[IP] Sinar Temaram / Zwielicht

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      Zu Lis Enttäuschung geht der Koloss auch diesmal nicht zu Boden. Dafür sieht es für Bomb schlecht aus.
      Li lässt den leeren Munitionssteifen per Smartlink auswerfen und läd einen neuen nach. Doch bisher hatte seine Munition wenig Wirkung.

      Die Granaten!

      Wenn er die alle in einem engen Gang zündet müsste das auch den Troll zerreißen. Oder zumindest verschütten.
      Li schaut sich nach einem Gang hinter dem Troll um wo er ihn hinlocken kann und läuft los.
      Charaktere können auch nach der Charaktererschaffung schwanger werden, allerdings erhalten sie dadurch keinen Karmabonus.
      (Schattenhandbuch 2, Seite 165)
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      Die schattenhafte Gestalt im Körper des Trolls zuckt zusammen, als verlöre sie für einen Augenblick die Verbindung zum Diesseits. Doch noch immer weigert sich der Geist, diese Welt zu verlassen.

      Draußen kämpft Perdana ihren ganz eigenen Kampf, um jede Chance zu nutzen, den Verletzten unter den Blades beizustehen und ihnen zu helfen. Weiter hinten, im Schutze eines der Schuttberge, macht sie in der Dunkelheit einige alte Holzreste aus. Vielleicht wird es damit klappen, denkt sie sich, zuckt aber plötzlich zusammen, als der Mann auftaucht. Wie ein Geist ist der plötzlich aus dem Nichts gekommen. Durch den Regen hinweg starrt er sie an. Es ist der Mann, der schon einmal hier gewesen ist, der in Begleitung des Trolls gekommen war und das "Gerhana" dann wieder alleine verlassen hatte. Sein Gesicht ist hinter der ballistischen Maske verborgen, nur das Dunkel seiner Augen starrt Perdana entgegen. In seinem ausgetreckten Arm hält er eine Pistole, und das dunkle, matte Metall ist in der Regenflut kaum auszumachen.

      "Wie viele von ihnen sind im Gebäude?", hört sie seine Stimme sprechen. Sie klingt leise, ruhig, und doch eindringlich und scharf wie ein Rasiermesser.
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      Erneut greift der Windgeist im Astralraum nach der fremdartigen Gestalt im Körper des Trolls. Doch das Wesen aus dem alam gaib ist durchlässig wie ein Schatten, seine Form, diffus in ihrer Erscheinung, schwingt den schattenhaften Abbildern der Figuren auf dem lichtdurchlässigen Schirm des wayang kulit gleich hin und her, unangreifbar für Scars Verbündeten.

      Li, der von diesem Ringen im Astralraum ohnehin nichts mitbekommt, stürmt los. Als er Bomb und den Troll passiert, erblickt er in der Dunkelheit hinter ihnen einen weiteren Korridor, der noch tiefer in die Eingeweide des ehemaligen Clubs hineinführt. Im Augenwinkel sieht er Bomb fallen, als der Hieb des Trolls den Jade Blade erwischt und niederstreckt. Der Troll wendet sich um. Lis Nackenhaare richten sich auf. Doch das Glück der Blades ist noch nicht erloschen.

      Diesmal ist es Spark, der die Entscheidung bringt. Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen erkennt er, wie das schattenhafte Gefilde, das diesen Raum durchdrungen hat, vor seinen reinigenden Energien weicht. Als habe er eine versiegte Quelle wieder zum Leben erweckt, spürt er die Kraft zu sich zurückkehren. Dann sammelt er das Mana, webt einen mächtigen Zauber, kanalisiert ihn auf die Gestalt, die sich nun zu Li umwendet, um ihr Werk zu vollenden. Der Betäubungsblitz überwindet die Willenskraft des fremden Wesens, zwingt es in die Knie und zerstört die Verbindung zwischen den Welten. Wie eine leblose Puppe bricht der Troll im Zwielicht zusammen.

