flirten will... ....weil Erfolgsaussichten gleich Null.

Verpflichtung habe sich sogar noch, hat der SL mir nach einer Besprechung noch gegeben, allerdings nur Wert 1, da es keinerlei Konsequenzen für mich hätte, wenn ich mich nicht mehr um die Familie kümmern würde. Ist allerdings ein wahres Nuyengrab (gebe da mindestens 5.000 im Monat für Kleidung, Impfungen des Kindes, Essen im Restaurant, neuen Fernseher, Reisen e.t.c. aus... ...sie will jetzt ein Auto).

"die gesamte weibliche Bevölkerung des Viertels zu knallen" ist natürlich übertrieben (wie gesagt... ...er hatte nur den Ruf, es getan zu haben). War auch am Überlegen, ob dies zu einem Ork passt, aber er ist groß, stark, attraktiver als die meisten Menschen, kann wenn er will, recht nett und sympathisch sein/so tun als ob und die Mädels im Sprawl sind nicht unbedingt zimperlich, zudem auf den Parties stark alkoholisiert und/oder auf Drogen. (Er ist jedenfalls Stolz darauf, dass alle noch bei Bewusstsein waren... ....zumindest am Anfang...)
Zudem gibt es ´ne Menge Frauen, die sich für Drogen prostituieren. Er hat sicherlich auch nicht jede "gekriegt", die er wollte, allerdings viele und es war damals sowas wie sein Hobby.

Seine Runnerkarriere erklärt sich eher aus einem "meiner Tochter soll es später besser gehen, als mir selbst". Wenn man sich die Fertigkeiten und zudem die Handicaps "Analphabet", "Vorstrafenregister" und "Computeranalphabet" ansieht, gibt´s eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder man bleibt Straßenkämpfer/Drogendealer/Gangmitglied/Kleinkrimineller, was für einen reicht, womit man aber nicht aus dem Sprawl kommt, oder man wird Shadowrunner. Einen normalen Job, mit dem man einen mittelständischen Lebensstil erreichen könnte, kann man eigentlich vergessen.
Banger hatte eigentlich schon beschlossen, Shadowrunner zu werden und kannte diesen Gangboss auch (er organisierte nebenbei einige Straßenkämpfe), hatte sich auch recht schnell angeboten und da es bei Shadowrunner komischerweise so ist, dass sich, sobald jemand stirbt, schon vor dem nächsten Run jemand anbietet, der seltsamerweise auch Fähgikeiten hat, die der Gruppe noch fehlen (harter Kerl/Kugelfang), hatte man einen Deal. Erscheint vielleicht beim Hören unglaubwürdig, die Situation war allerdings recht gut ausgespielt, man hatte die Nummern ausgetauscht und da im nächsten Run noch Verstärkung gebraucht wurde und er fähiger wirkte, als er es eigentlich ist, wurde er schließlich in die Gruppe aufgenommen.

[Teil des Postings in Metamenschen und Pubertät.]

Bye,
Yvo

PS: Ich bin 22, habe nur vergessen mich einzuloggen. Sämtliche nicht altersangemessen erscheinende Sprachverwendung dient einer besseren Darstellung dieses Charakters... ;)
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Beitragvon Crusader am Do Apr 15, 2004 10:42

Yvo hat geschrieben:Die Wissensferitgkeiten "Blöde Anmachsprüche" und "Drogen" hätte ich wirklich noch anheben sollen. Aber grade bei Sachen wie "Beleidigen" oder "Blöde Anmachsprüche" ist das eher ein "Gimmik", d. h. ich würfle und je nachdem beleidige ich mehr oder minder ausufernt oder packe einen mehr oder minder bescheuerten Anmachspruch aus. Zudem wird er diese Fertigkeit nicht einsetzen, wenn er wirklich mal mit einer Dame flirten will... ....weil Erfolgsaussichten gleich Null.

Ob dafür dann wirklich eine Extra Fertigkeit nötig ist? Ich würd mich mehr auf Fertigkeiten konzentrieren, die in Anbetracht des Hintergrundes angemessen sind. Das Beleidigen kann man eigentlich über den Charakter des SC regeln (obwohl "Flüche und Schimpfwörter aus aller Welt" sicher ne coole Wissensfertigkeit wäre :D ).

