[IP] Sinar Temaram / Zwielicht

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      Labah verteilt schnell 4x Trauma Patches an Perdana für die Schwerverletzten. Dann geht er zurück zu den Anderen und lädt erst die Ruger nach und dann die Remington Schrotflinte.

      ( Kommlink ) " Ob das wohl alle Critter waren ? Im Inneren wartet noch der Troll mit der automatischen Schrotflinte. Vielleicht macht der Dayak wieder den Köder. "

      Falls er nicht sofort stirbt..

      Als die Waffe durchgeladen ist, geht er Zu Li.

      " Bin bereit, Boss "
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      Hauptcharakter: "Iwan " ( Strassensamurai )

      Erfahrener Meister und Spieler seit Edition 3.0 8)
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      Scar fliegt in einer Schleife zu den anderen. Kurz bevor sie landet wandelt sie sich und landet als Elfe neben Ban, Perdana und Ghede. Ohne das sie sich dessen bewusst ist glättet sich ihr Haar und legt sich zu einer Frisur., der Schmutz verschwindet und auch ihr Make-Up wird nach gezogen. Der eingerissene Fingernagel wird wie auch die anderen perfekt manikürt. Es umgibt Scar ein herber Duft. Wild Rose und etwas agressives. Einer Kriegerin würdig.

      "Geht es ihm gut?" Fragt sie. Perdana kann die Angst und die Sorge in der Stimme höhren.


      "Ja. Ich konnte ihn stabilisieren aber ich muss ihn dringend weiter verarzten. Noch ist er nicht über den Berg."

      Sagt Perdana doch etwas kurz angebunden. Sie war extrem gestresst ob der Verantwortung, die sie gerade schulterte und auch weil der Drachling gerade einen großen Teil dazu begetragen hatte, daß alle noch lebten, fühlte sie sich unwohl. Scar hatte eben gerade gezeigt zu was sie imstande war und Perdana wollte nicht auf der falschen Seite stehen.
      Sie hatte ja immer noch im Hinterkopf, wie sie sie niedergeschlagen hatte. Der Duft, der ihr in die Nase stieg irritierte sie noch mehr.

      "Danke" sagt Scar und legt Perdana die Hand auf die Schulter. Dann steht sie auf und eilt den anderen hinterher. Zusatzlich zu den Verwundungen von vorhin und dem perfektem Make-Up konnten sie noch Verbrennungen sehen. Sie stammten sicherlich von dem Mana, was sich als elektrische Entladungen auf ihrer Haut manifestierthatte. Li konnte ein Feuer und zuversicht in ihren Augen sehen, die er zuvor noch nicht gesehen hatte. Der Sieg über das Alpha schien ein größerer Sieg für die Silberne gewesen zu sein.

      Als sie bei Li ist sagt sie.
      "Ich fliege wie geplant zum Hintereingang. Wenn ihr in Schwierigkeiten seit soll Saprk gerade einen Watcher oder Geist, oder was auch immer schicken."
      Sie stieß sich ab wandelte sich im Sprung und flog wieder los. Sie drehte eine Schraube um Geschwindigkeit zu bekommen um dann wieter auf zu steigen. Man konnte sehen, daß sie in ihrem Element war. Scar war wahrlich Drache und Elfe zugleich. In beiden Formen war sie vollends zuhause.
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      Das Innere des "Gerhana" liegt in Dunkelheit getaucht. Bans Granate hat einige Verwüstung in dem ohnehin schon heruntergekommenen alten Club angerichtet. Alte Flaschen wurden zerfetzt und haben den Boden mit Glassplittern übersäht. Aufgrund des recht verwinkelten Inneren und der massiven Säulen haben die Rückkopplungen der Schockwellen die meisten Critter, die sich nicht direkt im Eingangsbereich aufgehalten haben, sofort hingerichtet. Einige von ihnen sind noch bei Bewusstsein, scheinen aber zu schwer verletzt, um den Kampf noch einmal aufzunehmen. Sie haben sich in die dunklen Ecken und Winkel des Clubs zurückgezogen, um dort ihr Ende abzuwarten.