      Plötzlich ist es still. Spark hat den Atem angehalten, während Li nur seinen eigenen, rasenden Herzschlag vernimmt. Doch der Troll rührt sich nicht mehr - er bleibt leblos. Dann kehren die Geräusche zurück. Sie kommen aus dem Raum, den Rico so verzweifelt zu erreichen versucht hat. Dort, von wo das dämmrige Licht träge in den dunklen Korridor fließt und Zwielicht schafft.
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      Li der den gekoppelten Grantenauslöser fast schon aktiviert hatte blickt ungläubig auf den zu Boden gegenagenen Troll.

      Er wischt sich den Schweiß aus den Augen. Oder war das gar eine Träne? Spark wirkt bleich und ebenfalls unsicher auf den Beinen. "Danke Bruder" flüstert er ihm zu da seine Stimme versagt. Er kniet sich neben den zu Boden gegangenen Bomb um zu sehen ob er noch lebt. Bitte ihr Götter, nicht noch ein Opfer.
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      (Schattenhandbuch 2, Seite 165)
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      Sacht streicht der junge Ork Beauty eine Strähne aus dem Gesicht. Dann erhebt Er sich und geht wieder schnell in den Keller, huscht von Deckung zu Deckung dabei. Die Stille bedeutet vielleicht auch mal was Gutes.

      ( Kommlinks der Blades) " Beauty ist im Erdgeschoss stabilisiert aber sehr schwer verletzt. Ich gehe zu Rico, er ist kritisch verletzt. Die Silberelfe ist bei mir. Gibt es irgendwo noch Stress? "

      Vorsichtig schaut er um die Ecke und überblickt die Lage. Der Troll war besiegt. Ein großes Problem weniger.

      Schnell rannte er zu Rico und sah Scar dort heulend. Er warte kurz ein paar Sekunden dann knurrte er sie an.

      " Nicht heulen man. Wir müssen Ihn retten! "

      Eilig entfernte er Staub und Dreck um Rico herum, holte sein Medkit hervor und desinfizierte sich die Hände und fing sofort an Ihn zu stabilisieren.

      " Ich stabilisiere, du heilst, OK? "

      Aktuelles SL Projekt " Gunst und Hingabe " (Foren Run)
      Hauptcharakter: "Iwan " ( Strassensamurai )

      Erfahrener Meister und Spieler seit Edition 3.0 8)
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      " Nicht heulen man. Wir müssen Ihn retten! "

      Erst will Scar den Fremden weg stoßen. Sie ist schon dabei sich kosmische Hilfe zu holen, als sie realisiert wer es ist. Erst zu dem Zeitpunkt merkt sie, daß ihr Geist verschwunden ist. Seine beruhigende stützende Aura war nicht mehr in ihrer Nähe. Sie schaut sich wie ein gehetztes Tier um. Die Augen weit aufgerissen. Dann sieht sie den Troll, der scheinbar Tod eine paar Meter von ihr auf dem Boden liegt.


      "Große Mutter sei Dank."
      haucht sie leise.

      Währenddessen kümmert sich Labah um den verletzten Rico.


      " Ich stabilisiere, du heilst, OK? "


      Sie nickte nur. Eben war sie noch vom Adrenalin getrieben aber jetzt war sie nur noch ein Schatten ihrer selbst, die mechanisch das tat was man ihr sagte.
      Erst als sie die gewohnten kaum merkbaren Handgriffe, die leichten Lippenbewegungen machte um die magischen Energien für den Heilzauber zu sammeln, wie sie es schon so oft getan hatte, kam sie wieder zu sich.
      Labah merkte, wie sich Scars Körperhaltung änderte. Wie sie sich auf ihre Aufgabe konzentrierte. Das murmeln wurde zu einem Lied. Einem Kinderreim. In einer Sprache, die Labah nicht kannte. Aber die eintönige Melodie beruhigte, lies auch ihn fokussieren.
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      Nach dem Li den glücklicherweise noch lebenden Bomb in eine stabile Seitenlage gelegt hat. Richtet er seine Waffe auf den Korridor wo dieses dämmrige Licht her scheint. Über Kom versucht er sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen.
      <<Scar, Labah, Perdana - seid ihr OK? Meldet euch!>>
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      (Schattenhandbuch 2, Seite 165)
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      Als Li die Nachricht raus schickt merkt er, daß Scar gar nicht an das Netzwerk angeschlossen ist. Er erinnert sich, daß sie als Drake los ist und das sie in der Form weder Troden noch Comlinks nutzen kann. Die Klamotten lagen immer noch draußen bei Perdana.