[Teil des Postings in Metamenschen und Pubertät.]

Yvo hat geschrieben:PS: Ich bin 22, habe nur vergessen mich einzuloggen. Sämtliche nicht altersangemessen erscheinende Sprachverwendung dient einer besseren Darstellung dieses Charakters... ;)

Die Frage entstand eher aus der "Mein-Charakter ist sooo potent"-Einstellung, die man da herauslesen konnte, was ja gerade bei... sagen wir mal jüngeren Spielern recht beliebt ist.
Also nichts für ungut.
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Beitragvon Yvo am Do Apr 15, 2004 13:02

Moin,

Ich poste hier nochmal einen zweiten Char, den ich spielen würde, falls Banger mal das zeitliche segnen sollte. (Banger ist allerdings recht zäh und hat bis jetzt recht viel Glück, dauert wohl noch ´ne Weile)
Der Hintergrund ist noch nicht wirklich ganz ausgearbeitet, der ganze Char ist noch nicht mit SL abgeklärt und auch noch nicht fertig, ist also erstmal nur ´ne Idee...

Kurzbeschreibung: junge japanische Deckerin mit Kleptomanie, Norm, außerdem im Berreich Elektrotechnik begabt, mäßige Kampffähigkeit.
Da Matrix-Runs in unserer Gruppe vermutlich nur selten stattfinden werden... ...schließlich müssen die anderen warten, während Decker und SL beschäftigt sind, was nicht so cool ist... ....erschien es mir sinnvoll, ihr Fertigkeiten zu geben, die sie auch außerhalb der Matrix nützlich machen.

Hintergrund:
Reiko Yoshikawara wurde vor 20 Jahren in Kyoto geboren, Mutter Chio (damals 24) Yoshikawara war Buchhalterin und Vater Ken Yoshikawara (damals 47) hochdekorierter, herrausragender, reicher und berühmter Leiter einer Forschungsabteilung im Berreich Elektrotechnik von Shiawase.
Reiko blieb Einzelkind, auch ihr Vater sich einen Sohn gewünscht hatte. Er tat somit sein bestes, Reiko zu seiner Nachfolgerin zu erziehen und ging hierbei mit extremen Ehrgeiz und äußerster Strenge vor. Sprich immer wenn sie mit einer "2+" (oder dem Pendant im japanischen Schulsystem) nach Hause kam, wurde sie angeschrien warum es keine Eins sei, sie würde Schande über die Familie bringen, er hätte immer Einsen gehabt (was stimmt) und bekam tagelang Hausarrest. Eigentlich hatte sie immer Hausarrest, gelegentlich durfte sie sich mit Schulkamaraden "zum Lernen" treffen (wobei meist der Vater entschied, mit wem), am Wochenende durfte sie einen Leichtathletik-Kurs besuchen (ist gut für die Durchblutung des Hirns).
Ihre Mutter Chio war zwar weniger streng, unterstüzte ihren Mann allerdings.
Da sie leider nicht über die geistigen Fähigkeiten ihres Vaters verfügte, konnte sie seinen Ansprüchen nie gerecht werden. Der ständige Druck und die Unfähigkeit, sich gegen ihren Vater zu wehren führten schließlich zu ihrer Kleptomanie. Unterbewusst tat sie dies als Rebellion gegen ihre Eltern, da sie wusste, ihnen würde dies nicht gefallen. Schon sehr bald entwickelte sich dies zur Sucht und zur Stütze ihres Selbstwertgefühles gegen die Attacken ihres Vaters (stark vereinfachte Hobbypsychologenerklärung: "Ich kann vielleicht nicht das, was von mir erwartet wird und werde als nutzlos und Schande angesehen, aber Klauen kann ich und ich beweise es mir. Das Stehlen eines Gegenstandes ist eine Aufgabe, die ich mir selber stelle, und ich empfinde ein Glücksgefühl, wenn es mir gelingt...")
Natürlich fiel den Eltern nach einiger Zeit diese Neigung auf, Reiko wurde jedoch nicht zum Psychologen geschleppt, es führte lediglich dazu, dass sie das Haus noch weniger als zuvor verlassen durfte. Es wurde ignoriert, dass es sich um eine psychische Krankheit handeln könnte, außerdem wäre eine Therapie schädigend für den Ruf des Vaters (undenkbar, wenn herrauskommen würde, dass seine Tochter Kleptomanin ist), also wurde dieses Thema totgeschwiegen.
Die einzige Möglichkeit, die Reiko blieb, aus ihrem zu Hause zu flüchten und Kontakte mit anderen aufzubauen, war die Matrix. Dies sah praktischerweise auch immer so aus, als würde sie lernen. So hing sie oft tagelang drin und wurde schließlich matrix- und computerspielsüchtig.
Sie begann schließlich mit dem Studium der Elektrotechnik, wie ihr Vater es ihr vorschrieb, wurde zuvor von ihrem ehrgeizigen "aufgerüstet" um ihren Erfolg zu sichern. Schließlich wäre es sehr peinlich, wenn sie an der Uni nicht eine der besten gewesen wäre. So bekam sie diverse Cyber- und Bioware, ob sie nun wollte, oder nicht, wie z. B. eine mathematische SPU, Zerebralbooster, Schlafregulator (weniger schlafen = mehr lernen können), Cybermikroskop, Headware-Memory und Bildverbindung und schließlich (als Geschenk zum Schulabschluss) ein CybDeck CMT Avatar in den Kopf.
Schon sehr bald sollte sie in ihrem Studium ein Praktikum machen, machte dieses natürlich in der Abteilung ihres Vaters bei Shiawase. Hier kam es allerdings zum Eklat, ihr Vater kritisierte sie immer häufiger, ihre Kleptomanie kam wieder durch und sie klaute schließlich einen wichtigen Prototyp von Shiawase, was kurze Zeit später aufflog. Von ihrer Familie wurde sie nun fallengelassen, wie eine heiße Kartoffel, sie wurde rausgeschmissen, ihr Studium wurde nicht weiter finanziert und sie brach es kurz daraufhin ab. Da ihr Vater eine hohe Position bei Shiawase hatte, sah der Konzern von einer Anklage ab, welche mehrere Jahre Haft bedeutet hätte...