      Von Pa'an Tol fehlt jede Spur. Als Li den Eingangsbereich hinter sich bringt und das Innere des Clubs betritt, erkennt er noch, wie Rico in einem rückwärtigen Korridor verschwindet, von dem Li weiß, dass er den Zugang zum Treppenhaus beherbergt. Anscheinend versucht Rico, dem Dayak auf den Fersen zu bleiben, auch wenn Li seinen Alleingang gar nicht gerne sieht. Sie wissen noch immer nicht, wo der Troll ist und was sie dort unten eigentlich erwartet, nicht zu sprechen davon, dass auch Pa'an Tol eine unberechenbare Größe für sie darstellt.

      >> Beeilt euch! Pa'an Tol geht nach unten. Er scheint genau zu wissen, wohin er will! << meldet sich Rico aber dann doch. Nur Sekunden später sind Pistolenschüsse zu hören, gefolgt vom Donnern einer mächtigen Schrotflinte.

      Als Scar auf der anderen Seite des Gebäudes ankommt, erblickt sie den Fluss. Das Gelände ist auch hier mit Schutt und Müll übersäht, fällt nach unten hin ab, bis es den kleinen Flussausläufer erreicht. Der Hinterausgang ist eine alte Metalltüre, die sich nur noch unmerklich von der Wand um sie herum unterscheidet. Lebenszeichen kann sie auf der Rückseite des Gebäudes keine ausmachen, aber unten, am Ufer des Flusses, ist ein Boot festgemacht. Dann hört sie dumpf und durch Tür und Mauern von ihr getrennt das Donnern einer Schrotflinte.
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      Scar landet neben dem Gebäude. Sie war am Überlegen das Boot los zu binden, damit die nicht mehr fliehen können als ihre geschärften Sinne in dem Gebäude einen Schuß, einen Schuß einer Schrotflinte hören konnte.

      Sofort machte sie einen Satz und landete neben der Hintertür. Ihr Herz pochte. Sie würde am liebsten einfach rein stürmen. Aber dafür müsste sie sich wandeln. Müsste schutzlos in das dunkle Haus. So wie damals. Als sie alleine in das Haus ging. Direkt ihrer Nemesis entgegen.
      Sie fauchte unwillig und vrsuchte die dunklen Gedanken los zu werden.
      "Dies ist nicht damals. Diesmal bin ich nicht allein. Diesmal nicht. Diesmal nicht."

      Sie wandelte sich. Sie lauschte an der Tür. //Drek in dem Körper höre ich einfach nicht so gut.// fluchte sie leise zu sich.
      Sie öffnete die Tür. Sie ging etwas schwerfällig und sie musste sich anstrengen um sie zu öffnen. Dann öffnete sie sich mit einem Ruck. Die alten verrosteten Scharniere ließen sie schrecklich knarren.
      Scar lies die Tür erschrocken los. "Drek"
      Sie lauschte hörte aber nichts.
      Vor ihr ein dunkles Loch. Sie atmete tief durch. Einmal, Zweimal, Dreimal. //Drek du schaffst das.// Viermal.
      Sie stieß sich ab und ging leise in das Haus. Immer nur ein oder zwei Schritte bevor sie wieder anhielt und angestrengt lauschte. Ihr Herz pochte. Sie hatte Angst.

      Entsätzliche Angst. Immer wieder sah sie das geifernde Maul des weiß bepelzten Wendigos vor sich.
      Dann ertappte sie sich das sie vor Angst leise wimmerte. Sie fror.
      //Drek so kann das nicht weiter gehen. Ich brauche alle meine Sinne.//

      Scar fühlte wie sich Schuppena uf ihrer Haut bildeten, wie sich ihre Anatomie ihrem anderem ich anpasste. Wie sich ihr Kopf zu dem einer Echse formte. Ihr Flügel und ein Schwanz wuchsen. Die Flügel legte sie eng an ihren Körper an. Ihr Schwanz peitschte leicht. Der Gang war nun nicht mehr so entsätzlich Groß und unheimlich.
      //Ok unheimlich doch.//
      Aber sie konnte sich jetzt viel mehr auf ihre Sinne verlassen. Sie hatte die ganze Bandbreite.
      Sie konnte zum Glück keine Wärmesignturen sehen, Auch sonst sah und hörte sie nichts. Sie schaute zurück.
      War sie erst vieleicht 5 Meter gelaufen? Sie hätte schwören können, daß sie schon einen ganzen Dungeon hinter sich hatte.
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      Perdana verspürt den Drang der Hand der Drachenfrau auszuweichen, lässt es aber. Sie zu provozieren ist wohl nicht gerade klever. Vor allem nach dem, was dieser Drachen da gerade an Fertigkeiten offenbart hat. Bei dem Gedanken daran, dass sie dieses Ding vorhin umgehauen hat, wird ihr ganz anders.