      Labah sieht, daß sich Ricos Zustand verbessert, auch wenn er nicht komplett geheilt ist.

      Scar lehnt sich zurück. Sie atmet ein paar mal tief ein und aus. Sie hatte erwartet schlimmeren Entzug zu spüren.
      "Drek ich wünschte ich könnte mehr für ihn tun. Wir müssen ihn hier raus schaffen." sagte Scar zu Labah.
      "Das ist ein verdammtes Scheißloch hier." flucht sie frustriert.
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      Labah nickt Scar zu. " Danke."

      Schnell packt er das Medkit wieder ein und verstaut es an den Halterungen des Kampfanzuges.

      Dann schleift er Rico nach Oben , Richtung Beauty.

      Er antwortet Li

      " Boss, hier ist Labah. Die Silberne und Ich sind unverletzt. Rico ist schwer verletzt aber gerettet. "
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      Nachdem Scars Magie zu wirken begonnen hat, schließen sich einige, wenn auch lange nicht alle, der Wunden, die Rico erlitten hat. Als Labah ihn anhebt, um ihn nach oben zu tragen, spürt er, wie Rico erwacht. In diesem Moment erscheint eine Gestalt im dämmrigen Lichtschein, der aus dem Raum driftet, zu dem Rico hat stürzen wollen. Es ist Pa'an Tol. Seine Augen sind von Dunkelheit erfüllt, und aus seinem Mund und von seinen verkrampften Händen fließt dunkelrotes Blut.

      In Labahas Griff verkrampft sich Rico, reißt die Augen auf. Ein Brüll entfährt seiner Kehle.

      "Neiiiiin! Du Monster!!!"

      Dann spürt Labah, wie Rico nach seiner Zweitwaffe greift. Seine Augen blitzen wild, sind dem Wahnsinn nahe.
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      Scar zuckt zusammen als Rico schreit. Erst im zweiten Augenblick versteht sie was er geschrieen hatte. Sie suchte Fieberhaft nach dem besagten Monster. Dann erblicken ihre Augen Pa'an Tol.
      Sie starrt wie gebannt auf die blutende schreckliche Erscheinung. Wie ein Reh, daß im Licht des Todbringenden Scheinwerfers gefangen ist.
      Sie musste allen Mut zusammen nehmen um sich nicht in die Ecke zu kauern. Doch dann werden andere Instinkte in ihr wach. Sie faucht und ihr Körper gewinnt an Masse. So schnell wie dieses Mal hatte sie sich noch nie gewandelt. Es tat förmlich weh. Der Körper hatte kaum Zeit sich an die neue Gestallt an zu passen.

      Sie brüllte Pa'an Tol eine Herausforderung entgegen.
      Ihre geschärften Sinne rochen das Blut sahen die unterschiedliche Körperwärme, aber ihr magischer Blick, der ihr ein Einblick auf die Aura eines Metamenschen gewährte gab ihr Gewissheit....
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      Ohne dem Mann zu antworten, schnellt Perdanas Hand vor, um nach etwas zu greifen, das sie dem Fremden in die Augen werfen kann. Ihr Körper bewegt sich schnell und gewandt, doch der Mann ist schneller. Ihre Finger haben den Dreck des Bodes noch nicht berührt, als die Kugel in ihren kleinen Körper schlägt. Ein Stromschlag fährt durch ihren Leib, presst ihr die Luft aus den Lungen und reißt sie, zusammen mit der Wucht des Einschlages, zu Boden. Sie keucht, spürt, wie ihre Muskeln unkontrolliert zucken. Der Fremde thront über ihr, ohne sich ihr weiter genähert zu haben. Diesmal ist die Waffe auf ihren Kopf gerichtet.

      "Das war dumm", stellt er nüchtern fest.

      "Steh wieder auf", befiehlt er ihr dann.
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      Die kleine Elfe liegt sich windend am Boden. Die Schockmunition war nicht ohne. Fürs erste schnappt sie nach Luft und versucht sich ihrer Situation klar zu werden.