Ich habe noch arge Probleme, zu erklären wie sie in die UCAS kommt und warum sie mit dem Shadowrunning anfängt ("Sie hat nützliche Fähigkeiten" ist ja nicht unbedingt eine optimale Erklärung)...
Es könnte mit ihrer Kleptomanie zusammenhängen (Shadowrun = häufig wichtige Dinge klauen), damit, dass sie endlich etwas erleben will oder auch damit, dass ihre Fähigkeiten endlich von jemandem geschätzt werden. Geld ist zwar nützlich, aber nicht wichtig... ....sie ist der Meinung Geld verdirbt Menschen...

Anmerkung zur Kleptomanie: Sie hat eine Variante, die sich etwas von der Standardversion unterscheidet. Sie bricht beispielsweise auch ein, wenn es eine Herrausforderung gibt. Sie muss Gegenstände, die sie ins Auge gefasst hat (SL-Entscheid) nicht sofort stehlen, allerdings ist sie nervös, angespannt und schlaflos, bis sie dies getan hat.

Aussehen:
Sie ist recht klein (etwa 1,60m), weniger zierlich, allerdings auch noch nicht mollig. Dunkle Augen, schwarze glatte, mittellange Haare, häufig trägt sie einen schlichten Zopf, hübsches, meist ungeschminktes Gesicht, kurze Fingernägel, lächelt sehr häufig. Die Kleidung ist schlicht, funktional, unauffällig: Tunrschuhe, Jeans, weißes Top oder grauer labelloser Kapuzensweater zum Beispiel.


Regeln:
Die selben Regeln wie bei Banger wurden verwendet, s. o.