      //Aber ich habe es Umgehauen. Hm... Verdammt dafür hast du jetzt keine Zeit Mädchen. Du hast besseres zu Tun als dich um die Drachenfau zu kümmern!//


      Die kleine Elfe nickt und konzentriert sich wieder auf die Versorgung der Verletzten.
      Perdana #DAA520
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      Katharina #EE82EE
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      Sparks Herz schlug ihm bis zum Hals, als er das Dunkel der Ruine des Clubs betrat. Warum kann der Idiot nicht warten?, ging es ihm beim Gedanken an Rico durch den Kopf. Dann umfing ihn die Dunkelheit. Auch seine Augen brauchten einen Augenblick, bis sie sich mehr oder weniger an die Umgebung gewöhnt hatten. Zuerst hatte er an eine Sinnestäuschung geglaubt, da sich tatsächlich Schleier von Dunkelheit abzeichneten, dann erkannte er jedoch, dass dies Fetzen der Deckenverkleidung waren, die sich durch Alter, Verfall oder vielleicht auch Bans Granate teilweise gelöst hatten.

      Was er im Inneren jedoch auch bemerkte, war das Erlöschen seines Kris, das ihm ein Warnsignal war. Die verletzten Bestien schienen akut keine Bedrohung zu sein, daher nahm sich Babang den kurzen Augenblick. Etwas widerstrebend wechselte er mit seiner Wahrnehmung auf die astrale Ebene, wo er augenblicklich spürte, dass die Strömung des Manas hier nicht ungestört war. Er meinte entferntes Ächzen zu hören, ein leises Wimmern schien diese Eben hier zu durchdringen und die Schatten, welche von den herabhängenden Panelen ausgingen hatten etwas an sich, dass sie beinahe lebendig zu machen schien. Ihre Ausläufer wabberten diffus in seine Richtung, als wollten sie sagen: Seht, hier ist neue Nahrung!

      Mit großer Mühe sammelte sich der Wujen und erinnerte sich an seinen Traum. Er konzentrierte sich auf die Ströme des Qi, fasste seine Wahrnehmung weiter, um das große Ganze wahrzunehmen und nicht nur die einzelnen Details. Dann begann er, die Störungen im Fluss zu ordnen, entfernte die einzelnen, verderbten Stellen, die den goldenen Fluss dunkel verfärbten, ganz so, wie ihm dies dieser Indra gezeigt hatte. Einzeln, eines nach dem anderen lösten sich die Hindernisse auf, wie Erdbrocken, die in einem Fluss fortgespült wurden.
      Das ganze hatte nur wenige Augenblicke gedauert und doch spürte er, wie die Umgebung 'normal' wurde. Dann nahm auch Spark die Schüsse wahr und rannte zusammen mit den anderen in Richtung des Treppenhauses. Noch im Rennen genoss er wieder das vertraute Gefühl des Kris, zu dem er beinahe instinktiv wieder die Verbindung aufgebaut hatte.
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      Labah verdreht genervt die Augen als Rico einfach hinter dem Dayak nachläuft. Argh. Warum macht er so einen Sch..!

      Die Remington im Anschlag folgt er mit hinein, sichert Li und Spark mit ab, visiert immer in die Richtung wo die Anderen nicht hinsehen.

      Er will gerade Etwas sagen, als man ein Feuergefecht zwischen Rico und wahrscheinlich dem Troll hört.

      " Schnell, Wir müssen zu Ihm. "

      Der junge Ork lässt jedoch Li oder Bomb vorgehen. Er will sich sichtlich nicht nach vorne drängen.
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      Li hätte Scar gerne noch einen Kuss gegeben bevor sie sich wieder in Drakegestalt in die Lüfte schwang, aber das wäre vor der ganzen Truppe vielleicht unpassend gewesen. So machen sich die verbliebenen Ganger auf den Weg ins Innere. Der mysteriöse Mann mit dem Hut von dem Perdana gewarnt hatte erwartet sie nicht. Dafür ein heilloses Chaos. Li fragt sich was nur mit Rico los ist als der wieder vorstürmt. Welche Drogen hat der nur wieder eingeworfen.