      //Verdammter Scheißkerl. Puh das hat weh getan. Na warte!//


      Langsam und einen auf schwer verletzt machend dreht sich Perdana auf den Bauch. Als sie versucht aufzustehen, gerät sie ins straucheln und fällt noch mal auf die Knie. So ist sie ein kleines Stück näher an dem Typen. Dieses Mal greift sie mit beiden Händen in den Dreck. Deutlich hörbar atmet sie schwer ein und aus, bevor sie einen zweiten Versuch macht aufzustehen.

      Der kalte Schweiß steht der kleinen Elfe auf der Stirn. Ihr schlägt das Herz bis zum Hals und sie hat Angst. Ihr Puls rast. Doch sie nimmt noch einmal allen Mut zusammen.


      //Jetzt muss es klappen, oder ich bin im Arsch. Ich muss ihn nicht überwältigen. Ich muss nur so viel Zeit gewinnen, dass ich die Anderen warnen kann. Eine offene Kom-Leitung sollte da schon reichen.//
      Perdana #DAA520
      Fix It #FFA500
      Katharina #EE82EE
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      Li ist über Labahs Nachricht erleichtert. Niemand scheint gestorben zu sein ... dann ertönt Scars Brüllen. Seine Drakefreundin ist in Gefahr! Ohne zu überlegen stürmt Li los.
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      -1149-

      Labah schaut nur für einen kurzen Moment irritiert zu Paan Tol und ist sich der Situation zu unsicher wegen der Magie um Ihm gerade Zu trauen. Kurzerhand packt er Rico fester und zieht Ihn von Paan Tol weg, schubst Ihn hinter einem Möbelstück oder Steinen in Deckung. " Bleib unten Rico. "

      Sich selbst positioniert er parallel zu Rico ein paar Meter versetzt ebenfalls in Deckung, schmeißt sich hin und greift schonmal den Griff der Schrotflinte.
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      //So jetzt oder nie!//

      Denkt sich die Elfe. Zur Tarnung ihrer nächsten Aktion fängt sie an zu stottern

      "Es ... es ... es sind
      "

      Dann wirft sie dem gruseligen Typen den Dreck in ihrer Hand entgegen. Ob sie ihn getroffen hat oder nicht, dass wird sie wohl nicht erfahren. Die Elfe gönnt sich jedenfalls keinen Augenblick, um das in Erfahrung zu bringen. Schon hechtet sie auf die nächst gelegene Deckung zu. Dabei schafft sie es ihr Com herauszufummeln, der Gruppenkanal zu aktivieren und zu brüllen:

      "Der gruselige Mann schieß..."


      Der Rest der Nachricht geht in den Schüssen des Mannes unter, welche man über den offenen Gruppenkanal gut hören kann.
      Perdana #DAA520
      Fix It #FFA500
      Katharina #EE82EE
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      Erschöpft war Spark auf die Knie gegangen, erleichtert, dass der Troll zusammengebrochen war. Bomb sah übel aus, aber das war ja nichts neues. Nach wie vor die Wahrnehmung auf den Astralraum gerichtet griff er als allererstes jedoch im Geiste nach seinen beiden Foki und ihre Präsenz beruhigte ihn ein wenig. Der Durchgang sah auch auf dieser Ebene absolut unheimlich aus, aber dorthin zog es Spark auch nicht.

      Er wollte gerade nachschauen, ob er Bomb helfen konnte, als Rico in Labahs Armen plötzlich wie ein irrer zu schreien anfing und zu seiner Pistole griff. Dann bemerkte Spark Pa'an Tol oder zumindest dden Körper des Dayak mitsamt der machtvollen Präsenz, die von ihm Besitz ergriffen hatte. Und diese Präsenz war auf jeden Fall nichts gutes. Er versuchte zwar, die Aura des Wesens zu lesen, aber das allgemeine Chaos und die Schreie von Rico lenkten ihn gehörig ab. Trotzdem schien er eine Bedrohung zu sein, den schattenhaften Geistern dieses Ortes viel näher als den normalen Geistern, mit denen Babang sonst Umgang hatte.