Attribute:

Konstitution: 3
(vielleicht schon zu hoch, sie ist allerdings Deckeruntpyisch recht sportlich)
Schnelligkeit: 4
(s.o., halt eine Leichtathletin, zudem muss sie sich zum Klauen leise bewegen und geschickt sein)
Stärke: 2
(ist halt klein)
Cha: 4
(War unschlüssig, ob ich sie total verschüchtert spielen möchte und sie nicht in der Lage ist, soziale Kontakte außerhalb der Matrix aufzubauen (sprich Cha 1 oder 2). Sie ist allerdings doch in ihrer Art und Weise sehr sympathisch, hilfsbereit, lächelt häufig, hat eine positive, unbekümmerte Ausstrahlung (seit sie rausgeschmissen wurde)... ...ihre fehlenden sozialen Kontakte schlagen sich darin nieder, dass sie keine Fertigkeiten (außer Gebräuche Matrix) hat.)
Intelligenz: 7
(5 + 2 Punkte durch Zerebralbooster, dies ist sowohl logisches Denken als auch eine gewisse Bauernschläue...)
Willenskraft: 2 oder 3
(Ursprünglich 1, mittlerweile hat sie allerdings eininges an Selbstsicherheit und Selbstwertgefühl gewonnen, sie macht auch nicht mehr alles, was ihr gesagt wird...)

Fertigkeiten:
Computer: 5 (ist klar)
Heimlichkeit (Diebstahl): 3 / 5
Gebräuche (Matrix): 3 / 5
Elektonik: 4
Elektronik (B/R): 4
Schlösser knacken: 3 oder 4
Athletik: 3
Gewehre: 3
Pistolen: 3
(Gewehre und Pistolen 3 wirkt vielleicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass sie noch nie eine Waffe in der Hand hatte und keine besitzt. Dies ist auf das intesive spielen von SimSinn-Egoshootern mehrere Stunden täglich zurückzuführen. Da so ziemlich alles realitstisch simuliert wird (auch Rückstoß, Munition nachladen etc.) und auch heute schon das Militär z. B. Panzerfahrer und Piloten 80% der Zeit in einer Simulation ausbildet, denke ich schon, das man durch die Matrix soetwas erlernen kann, wenn auch sicherlich nicht bis zur Perfektion.
Außerdem wäre da eine ansonsten arge Lücke im Kampf, die Bagner hinterlassen würde (unsere Magierin hat keine Fernkampffähigkeit und kann auch irgendwann nicht mehr mit ´nem Kampfzauber helfen, unser Rigger hat Pistolen 2, aber immerhin Smartgunverbindung), da trotzdem nicht selten gekämpft wird in unserer Runde (aber vermutlich weniger, als in manch anderer Runde)

Gaben:
Begabung (Heimlichkeit)
Gesunder Menschenverstand

Handicaps:
leichte Matrixabhängigkeit
extreme Zwangshandlung (Kleptomanie)

Equipment:
Sehr viel Elektronikschnikschnak und viele Dinge, die man braucht um einzubrechen, an Magschlössern, Türen, Fenster u.s.w. vorbeizukommen. Dazu ein Motorrad, viel Cyberware, Programme, keine Waffe, keine Panzerung zu Beginn...

Wie gesagt, alles noch nicht fertig, aber hat ja auch noch Zeit...

Feedback ist wie immer erwünscht und danke schonmal im Vorraus...

Bye,
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Beitragvon Sidewinder am Do Apr 15, 2004 13:44

extreme Zwangshandlung (Kleptomanie)

ist das nicht als Phobie zu werten?
Es gilt eine Warheit zu finden, die meine sein kann. Es gilt eine Idee zu finden für die ich leben und sterben will
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Beitragvon Yvo am Do Apr 15, 2004 13:51

Sidewinder hat geschrieben:
extreme Zwangshandlung (Kleptomanie)

ist das nicht als Phobie zu werten?


Warum ?

Kleptomanie = zwanghaftes Stehlen
Phobie = Angst

Hat eigenltich nichts miteinander zu tun, meiner Meinung nach...

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Beitragvon DARKWATER am Do Apr 15, 2004 13:55

Sidewinder hat geschrieben:ist das nicht als Phobie zu werten?


Ich denke nicht. Schliesslich hat der Charakter ja vor niemandem Angst. Wenn jemand Angst haben sollte, dann die werten Teammitglieder des kleptomanischen Runners.

Aber wenn Du eine passende Phobie zu Diebstahl suchst, bitteschön...:

- "Harpaxophobie" - Angst vor Dieben, bzw. Angst beklaut zu werden
"Ich dachte immer, es gibt keine Draaaaaaaarrrrggggghhhh...!!!" (Letzte Worte eines Trolls vor seinem Feuertod...)
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