      "Drek, Rico warte!" ruft er ihm nach aber da ist er schon verschwunden und kurz danach donnert die Schrotflinte.
      "Also los, retten wir den Idioten!" ruft Li al er mit gezogener Waffe Richtung Treppe rennt wobei die Glasscherben unter seinen Stiefeln knirschen.
      Charaktere können auch nach der Charaktererschaffung schwanger werden, allerdings erhalten sie dadurch keinen Karmabonus.
      (Schattenhandbuch 2, Seite 165)
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      "Also los, retten wir den Idioten!"

      Darauf hat Bomb gewartet, oder vielleicht ist es auch nur eine Koinzidenz, dass er genau in diesem Moment losstürmt und einen Kampfschrei dabei ausstößt. Beauty ist natürlich sofort an seiner Seite.

      Als Scar den dunklen Korridor hinter der Metalltür tritt, fällt ihr sofort die schmale Treppe auf, die nach oben führt. Doch die Laute kommen von unten. Sie biegt nach links ab und rennt fast in Bomb und Beauty. Die beiden Ganger reißen ihre Waffen nach oben, als sie die Drake erkennen, doch glücklicherweise kommt es nicht zu einem Zwischenfall. Beauty flucht, springt zur Seite und rast dann die Treppe hinab, die nach unten führt. Bomb wirft Scar ein Grinsen zu und folgt seiner Schwester. Dann erkennt Scar auch schon Li und Labah, die gleichfalls durch den Korridor hechten, um zum Ort des Kampfes zu gelangen.

      Draußen zuckt Perdana zusammen, als das Donnern der automatischen Schrotflinte zu hören ist. Gede blickt auf, schaut in Richtung Eingang. Durch den Regen hinweg schaut er wieder zu Perdana hinab. Die junge Frau spürt förmlich, wie Gede mit sich ringt, wie er Qualenl leidet, da er nicht an der Seite seiner Familie sein kann, um ihnen beiszustehen. Er beißt die Zähne zusammen, die Waffe fest umschlossen. Es zieht ihm zum Kampf, aber andererseits möchte er auch Perdana nicht hier draußen alleine lassen.

      Li ist der Erste, der nach Bomb und Beauty unten angelangt. Sofort schlägt die brutale Realität des Häuserkampfes auf ihn ein. Der Kellerbereich ist verwinkelt, schlecht einzusehen. Es herrscht völlige Dunkelheit, nur aus einer Richtung glimmt ein gedämpftes Licht in den Korridor. Dort liegt der Raum, den Ricos Drohne offenbart hat. Li weiß sofort, wie es gelaufen ist. Rico, der Dummkopf, muss Pa'an Tol sofort in Richtung Licht gefolgt sein. Aus der Dunkelheit der Gegenrichtung heraus hat der Troll deshalb ein perfektes Ziel gehabt.

      Rico liegt auf dem blanken Boden des Flures, sein Rücken ein einziger blutiger Fetzen. Und wieder donnert die automatische Schrotflinte, bringt die Wände genau in dem Moment zum Beben, als Li die letzten Treppenstufen hinter sich bringt. Bomb und Beauty sind nicht so achtlos gewesen, doch der Troll ist übermenschlich schnell. Noch bevor die beiden Jade Blades zum Angriff übergehen können, wird Beauty von der Salve erwischt und gegen die kahle, raue Wand geschmettert. Die Gangerin taumelt noch und bricht dann zusammen. Bomb rastet vollends aus. Mit wilden Flüchen und Verwünschungen hechtet er durch den dunklen Flur zu dem Türdurchgang, hinter dem sich der Troll auf die Lauer gelegt hat. Mit voller Wucht prallt der Jade Blade auf seinen Gegner und schlägt wieder und wieder zu.

      Als Li in den Korridor gelangt, ist es nicht nur die Gewissheit, dass er sich nun wahrlich im finalen Kampf zu befinden scheint, die auf ihn eindringt, sondern auch die Erkenntnis, dass er den von Spark gereinigten Bereich verlassen hat und damit in weitaus dunklere Gefilde eingetaucht ist.
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      Labah hechtet Li, Bomb und Beauty hinterher , als Sie an Scar vorbeikommen nickt er der silbernen Elfe anerkennend zu.