      Völlig überrumpelt begann Spark daher instinktiv, erneut magische Energie zu sammeln um auch dieses Monster auf seine Heimatebene zurück zu schicken. Wenn er sich doch nur erinnern könnte, ob der Geist des Dayaks auch schon bei ihrem Aufbruch so ausgesehen hatte ...
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      @Perdana:

      Gewandt weicht der Fremde Perdanas Verzweiflungsangriff aus, doch ihr Ziel, noch ein paar Herzschläge mehr Zeit zu gewinnen, rückt ihn greifbare Nähe, als es ihr gelingt, den Beginn einer Warnung an die Jade Blades im Inneren des Gebäudes abzusetzen. Ihr kleiner Sieg währt allerdings nur kurz - dann spürt sie, wie ihr Körper erneut getroffen wird. Diesmal umfängt sie die Dunkelheit wie ein bleierner Käfig, aus dem es kein Entrinnen gibt.
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      -1153-

      Scar sieht im Astralraum das lebendige Blut, daß von Pa'an Tol Besitz ergriffen hatte. Wie es aus seinen Händen, aus seinen Mund floss. Wie der Geist eins war mit Pa'an Tol. Der Anblick war einfach zu schrecklich.
      Durch die ganze Anspannung, die sich aufgebaut hatte seit Scar wusste, daß sie diesen Ort ein weiteres Mal besuchen wollten waren ihre Nerven zum Reißen gespannt. Dann die Erfahrung wie Rico gerade fast ebenfalls vom dem gefräßigen Tod verschlungen worden wäre und nun sein Panikartiger Schrei ließen Scar einfach reagieren. Sie dachte nicht nach. -Nicht das sie generell oft nachdachte, wenn man einfach reagieren konnte- sammelte sie Energie und entließ einen Feuerstrahl in Richtung Pa'an Tol. Sie wollte den Blutgeist, der geradewegs der Hölle entstiegen war, brennen sehen.

      Ein eisblauer Flammenstrahl frisst sich durch die Entfernung in aufeinanderfolgenden sich überholenden Wellen Richtung Pa'an Tol. Scars Sicht wird durch den Flammenstrahl versperrt. Die plötzliche Helligkeit blendet ihre an die Dunkelheit gewöhnten Augen. Die Wärmesicht verschwimmt in ein helles Farbenmeer. Einzig im Astralraum kann sie die Gestalten von Pa'an Toll und dem Geist ausmachen.

      Die Flammen werden durch die Beschaffenheit der Räume auch zurück gelenkt und lecken auch an Scars Haut. Doch das ist ihr egal.
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      Mit pochendem Herzen erreicht Li den Raum an der Treppe. Pa'an Tol steht noch immer nahe des Durchgangs, aus dem er getreten ist. Dann frisst sich Scars Flammenstrahl durch den Raum und nimmt Li die Sicht.

      Wie ein Wahnsinniger wehrt sich Rico gegen Labahs Versuch, ihn hinter die Deckung und damit hoffentlich in Sicherheit zu bringen. Viele Deckungsmöglichkeiten bieten sich ihm in nächster Nähe nicht, aber Labah hofft, dass die Ecke, hinter die er den immer noch schwer verletzten Jade Blade geschliffen hat, vorerst ausreichen wird. Schweiß läuft Labah über die Stirn und sein Herz pocht. Doch auch hinter der Deckung kommt Rico nicht zur Ruhe. Der Blick seiner Augen flackert, kann sich nicht von dem Schauspiel losreißen, das sich am anderen Ende des Raumes abspielt, wo Scars Flammen Pa'an Tol einhüllen und ihm kurzzeitig die Sicht auf den Dayak nehmen.

      "Stirb, du Bastard", hört Labah Ricos wutentbrannte Stimme, doch Pa'an Tol ist nicht nur ein mächtiger Verbündeter der Blades, sondern auch ein machtvoller Feind. Unbeeindruckt kommt er aus den Flammen.

      Rico schreit wie ein Wahnsinniger und versucht erneut, seine Waffe in Anschlag zu bringen und an Labah vorbei aus der Deckung zu gelangen.

      Die düsteren Augen des Dayak mustern Li, Spark und Scar. Noch immer sind die Hände des Mannes verkrampft, und das Blut, das an ihnen klebt, tropft zu Boden.
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