      Unten flucht er als Rico tödlich getroffen dort liegt.

      Warum sind Sie nur so sehnsüchtig nach dem Tod ? Wie kann man nur immer und immer wieder alleine vorstürmen? Muss an zuviel Drogen liegen..

      Als auch Beauty von der automatischen Schrotflinte erwischt wird unterdrückt er mit Mühe einen panischen Schrei. Sein Herz schmerzt und Tränen steigen Ihm in die Augen.

      Dann nimmt er sein letztes Traumapatch und klebt es Beauty vorsichtig an den Hals. Mit großer Anstrengung schleift er Beauty nach Oben zurück und legt Sie neben den Kellergang auf den Boden

      ( Kommlink ) " Verletzte oben Erdgeschoss. "
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      Perdana sieht gerade nach dem Verletzten Ganger, um den Sich Gede so lange gekümmert hat, wie sie mit Ban beschäftigt war. Da kommt die Info 'Verletzte im Erdgeschoss." Perdana sieht zu Gede. Seine Anspannung ist deutlich zu sehen. Immer wieder sieht der junge Ork zum Gerhana. Die Elfe kann sich kaum vorstellen was er für die anderen Empfindet. Aber das es ein sehr starkes Gefühl sein muss, dass ist mehr als offensichtlich. Also nimmt sie das Stufe 3 Medkit, mit welchem sie Ban versorgt hatte, und drückt es ihm in die Hand. Dazu legt sie noch eins der Nachfüllpacks und ein paar Verbände aus ihrem Rucksack.


      "Los geh schon. Ich komme hier klar."


      Gede will darauf etwas antworten. Doch die kleine Elfe deutet mit ihrer kleinen Hand auf das Gerhana und sagt noch einmal nachdrücklich:


      "Los jetzt. Sie brauchen dich. Ich passe hier so lange auf die beiden auf. Und dass du mir ja heil da wieder raus kommst. Sonst schlage ich dich windelweich."


      In den letzten beiden Sätzen liegt ein deutlicher Unterton, der ihre Sorge um den jungen Mann wiederspiegelt. Gede weiß das er keine Zeit hat. Daher nimmt er sich die Ausrüstung und macht sich so schnell er kann auf den Weg zum Gerhana. Nach zwei Schritten bleibt er noch einmal stehen, dreht sich zu Perdana um und sagt:


      "Ja, das mache ich. Danke"


      Dann rennt er, immer noch nach Deckung suchend, los.

      Perdana schaut sich den jungen Ganger den Gede versorgt hat noch einmal genauer an und wickelt ihn in ebenfalls in eine Rettungsdecke. Nasses Wetter und nasser Boden sorgen schnell mal für eine Infektion und für eine Unterkühlung.
      Perdana #DAA520
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      Katharina #EE82EE
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      Als Labah Beauty über die Treppe nach oben schleift, nimmt er in seinem Rücken eine Bewegung wahr. Im Augenwinkel sieht er Gede herbeieilen. Sein Blick bleibt für einen Herzschlag lang auf der leblosen Beauty haften, bevor sich ihre Blicke treffen. Gede nickt ihm zu, Entschlossenheit in seinem Blick. Dann rast er nach unten, um Li und Bomb beizustehen.

      Li feuert. Eine der beiden Salven zerfastert knappt am Türrahmen, doch die andere erwischt den tobenden Troll. Der Oberkörper des Mannes wird getroffen und der Koloss ruckt, bleibt aber unbeeindruckt. Bomb braucht unbedingt Unterstützung! Der Ork kämpft wie ein Tier, aber Li fürchtet, dass der Troll nicht nur im übertragenen Sinne einen Dämon in sich trägt.
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      Scar trifft auf der Treppe nach unten die anderen Blades. Treffen ist der falsche Ausdruck. Sie wird fast umgerannt. Sie folgt den Blades die Treppe runter und dann fühlt sie wie sich der Astralraum verdichtet. Etwas dunkles Schwarzes ihr die Luft raubt. Ihr die Kehle zuschnürt. Es ist fast so als sie eine schwarze ölige Substanz atmen muss. Auch wenn es sich real anfühlt ist es doch nur der Astralraum, der verdorben ist und nicht die reale Luft in der mundanen Welt.

      Aber als magisches Wesen, welches Scar ist, fühlt sie sich doch krank. Sie, die Magie lebte und atmete. Jede Faser von ihr durch die Magie berührt war. Wurde sie nicht täglich dran erinnert, das die Magie sie zu dem gemacht hatte was sie ist. Die silberne Elfe. Der silberne Drache. Ihre Verbindung zu der Geisterwelt. Ihre ehemalige Verbindung zu einem mächtigen Wesen, welches von vielen nicht verstanden wird. Die kleinen Zauber, die sie täglich fast im Schlaf sprach. Sie wusste gar nicht mehr wie es war bevor sie keinen Zugang zu dieser wunderbaren Welt hatte.

      Und nun wurde ihr ein Teil davon geraubt. Sie konnte nicht glauben, wie man so was Wundervolles so verderben konnte. Ihr Körper ihr Wesen stemmte sich dagegen. Wollte kein Teil davon sein.

      Dann roch sie das Blut. Blut das sie kannte. Ricos Blut. Dann donnerte die Schrotflinte ein weiteres Mal. Sie zuckte zusammen. Sie hörte den Schmerzensschrei von Beauty. Hörte wie sie gegen die Wand gedrückt wurde. In ihrem geistigem Auge konnte sie es genau sehen. Sie drückte sich vor. Sah Bomb, wie er auf einen Gegner eindrosch. Wahrscheinlich der Gegner, der Beauty und Rico auf dem Gewissen hatte.Hörte wie Li auf den Troll schoß.


      In ihr brodelte es. //Edler Krieger der ewigen windigen Graslande nehme dich der Gegner vor, die uns bedrohen. Die den Jade Blades schaden wollen. Aber vor allem die Kreatur in der Ecke// befehligte sie den Geist. Sie deutete noch in die Richtung das Troll, Doch den Geist hatte sie schon vergessen. Ihre Sorge galt Rico. Sie rutschte zu Rico. Während sie das tat verwandelte sie sich. Ihre Augen weiteten sich vor Schmerz. Überall war Blut. Er rührte sich nicht mehr

      „NEIN RICO!“ rief sie. Der Schmerz in ihrer Stimme war tief. Tiefer als es sein würde bei Hernanto oder einem anderen Blade. Li ausgenommen.Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sie sah nur noch verschwommen. Alles um sie herum warvergessen. Sie sah nur noch das Blut von Rico. Seine schwere Verletzung.
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      Spark hetzte hinter Labah, Li, Beauty und Bomb her, als er die Schüsse hörte. Er beließ seine Wahrnehmung gleich im Astralraum, vielleicht konnte er so etwaige Überaschungen in Form von weiteren Geistern schneller erblicken. Er erschrak trotzdem, als er Scar und ihre leuchtende Aura mitten auf der Treppen erblickte, bekam sich aber wieder in den Griff. Dann spürte er, wie sich der Astralraum veränderte. Ob dies nun an den Folgen des unmittelbaren Kampfes lag oder an den Schatten des Gerhana, wusste er nicht. Trotzdem verschlug es ihm fast den Atem, als die Dunkelheit nach ihm zu greifen schien, sich die Schatten wie ölige Schleier im Astralraum zeigten und alles Leben zu verschlingen schienen. Er sah, wie sowohl Li als auch Scar merklich schwächer wurden auf der Treppen, trotzdem machte ihn das Gefühl fast panisch, als er selbst die Hintergrundstrahlung erreichte. Seine Foki verließen ihn, ließen ihn im Stich. Das war an sich schon schlimm genug, aber auch sonst schien seine Magie fast zu erlöschen. Dann hörte er, wie Beauty getroffen wurde, wobei ihr Schrei im Astralraum noch grauenvoller war. Er konnte den Schmerz fast schmecken, so stark war der emotionale Abdruck.

      Der Wujen versuchte panisch, seine Konzentration zusammen zu halten. Scheiße Scheiße Scheiße! Hier geht alles den Bach runter! waren seine Gedanken, bevor es ihm gelang, ein klein wenig Kontrolle über sich zurück zu gewinnen. Er suchte einen Winkel außerhalb des Schussfelds des Trolls, als er bemerkte, wie Scar ihren Geist losschickte. Der war zwar ebenfalls geschwächt, aber trotzdem noch ausgesprochen imposant. Die Drake musste echt magisch was auf dem Kasten haben! Dann begann er wieder, die verwirrten Ströme des Mana zu entflechten, zu ordnen. Doch hier schien der Ort selbst sich dagegen zu wehren, nur mit größer Mühe gelang es ihm, die Schatten, die Schleier Stück für Stück zu zerreißen. Und doch spürte er, wie es ihm gelang, wenn auch weit langsamer als beim letzten Mal. Schweiß rann über sein Gesicht, als er mit größter Mühe weitermachte, wohl wissend, dass er andernfalls gegen den Troll auch magisch keinerlei Chance haben würde. Und auch Li, Scar und vor allem ihr Geist würden von seinem Erfolg profitieren!
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      Mit dem Erscheinen des Geistes hat der Kampf eine neue Dimension erreicht. Kurzzeitig triumphiert der Luftgeist über die absolut fremdartige Wesenheit, die den Körper des Trolls für sich eingenommen hat. Die schattenhafte, dämonische Kreatur flackert, als die Stränge astraler Energie in sie schlagen und ihre Bindung an diese Welt schwächen, doch da Scars Geist sich aufgrund der Nähe des Alam Gaib an diesem Ort geschwächt zeigt, scheint es ein langer Kampf zu werden.
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      Auch Beauty ist nun zu Boden gegangen. Wenn dies so weiter geht war es das für die Jade Blades. Der Misttroll scheint auch die Geschosse wegzustecken ohne mit der Wimper zu zucken. Dabei hatte Li gehofft das der elementare Blitzschaden die Immunität des Geistes aufheben würde.
      Li atmet tief ein und konzentriert sich. Wenn er je den Beistand seiner Ahnen gebraucht hat dann jetzt. Er richtet die Waffen auf den Kopf des Trolls.
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      In der Dunkelheit des Raumes jenseits des Korridors kämpft Bomb den Kampf seines Lebens. Obwohl er einer der besten Nahkämpfer unter den Blades ist, wirkt es wie ein Kampf David gegen Goliath. Die fremdartige Entität, die ihm aus den Augen des Trolls entgegenstarrt, verleiht dem Körper, in dem sie ruht, eine schier unüberwindliche Widerstandskraft. Dann wird Bomb getroffen. Der Hieb gleicht einem Hammerschlag. Er taumelt, kann sich aber auf den Beinen halten. Er weiß, so bitter es auch klingt, dass er nicht mehr tun kann, als Li die nötige Zeit zu verschaffen, den Koloss aus der Entfernung zu fällen.

      Li lässt nicht lange auf sich warten. Meisterhafte Feuerstöße gelingen ihm, als er die Zähne zusammenbeißt, Geist und Körper in Einklang bringt. Die Schockergeschosse schlagen in den Troll ein. Tatsächlich beginnt sein übermenschlicher Feind zu wanken, doch erneut bricht er nicht zusammen! Li stößt einen Fluch aus.
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      Während die Anderen drinnen verbissen kämpfen, kümmert sich die kleine Elfe und die beiden Verletzten, die draußen ein Stück vom Gerhana entfernt auf dem Boden liegen. Mit Rettungsdecken sorgt sie dafür, dass die Leute nicht weiter Nass werden und auch nicht auskühlen. Immer wieder wandern ihre Blicke zum Gerhana und zu den verdammten Kötern. Ihr ist absolut nicht wohl in ihrer Haut. Nicht nur das sie befürchtet diese Köter würden jeden Augenblick wieder aufstehen. Nein, es könnten ja auch noch neue hinzu kommen. Die Verletzten zu bewegen, dass kommt fürs erste nicht in Frage. Sie sind gerade mal stabil und das soll auch so bleiben. Zudem ist sie nicht so stark, dass sie die Beiden tragen könnte.


      //Ich brauche etwas Brennbares.//


      kommt es ihr in den Sinn. Aber was? Die Alkohol haltigen Mittel im Medkit sind zu wenig, um die Leichen der Köter in Brand zu setzen. Und durch den Regen ist hier alles erdammt nass. Gut, es dauert eine Weile, bis die Feuchtigkeit in Holz usw. eindringt. Also wo liegt Holz?


      //Wenn ich hier in der Nähe etwas trockenes Holz finde, dann kann ich ein Feuer machen und die Köter drauf schmeißen. Ich hoffe das die sich nicht wieder aus der Asche erheben können. All zu weit kann ich mich aber nicht von den Verletzten entfernen.//
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